2. Kind und keine Zeit mehr für das 1.! Stimmt das ?

    • (1) 02.09.18 - 10:30

      Guten Morgen :)

      Ich lese hier immer wieder, dass das 1. Kind sehr viel zurück stecken muss wenn ein Baby kommt.

      Unser Kind ist 8 Jahre alt.

      In meinem Umfeld sagt jede 2fach Mama, Ihnen tut das große Kind oft leid weil sie sich nur um das Baby kümmern müssen. Da zieht sich mir der Magen zusammen.

      Zu meiner Person: Unser Kind durfte damals auch mal weinen , natürlich wenn ich wusste das es nichts schlimmes hatte.
      Wenn ich hier zb lese, mein Baby weint im Auto, es fährt nicht gerne Auto was soll ich bloß tun?!? und dann geantwortet wird. Dann fahr besser nicht mehr viel Auto oder warte bis dein Mann zuhause ist und erledige dann alles , muss ich den Kopf schütteln.

      Meine Mama ist bisher die einzige Person die mir sagte das es sehr entspannt war damals. Ich war das 2. Baby musste hier und da mal weinen wenn sie mit meinem Bruder beschäftigt war. Sie sagte zb. morgens vor der Schule und danach, Hausaufgaben, waren seine Zeit und nicht meine.
      Und, nein, meine Mama hat mich damals nicht im Bett verhungern lassen und mich nicht 2 Stunden in einer vollen Windel liegen lassen, wenn mein Bruder Hausaufgaben machte. Sie hat vieles gut getimet, so dass ich zufrieden war wenn er heim kam ...

      Wenn ich die Aussagen vergleiche möchte ich es gerne so versuchen wie meine Mama es gemacht hat. Einen Schaden scheine ich nicht davon getragen zu haben, so würde ich das mal einschätzen ;)

      Wie seht ihr das? Stelle ich mir alles zu einfach vor und mir werden die aufgehen wenn ein Baby da ist? Oder gibt es Mamas die es ähnlich machen. Dass das große Kind nicht ständig den kürzeren ziehen muss?

      Wir reden jetzt von einer ganz normalen Babyzeit. Hat man natürlich ein krankes Kind oder sonstige Umstände ist es anders. Um diese Situation geht es mir jetzt nicht .

      Ich hoffe ich finde hier ein paar Mamas die mir Ratschläge bzw. Erfahrungen verraten können..


      P.s. Und bitte keine Grundsatzdiskussion warum ich trotzdem Auto fahre auch wenn
      es meinem Kind nicht gefällt.

      Einen schönen Sonntag euch allen..

      • Wir haben 2 Kinder mit 20 Monaten Abstand. Ich lasse mal die körperlichen Besonderheit außen vor.

        Bei uns muss jeder mal warten. Die Große etwas mehr, weil die Kleine eben mehr Hilfe braucht (wickeln, füttern, öfters umziehen usw)

        Grundsätzlich bin ich aber nicht gleich gerannt, wenn ich gerade ein Buch vorlese, bastle, zusammen Backe usw usw. Da musste Mini eben auch mal meckern und lernen das nicht gleich jemand gerannt kommt. Sie war immer dabei und musste nie alleine weinen oder ähnliches.

        Hat bei uns gut geklappt und ich würde sagen ja die Große muss zurückstecken, aber nicht ausschließlich.

        Dein Kind "durfte" auch mal weinen?
        Ehrlich gesagt, verstehe ich deine Frage nicht, dein erstes Kind ist acht Jahre alt und wird für einiges Verständnis haben.
        Außerdem ist man nicht permanent mit einem Baby beschäftigt.

        Ich habe seit Januar 2018 Zwillinge. Für mich ist es also normal, dass ein Kind warten muss. Meine Kinder verstehen leider "xy, Du musst bitte warten, ich mach deinem Bruder gerade eine frische Windel/geb ihm ein Fläschchen" noch nicht. Ich sag es trotzdem. Da wirst Du es ja mit Deinem Kind einfacher haben, das kann das ja nicht nur aufnehmen, sondern wahrscheinlich sogar verstehen, dass das Geschwsterchen ein unaufschiebbares Problem hat und er/sie einen Moment warten muss.

