Wie geht euer Baby mit ständigem Besuch um?

    • (1) 14.11.18 - 13:12

      Hallo,
      unser erstes Kind wird zwar erst im Dezember kommen, aber gerade mach ich mir ein paar Gedanken. Eigentlich total unnötige.

      Mein Mann und ich wohnen in direkter Nähe von seinen Eltern und seiner Oma, was mich gar nicht stört. Meine Schwiegermutter ist wie eine Mutter für mich, auch wenn sie sehr anstrengend sein kann und die Oma ist die liebste Oma und generell der liebste Mensch, den man sich vorstellen kann. Über meinen Schwiegervater kann ich eh nichts negatives sagen.

      Alle freuen sich riesig auf das Baby, was mich auch total freut. Wer will Großeltern, die kein Interesse zeigen? Als ich vor der Schwangerschaft zwei FG hatte, hat meine Schwiegermutter richtig mit mir mitgelitten und war immer für mich da.

      Da wir so nah beieinander wohnen, werden sie ihr Enkelkind natürlich auch ganz oft sehen. Bietet sich ja dann auch an. Wahrscheinlich sogar jeden Tag. Es sei denn, ich bin bei meinem Vater. Ich würde meinen Schwiegereltern auch ohne zu zögern mein Kind zum aufpassen geben, weil ich Ihnen voll vertrauen kann. Ob ich es möchte, ist eine andere Sache. Will mich ja selber um mein Baby kümmern.

      Auch wenn das jetzt blöd klingt, aber ich will mein Baby auch mal allein genießen. Bzw allein mit meinem Mann als kleine Familie. Ich komm auch sehr oft nicht mit, wenn mein Mann zu seinen Eltern rüber geht, damit sie ihren Sohn für sich haben.

      Jetzt wollte ich fragen, ob jemand von euch seit der Geburt jeden Tag Besuch von den Großeltern oder generell anderen Leuten hat und wie das Baby damit umgeht. Macht es euch etwas aus, wenn immer jmd euer Baby auf dem Arm hat oder stört euch das nicht?

      Mich würde es nicht stören, wenn Oma, Opa oder die Tante das Baby halten. Ich finde das ist auch ihr Recht und ich will auch, dass mein Kind ein gutes Verhältnis hat. Aber da es um die Weihnachtszeit kommen wird und da dann auch die Familie zusammentrifft, würde es mich schon stören, wenn das Baby dann ständig rumgereicht wird.

      Bin ich da egoistisch? Wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken.

      • Hallo :)
        Ja. Du machst dir zu viele Gedanken :)
        Du weißt doch auch noch gar nicht wie die Schwiegereltern/Oma reagieren.
        Es heißt doch nicht, dass sie 24/7 bei euch sind. Oder ihr bei Ihnen!
        Wenn ihr eh ein gutes Verhältnis habt, gehe ich davon aus, dass ihr offen sprechen könnt.
        Wenn Es dir zu viel wird, dann sagst du es ihnen einfach.
        Ihr müsst ja sowieso erstmal euren eigenen Rhythmus finden... Euch ans Baby gewöhnen.

