Musste Teilnahme an Hochzeit der Schwester absagen

    • (1) 29.09.18 - 11:46

      Hallo,

      vermutlich wird mir keiner einen Rat geben können, aber vielleicht gibt es hier die Eine oder andere Schwangere, die mir sagen kann, wie sie über meine Situation denkt. Ich muss leider etwas ausholen.

      Nach zwei Fehlgeburten, unter denen ich sehr gelitten habe, bin ich jetzt in der 28. Woche schwanger. Außer, dass es mir von Anfang an schon nicht gut ging und nun schon immer mehr Beschwerden dazu kommen, läuft die Schwangerschaft ansich diesmal endlich gut, wofür ich sehr dankbar bin.

      Vielleicht versteht man mich etwas besser, wenn ich von meinen Beschwerden erzähle. Wenn sich das wie Jammern anhört, tut es mir leid. So soll das nicht rüber kommen. Ich bin gern schwanger auch wenn es mir selber oft nicht gut geht. Vom Sitzen im Büro hab ich so starke Verspannungen im oberen Rücken, dass Massagen bisher nichts gebracht haben. Ich musste sogar fast betteln, bis ich überhaupt welche verschrieben bekomme habe. Dadurch, dass ich schon immer Probleme in den Füßen hatte, hat sich bei mir, vermutlich durch die ungewohnte Belastung mit dem immer größer werdenden Bauch ein Fersensporn entwickelt, wodurch ich mich erstmal schonen musste. Hat meine Verspannungen natürlich auch nicht besser gemacht. Ich kann keine weiteren Strecken mehr laufen, ohne, dass mir der Fuß weh tut, trotz Einlagen. Schlafstörungen hatte ich auch schon Jahre vor der Schwangerschaft, aber seit dem ich schwanger bin, kann ich gefühlt gar nicht mehr schlafen. Sei es wegen ständiger Sorgen oder wegen Schmerzen. Wegen der teilweise wirklich starken Schmerzen, bin ich ständig gestresst. Wenn ich länger als 15 Minuten stehen muss, wird mir schwindelig und ich muss mich hinsetzen. Seit ein paar Tagen habe ich jetzt auch vermutlich eine Verspannung im rechten Knie, die mir den Schlaf raubt. Wurde gestern von meiner Masseurin getaped, aber Schmerzen hab ich dadurch immer noch. Hatte jetzt zwei Wochen Urlaub, in denen ich auch nicht schlafen konnte, muss aber am Montag wieder arbeiten und es ist mir ein Rätsel, wie ich wieder jeden Morgen um 7 aus dem Bett kommen soll. Aber anders geht es ja nicht.

      Nun war ich letzte Woche für 4 Tage mit meiner Schwiegermutter, Schwägerin und der Oma im Urlaub. Der war schon länger geplant. Die Fahrt dort hin dauerte mit Stau etwas über 3 Stunden und das hat mir gar nicht gut getan. Ich war heilfroh, als wir endlich am Ziel waren. Im Urlaub konnte ich kaum laufen. Einerseits wegen der Schmerzen im Fuß, andererseits, weil dann mein Bauch hart wurde und total gezogen hat. Die Oma war mit ihren 85 Jahren fitter als ich. Ich hätte nie gedacht, dass mich die Schwangerschaft so schlaucht. Liegt sicher daran, dass ich davor schon nicht sonderlich fit war.

      Nun komme ich langsam zu meinem Problem:

      Meine Schwester heiratet im Oktober an einem Tag unter der Woche zum zweiten Mal standesamtlich und gleichzeitig an diesem Tag wird auch mein Neffe getauft wird. Wir müssten ca. 3,5 Stunden hin fahren, Stau nicht berücksichtigt. Da mein Mann und ich mit meinem Vater gefahren wären und dieser einen Hund hat, den er nicht in Pflege geben will, hätten wir das folgendermaßen machen müssen:

      Wir müssten um 4 Uhr aufstehen und uns richten, damit wir spätestens um 6 bei meinem Vater los fahren können und nicht mal dann ist es sicher, dass wir wegen Stau nicht zu spät kommen. Eigentlich müssten wir noch früher los. Am selben Tag müssen wir dann auch wieder zurück, weil erstens der Hund ja allein zuhause ist und ich zweitens wieder arbeiten muss am nächsten Tag. Ich konnte nicht frei bekommen.