      • Dein Kind ist 8, das sollte alles gut machbar sein, sie kann sich ja bestimmt ohnehin alleine beschäftigen, besucht auch mal Freunde oder hat Freunde zu Besuch... es kommt auf den altersabstand und die jeweiligen Kinder an.

        Huhu,

        ich bin eine Mama die schon immer nach beiden schaut wenn es geht und Versuche dass keines warten muss. Natürlich passiert es Mal wenn ich wickel und der andere braucht was dass er warten muss bzw manchmal kurz weinen muss aber das ist nicht mein Ziel.
        Meine Kinder sind 2 Jahre und 7 Monate und es geht schon vieles wenn man sich bemüht. Wenn ich zum Beispiel ein Buch mit dem großen anschau und das Baby hat hunger oder lässt sich nicht ablegen usw. dann ist es einfach mit dabei. Ich kümmere mich so gut es geht um beide gleichzeitig. Sie Baden zusammen, sie werden zusammen ins Bett gebracht, sie kuscheln zusammen mit mir und wir schauen zusammen Bücher an. Wäre mein großer schon in der Schule und muss Hausaufgaben machen dann kommt Mini eben ins Tragetuch. Dann sind beide Bedürfnisse erfüllt so gut es geht.
        Geh ich mit dem großen auf den Spielplatz können mit Mini ebenfalls ins Tragetuch.
        Und wenn das Baby viel Zeit in Anspruch nimmt dann bekommt der große eben irgendwas tolles zum anschauen und zum Spielen.

        Fazit: Mal kommt einer und Mal der andere leider etwas kurz aber nur in Notfällen und eigentlich finde ich wenn man sich bemüht und etwas organiesiert muss weder groß noch klein oft weinen

      • Es ist natürlich so, dass das erste Kind nicht mehr die alleinige Aufmerksamkeit hat. Aber Dein Kind ist 8 und geht zur Schule, hat danach sicherlich auch ein Eigenleben (Freunde, Hobbies, ...), das finde ich schon anders wie wenn man mit 18 Monaten Abstand Kinder bekommt.

        Meine sind 3 Jahre auseinander. Der Große hat es toll gemacht und wir haben immer geschaut, dass er auch Zeit mit mir alleine hat. Und die Kleine musst einfach mit. Wenn ich ihn morgens in den Kindergarten gebracht habe musste ich sie eine zeitlang immer wecken, weil sie nach einer unruhigen Nacht meist gegen 6, halb sieben nochmal eine gute Schlafphase hatte, der Große aber los wollte bzw je nach Wochentag auch musste, weil sie z.B. Montags wenn Naturtag ist spätestens halb neun im Kindergarten sein müssen, wenn sie mitkommen wollen. Genau das gleiche mittags beim Abholen. Die Kleine muss nun seit drei Jahren immer mit, wenn wir den Großen ins Kinderturnen bringen oder seit letztem Herbst zum Schwimmkurs und dort eine halbe Stunde mit mir vor der Umkleidekabine warten, weil heimgehen sich nicht lohnt und im Winter das an- und ausziehen von ihr länger dauert, als die Zeit die wir dann draußen sein können. Aber ein Schulhof hat auch nicht wirklich viel zu bieten für eine 2 -3jährige. Es ist für beide Kinder anders als nur mit einem. Ich hatte manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Großen aber in oben genannten Situationen auch gegenüber der Kleinen.

        Und ja klar muss auch das Baby mal kurz meckern, wenn der Große z.B. auf Toilette musste und ich beim Po abwischen helfen musste. Aber das geht immer noch schneller, wie wenn es schief geht und ich ihn komplett hätte umziehen müssen.

        Und ich weiß aber auf der anderen Seite nicht, ob es wirklich nötig ist, dass man 2 Stunden am Stück neben seinem Kind sitzt zum Hausaufgaben machen. Da kann man doch auch neben bei Stillen oder mal schnell wickeln gehen oder dem Kleinen was zum Spielen in die Hand drücken. Und wenn mein Großes zu einem Kindergeburtstag oder zu was weiß immer gefahren wird und das Kleine keine Lust hat da muss es durch. Genauso wie der Große da durch muss, wenn er mit zum Impfen oder sonst irgendwas muss fürs Kleine.

