Autorität untergraben??? War das richtig von meinem mann

    • (1) 05.11.18 - 23:23

      Hallo eine frage
      Heute habe ich mit meinem sohn (3)aneinander gehangen der wollte sich aus dem schrank eine flasche zu trinken nehmen.ich habe nein gesagt aus dem einfachen Grund das er im wohnzimmer schon 2 flaschen stehen hatte angebrochen ! Mein sohn am weinen nein ich will aber ich will ich will heulen usw. Weil er nicht hören wollte habe ich ihn ins wohnzimmer zu seinen flaschen gebracht.der hälg sich dran mit heulen schreien ich will und nach 2 min kommt mein partner mit dem kleinen und er bekommt vom papa die flasche o wohl ich ja vorher nein gesagt habe.ich meinte er solle das bitte lassen aber im gegenteil jetzt streiten wir weil ich finde das er meine aurorität untergraben hat.er sieht das aber nicht so .

      • Was war denn die Begründung von deinem Mann?

        Du möchtest wissen, ob das Verhalten deines Mannes richtig war, aber nach welchem Maßstab denn?

        In unserer Familie haben wir keine Autoritäts-Hierarchie, daher kann auch keine Autorität untergraben werden. Es wäre hier okay gewesen, wenn mein Mann so wie deiner gehandelt hätte, aber ich hätte schon von ihm wissen wollen, was denn jetzt sein Plan mit den 2 angebrochenen Flaschen ist. Ob er glaubt, dass die Flüssigkeit in den angebrochenen Flaschen noch so lange haltbar sein wird, bis alle 3 Flaschen aufgebraucht sind, oder ob er vorhat, die angebrochenen selbst auszutrinken. Verschwendung mag ich nicht. Wäre der Plan, dass die angebrochenen eben weggekippt werden, falls sie niemand mehr mag, hätte mir das nicht gefallen und ich hätte versucht, mit meinem Mann zu vereinbaren, dass das künftig anders gehandhabt wird.

        • Der grund warum mein mann so gehandelt hat war einfach,das der kleine aufhört zu weinen schreien und ich will aber ! Zu rufen dieser weg war der einfache weg für ihn aber wie die Situation für mich ist.bleibt mal im hintergrund hauptsache der kleine hört auf

      Ouh, das würde mein Mann nicht wagen - ich aber auch nicht umgekehrt. Wenn einer etwas sagt, dann wird weich dran gehalten. Man muss doch als Eltern an einem Strang ziehen...

      • Das sehe ich auch so und ich wäre auch bei meinem Nein geblieben.dann wundert mein mann sich auch noch warum ich da sauer werde .

        (6) 06.11.18 - 10:20

        Absolut! Als Eltern sollte man an einem Strang ziehen!
        Sonst dauert es nicht mehr lange, dann spielt Euch der Kleine gegeneinander aus.
        Wenn Mama nein sagt, wird dann Papa gefragt- und andersherum.
        Es ist ja auch wichtig zu lernen, dass es aus begründeten Gründen nicht immer Alles geben kann für das Kind.
        Wenn er es bei den Eltern nicht lernt, wird er es schmerzlich in der Gesellschaft kennenlernen.

        • (7) 06.11.18 - 10:55

          In der Gesellschaft ist es völlig üblich, dass nicht alle der gleichen Meinung sind. Und auch von den allergroßzügigsten Eltern kann man nicht immer alles bekommen, das lernt jedes Kind unweigerlich, auch wenn Eltern manchmal nachgeben, wenn Durchsetzen sich nicht lohnt.

          • (8) 06.11.18 - 11:10

            Wenn Eltern an einem Strang ziehen, heißt das ja nicht, dass sie deshalb nicht mit dem Kind kooperieren und gemeinsam nicht auch einmal nachgeben!
            Aber, wenn Einer erst "nein" sagt und das andere Elternteil Ohne Absprache dann "ja" sagt, sind die Eltern nicht berechenbar für das Kind.
            Und genau, Du hast Recht: in der Gesellschaft ist es völlig üblich, dass nicht alle der gleichen Meinung sind. Genau wie es üblich ist, dass man leider nicht immer Alles bekomt, was man haben möchte.

      Richtig. Man muss nicht immer der selben Meinung sein. Sagt aber einer ja oder nein zu etwas. Und der andere hat das mitbekommen... hat man das einmal erlaubte oder verbotene nicht aufzuheben. Man kann höchstens noch mal mit dem anderen sprechen und sich begründen warum man eine andere Meinung hat. Aber aufheben darf bei uns auch nur die Person die die Entscheidung getroffen hat.

