Schwiegermutter untergräbt uns und übertreibt

    • (1) 18.09.18 - 13:54
      Inaktiv

      Hallo...

      Seit einiger Zeit lese ich hier immer Mal wieder den einen oder anderen Beitrag und habe mich dann heute endlich angemeldet....

      Ich muss mir Mal ein paar Kleinigkeiten von der Seele schreiben..

      Mein Freund und ich haben am 18. 11. Unseren ersten Sohn bekommen.
      Soweit so gut, bis dahin habe ich mich mit seiner Mutter wunderbar verstanden.

      Doch seit der kleine da ist, hat sich das schlagartig geändert.

      Er musste kurz nach der Entbindung auf die intensiv weil er überhöhte Temperatur hatte. Dies dehnte sich auf eine Woche aus.

      Als wir dann endlich zu Hause waren war ich heilfroh endlich Mal die Zeit mit Kind ohne Schläuche und irgendwelches nervgies gepiepse zu haben.

      Dann stand der erste Besuch bei seinen Eltern an. Bis dato war das Verhältnis noch sehr harmonisch.
      Sie bekam den kleinen auf den Arm und er fing sofort an zu schreien wie ich es noch nie von ihm gehört hab.
      Ich hab ihn dann sofort einkassiert und durfte mich von ihrem Mann den Spruch "na da bin ich ja Mal gespannt ob er sich jetzt beruhigt" anhören.
      Bin da aber nicht weiter drauf eingegangen, weil ich nach Dammriss 3. Grades immernoch starke schmerzen hatte.


      Es vergingen einige Monate und mein Geburtstag (Ende Januar) stand an.
      Seine Familie kam, Oma bekommt Baby auf den Arm, Baby schläft.
      Dann gab es Äußerungen "sag doch Mal Mama dass der Radiosender blöd is, dass Mama sich ein anderes Sofa kaufen soll.....
      Tag was dann irgendwann vorbei und ich war auch froh wieder Ruhe zu haben.

      Es vergingen einige Monate bis der Geburtstag der Schwiegermutter Anstand und wir eingeladen waren.
      Wir kamen an, mein kleiner sieht sie nur und brüllt los....
      Dann später als er sich beruhigt hatte hatte sie ihn wieder auf dem Arm. Und wollt mit ihm in den Pool. (er hatte Wasser)
      Er schrie und brüllte sie sonst was, sie hat es aber komplett ignoriert.
      Bis mein Freund und ich ihr das untersagt haben. Auch das hat sie ignoriert, bis wir den kleinen einkassiert haben und sie ihn nichtmehr bekommen hat.
      Mein Freund hat ihr dann gesagt dass das so nicht geht.
      Den Rest des Tages müsste ich mir Sticheleien anhören. (Das Essen und Trinken was ich für ihn mit hab ist nicht frisch genug)

      Wieder vergehen Monate...
      Bis zu seiner taufe. Nachdem wir in der Kirche die Zeremonie angehalten haben ging die Feier im garten los. Meine beste Freundin war da. Und der kleine freute sich riesig über alles.

      Dann kam Oma... Sie hat den kleinen drauf den Arm genommen, er wurde sofort nervös und brüllte los. Sie hat ihn dann hoch gehalten und gezwungen dass er sie anguckt....
      Schreien ignoriert, Kopf fest gehalten.
      Mein Freund hat sofort eingegriffen.

      Jedes reden, ob gut oder nicht gut. Nett, böse, leise, laut,
      Sachlich, emotional hat nichts geholfen.

      • Vier Treffen in zehn Monaten, die allesamt nicht schön waren. Wo sie Euch jetzt untergräbt und übertreibt, konnte ich nicht rauslesen. Ich wundere mich aber weder darüber, dass die Treffen für Euer Kind nicht angenehm sind (immerhin ist er dann mit einer fast Fremden konfrontiert), noch dass die Oma möglichst viel aus dem Treffen mitnehmen will. Vielleicht solltet Ihr daran arbeiten, dass die Treffen für beide Seiten selbstverständlicher werden.

        (3) 18.09.18 - 14:14

        "Ich muss mir Mal ein paar Kleinigkeiten von der Seele schreiben."


        Du sagst es, es sind Kleinigkeiten ... jede Oma will mal ihr Enkelkind halten, vor allem wenn es ihn nur alle Monate lang mal sieht, und viele Babies würden dann fremdeln. Warum gehst DU nicht mit ihm zu und versuchst ihm zu zeigen das die Oma lieb ist? Warum seht ihr sie nicht öfter? Kein Wunder dass beide überreagieren.