      Da wir gemerkt haben, dass mir lange Autofahrten gar nicht mehr gut tun, was ich ja vorher nicht wissen konnte, wollten wir jetzt am Abend vorher schon anreisen und dort übernachten, sodass wir diese Strecke nur einmal am Tag machen müssen. Mein Mann wollte die Strecke auch nicht zwei Mal an einem Tag fahren müssen. Wir hätten es so geplant, dass wir den Hund mitnehmen, wir meine Schwester fragen, ob mein Vater mit Hund bei Ihnen schlafen darf, wie er es schon mal gemacht hat und mein Mann und ich hätten uns ein Zimmer genommen. Ist ja schwierig, ein Hotel zu bekommen, dass Hunde akzeptiert. Damit war meine Schwester nicht einverstanden, was ich akzeptieren muss. Mein Vater hatte dann eine andere Lösung. Seine Nachbarn gucken länger auf den Hund auf und er übernachtet mit uns in einem Hotel oder einer Pension. Alles wäre gut gewesen.

      Einen Tag später hatte er auf einmal komplett seine Meinung geändert und wollte nicht mehr übernachten, weil er jede Nacht aufwacht und dann nicht will, dass er in einem fremden Zimmer sitzt und nicht weiß, was er machen soll. Hab ich ja eigentlich auch Verständnis für.

      Das Problem ist jetzt aber, dass man meinen Vater nicht mehr alleine so weit fahren lassen kann und ich mich dann komplett nach ihm richten müsste, obwohl ich schwanger und der Meinung bin, dass es diesmal wichtig ist, dass es mir und meinem Kind gut geht. Bisher musste man immer nur auf Ihn Rücksicht nehmen, aber diesmal bekomm ich ein Baby, für das ich Verantwortung tragen muss. Ich weiß, was mir gut tut und was nicht. Auch wenn das egoistisch klingt.

      Meine Schwester wollte schon wissen, wie wir es machen. Ich musste sie aber vertrösten, da mein Mann auf Geschäftsreise ist und ich das nicht alleine entscheiden will oder kann.

      Nun rief sie mich heute an und wollte sofort von mir wissen, ob wir nun kommen oder nicht. Ich hatte zu ihr gesagt, dass ich es noch mit meinem Mann besprechen müsste und ich ihr dann rechtzeitig Bescheid geb. Das wollte sie nicht akzeptieren. Sie meinte das hätte ich nicht mit meinem Mann zu besprechen, sie will jetzt sofort eine Antwort.Wir sind verheiratet und da finde ich es ganz normal, dass man Sachen miteinander abspricht. Schließlich wären wir gemeinsam gefahren, er wäre der Fahrer gewesen und ich kann nicht über ihn bestimmen, ob er alles an einem Tag fahren muss oder an zwei verschiedenen Tagen. Ich wollte nächste Woche auch meinem Frauenarzt fragen, wie er darüber denkt, ob ich mir das zumuten kann. Sie will darauf nicht warten. Ich hatte ja schon zu ihr gesagt, dass ich es nicht packen werde, am selben Tag die Strecke hin und zurück zu fahren, was ich aber meinen Vater zuliebe machen müsste. Sie meinte dann, er würde ja alleine hin fahren. Ich meinte dann, dass ich mir dann Vorwürfe anhören dürfte. Sie meinte dann, er wirklich gesagt, dass er alleine fährt. Dann sagte ich, wenn er alleine fährt und wir übernachten können, dann können wir kommen. Ich müsste mir aber trotzdem riesen Vorwürfe von meinem Vater machen lassen, dass wir ihn alleine haben fahren lassen.

      Die Hochzeit und Taufe findet in Bayern auf dem Land statt. Nun meinte sie, dass wir wegen des Oktoberfestes kein Zimmer mehr bekommen werden, was lächerlich ist. Niemand, der aufs Oktoberfest will, sucht sich so weit von München entfernt ein Zimmer. Wir hätten auf jeden Fall noch was bekommen, auch wenn es etwas teurer gewesen wäre. Wir hätten das Zimmer ja auch selber gezahlt und nie verlangt, dass sie uns das zahlen.