        Wir wohnen mit meiner Mama im Haus.
        Als die Große geboren wurde (kurz vor Weihnachten, mussten aber noch 10 Tage im KH sein) hat sie auch meine Eltern jeden Tag "gesehen". Es hat ihr nix ausgemacht. Wenn es zu unruhig wird oder sie quarkig war, dann ging man halt da hin wo es ruhig ist.
        Für sie war es einfach toll mit den Großeltern aufzuwachen. Sie gehören halt zur engsten Familie mit dazu.
        Leider ist mein Vater nun vor knapp 4 Monaten verstorben. Wir haben kurz zuvor noch einen Sohn bekommen.
        Da ist es sowieso ganz anders. Er muss sich ja zwangsläufig mehr anpassen. Heißt, wenn ich die Große in die Krippe bringe/hole muss er mit, wenn meine Mama nicht da ist... Da ist es laut und durcheinander.
        Steckt er gut weg...
        Ich hingegen kann es beim 2.Kind auch mehr genießen "abzugeben".
        Bei meiner Tochter war ich echt eine Glucke. Obwohl ich meiner Familie sehr vertraue und weiß, dass sie sehr fürsorglich sind. Ich konnte "schlecht abgeben", habe mich immer sehr verantwortlich gefühlt (tue ich jetzt immer noch #augen), und wollte sie damals oft nicht abgeben, weil ich der Familie keinen Stress bereiten wollte.
        Jetzt muss ich so langsam sehen "wo ich bleibe" #rofl
        Was ich damit sagen will, versuche es zu genießen, wenn die Schwiegereltern mal ne Runde Spazieren gehen und du die Zeit für dich hast. Oder einfach schlafen kannst.

        Es ist einfach super, wenn man Oma/Opa hat, die einen unterstützen wollen und können. Das darf man auch gerne dankbar annehmen und genießen.

        Also. Schau erstmal wie es mit Baby ist, habt eine schöne Kennenlernzeit und genieße auch mal ein bisschen Zeit für dich :)

        Alles Liebe und eine schöne Geburt!
        Mery

        • Vielen Dank für deine liebe Antwort 🤗.

          Naja, gestern habe ich mit meiner Schwiegermutter in unserem Vorgarten geschafft und da meinte sie, dass sie ihr Enkelkind jeden Tag sehen möchte. Was ich ja schon verstehen kann. Schließlich ist sie ja die Oma. Hat dann aber gleich gesagt, dass sie das nicht machen würde. Ich denke es wird aber trotzdem dazu kommen, auch wenn es vielleicht manchmal nur kurz ist.

          Ich werde auch oft zur Uroma gehen, weil ich weiß, dass sie das total glücklich machen wird.

          Meine Angst wäre halt, dass mein Kind sich irgendwann gar nicht mehr auskennt, wer denn jetzt eigentlich die Mama ist. Ich weiß, das klingt total bescheuert.

          Ich hab auch Angst, dass mein Vater sagt ich bin öfter bei den Schwiegereltern als bei ihm. Sie wohnen halt eine Minute zu Fuß und er 40 km weg. Durch meine Schwester hat er aber eh schon zwei Enkelkinder. Für meine Schwiegereltern ist es das erste.

          Offen reden kann ich auf jeden Fall mit denen. Denke auch nicht, dass sie beleidigt wären, wenn ich sagen würde, dass die Kleine ihre Ruhe braucht.

          Am Sonntag waren wir z.B. drüben zum Kuchen essen und es war auch noch anderer Besuch da. Später sind mein Mann und sein Schwiegervater in die Küche und ich saß bei den Frauen im WZ. Wenn meine Schwiegermutter und Oma sich unterhalten, geht es meistens sehr laut zu. Irgendwann hat meine Maus im Bauch so zu strampeln angefangen, dass es mir richtig weh getan hat, was sie sonst nie macht. Hatte dann das Gefühl, es wird ihr zu viel und bin in die Küche zu meinem Mann und Schwiegervater. Die beiden sind nämlich die Ruhe selbst. Sofort war die Kleine wieder ruhig. Auch dort hat man die Frauen noch sehr laut reden hören. Ich könnte mir halt auch vorstellen, dass ihr das auch manchmal zu viel werden könnte, Wenn sie auf der Welt ist.

          Zu meinem Mann hab ich schon gesagt, dass es mir recht wäre, wenn am ersten Tag kein Besuch kommt, weil das Baby erstmal in Ruhe genießen möchte. Hat er verstanden. In dem KH, in dem ich entbinden werde, ist Besuch eh nur von 15 bis 19 Uhr erlaubt.

          Ich denke halt, da die Kinder meiner Schwiegermutter ihre Großeltern auch jeden Tag gesehen haben, wird das bei uns auch als selbstverständlich angesehen.