        LG
        WuschElke

        Hallo!
        Wenn ihr euch so selten seht und dein Mann hinter dir steht, wuerde ich die Sache so hinnehmen wie sie ist.
        LG

      • Wann kommt denn jetzt der Bericht, wo Du uns schilderst, dass die Schwiegermutter euch "untergräbt"? #kratz
        Konnte nichts davon aus Deiner Schilderung herauslesen, sondern nur Kleinigkeiten. Die Aussage: "Er hatte Wasser" hab ich nicht verstanden.
        Trefft euch regelmäßig, damit Dein Sohn seine Oma auch richtig kennenlernen kann und sie für ihn nicht wie eine Fremde ist, dann sollte sich das mit dem Schreien erledigen.
        Und bei allem anderen würde ich sagen: Schwamm drüber.

      (7) 18.09.18 - 14:39

      Anstatt ihr das Enkelkind direkt zu entreißen, hättest du ihr doch erklären können, wie sie es am besten beruhigen kann und sie ermuntern können, es zu versuchen. Wenn das nicht funktioniert hätte, hättest du es immer noch selber machen können.

      Du förderst das distanzierte Verhalten, indem du Situationen im Keim erstickt, statt sie zu verbessern. Dir passt etwas nicht, also wird das Kind "einkassiert", wie du es ausdrückst. Das sorgt dafür, dass Oma gar nicht erst die Chance bekommt, eine gute Bindung aufzubauen und auch mit schwierigen Situationen besser umgehen zu können.

      Die Oma freut sich riesig auf ihr Enkelkind, bekommt es aber jedesmal entrissen, wenn es schwierig wird oder halt irgendwas nicht passt. Klar, dass ihre Sehnsucht da groß ist und ebenso klar, dass dein Kind spürt, dass ihr der Oma nicht ganz wohlgesonnen seid.

      Man muss Omas nicht alles durchgehen lassen und darf durchaus äußern, womit man nicht einverstanden ist, aber ein bisschen Vertrauen sollte man in die eigene Mutter und Schwiegermutter schon haben. Sie will eurem Kind sicher nichts Böses, sondern genießt einfach die gemeinsame Zeit und Nähe.

      (8) 18.09.18 - 15:34

      Hi,
      warum versuchst du das Kind nicht auf dem Arm der Schwiegermutter zu beruhigen?
      Dieses ständige entreissen, wenn er mal schreit....oh man...machst du das auch, wenn euer Kind beim Vater mal schreit....weil du es besser kannst?

      Deine Schwiegermutter kann ja nicht total blöde sein, hat ja auch mindestens ein Kind gross bekommen.

      und ja....beim nächsten Treffen – ein paar Monate später – solltest du mal den Umgang mit Schwiegermutter und Kind lernen....sie will ihm doch nix böses.
      Das Kind merkt übrigens deine Anspannung und legt deswegen evtl. los

      lisa

      vielleicht bekommst du ja auch mal so eine Schwiegertochter wie du.

      • (10) 18.09.18 - 22:29

        Und du vielleich ne neue Schwiegermutter die kein Nein akzeptiert.
        Sorry deine Aussage ist an Dummheit kaum zu unterbieten.
        Müssen ja schlimme Menschen sein, die Mütter die ihre Kinder trösten...

        • (11) 19.09.18 - 07:52

          Deine böse Schwiegermutter ist nach euch die nächste Verwandte zu eurem Kind. Dein Problem ist, du kannst zu deiner Schwiegermutter nicht JA sagen, deshalb erntet sie nur Neins. Bei deiner Einstellung kann sie nie was richtig machen und du musst dein Kind nur noch trösten. Damit zerstörst du für dein Kind seine Beziehung zu seiner Oma.

    (12) 22.09.18 - 07:15

    Ich sehe das Problem eher bei dir/euch, dieses ständige Wegnehmen/Entreißen ist absolut nicht förderlich.

    Du schreibst dass deine Schwiegermutter ständig stichelt und du dich nicht wohlfühlst. Ich verstehe das. Versuch ihr das klar zu sagen oder geh aus der Situation. Du musst dein Kind bei niemandem lassen der gegen dich als Mama agiert. Und einfach ins Wasser gehen obwohl du nein sagst find ich Scheiße. Normalerweise fragt man da.

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