      Nun hatte sie mich eingeplant, für ihren Sohn einen Taufsegen zu sprechen, ohne mir das vorher mitzuteilen. Was ich aber natürlich gemacht hätte. Ist ja selbstverständlich. Ich hätte dann Mitte 8. Monat mit Kreislaufproblemen vor allen Gästen vorne stehen müssen, ohne es vorher gewusst zu haben. Jetzt sollte ich ihr beim Telefonat sofort sagen, ob wir kommen oder nicht, weil sie sich dann jemand anderes suchen muss. Anstatt, dass sie mich einfach von vornherein außenvor gelassen hätte und ich trotzdem hätte kommen können. Sie meinte nur, entweder du sagst jetzt sofort zu und kommst dann auch. Ich werde es nicht akzeptieren, wenn du doch noch kurz vorher absagst oder du sagst jetzt, dass du nicht kommst und dann bleibt es auch dabei. Sie wollte uns nicht die Zeit lassen, uns ein Zimmer zu buchen. Ich kann doch jetzt nicht mehr absehen, ob vielleicht etwas dazwischen kommt, wegen der Schwangerschaft. Als wir letztes Jahr geheiratet haben, haben wir dem Freund einer Freundin von mir bis zur letzten Minute offen gelassen, ob er kommt oder nicht, weil er an dem Tag eine wichtige Prüfung hatte.

      Jedenfalls hab ich mich dann von ihr so unter Druck gesetzt gefühlt, dass ihr ihr gesagt hab, wenn ich wirklich jetzt sofort sagen muss, ob ich komm oder nicht und daran auch nichts mehr geändert werden darf, nur wegen dem Taufsegen und sie nicht abwarten kann, was mein Frauenarzt nächste Woche dazu sagt, bzw. wie es bei der Untersuchung nächste Woche aussieht, dann muss ich leider sagen, dass es dann besser ist, wenn ich gleich sag, dass wir nicht kommen. Weil ich ja kurz vorher nicht mehr absagen dürfte, wenn was wäre.

      Meine Schwester kann zwar verlangen, dass wir ihr verbindlich zu oder absagen, aber sie kann nicht verlangen, dass ich dann nicht mehr absagen darf, wenn ich zugesagt hab, aber dann doch was wegen der Schwangerschaft dazwischen kommt.
      Ich kann jetzt auch sicher sein, dass ich die Böse bin, weil mir mein Baby wichtiger ist.
      Mein Vater wird mir das wahrscheinlich nie verzeihen. Der hält immer zu meiner Schwester.

      Nach dem Telefonat war ich total am Boden zerstört und auch jetzt geht es mir immer noch nicht gut. Hab heulend erst mit meiner Schwiegermutter und dann mit ihrer Mutter geredet, die versucht haben, mich zu trösten. Meine Schwiegermutter meinte, als sie mich später gesehen hat, ich wäre leichenblas gewesen. Hatte danach auch ständig einen harten Bauch und Schmerzen.

      Mal noch als Anmerkung: Wir haben letztes Jahr wegen ihr extra unsere Hochzeit um einen Woche nach vorne geschoben, weil sie in Urlaub gehen wollte, und dann einen Tag früher hätte zurück kommen müssen, obwohl wir über ein Jahr vorher gesagt haben, wann wir heiraten wollen. Hab damals übelst Stress mit meinem Vater bekommen, weil wir da heiraten wollten, wo meine Schwester in Urlaub gehen wollte, obwohl das ja unser Tag gewesen wäre. Einen Urlaub kann man planen, den Verlauf einer Schwangerschaft aber nicht oder wie es einem da geht.

      An unserer Hochzeit damals hat sie mich vor versammelter Manschaft angemacht, weil sie und ihr Freund beim Abendessen bei unseren Freunden sitzen mussten, anstatt bei unserem Vater und ihrer Patentante weil das organisatorisch nicht anders ging. Die restliche Zeit konnte sie aber sitzen, wo sie wollte. Das nimmt mein Mann ihr bis heute noch übel.

      Mein Mann ist jetzt so sauer, dass er gar nicht mehr auf die Hochzeit will.

      Meine Schwiegereltern, die total zu mir stehen, sind fassungslos. Die sagen, ich soll gar nicht mehr ans Telefon gehen, wenn mein Vater oder meine Schwester anrufen.

