Update zu : Darf man schwanger werden, wenn man Hilfe benötigt

    • (1) 07.09.18 - 15:27

      Hallo,

      nach der angeregten Diskussion neulich, wollte ich euch ein schnelles Update geben:

      Der Arzt meinte, aus seiner Sicht spricht nichts gegen eine weitere Schwangerschaft. Ich müsste mich nur darauf einstellen, dass die Beschwerden deutlich zunehmen.

      Das Thema haben wir nun auch in unserem Freundeskreis angesprochen. Ausnahmslos haben uns alle zu einem weiteren Kind ermutigt.
      Abgesehen davon, dass wir uns JETZT noch nicht festlegen, hat mich das doch sehr gefreut.


      Und einmal mehr war ich froh, dass Urbia nicht meinem realen Umfeld entspricht. :-)

      Lg

      • (2) 07.09.18 - 15:34

        Hallo,

        schön für dich!

        Aber irgendwie finde ich es ja immer wieder großartig, wenn Leute hier explizit nach Meinungen fragen und wenn diese dann nicht so sind, wie man es gerne hätte, solch ein Kommentar kommt:
        "Und einmal mehr war ich froh, dass Urbia nicht meinem realen Umfeld entspricht." #klatsch

        VG

        • (3) 07.09.18 - 16:53

          Seltsame Antworten hier.

          Ich bin in einem Gespräch auf diese Meinung (man darf nicht schwanger werden) gestoßen.
          Dass jemand so denken könnte, darauf wäre ich im Traum vorher nicht gekommen.
          Deshalb habe ich hier mal rumgefragt.

          Und ja, obwohl ich hier gefragt habe, bin ich tatsächlich froh, dass unser Umfeld uns unterstützen würde.

      ...und ich bin froh, wenn mir nicht alle in den Hintern kriechen, weil sie zu feige sind zu ihrer Meinung zu stehen...aber so unterschiedlich sind da die Einstellungen #schein

    Ich kann mich da den beiden anderen Antworten nur anschließen.

    Du hast um ehrliche Meinungen gebeten und die hast du bekommen. Scheinbar haben sie dir aber nicht gepasst.

    Dann verstehe ich nicht warum man hier um Rat fragt, wenn einen die Antworten sowieso nicht interessieren.

(10) 07.09.18 - 16:44

Hallo,
ich bin nur über Dein update auf den ursprünglichen Beitrag gestoßen und möchte Dir uneingeschränkt recht geben.

Es wird mit vollen Händen Geld für alles mögliche ausgegeben, aber wenn jemand ein konkretes Anliegen hat, was persönlich sein mag, aber eine wichtige gesellschaftliche Funktion hat, dann soll das falsch sein? Sehe ich nicht so.

Einige sollten sich mal klar machen, daß die TE oder Ihr Mann Beiträge gezahlt hat, um für einen Versicherungsfall anspruchsberechtigt zu sein (machen übrigens eine Menge Menschen nicht, die trotzdem aus dem Topf versorgt werden).
Was spricht also dagegen diesen Versicherungsfall zu nutzen. Kann ich weder verwerflich finden, geschweige denn als „schmarotzen“ bezeichnen.
Eine Krankenversicherung ist ja keine Einbahnstraße.

Dieses „selbst verschuldet“ kann ich nicht mehr hören. Jede Schwangerschaft ist „selbst verschuldet“ und trotzdem nimmt jeder Mutterschaftsgeld der KK an. Bezahlt auch die Allgemeinheit über die Beiträge, obwohl ich nichts mit dem Kinderwunsch anderer Menschen zu tun habe. Und was ist mit den Mutter-Kind Kuren? Was kann die Allgemeinheit für Erschöpfungszustände von einige Müttern?

Liebe TE: Du möchtest ein Kind? Abgesehen von medizinischen, sehe absolut keine Gründe, Dir das nicht zu verwirklichen!

  • Ich seh das auch so. Es gibt nun mal diese ganzen Möglichkeiten im Sozialstaat, also darf man sie auch nutzen.

    Wenn jemand keine Lust zu arbeiten hat, dann gesteh ich ihm das auch zu von Harzt IV zu leben. Wenn der Staat so eine Grundsicherung anbietet, muss man damit rechnen, dass es auch in Anspruch genommen wird...

