Kinderpflegerin - wo eingesetzt?

    • (1) 10.10.18 - 20:27

      Hallo ihr Lieben,

      Ich habe eine 2 jährige Ausbildung zur kinderpflegerin absolviert. Bin also geprüfte kinderpflegerin.
      Vor meinen Schwangerschaft war mir eigentlich klar, dass ich im Kindergarten arbeiten möchte. Mittlerweile hat sich dies geändert.

      Ich habe jetzt nun die totale Interesse zB in einem Klinikum zu arbeiten (wie zB. Kreisssal).
      Nur kann ich mir persönlich die Ausbildung zur Hebamme ebenfalls nicht vorstellen.

      Hätte man eine Chance als kinderpflegerin? Was denkt ihr?

      Ich möchte ja jetzt zB nicht bei den Geburten dabei sein, vielleicht gäbe es da ja andere Möglichkeiten.

      Ich freue mich auf eure Meinungen und vielleicht ging's ja jemandem gebau so wie mir 😊

      • Hi!

        In der Klinik im stationären Bereich wirst du keine Anstellung finden, evtl (!) im Spielzimmer einer Kinderklinik (wäre aber auch der wieder der Bereich Erzieherin).

        Was stellst du dir denn vor in einer Klinik machen zu können? Kranke Kinder kannst du fachlich nicht versorgen. Neugeborene brauchen ein fachliches Auge, im Idealfall eine sehr erfahrene Kinderkrankenschwester. Würdest du Nasenflügeln, schlechtes Hautkolorit, Einziehungen, Schlappheit usw erkennen und entsprechend reagieren können? Die Pflegekraft auf Station / im Kreißsaal bekommt das Kind eh kaum zu sehen (weil die Mama in erster Linie versorgt), da muß man jede Chance nutzen wenn man das Kind sieht.

        Kinderheim? Mutter-Kind-Einrichtung? Kinder-Reha-Einrichtungen? Das wäre aber alles (bis auf das Kinderheim) der Bereich Erzieher.

        Vielleicht überlegts du nochmal genau was du machen willst und bildest dich weiter, lernst dazu?

        Viel Erfolg bei der Suche,
        Hermiene

        (3) 10.10.18 - 21:05

        Hallo,

        deine Chancen sind wohl eher schlecht. Wie die Userin vor mir schon schrieb, wäre mit deiner Ausbildung auch in einer Klinik Kinderbetreuung deine Aufgabe.

        Im Kreissaal kann ich mir eine Kinderpflegerin ehrlich gesagt so gar nicht vorstellen. Was willst du da machen?

        Ich würde dir empfehlen, dich weiterzubilden. Mit der Ausbildung zur Kinderpflegerin sind deine Jobaussichten nicht gerade die besten, selbst im Kindergarten. Zumindest ist das bei uns so.

        LG

        • Bei uns bekäme sie im Kindergarten schon einen Job. ABER dann macht sie so ziemlich den gleichen Job wie eine Erzieherin, je nach Einrichtung sogar unerlaubt alleine, bekommt aber deutlich weniger Geld. Wenns dumm läuft lassen Koleginnen noch ihre "höhere Qualifikation" raus hängen.

          Ne Bekannte hat nach den eignen Kindern Kinderpflegerin gelernt. Pädagogisch hat sie die meisten Erziehrinnen in die Tasche gesteckt (die Kinder haben sie geliebt, die Eltern waren erstaunt über den neuen Wind). Ich hoffe für sie, sie hat die Erzieherausbildung drauf gesetzt. Leider habe ich sie aus den Augen verloren, aber das haben wir ihr wirklich alle geraten.

          • Ich kann ja nur für unsere Einrichtung sprechen. Da machen Kinderpfleger und Sozialassistenten ihre Praktika, aber angestellt sind ausschließlich Erzieher, Heilpädagogen und studierte Pädagogen.

            Ich habe zudem auch Erzieher im Bekannten- und Freundeskreis. Die haben alle gesagt, dass hier niemand "nur" die Ausbildung zum Kinderpfleger macht.