      Sorry für den sehr langen Text und vielen Dank an alle, die ihn sich durchgelesen haben.

      Ich kann nicht erwarten, dass mich hier jemand versteht. Wahrscheinlich bin ich für alle hier jetzt die böse Schwester, die lieber an sich und ihr Baby denkt anstatt an die Hochzeit ihrer Schwester.

      • Huhu, ich hoffe es tat dir gut alles von der Seele zu schreiben! Deine Entscheidung nicht zu fahren finde ich richtig! Jeder der nur ein Funken Empathie besitzt wird dir das gleiche sagen! In erster Linie hast du nun Verantwortung für dich und dein Baby, der Rest steht hinten dran!

        Alles gute.

        • Ja, tat gut. Sorry, dass es so lang war. Ich möchte ja hin fahren, nur wäre ich lieber am Abend vorher schon angereist, aber sie wollte es nicht warten, bis wir ein Zimmer haben.

          • Das Zimmer häzttet ihr doch aber schon lange gebucht haben können bzw müssen!
            Du schreibst nicht wie weit entfernt die Hochzeit von München stattfindet aber ich kann Dir sagen, dass ich schon oftwegen kleinerer events Probleme hatte Zimmer für Geschäftsreisende zu bekomnen im Umkreic von locker 80 bis 100 km um die Veranstaltung.

            Grundsätzlich scheint Ihr alle einen Hang zur Dramatik zi haben.

      Hört sich nach einer Menge Drama, Baby, Drama an...ihr tut euch da aber alle nix (dein Vater, der nicht nachts in einem fremden Zimmer wach werden will, deine Schwester, die ihren Vater nicht bei sich schlafen lässt und du, die ihre Schwangerschaft als Krankheit sieht.)
      Grundsätzlich ist die Idee mit dem einen Tag vorher anreisen sehr gut! Wenn dein Vater sich da quer stellt--sorry, Pech gehabt. Dann soll er gucken, wie er dahin kommt. Es gibt auch Züge.
      Ich würde einen Tag vorher anreisen, deinem Vater anbieten mitzukommen (oder es halt zu lassen) und den kurzen Taufspruch kannst du auch im Sitzen sagen, wenn du Angst hast umzukippen.

      • Ich finde deine Antwort etwas seltsam. Sie hat nirgendwo vermittelt, dass sie die Schwangerschaft als Krankheit sieht. Nur geschildert, dass es körperlich anstrengend ist. Wenn die eigene Schwester zwei Fehlgeburten so empathielos behandelt und so egoistisch Druck ausübt finde ich die Reaktion der TE mehr als richtig und nachvollziehbar.

        An die TE. Ich finde es wichtig, dass du auf deinen Körper hörst. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass du mit deiner Schwester nochmal sprichst oder schreibst. Vielleicht kannst du ihr (falls es so ist) sagen, wie gerne du kommen würdest und dich für sie freust, dass du aber aufgrund der Vorgeschichte große Angst hast, dass irgendetwas passiert, vor allem weil es jetzt schon beschwerlich ist. Deine Schwester ist emotional weil es um ihre Hochzeit geht (egal ob es die zweite ist) und vermutlich verletzt, dass du nicht juhuu rufst und kommst. Sollte sie nach einem ehrlichen Gespräch ohne Vorwürfe (schwierig aber machbar) immer noch so unnett sein, wie es hier jetzt rüber kommt, dann würde ich mich etwas distanzierten.

        • Sie hat geschrieben, dass ihre Schwangerschaft diesmal gut verläuft. Wehwechen hatte ich auch, mein Rücken hat mich fast umgebracht und mein Bauch war oft steinhart. Trotzdem habe ich ganz normal weitergemacht, so lange es dem Baby gut geht--wäre in der 3.Schwangerschaft mit 2 kleinen Kindern auch nicht anders möglich gewesen.
          Ich persönlich finde es befremdlich, wenn schon ein simpler Taufspruch zu einem hochkompliziertem Problem und einer unlösbaren Aufgabe hochstilisiert wird.