        Ich weiß nicht, aber ein Kind (vor allem ein Kind mit 8) braucht doch nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit ...

        Ich denke auch, mit 8 sollte dein Großer schon so selbständig sein, dass es kein Problem ist zu warten, wenn du mal ne Windel wechseln oder füttern musst...

        Klar, du solltest so organisiert sein, dass er nach der Schule Mittagessen bekommt, zu seinen Hobbies kann, etc. Aber ich denke, das ist wirklich eine reine Organisationsfrage...

        Meine 2 sind 1,5 Jahre auseinander, und klar mussten sie warten, beide... Am Anfang waren es 2 Wickelkinder, die Große konnte gerade laufen,... Im Alltag findet man seinen Weg, der Lütte war schon mit 3 Wochen mit bei der Krabbelgruppe, im Kinderwagenaufsatz am Rand des Raums geparkt. Selbstverständlich sind wir da (Strecke ca. 6 km) mit dem Auto hingefahren. Aber da hatte die Große halt auch Rechte... und wenn ich gestillt habe, musste die Große halt warten, genauso wenn ich den Kleinen ins Bett gebracht habe...

        Sie leben beide noch... ganz gut sogar... Jeder braucht auch immer noch seine Zeit, wickeln und stillen muss ich zum Glück nicht mehr, inzwischen ( sie sind fast 10 und 11) sind eher Taxifahrten zu den Hobbies gefragt (wir wohnen hier ziemlich ab vom Schuss) oder hier und da auch mal Unterstützung bei den Hausaufgaben... Allerdings bin ich auch wieder mit 30 Std die Woche (plus eine Stunde Fährt je Strecke) berufstätig...

        Es geht alles, und ist wie schon gesagt oft eine Frage der Organisation... Die Große geht jetzt zB Dienstags in die Hausaufgabenbetreuung, die geht bis 5 vor 3, um 3 hat sie (im gleichen Gebäude) Gitarrenunterricht. Für sie ist das nicht schlimm, für mich ganz angenehm, wenn ich sie nur noch vom Gitarrenunterricht abholen und nicht auch noch hinbringen muss,... und für sie ist es letztlich auch ganz schön, wenn sie dann um viertel vor 4 zu Hause ist und es ist alles erledigt und sie muss nicht dann noch mit den Hausaufgaben anfangen,...

        LG Frauke

        Hallo,

        meine Kinder sind nur 15 Monate auseinander und ich bin der Meinung, dass unser Großer nicht den Kürzeren gezogen hat. Unsere Kleine musste auch mal paar Minuten warten und ja auch wenn sie dabei weinen musste. Ich wollte unserem Großen nicht das Gefühl geben, dass sich ab jetzt alles um das neue Baby dreht. Wenn ich ihn gewickelt habe, habe ich das in Ruhe zu Ende gemacht, auch wenn die Kleine geweint hat. Genauso habe ich ein Spiel mit ihm zu Ende gespielt oder ihn ins Bett gebracht. Mittlerweile sind unsere Kinder fast 6 und 4,5. Ich habe eine sehr gute Bindung zu meiner Kleinen, auch wenn sie manchmal weinen musste und ich nicht sofort zu ihr gerannt bin.

        LG

        sweti84

        Hallo,

        diese Aussage kann vermutlich unterschiedlich beantwortet werden.

        Es kommt ja darauf an, ob du von deiner Familie, deinem Partner oder Freunden unterstützt wirst.