            Ich will die Ausbildung gar nicht abwerten, die TE bekommt bestimmt auch einen Job, aber ich würde wohl eine Weiterbildung vorziehen. Gerade wenn die Gefahr besteht, dass es so läuft, wie du es beschreibst.

            • In BW gibts tatsächlich noch Schulen für Kinderpfleger, vielleicht nicht mehr in jedem Bundesland.
              Ich find es bei uns einfach sch.... wenn Kinderpfleger in Einrichtungen ausgenutzt werden für das gruselige Gehalt. Das ist bestimmt nicht in jeder Einrichtung so! Bei uns früher (RLP) war Kinderpfleger eigentlich ein Sprungbrett um nach dem Hauptschulabschluss den Zwischenschritt für die anschließende Erzieherausbildung zu machen.
              Wäre ich Berufsberater, würde ich diese Ausbildung auch wirklich nur als Sprungbrett empfehlen.

              • Ich kenne die Ausbildung als Kinderpfleger oder Sozialassistent auch nur als Sprungbrett. Als Ausbildung gibt es das hier auch, nur setzen die meisten wohl den Erzieher oben drauf. Würde ich auch nie anders empfehlen, da bin ich ganz deiner Meinung.

      Mit welcher Altersgruppe willst du denn arbeiten? Wäre evtl. Tagesmutter in einer Großtagespflege etwas. Das sind bei uns 2-3Tagesmütter die in angemieteten Räumen Kleinkinder betreuen.
      Oder Kinderfrau in einem Privathaushalt? Das passt nur oft nicht mit den Arbeitszeiten und den eigenen Kindern.

      Hi,

      das was du möchtest bzw. anstrebst ist Kinderkrankenschwester. Das sind die Damen die auf der Wochenbettstation, das stillen, wiegen, wickeln, etc. begleiten - unterstützen und wenn man z.b. einen KS hatte auch komplett für einen übernehmen. Die die Kinder für Untersuchungen aus den Zimmern abholen, wenn ihre Mütter noch nicht fit sind mitzukommen und insofern z.b. Frühchen dabei sind, auch die Pflege, Überwachung etc. dieser Winzlinge mitübernehmen.

      Das hat aber nichts mit deinem gelernten Beruf zu tun. Der nur für Erziehungs- und Betreuungseinrichtungen ausgelegt ist. Sondern ein eigenes Berufsbild. Ein Teilgebiet der Medizin, nicht der Pädagogik! Ergo müsstest du hier, eine neue Ausbildung durchlaufen. Ggf. kann dir ein Teil deiner bisherigen Ausbildung die ja viele übergreifende Elemente dier Säuglingspflege inkludiert hat anrechnen lassen. Dass du sozusagen statt 3 Jahre "nur" 2 Jahre brauchst. Ob man in diesen sensiblen Bereich OHNE Ausbildung hinein kommt, wage ich zu bezweifeln! Da es ein Beruf mit viel Fachwissen und Verantwortung ist. Gerade dann, wenn Frühchen zur Arbeit dazu gehören.

      • Die zwei Ausbildungen sind viel zu weit entfernt, da kann man nichts anrechnen.
        Es ist eher so, dass Kinderpflegerin wie auch Pflegehelferin "Vorstufen" der Erzieher- bzw Pflegeausbildung sind und normalerweise gemacht werden um überhaupt die Qualifikation für den Beginn der genannten 3jährigen Ausbildung zu machen (ohne Kürzung).
        Leider antwortet sie nicht, was sie eigentlich genau machen will.

    Hallo.

    Krankenhaus kannst du knicken. Hier die Alternativen, die mir einfallen:

    - Kindergarten
    - Schulhort/Mittagsbetreuung
    - Familienhotel mit Kinderbetreuung
    - Schulbegleiterin
    - Schlbusbegleitung
    - Kinderheim
    - Kreisjugendring?
    - firmeneigene Kinderhorte

    LG

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