          • Überleg doch mal um welche Zeiten es sich handelt ? Vielleicht 30-60 Minuten am Tag ??
            Den Rest des Tages hast du deine Kleine für dich bzw. euch.

            Ich habe den Nachmittags-Kaffee damals bei den Großeltern meines Mannes immer sehr genossen. Hatte ich mal keine Lust oder war unterwegs, war das auch kein Beinbruch.
            1 x am Tag haben sie den Kleinen eh zu Gesicht bekommen und da reichten ihnen auch 5 min.

            • Das wäre dann ja wirklich nicht viel. Denke aber schon, dass es länger sein wird. Aber dann ist das halt so. Wenn meine Maus Ruhe braucht, muss ich es halt sagen.

              Da ich ja eh allein zuhause bin, bin ich wahrscheinlich auch froh über Gesellschaft.

      Für Dein Kind wird das kein Problem darstellen, da es mit dieser Situation aufwächst. Und das ist gut so. Meine beiden Kinder sind - aufgrund beruflicher, wie auch sportlichen Gründen - durch so viele Hände gereicht worden, daß es auf keine Kuhhaut passt.

      Mein Sohn und ich verließen Montags nachmittags das KH und waren Dienstag morgen zu Zweit im Büro, in welchem meine Buchhaltung ihn dann durchs Lager geschoben hat. Meine Kinder fragen heute noch (inzwischen 18 und 12) meine Kollegen wenn das Fahrrad streikt, oder ihre Großeltern wenn was klemmt. Die haben ein wirklich großes Urvertrauen. Ich bin der Ansicht, daß das Aufwachsen in einem erweiterten sozialen Gefüge sich positiv auf die Kinder auswirkt. Also bei uns hat das jedenfalls einigermaßen hingehauen.

      Ich war allerdings auch nie eifersüchtig oder besitzergreifend was die Zwerge anging. Ich wusste und weiß auch heute noch - gegen Mama kommt im Zweifel eh keiner an.

      Meine Empfehlung: Genieße es, daß Du Dich gut mit den Deinen verstehst und nutze es. Sollte es mal zu viel des Guten werden, wirst Du Dich mit Sicherheit aufregen, aber dem Kind schadet es nicht und Dein Adrenalin kommt auch irgendwann wieder runter.

      • Auch vielen Dank an deine Antwort. Das beruhigt mich doch jetzt sehr.

        Ich denke ich kann es mir nur einfach noch nicht vorstellen, mein Kind ständig herzugeben, weil ich mich selber soooo drauf freu. Aber man kann sicher froh sein, wenn jmd da ist, der sich kümmern möchte.

        Ich weiß zum Bsp noch, als meine Nichte ein Baby war und meine Schwester und ich zusammen bei meinem Vater waren, das erste, was meine Schwester gemacht hat, wenn ich morgens runter kam, war, mir ihr Baby hinzuhalten. Wahrscheinlich werde ich froh sein, wenn ich die Maus mal jmd anderem geben darf.

    Hallo,

    normalerweise haben die meisten Menschen ein gutes Gespür für solche Dinge.

    Wir wohnen mit der Familie meines Mannes in einem Haus (jetzt nur noch Schwiegermutter). Meine Eltern wohnen nur wenige Straßen entfernt. Natürlich sieht man sich oft/öfter, aber nach der Geburt unseres Sohnes saß damals keiner von denen ständig bei mir oder ich sollte in deren Wohnung kommen. Auch wurde der Kleine nicht ständig hochgenommen geschweige denn mir oder meinem Mann einfach aus dem Arm genommen (find das immer grausam wenn ich das hier lese, kenne das im RL nicht)

    Ich hatte allerdings keine Schwierigkeiten ihn anderen auf den Arm zu geben, er war ein sehr entspanntes Baby dem es völlig schnurz war auf wessen Arm es schläft.
    Hat er gemeckert hatten wir ihn eh schnell wieder :-p
    Heute ist er 12,5 Jahre alt und hat ein tolles Verhältnis zu allen in der Familie und keinen nennenswerten Schaden genommen #rofl

    Lass es auf dich zu kommen. Mach mit deinem Mann eindeutige Absprachen, das ihr die liebe Verwandschaft dann zurechtweist wenn es wirklich zu viel wird.

