Depressionen ich kann nicht mehr

    • (1) 30.10.18 - 19:54

      Hallo,als Mutter einer 12 jährigen Tochter und verheiratet bin ich am Ende meiner Kräfte Seit Jahren leide ich an immer wiederkehrenden Depressionen.Klinik, Medis, Gesprächstherapie ich habe alles versucht.Ich wollte immer nur eine gute Mutter sein was durch die Erkrankung nicht gelungen ist und meine Tochter treibt mich täglich in den Wahnsinn.Ich weiss es ist ein Schrei ihrerseits.ich kann ihr nicht helfen.An Tagen wo es eskaliert werden die Suizid Gedanken übermächtig.Sind Mamas mit Depressionen im Forum?

      • Ich denke eher, ihr bräuchtet eher mal eine gemeinsame Familientherapie, damit deinem Kind und Mann auch geholfen würde und um zugleich dich auch besser mit deiner Krankheit verstehen, unterstützen und damit umgehen zu können. Für deine Teenagertochter ist deine Krankheit auch nicht leicht. Gerade Mädels und dann dazu noch in der Pubertät , da ist eine Mutter eine große Vertrauensperson.
        Rede dir jetzt kein Versagen ein, dass zieht dich noch weiter runter, sondern nehme weiterhin dringend fachliche Hilfe an. Ihr müsst den druck und Spannung unter euch herausbekommen, deshalb rate ich zu einer zusätzlichen Familientherapie.

        Bitte suche Dir Hilfe. Tu es für Dein Kind.

        http://www.depressionen-depression.net/notfaelle/notfallnummern.htm

        Bitte wende Dich umgehend an eine dieser Nummern und bitte die Kontaktperson, auch einen Notfallkontakt zum nächsten Jugendamt herzustellen. Euch muss beiden geholfen werden und das recht schnell. Bitte warte nicht damit, auch wenn Du schon einiges hinter Dir hast.
        Hier kann Dir keiner hilfreich sein, da ja auch jeder Fall anders angegangen werden muss.Mach es bitte in Deinem und im Interesse Deines Kindes, welches ja auch überfordert ist. Bitte!
        Alles Liebe für euch.
        LG Moni

      • (5) 30.10.18 - 22:52

        Und die Medikamente wirken nicht?
        Es gibt manche Menschen, die Dank der Medikamente wieder ein normales Leben führen können.
        Ich denke Therapie alleine wird kaum helfen.

        (6) 30.10.18 - 23:50

        Ich kann mich den anderen nur anschließen. Wende dich an eine Beratungsstelle der caritas usw.die werden sich dir annehmen auch beim Gang zum jugendamt.
        Dass Teenies einen in die Raserei treiben können ist nicht ungewöhnlich aber suizidgedanken..da braucht ihr professionell e Hilfe. Und ja ich habe heftige depressive verstimmungen und nehme medikamente. Viel Glück es gibt immer einen Weg und den musst du nicht alleine beschreiten

      • Wie die anderen schon sagten, hol dir, holt euch Hilfe!

        Ich habe auch mit Depressionen zu kämpfen, muss täglich darauf achten, das ich nicht wieder in diesen Schlamm aus Verzweiflung trete. Aber da hilft es einem wenig, sich mit anderen auszutauschen - professionelle Hilfe ist unglaublich wichtig! Ich habe gelernt damit umzugehen und weiß, ab welchem Zeitpunkt ich alleine nicht mehr damit klarkomme und zurück zur Therapie muss. Es hat nichts damit zu tun, das man eine schlechte Mutter ist. Ich finde es eher gegenteilig, wenn man sieht, es geht nicht und sich Hilfe holt, dann kümmert man sich!

        Ich wünsche dir alles gute auf deinem weg!

        (8) 31.10.18 - 06:51

        Hallo, bitte gib nicht auf, auch wenn Dir die Lage noch so verzweifelt erscheint!

        Der tip mit der Familientherapie ist gut, bitte versuche das schnellstmöglich in Angriff zu nehmen.
        Es gibt auch alternativ unterstützende Methoden: Akupunktur und Psychokinesiologie.
        Alles natürlich nur unterstützend zur Haupttherapie. Ggf müssten die Medikamente neu eingestellt werden? Lass dir dringend von einem Arzt sagen ob die Medikamente das richtige für dich sind oder ob ein anderes Medikament besser anschlagen könnte.
        Viel Kraft!

        Hi

        ja, ich bin auch betroffen - allerdings läuft es bei mir derzeit ganz gut.