Hallo!

Hatte dein Mann einen konkreten Grund? Kopfweh, harter Tag in der Arbeit und wirklich keine Nerven mehr? Da kann man auch Mal ein Auge zudrücken.

Ist er dagegen immer so, solltet ihr Mal ein Erziehungsseminar besuchen, bei dem es um Konsequenz geht, damit er Mal von einer neutralen Person hört, was das anrichten kann.

Streite nicht du, sondern hol einen Experten, der es ihm erklärt.

  • Echt jetzt? Wegen einem Vorfall gleich eine. Experten holen? Woher denn und was für einen Experten?

    • Ich habe geraten, wenn er "immer so" ist, ein Erziehungsseminar zu besuchen, z.B. "Starke Eltern, starke Kinder". Da geht es um genau diese Art von Problemen die ja nun mal ganz typisch sind. Da kann man auch Fragen stellen und hat einen Experten zur Hand.


      Ich habe auch ausdrücklich gefragt, ob es vielleicht nur eine Ausnahmesituation war.


      Was soll ich denn noch machen, damit hier richtig gelesen wird? Wolltest du mich falsch verstehen und einfach nur stänkern? Oder warst du noch nicht ganz wach?

(14) 06.11.18 - 07:25

Und wie oft machen Frauen Fehler in der Erziehung. Steht dann der Mann mit erhobenen Finger dahinter.#rofl Die sehen es oftmals viel lässiger.

Da wirst du noch viel mehr mit deinem Kind erleben... Brot falsch geschnitten, falsche Wurst drauf, falsches Glas eingeschenkt, falsche Brotdose, etc. etc. Da wirst du auch nicht immer auf deine Autorität pochen können.
Da heisst es auch Lösungen finden ....ja, nimm die neue Flasche aber dann musst du die anderen Flaschen in die Küche bringen und heute Abend ...trinken.

Dein Kind ist drei, das wird jetzt testen ohne Ende! Wenn ihr bei solch einer Kleinigkeit schon streitet, Prost Mahlzeit für die Zukunft!

lg
lisa

Finde ichvauch nicht richtig von deinem Mann. Du hast zuerst NEIN gesagt. Hat etwas von "Good cop, bad cop" jetzt - will man sowas als Eltern? Sprecht miteinander!

(16) 06.11.18 - 08:13

Ich sehe es genau wie Du.

Wenn mein Mann so gehandelt hätte, würde den Haussegen hier ordentlich schief hängen.. Sowas geht gar nicht. Eltern müssen an einem Strang ziehen, wenn es um die Erziehung geht.. Dein Mann hat nach meiner Meinung total daneben gehandelt. Das er Dich dann als Buhmann hinstellt ist doch klar.. Wenn dein Mann es von Dir falsch fand, hätte er Dir das irgendwann später sagen können, aber er sollte nicht deine Entscheidungen und deine Erziehung untergraben. Nichts ist mehr kontraproduktiv als wenn Mama und Papa total unterschiedlich erzieht und nicht zusammen steht..

Hier wird auch nicht ständig was neues angebrochen, nur weil meiner Tochter plötzlich lieber was anders haben möchte. Wie viele Lebensmitteln sollte man dann täglich weg werfen? Ich verstehe dein Mann,s handeln nicht. Es gibt aber Menschen die alles machen was die Kinder wollen, Hauptsache Ruhe und keine Konfrontationen.. Das man sich selbst und das Kind damit ein enormes Eigentor schießt für die weitere Entwicklung und Erzeihung, ist für viele nicht klar..

Ich finde generell hast du Recht. Sollte das zur Gewohnheit werden, nehmen euch eure Kids bald nicht mehr ernst und suchen sich die Schwachstelle. Ich streite auch hin und wieder mit meinem über solch ein Verhalten. Er denkt da nicht weit, möchte dann nur die Situation beenden oder aber er ist gerade in Stimmung den lieben Papa zu spielen. Das Problem ist von Stimmungen sollten Regeln oder begründete Entscheidungen nicht abhängen. Das war jetzt eine, sag ich mal, banale Sache, aber im Grundsatz sollte man sich einigen für die Zukunft. Ich sage meinem Mann, wenn ich das jetzt regle, sollte er wenn überhaupt Ablenkung oder Diplomatie rein bringen, aber bloß nicht meine Entscheidung untergraben. Autorität ist vielleicht ein zu großes Wort, es geht eher um Erziehung im Allgemeinen. In einer gut geführten Kita kann man schön beobachten wie Regeln Früchte tragen, weil wirklich alle sich daran zu halten haben und keine Erzieherinnen zu sehr aus der Reihe tanzt. Einem Konzept treu bleiben nennt das dort. Viel Erfolg bei eurer Diskussion ☺

Welchen Grund hätte denn das Kind, die angebrochenen Flaschen nicht mehr zu wollen? Andere Sorte, abgestanden oder einfach nur weil es eine neue wollte?