    • Gerade davor, dass mir das Baby ständig aus den Armen gerissen wird, hätte ich eben Angst. Auch wenn ich fast nicht glauben kann, dass meine Schwiegermutter das machen würde. Sagen, dass sie die Kleine halten will, wird sie natürlich und das ist ja auch ganz normal. Ich wollte meine Nichte ja auch ständig halten und hab sie auch bekommen. Meinen Neffen hatte ich dafür bis jetzt nur einmal auf dem Arm, seit seiner Geburt im Juni, aber ich bekomm ja jetzt auch mein eigenes Kind.

      Mir fiel noch ein, als meine beste Freundin erfahren hatte, dass ich schwanger bin, meinte sie eine Zeit später, dass sie dann nach der Geburt sofort ins KH kommen möchte. Ich sagte ihr, dass mir das nicht so recht ist und es mir lieber wäre, wenn sie mich erst zuhause besuchen kommt. Fand sie glaub nicht so witzig. Manche haben dafür Verständnis, andere nicht.

      • Schade das gerade deine Freundein das nicht verstand und ihre Bedürfnisse und Wünsche über deine stellte. Denn du hast das ja nicht aus böser Absicht gesagt.

        Ela

        • Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich glaube, dass sie nicht begeistert war. Ich hab aber ja nicht gesagt, dass sie es gar nicht sehen darf. Nur eben erst zuhause. Ins KH soll nur die engste Familie kommen. Nur weil sie ihren Neffen damals sofort sehen durfte, kann ich das bei meinem Kind anders entscheiden. Jetzt ist sie eh selber schwanger.

Jeden Tag Besuch von den Großeltern wäre MIR zuviel - mit und ohne Baby. Das hätte ich schon längst reduziert :-).
Gerade, wenn man so eng aufeinanderhockt wie ihr, muss man den Freiraum des anderen respektieren und vor allem klar aussprechen.
VG

  • Naja, auch deswegen geh ich nicht jeden Tag mit rüber, wenn mein Mann rüber geht. Nur weiß ich eben nicht, ob das nicht normal ist, wenn das Enkelkind da ist.

    Ich muss auch weiterhin nicht immer mit rüber kommen, sondern kann meinen Mann mit der Kleinen auch mal alleine rüber schicken. Nur ständig würde ich das nicht wollen. Würde auch nicht wollen, dass meine Kleine ständig mitgenommen wird, wenn sie unterwegs sind und ich soll zuhause bleiben. Würden sie auch hoffentlich nie sagen.

    • Wenn das jetzt läuft, wird sich daran mit Kind auch nichts ändern. Mir wäre das, wie gesagt, alles viel zu eng. Sonntag Kaffee, Dienstag zusammen im Vorgarten arbeiten (würde ich z.B. lieber alleine oder mit Mann). "Kurz mal rüber" wär auch für mich nix.
      Ich bin sicher, ihr werdet da eine gute Regelung finden, wenn euer Baby da ist :-). VG & schöne Restschwangerschaft

      • Das denke ich eben auch, dass sich daran nichts ändern wird.

        Solche Tätigkeiten sind bei uns nicht fest eingeplant.

        Den Besuch hatte meine Schwiegermutter am Sonntag eingeladen und wir wurden gefragt, ob wir auch dazu kommen wollen. Gab nämlich lecker selbst gemachte Torte, die wir sehr mögen.