    Ich bin aber auch kein Freund dieser Leistungsgesellschaft...

    LG

    • Naja, H4 ist für mich wieder etwas anderes.

      Da hineinzugeraten ist erstmal nicht verwerflich, aber man sollte schon wieder rauswollen. Wer arbeiten kann, aber einfach keinen Bock hat, beteiligt sich ja nicht am Sozialstaat, sondern nutzt ihn ausschließlich.
      Von etwas dauerhaft zu profitieren, aber nicht bereit sein etwas zurückzugeben, ist etwas, was ich dann tatsächlich als schmarotzen bezeichnen würde.

      Zugegebenermaßen habe ich aber auch ein gewisses Verständnis für Menschen, die derart wenig verdienen, daß H4 und die dazugehörigen Leistungen lukrativer sind.
      Da muss die Politik endlich ran!

      Hat aber auch am Ende nichts mit der Situation der TE zu tun.

      Der Sozialstatt ist für mich, wenn einer unverschuldet und nicht geplante Hilfe benötigt.
      Wenn es aber von Anfang an geplant ist, das man die soziale Unterstützung benötigt, sei es mehr Arztkosten, Wohnungszuschuss, Therapien, etc. weil noch mehr Kinder haben möchte....das ist für mich Leben auf Kosten anderer.

      Sozial etrüger werden ebenso immer häufiger erwischt, weil es immer mehr versuchen und es dem Staat zu teuer wird.

      Mich nerven auch diese ganzen Mutter &Kind Kuren, weil die Mehrheit kein Geld für Urlaub etc. ausgeben will und auf Staatskosten eine Erholung braucht. Deutschland ist mit das einzige Land, die so etwas anbietet.
      Mein Schwager hatte Hirnschlag, OP, 10 Tage Koma, etc....der hat noch nicht einmal einen Tag Reha bekommen, weil er doch dafür relativ schnell fit war, zwar fast blind musste aber mega schnell wieder arbeiten gehen.

      Und wenn ich im Vorfeld weiss, das es mit der Schwangerschaft und noch einem Kind mega schwer wird, man immer auf Hilfe Dritter angewiesen ist.....sorry, da muss man doch auch mal einen Punkt setzen und nicht immer alles bis zum Ende ausreitzen.

      lg
      lisa

      • (14) 07.09.18 - 20:41

        Das ist mir zu pauschal.
        Zum einen ist die TE privatversichert, was nicht darauf schliessen lässt, daß sie auf Kosten anderer lebt.
        Zum anderen lässt sich ein Kinderwunsch ja nicht einfach abstellen, weil die körperlichen Voraussetzungen nicht da sind. Dann dürfte es auch keine Kinderwunschkliniken geben.

        Überspitzt gesagt, müssten dann alle nur noch zuhause sitzen, da ja mit jeder Tätigkeit irgendetwas unverschuldet passieren könnte und man dann nicht geplante Hilfe benötigt.

        Ich gebe Dir Recht bei Schönheits-Op's, Tattoonachwirkungen o.ä., aber wir reden hier von einer temporäre Haushaltshilfe für eine Frau, die ein Kind bekommen möchte. Da liegen für mich Welten zwischen und ich würde mir da eine etwas differenziertere Betrachtungsweise wünschen.

        • (15) 07.09.18 - 20:45

          so wie ich es herausgelese habe wird es nicht aber nicht temporäre bleiben #gruebel

          Privatversicherung heisst nicht besser...keine Mutter–Kind Kur, Reha, etc. keine Kinderkrankentage wenn sie wieder arbeitet, etc. etc.

          • (16) 07.09.18 - 20:56

            stimmt, privatversichert heißt nicht besser versichert, aber da man dafür in bestimmerter Höhe verdienen muss, heißt es zumindest i.d.R. keine finanzielle Not, um ein Leben auf Kosten anderer zu führen.

            Ich habe es so verstanden, daß ihre Beschwerden in der Schwangerschaft schlimmer werden, da es sich um eine Wirbelsäulenfehlstellung handelt, die aufgrund der in der Schwangerschaft eintretenden Schwerpunktverlagerung eben zusätzlich Schmerzen bereitet, sie im normalen Alltag dann aber klarkommt.