        Gerade wenn Suizid-Gedanken ins Spiel kommen, solltest Du Dir dringend Hilfe holen! Und zur Not auch in eine Klinik gehen - bei uns gab es spezielle Krisen-Interventionsaufenthalte - da bist Du dann auch relativ schnell wieder zu Hause. Hab ich seinerzeit ein paar Mal durch - oft waren es nur 2-3 Tage stationär. Die "richtige" Therapie will sicherlich geplant werden - das ist ja oft (wenn es stationär erfolgen soll / muss) mit Kindern nicht ganz einfach. Aber auch da gibt es ja verschiedene Varianten - vollstationär, Tagesklinik, Reha, ambulant,....

        Deine Tochter ist 12 - also ungefähr so alt wie meine (11). Ganz ehrlich - rede mit ihr. Nicht im Detail - und ganz sicher nicht über Suizid-Gedanken - ich denke aber schon, dass Deine Tochter alt genug ist, um zu verstehen, wenn es Dir nicht gut geht und Du Ruhe brauchst. Ich vermute auch, dass es bei Euch (ähnlich wie bei uns) schon pubertiert - das macht ja die Sache nicht einfacher..... Und deine Tochter bekommt doch eh mit, wenn es dir nicht gut geht. Da ist ein Gespräch vielleicht auch eher hilfreich... Für kleine Kinder gibt es da ganz tolle Bücher - bei Jugendlichen kenn ich mich da nicht aus - wir hatten schon sehr früh ansatzweise mit den Kindern geredet - mussten wir bei den stationären Aufenthalten ja auch...

        Ich hatte neulich noch mal einen Tag, wo ich absolut mies und wirklich motzig drauf war. Und die Kinder machten immer weiter - es war zum Haare raufen. Irgendwann hab ich den Kindern dann mitgeteilt, dass sie ja sicher schon gemerkt hätten, dass meine Laune nicht die beste sei. Ob sie es nicht selber für eine gute Idee hielten, mich einfach in Ruhe zu lassen? Oder ob sie Spaß daran hätten, sich einen Anraunzer nach dem nächsten abzuholen? Danach war tatsächlich Ruhe.

        Die Kinder sind keine 2 mehr - wo sie die Mamas wirklich rund um die Uhr brauchen. Die können auch schon ne ganze Menge alleine... Und nebenbei hat Deine Tochter ja auch noch nen Papa. Klar ist es für den auch nicht einfach (die Gesamtsituation) - mein Mann kann da auch ein Lied von singen - in 100 Strophen vermutlich. Aber es ist halt so, wie es ist. Das hast Du Dir ja nicht ausgesucht... Da muss dann der Papa vielleicht mal mehr mit übernehmen... Wäre ja andersherum auch nicht anders...

        Also hol Dir Hilfe - bei mir war auch nicht der erste Versuch erfolgreich. Gerade die normalen Gesprächstherapien (verhaltenstherapeutischer Ansatz) waren bei mir ziemlich für die Füße... Und bis ich woanders gelandet war, hat es ein Weilchen gedauert...

        LG
        Frauke

        (10) 31.10.18 - 11:59

        Hi!
        Ich leide seit Jahren unter einer Angststöhrung und leichten Depressionen. Seit letztem JAhr habe ich eine generalisierte Angststöhrung und bin krank geschrieben.
        Es ist ein Kreuz.. ein auf und ab. Dann geht es ein paar Tage gut und ZACK ist alles wieder scheisse.
        Ich hab keinen Rat, kann dir nur sagen, du bist nicht allein damit. Es geht vielen so.
        Mir fällt es immer schwer Ratschläge von jemanden anzunehmen der diese Krankheiten nicht kennt. Für jemand „gesunden“ ist das einfach nicht nachvollziehbar.
        Es wird wieder besser. Das wünsch ich uns beiden. Alles Gute

        (11) 31.10.18 - 20:59

        Ein Thread zwei mal hier gelesen im Forum .. hm .. Zufall ?

        (12) 01.11.18 - 02:06

        Hi,
        mein Bruder hat sich am 20. Mai erhängt. Er hinterließ weder Frau noch Kinder aber eine Mutter und 3 Geschwister!

        Bitte tu das deiner Familie nicht an, vor allem wenn du selbst eine Tochter hast! Du mußt stark sein für sie! Du bist ihr Vorbild!

        ....denn sie wissen nicht was sie tun...

        Wenn nichts so wäre, wie es ist. Wenn alles nochmal auf Null geschaltet werden würde... WAS wäre dein Wunsch? Was würdest du tun & erreichen wollen??

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