        Grundsätzlich lasse ich mein 10 Monate altes Baby nur dann schreien, wenn es gerade nicht anders geht. Sprich, wenn ich gerade am Kochen bin, kann es schon mal passieren dass die Kleine ein paar Minuten meckert, aber auch da wird sie von mir in Sichtweite beschäftigt. Ansonsten wird sie immer mit integriert, egal ob beim Einkaufen, beim Fußballspielen oder Buch lesen. Meine beiden Jungs, 4 und 5 Jahre alt, kennen es von Anfang an dass ich mich um mehrere Kinder kümmern muss. Für meinen großen Sohn, 18 Jahre alt, war das am Anfang zwar eine Umstellung weil er mehr oder weniger bis dahin als Einzelkind groß wurde, aber hatte ja schon eine gewisse Reife. Heute meint er, dass er auf der einen Seite zwar zurückstecken musste, dafür aber viel selbstständiger wurde in dem Alter. Verstanden hat er es zu jeder Zeit....es ist ganz normal dass Kinder auch mal genervt sind von Geschwistern.....macht aber nichts......das fördert Toleranz und die Akzeptanz, dass auch andere Menschen Bedürfnisse haben.

        Ich denke, Geschwister sind eine Bereicherung und kein Grund dass man traurig sein muss! Egal in welchem Alter, es kann dabei viel gelernt werden und hey....du hast ja zwei Arme.......das Baby hält man im einen Arm und das Kind knuddelt man mit dem zweiten.......das war bei uns nie ein Problem.

        Falls du deinem Kind aber bis jetzt jeden Wunsch erfüllt hat, es immer an erster Stelle stand und du deinem Kind nichts abschlägst........dann wird es eine Umstellung werden ....denn wer wird schon gerne entthront ....;-)

        Viele Grüße,

        #winke

        Hallo...
        Ich musste grade schmunzeln als ich deinen Beitrag gelesen habe. Der könnte von mir sein. Ich lese auch immer wieder " mein Kind will/ muss den ganzen Tag getragen werden , also muss ich das machen. " heute wird irgendwie nur noch das gemacht was die Kinder verlangen. Fahren Sie nicht gerne Auto- bleibt die Familie halt zu Hause... Da stellen sich mir die nackenhaare!
        Mein Bruder und ich sind 10 Jahre auseinander. Ich kann mich nicht dran erinnern das ich zurückstecken musste.meine Eltern haben immer geschaut das beide gleich behandelt werden.
        In 6 Tagen kommt unser 2. Kind. Mein Sohn ist 8. Sicherlich gibt es auch mal Situationen wo es heißt" du musst jetzt mal warten", oder er wach wird nachts weil das Baby schreit. Aber ich denke er wird keinen Schaden davontragen.
        Ich finde es wichtig die älteren auch mit einzubinden. ( willst du helfen Baden oder Flasche geben) das sie das Gefühl haben nicht auf dem Abstellgleis zu stehen. Ansonsten ist es wie hier schon geschrieben wurde. Mit 8 haben sie ihre Freunde, Hobbys und können sich sehr gut beschäftigen.
        Also lass dich nicht verrückt machen.
        Schöne Schwangerschaft 🙋🏼

        Hallo,

        unser Großer war fünf, als Mini auf die Welt kam. Ich habe ihn schnell mit einbezogen. Aber natürlich musste er auch mal warten, wenn ich sie gerade gestillt habe oder sie ins Bett brachte. Das hat er auch ganz toll gemacht. Dafür hab ich aber auch Mini, auch wenn Sie erst ein paar Monate alt war gesagt, du musst jetzt auch eben warten, jetzt muss ich eben was für Junior machen (meißtens auch, wenn Mini gar nichts wollte).

        Mini war viel im Tragetuch. Ihr hats gefallen und sie war überall dabei. Bereits nach sieben Tagen, stand ich mit ihr am Fußballplatz und auch Wochenends war sie überall beim Fußball mit dabei. Ging super (Papa musste leider Samstags immer arbeiten).

        Jetzt sind sie 7 1/2 und 2 1/2 lieben sich total und können streiten wie normale Geschwister ;-) Auch jetzt muss mal der eine, mal der andere Warten. Aber das klappt in den meißten Fällen sehr gut.

        LG

        Ich denke nicht, dass man beim zweiten Kinder weniger Zeit für erste hat. Ist aber auch eine Frage der Organisation. Meine beiden Kids (heute 19, der jüngste 14 Jahre alt) sind meines Erachtens nicht zu kurz gekommen. Da meine beiden Kinder auch noch Besonderheiten haben (der älteste hat Legasthenie u. AVWS, der andere ist frühkindlicher Autist) waren mein Mann und ich beide gefragt.