            • (17) 07.09.18 - 21:21

              Naja, zur Privatversicherung ist man kein Grossverdiener.....leider ein Trugschluss....vielleicht im Brutto–Gehalt.
              Das Problem ist oftmals, wenn man sich vor 25 Jahren Privat versichert lassen hat, kommt man über eine längere Arbeitslosigkeit oder Gehaltsabstufung gar nicht aus der Privaten raus. Tja, wenn man dann noch Kinder hat, ....das wird echt teuer, ohne dass man Grossverdiener ist, da darf man auch gar nicht wirklich krank werden, ohne auf einmal in die höchste Beitragsklasse zu kommen.
              Nur mal so, das Privatversicherte Geld haben.

              Wenn ich aber weiss, das ich vielleicht 7 Monate eine Haushaltshilfe benötige, die die Private eh nicht zahlt, dann muss ich evtl. – wenn man von Gutverdiener ausgehen sollte – vorher sparen.

              Erinnert mit an künstl. Befruchtung einer Bekannten....setze drei Eizellen ein und wundert sich, das es Drillinge werden und kein Geld da ist. Ist für mich eine blinde Planung.

              Die TE ist ja noch nicht schwanger, kann somit planen, Netzwerk rechtzeitig einbinden, Geld sparen, etc.

              • (18) 07.09.18 - 21:35

                Da hast Du recht. Großverdiener nicht, aber doch schon besser als der Schnitt und mir ging es lediglich um Deine Aussage, auf andere Leute Kosten zu leben, was zumindest üblicherweise in diesen Einkommensbereichen nicht der Fall ist. Ausnahmen, Sonderfälle gibt es natürlich auch da.

                So wie ich sie verstehe, will sie ja "vorsorgen". In Ihrem ersten Thread ging es um die Frage, ob es moralisch vertretbar ist, Ihre Freunde einzuspannen, bzw. eine Haushaltshilfe zu bekommen. Deshalb jetzt in diesem neuen Thread der Hinweis, daß Ihr Umfeld mitzieht.

                • (19) 07.09.18 - 21:43

                  Aber ehrlich.....wenn ich mich auf Freunde verlassen muss, viel Spass.
                  Entweder habe ich Freunde,dann weiss ich es vorher auch ohne zu fragen, das sie immer da sind, wenn Not am Mann ist.....ansonsten wäre ich da vorsichtig, denn Freunde die wirklich 7 Monate helfen müssen, im Haushalt, Kinderbetreuung, Autofahren, etc....praktisch eine ganze Familie mitorganisieren müssen#gruebel ( Der Mann muss sicherlich einne Vollzeitjob nachgehen)....das ist schon mega und DAS würde ich nicht von meinen Freunden verlangen. Das geht weite rüber das „mal helfen“ hinaus.

                  lg
                  lisa

                  • (20) 07.09.18 - 21:48

                    Gebe ich Dir recht.
                    Ich weiß auch nicht, wie das praktisch aussehen soll, aber das wird die TE ja angesprochen haben.
                    Was sich davon in der Realität dann umsetzen lässt, wird sie dann sehen.

(21) 07.09.18 - 16:53

Eure Freunde gönnen euch natürlich euer Glück, da würde vermutlich kaum einer sagen, lass das doch, ich empfinde es als schmarotzend - vor allem dann nicht, wenn es euer Herzenswunsch ist und die meisten anderen Freunde euch bestärken.
Frag hingegen mal 100 Leute auf der Straße, die euch nicht kennen und mögen. Dann würde es vielleicht wieder anders aussehen.
Es gibt nicht DIE richtige Art, auf deine Frage zu antworten. Urbia liegt genauso richtig oder falsch wie deine Freunde. Warum du nun die Meinung der User hier unterschwellig so abwertend darstellst, erschließt sich mir nicht und finde ich unnötig.

  • (22) 07.09.18 - 16:57

    Es ging auch darum, ob man die Hilfe von Freunden in Anspruch nehmen darf.
    Eine HHH werde ich vermutlich eh nicht bekommen.