      Ich seh meine Schwangerschaft nicht als Krankheit. Für mich wäre es aber die beste Lösung gewesen, am Abend vorher schon anzureisen. Meine Schwester meinte aber von vornherein, dass wir das so nicht machen können, weil es keine Zimmer geben wird. Was ich nicht nachvollziehen kann. Und als ich dann sagte, dass wir nach einem Zimmer gucken, wollte sie das nicht akzeptieren. Die Hochzeit ist erst am 10. Ein Zimmer ist schnell gebucht.

      Warum hast Du denn deiner Schwester nicht einfach den Wind aus den Segeln genommen und ratzfatz online zwei Hotelzimner gebucht und sie dann wieder zurück gerufen?

Wann im Oktober ist denn die Hochzeit? Wenn Deine Schwester meint, dass Ihr aufgrund des Oktoberfestes keine Zimmer bekommt, dann wird es ja bald sein, das Oktoberfest geht ja nur bis zum 07.10. Dass Deine Schwester planen will, kann ich schon verstehen.

Aus Deinem Text lese ich mit keiner Silbe raus, dass Du Dich auf die Hochzeit gefreut hättest. Ich bin ganz ehrlich: Bei den Rahmenbedingungen (unter der Woche, kein Urlaub, 8. Monat schwanger) hätte ich zeitig abgesagt.

  • Das Oktoberfest geht nur bis zum 07.10.? Die Hochzeit ist am 10.10. Dann stimmt es also nicht, dass man da deswegen kein Zimmer bekommt.

    Das hast du dann falsch gelesen. Ich wollte unbedingt auf die Taufe und Hochzeit.
    Ich hab nirgends geschrieben, dass ich keinen Urlaub für diesen Tag hab. Natürlich hab ich da frei. Den hab ich mir schon vor einem Jahr genommen. Da wusste ich noch gar nichts von der Schwangerschaft. Nur am nächsten Tag muss ich wieder arbeiten und deswegen wollte ich am Abend vorher anreisen, weil das weniger stressig gewesen wäre. Dann hätten wir dort morgens in aller Ruhe hin können, anstatt quasi mitten in der Nacht und am selben Tag hin und zurück. Meine Schwester wollte aber nicht warten, bis wir ein Zimmer gebucht haben, obwohl ich ihr zwei Tage vorher gesagt hab, dass mein Mann noch auf Geschäftsreise ist und er am selben Tag noch heim kommt. Sie hat mir gesagt, sie will jetzt sofort eine feste zusage haben und hätte es mir übel genommen, wenn ich dann doch hätte absagen müssen, wenn was gewesen wäre. Ich finde, dass es auf die wenigen Stunden nicht angekommen wäre. Wir hätten ein Zimmer gebucht, hätten Bescheid gegeben und alles wäre gut gewesen.

Würdest du dich für deine Schwester freuen dann würdest du auch schwanger dahin fahren. Das was du schreibst sind Schwangerschaft wehwehchen die jede Schwangere kennt mehr oder weniger. Dein Kind ist nicht in Gefahr nur weil du schmerzen hast. Mit solchen Problemen hab ich ein Haus sauber gehalten und drei kleine Kinder versorgt. Und dein Vater stellt sich genauso blöd an. Sorry für die Wortwahl. Deine Schwester heiratet. Der Sohn wird getauft. Warst du eine gute Schwester würdest du dich für sie freuen und alles tun das du teilnehmen kannst. Ich habe irgendwie das Gefühl das dein Verhältnis zu ihr nicht so gut ist. Sonst würdest du einen Weg finden. Und nicht ausreden suchen.

  • Sorry, aber du hast es leider auch nicht richtig verstanden. Natürlich wäre ich schwanger da hin gefahren. Nur wollten wir einen Tag vorher anreisen und nicht alles am gleichen Tag fahren. Ob ich das schaff oder nicht, weiß ich ja wohl noch am besten. Sie wollte es nicht akzeptieren, dass wir noch ein Zimmer buchen müssen, obwohl ich ihr zwei Tage vorher gesagt hab, dass mein Mann noch auf Geschäftsreise ist. Er wäre am selben Tag heim gekommen und wir hätten das sofort machen können. Es kann aber nicht sein, dass man uns keine Zeit lässt, ein Zimmer zu buchen und dann quasi schon sagt, dass man es übel nehmen wird, wenn ich dann doch absagen muss, weil irgendwas ist.

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