Schlimm finde ich das nicht, ich würde halt mit dem Mann klären wollen, wie er sich das generell so vorstellt, was dann mit den anderen Flaschen passieren soll. Wenn er die selbst leertrinken möchte zum Beispiel, okay.

Das "an einem Strang ziehen" finde ich überbewertet. Ich finde es schlimm für ein Kind, wenn da so eine gemauerte Wand von Einigkeit vor einem steht und man nicht über irgendwas reden kann.
Ich finde auch nicht, dass man den Partner zustimmen muss, wenn man ganz anderer Meinung ist. Liegt aber vielleicht daran, dass wir Autorität nicht so wichtig finden.

  • (20) 06.11.18 - 10:43

    Du kannst "an einem Strang ziehen" der Eltern als eine "gemauerte Wand von Einigkeit", die vor dem Kind steht sehen- Du kannst es aber auch als Grundgerüst und Verlässlichkeit der Eltern sehen :Wenn die Eltern etwas sagen, gilt das zuverlässig. Beide Eltern sind auf "Augenhöhe" und sich einig. Sie ziehen an einem Strang in die gleiche Richtung und sind dadurch berechenbar für das Kind.
    Es heißt ja nicht, dass deshalb stur Dinge durchgezogen werden- Kooperationen sind unbedingt möglich- aber, wenn ein Elternteil "nein" sagt, ist es kontraproduktiv, wenn das andere Elternteil, Ohne Absprache, dann Ja sagt.

    • (21) 06.11.18 - 11:03

      Der Punkt ist für mich die Absprache. Wenn mein Mann und ich unterschiedlicher Meinung sind, reden wir darüber, warum etwas erlaubt oder verboten wurde. Wenn wir die Gründe kennen, sind wir relativ häufig der gleichen Meinung. Wenn nicht, entscheidet meist der, der mehr mit den Folgen zu tun hat.
      Aber das kann man problemlos vor dem Kind diskutieren. Dass es meistens gute Gründe für Entscheidungen gibt, kann es ruhig mitbekommen. Oder auch, dass man was aus einer Laune heraus entscheidet, was dann diskutiert werden kann.

(23) 06.11.18 - 08:56

Erste Anmerkung

Warum trinkt dein Sohn mit drei noch aus der Flasche?

Zweite Anmerkung:
Spar dir deine Kraft für wichtigere Konflikte. Dein Sohn steckt bald mitten in der Autonomiephase. Die durchleben beide Seiten, Eltern wie Kind, meiner Erfahrung nach entspannter, wenn man sich auf das konzertiert, was wirklich wichtig ist. Ob jetzt 2 oder 3 Flaschen im Wohnzimmer stehen, ist doch im Grunde genommen schnurzpiepegal.

Dritte Anmerkung:
Ich bin kein Freund von Prinzipien in der Erziehung. Kann ich eine Entscheidung meines Partner in der Erziehung nicht nachvollziehen, nehme ich mir auch manchmal die Freiheit, im "in den Rücken zu fallen". Ich nenne das: mich anders als er entscheiden.
In der konkreten Situation wäre es mir vermutlich zu blöd gewesen, dass mein Sohn gerade heult und schreit wegen einer Flasche, die ihm vorenthalten wird. Ich hätte sie ihm auch gegeben, um des lieben Friedens Willen. Paranoide Eltern fürchten nun, dass das Kind sich durch solche "Weichheiten" zum Tyrannen entwickelt, ich glaube das halt nicht. Aber das ist nur meine Meinung.

  • (24) 06.11.18 - 09:05

    "Warum trinkt dein Sohn mit drei noch aus der Flasche?"
    Upps, ich hatte angenommen, es ginge um Mineralwasser oder Saft. Falls es Babymilch ist, ziehe ich den Vorschlag, dass der Mann die selbst leertrinkt zurück;-). Andererseits soll man Babymilch doch eh nicht so lang aufheben.

    • (25) 06.11.18 - 09:13

      Es wird sich um Wasser- oder Saftflaschen handeln. Meine ich jetzt aus diesem Satz herauslesen zu können.

      <<<ich habe nein gesagt aus dem einfachen Grund das er im wohnzimmer schon 2 flaschen stehen hatte angebrochen ! >>>;-)

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