    • Nein, darum ging es den Gegenstimmen hier nicht und Du hast explizit die Haushaltshilde angesprochen.
      Wer soll sich denn auch bitte darüber empören, wenn Eure Freunde 7 Monate lang aus freien Stücken Deine Aufgaben Zuhause übernehmen, das sind doch mündige Bürger.
      Interessant übrigens, dass Du jetzt schreibst, Du würdest eh keine Haushaltshilfe bezahlt bekommen. Hast Du schon mal angefragt?

(25) 07.09.18 - 18:34

Du bist ja niedlich. Warum sollen Deine Freunde, was gegen Deine Schwangerschaft und weiteres Kind haben?

Denkst Du, sie planen jetzt schon ein, dich 1x Pro Woche eine Stunde zu unterstützen?

Wenn es dann soweit ist, haben sie andere Prioritäten in Ihrem Leben, als einer Freundin die Körperlich nicht gesund ist, aber ums verrecken noch ein Kind haben musste, den Haushalt zu schmeißen, oder die schon vorhandenen 3!! Kinder zu betreuen.

Die haben dann selber Baustellen, sei es durch den Hausbau, Umbau, unerwarteten eigene Schwangerschaft, pflegebedürftige Angehörigen, Sporttermine, Logo und Ergo Termine, und ganz nebenbei gehen die vermutlich auch arbeiten und daheim wartet noch der eigene Haushalt und Mann und Kinder.

Eine Bekannte aus der alten Clique, hätte ihren Mann beinah durch ein Schädel Hirn Trauma verloren, kurz nach der Heirat. 2 Jahre dauerte es, bis er wieder einigermaßen fit war und auch den Führerschein wieder hatte. Da er bei der kleinsten Anstrengung epileptische Anfälle bekam, war an eine Rückkehr in den Beruf, nicht zu denken. Er war Maurer, was anderes hätte er vom Intellekt auch nicht werden können, also eine Umschulung wäre vom Kopf her aussichtslos gewesen.

Jeden hat ihnen die Schwangerschaft gegönnt. Sie ist nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen. Sie ist Maler und Lackierer, er war beim Kind. Das klappte wunderbar, auch finanziell.

Jeder in der Clique hatte aber 2 Kinder, und sie wollte auch ein zweites. Hintenherum haben alle gehetzt, wie kann sie nur so egoistisch sein, der Robert wird nie mehr arbeiten können, und dann noch 2 Kinder, mit nur einem Gehalt. Natürlich helfen sie auch. Ihr Wohnhaus, eine alte Mühle, wird nur mit Holz befeuert. Die Schwiegereltern wohnen mit drin, er ist Beinamputiert, kann auch nicht helfen, sie hat keinen Führerschein.

Es wurden Zwillinge, mit viel Förderbedarf. Soviel Förderbedarf, das sie doch 1 Jahr daheim bleiben musste. Danach konnte er es gehandelt bekommen. 2 Winter lang, hatten sie auch Holz, wo die Clique in den Wald ging, und sie unterstützten.

Und dann? Das Leben geht auch bei Ihnen weiter. Sie waren doch selbst Schuld an der Situation. Ihnen gesagt, hat das keiner. Ich weiß es, da ich selber rauskomplementiert worden bin. Ich bin ein Neutrum, mir erzählen alle was, da ich ja nicht in der Clique bin.

Hätte 1 Kind, nicht gereicht, warum wollte Caro noch ein Zweites, wenn Robert nie mehr Geld verdienen kann? Die Arbeit zerrte an der Gesundheit, mit Krankengeld und EU Rente kann man existieren, aber nicht leben.

Neuer Job für sie im Baumarkt, neue Liebe, und jetzt hockt er da, in der Mühle mit 3 Kinder, Opa Pflege. Der verhasste Freund der Schwester macht ihnen das Holz für den Winter, den, den sie nie auf Hochzeiten und Feiern eingeladen haben, ist jetzt gut genug 400 km Freitags zu kommen und Sonntags abends zu fahren, und war nur im Wald.

Und die Clique, Tja, jeder ist sich selbst der nächste.

Erhalte Deine Gesundheit und erfreu dich an 3 gesunde Kinder, die im Schulalter, mehr Geld und Nerven kosten, als Du es jetzt nur erahnen kannst.

Alles gute
Claudia

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