        Als mein Großer mit knapp 7 Jahren eingeschult wurde und mittags nach Hause kam
        aßen wir (wenn mein Mann arbeiten mußte) zu dritt Mittag. Bevor unser Großer (brauchte teilweise Unterstützung von mir) mit den Hausis begann, legte ich den Kleinen zum Mittagsschlaf (2 bis 3 Stunden echter Luxus) hin, damit er in Ruhe arbeiten konnte. Meistens hat der Kleine in der Riesenkarre geschlafen, damit mein Großer in Ruhe nach den Hausis in seinem Zimmer mit oder ohne Freunden oder mit mir spielen konnte.

        Ich habe die Termine der Kinder (Ergotherapie, Schwimmenlernen damals) so gelegt,
        dass jeder genügend Zeit mit Mama oder Papa verbringen konnte.

        Und als der Kleine noch Baby war und geschreit hatte, habe ich zum Großen immer gesagt, Mama ist gleich wieder da. Er war ja auch schon in einem Alter wo man auch mal 5 bis 10 Minuten warten konnte.

        Auch später als die Kindern teilweise zusammen 2 bis 3 Therapietermine hatten. Habe einen Therapietag für beide zeitnah zusammengelegt, damit man nicht nochmal
        extra los musste. Die Praxen waren nur wenige hundertmeter auseinander. Und wenn ich mal wirklich keine Zeit hatte, dann hat der Papa das auch mal gemacht, wenn es
        bei ihm arbeitstechnisch ging. Ich muss auch sagen, dass der Große mit 10 jahren auch schon sehr eigenständig war und auch mehr oder weniger seinen eigenen Weg.
        Es hat auch immer ein Elternteil allein etwas mit ihm gemacht.


        Organisiere so den Tag, dass beide Kinder nicht zu kurz kommen.


        Lg Hinzwife

        Kann ich nicht bestaetigen. Aber zum einen war mein aeltester es gewohnt, dass ich ganztags arbeite, genau wie mein Mann. Zum anderen war er nach meinem Mutterschutz in der Krippe ganztags , so dass er gewohnt war, dass jeder mal Ruecksicht nimmt. Auf der anderen Seite versuche ich auch immer mal was mit jedem Kind allein zu machen. 8 ist auch ein gutes alter. Als ich da mit dem 4. Kind war, hat mein fast jaehriger uebers ganze Gesucht gestrahlt und gesagt, dass er sich freut.

        Unsere Kinder sind 23 Monate auseinander und noch immer klein (ich habe noch keine Ahnung wie es mit einem 8 jährigen ist). Meine große Tochter ist definitiv nicht zu kurz gekommen und die Kleine auch nicht. Mittlerweile sind wir mit der Umstellung komplett durch (sind fast 2 und fast 4) und nun sind es ja einfach normale Geschwister, die beide mal zurück stecken, aber weiterhin nicht zu kurz kommen. Allerdings empfand ich die Anfangszeit trotzdem schwer/anstrengend. Körperlich braucht man seine Zeit um wieder fit zu werden, ein kleines Baby ist ja trotzdem irgendwie auch anstrengend, schläft zwar viel, schreit aber natürlich auch viel etc. Ich habe die komplette erste Zeit, nie als Grund wieso ich etwas nicht machen kann das Baby genannt, die Große mit einbezogen und bin genauso noch auf die große eingegangen. Bei einem 8 jährigen wird es ja sicher nochmal anders sein, aber ich würde ihn auf der einen Seite mit einbeziehen und auf der anderen Seite nicht nur noch mit dem Thema Baby "nerven". Ihm nicht das Gefühl geben du hättest das Baby lieber. Du könntest ihm seine Babyfotos zeigen, erzählen wie das damals bei euch war und eventuell die ganzen Babybesucher (nach der Geburt) vormittags empfangen wenn er in der Schule ist, nicht das wochenlang nur noch die Verwandtschaft kommt, die nur noch Augen fürs Baby hat und nicht mehr für ihn (überspitzt gesagt).
        Ich denke mit Einfühlungsvermögen und gesunden Menschenverstand sollte das gut machbar sein. Ich wünsche euch alles Gute
        LG

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