10 Jähriger schenkt auf Einer öffentlicher Veranstaltung Bier aus bis 23. 30 Uhr.

    • (1) 31.10.18 - 22:57

      Wir veranstalten ab und zu durch einen Verein ein paar feste. Auf den letzten Fest hat er beim Essen mitgeholfen und lag dann 1 Uhr früh mit den Kopf auf ner Bierbank und hat geschlafen, weil die Eltern noch nicht heim wollten.
      Letztens ein Fest und der 10 jährige hat Bier ausgeschenkt bis kurz vor Mitternacht. Ich habe selbst Kinder eines ein bissel älter und ein jüngeres nur habe ich Ihnen nicht erlaubt in den bierwagen zu gehen am Sonntag Nachmittag weil noch Gäste da waren. Aber für mich geht sowas gar nicht. Oder ist es im Verein wiederum erlaubt.

      • (5) 01.11.18 - 01:39

        Moin,

        nöp, ist immer in beide Richtungen zu betrachten, sie dürfen nur das ausschenken was sie selber ausgeschenkt bekommen dürften, einzige Ausnahme wenn es im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung unabdingbar ist, aber auch da nur unter Aufsicht.

        Hallo,

        Geht's um die Uhrzeit oder das Bier? Ich finde es ja persönlich nicht so schlimm. Das ist doch sicher nicht die Regel sondern eine Ausnahme. Und nur weil Bier gezapft wird wird es ja nicht unbedingt getrunken.
        Schlimmer finde ich wenn Kinder jedes Wochenende auf Erwachsenen Veranstaltungen sind.

        LG marci

      • Kommt drauf an. Die ex von meinem Vater hatte ne Wirtschaft mit Gasthof. Ich war zwar 12 aber meine stiefschwester ist 5 Jahre jünger. Wir wurden nie genötigt was tuen zu müssen in der Wirtschaft aber auch nicht ausgeschlossen wenn wir das wollten. So haben meine stiefschwester und ich nach Lust und Laune mitgekellnert. Dazu gehörte es auch Bier auszuschenken... deswegen tranken wir selbst das Zeug ja nicht... Oder bedienten die Tische mit essen und rechneten ab. War ne gute lehrübung sowohl für Mathe als auch fürs Leben nach der Schule. Wenn man sich auf Bauernhöfen anschaut was diese Kinder Stämmen müssen nicht dürfen... fällt das für mich schon kritischer aus.

        Die Frage ist ob der junge das freiwillig macht oder getrieben wird dazu. Und mal auf ner Feier einzuschlafen. Ich mein wir waren mit Baby schon auf ner Hochzeit ... der ist dort auch eingeschlafen. Solange das mal ist und nicht standardmäßig jedes Wochenende und diese Feier etwas war das für jedermann auch für Kinder zugänglich ist... würde ich aufgrund vielleicht fehlinterpretierter Situationsbeobachtung nicht gleich ein Fass aufmachen. Solang das Kind kein Bier trinkt sondern aus Gaudi ausschenken darf. So what würd ich in dem Alter auch gestatten.

        Kritisch fand ich mal eher ne Story meiner SM die selbst Kellnert. Kam jeden Sonntag zum Mittag im Sommer ne Familie mit ca 5 jährigen Mädchen zum Essen. Bestellten immer 2 helle und ein alkoholfreies (was nicht wirklich 100%alkoholfrei ist weiß ja jeder) das alkoholfreie galt der Tochter. Da dacht ich auch... ok ob man ein so kleines Kind schon an den Geschmack von Bier ranführen muss?

        Nicht tausend... aber ich komm vom Land und hatte immer Kinder in der Klasse die vom Bauernhof kamen. Nicht malochen aber mithelfen müssen. Sprich morgens vor der Schule zum melken... am Abend ebenfalls... die sind nicht selten ab 10 mitm bulldog auf die Felder und haben alles mitgemacht. Aufm Land kontrolliert das ja keiner das ohne Führerschein und vor 14 fahren. Am Wochenende etc. Die werden da rein geboren.

        • Ich selbst Wohn halt in Oberbayern. Im Gegensatz zum Norden wo sehr oft großbetriebe in der Landwirtschaft das Bild prägen. Ist es in der Region hier bis ins Allgäu vorwiegend so das Bauernhöfe in Familienhand sind. Nix mit Angestellten etc. Natürlich müssen die Kinder nicht den Hauptteil tragen. Aber sie werden früh in alles mit einbezogen. Und genau diese Kinder gelten bei Ausbildungsbetrieben als besonders gern gesehen. Sie sind nicht zimperlich und arbeitsam und fleißig. Was heute bzgl Tugenden aussterbende Eigenschaften sind.

          Nicht immer gleich so radikal schwarz weiß denken. Auch der Sohn meiner besten Freundin wächst beim Vater auf ner Landwirtschaft auf. Ohne viehwirtschaft. Der wird mit 9 zwar nicht auf der Straße fahren gelassen und noch nicht ohne Begleitung. Auf den Feldern übernimmt er aber wie es üblich ist aufm Land das Steuer unter Aufsicht oder ist in der erntezeit in diverse Tätigkeiten integriert. Bei ihm ist es nur auf freiwilligenbasis aber ich kenn auch n Haufen Bauerhofkinder die ich noch von früher kenn... wo das nicht immer ein reines Wunschkonzert ist. Ich mag zwar jetzt in München Leben... aber ich hab bis vor 5 Jahren noch voll dorfig gelebt. Allein das Kaff mit 2000 Einwohnern wo ich vorher gelebt hab... gibt es 6 Bauernhöfe... manche Nachbarortschaften bestehen nur aus Bauernhof. Das wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Top Diskussionen anzeigen