        Im Garten hilft mir meine Schwiegermutter, weil ich es leider grad nicht mehr so kann. Mein Mann macht da leider nichts. Vor der Schwangerschaft hab ich es mal allein gemacht, mal mit ihr. Sie meinte zu zweit wäre es viel lustiger. In der Familie meines Mannes wird eh total zusammengehalten. Meine Schwiegermutter kämpft wie eine Löwin für ihre Kinder. Auch für mich. Nur dass mir das öfter mal zu viel wird 😂.

Ich empfehle grundsätzlich, sich vorab keine Gedanken zu machen, sondern alles erst auf sich zukommen zu lassen.

Meine Schwester wohnt mit Baby und Freund Haus in Haus mit unseren Eltern. Sie wohnen in einem kleinen Kuhkaff im Bayerischen Wald. Die meisten Freundinnen meiner Schwester arbeiten bzw arbeiten und haben eigene Familien. So ist sie die meiste Zeit des Tages in der Einöde alleine. Kommen ihr Freund bzw unsere Eltern von der Arbeit nach Hause, ist meine Schwester heilfroh, dass Erwachsene da sind und sie ihr Baby auch mal abgeben kann 😜, um Zeit für sich zu haben......was total normal ist (außer bei urbia 😂😂😂). Und die Möglichkeit der kostenlosen Babysitter gleich nebenan - traumhaft 👍👍.
So kann es auch laufen 😘😘.
Wenn es meiner Schwester zu viel wird, sagt sie es und gut ist es.

Mein Mann, unsere Kinder und ich wohnen 200km bzw 500km von unseren Verwandten entfernt (natürlich selbstgewählt) - in München. Bei uns ist eindeutig mehr geboten/los. Langweilig wird es mir nicht so schnell. Brauchen wir jedoch Hilfe, wird es schwierig (Schwiegermutter muss erst 500km weit anreisen) oder teuer (professionelle Babysitter/Nannys/Haushaltshilfen).

Distanz/räumliche Nähe hat alles seine Vor- und Nachteile.

  • Ich denke, du hast Recht. Ich sollte es auf mich zu kommen lassen.

    Meine Schwester wohnt auch 350 km entfernt in einem kleinen Kaff in Bayern und hat eigentlich niemanden, der mal eben schnell auf die Kinder aufpassen kann. Bei meiner Nichte damals musste sie sich eine Tagesmutter suchen, weil sie nach einem Jahr wieder arbeiten musste. Ihr zweites Kind ist jetzt von ihrem zweiten Mann, aber selbst seine Mutter wohnt einige KM entfernt und ist nicht mal eben schnell in 10 Minuten da. Da muss ich schon sagen, dass wir es richtig gut haben werden.

    Mein Mann und ich sind aber auch nicht die Typ Menschen, die ständig abends weg gehen wollen und die Großeltern zum
    Aufpassen brauchen. Gerade auf die Zeit mit meinem Baby freu ich mich wahnsinnig.

    Wahrscheinlich werde ich mich aber über Gesellschaft freuen, da ich jetzt auch nicht wirklich oft Freundinnen seh.

    Ich will halt nur, dass mein Baby mich als die Mama ansieht und nicht zum Bsp die Oma. Auch wenn das jetzt voll doof klingt.

    • Nach 3 Kindern (bald 4 😍😍) kann ich dir sagen, dein Baby wird dich immer als seine Mama ansehen. Es kennt deinen Geruch, deine Stimme, deinen Herzschlag von Anfang an. Das vergessen die Kleinen nicht, keine Sorge 😍😍.
      Diesen Status kann dir keiner streitig machen.
      Und man darf nicht vergessen, dass Babys auch anstrengend sein können, da ist man um jede helfende Hand froh.
      Das 2. Kind einer Nachbarin war ein echtes Schrei-Baby. Sie war deswegen fix und fertig mit den Nerven (wer wäre das nicht). Ihr Vater hat den Kleinen jeden Tag schreiend im Kiwa durch die Gegend gefahren, um seine Tochter zu entlasten. Sie sagte, ohne ihre Eltern wäre sie durchgedreht.
      „So ein Baby“ wäre mein absolutes Horror-Szenario (bin bisher 3x davor verschont geblieben 🙏🙏🙏, hoffentlich auch noch ein 4. Mal), da müssten mein Mann und ich uns was einfallen lassen.

      Wie weit bist du denn?

      • Oh ja. Da hast du recht. Ich bin ein gutes Beispiel! 😂 Schwiegereltern - 750km entfernt, Meine Eltern - im Ausland, d.h. mein Mann, unsere 2 Hunde mein Schreibaby (was jetzt, zum Glück, keins mehr ist, jedoch sehr fordernd; krabbelt seit es 5 Monate alt ist) und ich = Bala-bala im Kopf, die alles an den Hunden und dem Ehemann ausläßt. Das alles, weil die ganze Geduld und Nerven, die man hat, dem Baby gibt, für die anderen bleibt, leider, nichts übrig.
        Wenn ihr ein gutes Verhältnis miteinander habt, dann ist das super! Nur da hat man immer das Risiko, dass dein "nein" irgendwann mal falsch verstanden wird (so war es bei mir, seit dem ist das Verhältnis mit den Schwiegereltern schlechter geworden, sie hatten ein Problem mit meinem "nein").
        Auf jeden Fall, wünsche ich die alles liebe, und hauptsächlich ein gesundes Baby, was dich glücklich machen wird.
        Liebe Grüße

        Wow, bald vier Kinder 😍. Wenn das stimmt, bin ich beruhigt. Hab halt schon einiges gelesen, wo Kinder die Oma als Mama bezeichnet haben oder nicht mehr zu ihrer Mama wollten. Das würde mir glaub das Herz brechen 😥.

        Mein Kinderwunsch ist so groß, dass ich mir wahrscheinlich nur einfach nicht vorstellen kann, mal ohne mein Baby zu sein. Ich werde aber bestimmt auch öfter froh drüber sein.

        Vor einem Schreibaby hätte ich auch Angst.

        Meine Schwester ist öfter mal genervt von ihrer Tochter, weil die sehr anstrengend sein kann. Ich liebe meine Nichte, bin aber meistens froh, wenn ich wieder zuhause bin 😅. Und dass, obwohl ich sie grad nicht oft sehe. Aber die redet ohne Punkt und Komma. Von morgens bis abends. Da klingeln einem die Ohren 😂.

        Ich bin jetzt in der 35. Woche. Grad frisch im Mutterschutz. ET ist der 24.12. Mein Weihnachtswunder 😍.

        • Wie schön :-). Mein Jüngster hatte auch am 24.12. Stichtag, gekommen ist er dann am 31. #freu. Er wird jetzt 5. Ja, er redet auch in einem durch von 7-19 Uhr. Manchmal klingeln mir die Ohren :-).
          Schöne letzte Wochen mit Kugel!

          • Schön, auch ET an Heiligabend. Ich bin gespannt, wann unsere gedenkt zu schlüpfen. Wenn unsere Kleine nach mir kommt, wird sie eine ganz Ruhige 😂. Das muss aber auch nicht sein.

            Dankeschön, lieb von dir.

Hallo,

wir wohnen direkt neben meinen Eltern und haben im Januar auch zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Trotz quasi gemeinsamen Gartens sehen wir uns nicht jeden Tag. Das Verhältnis zwischen uns allen ist trotzdem sehr gut.
Allerdings hat meine Mutter früher auch mit ihren Schwiegereltern, als meinen Großeltern, zusammen gewohnt und weiß, wie nervig es sein kann, wenn da jemand jeden Tag auf der Matte steht und sich aufdrängt. Daher findet sie da von ganz alleine ein gesundes Maß.
Klar, kurz nach der Geburt des Kleinen sind meine Eltern natürlich öfters mal "zum gucken" rübergekommen. Entweder hat es gepasst oder halt nicht, dann haben wir das aber auch so gesagt und es wurde akzeptiert.
Ganz wichtig: Sprecht darüber. Und zwar, bevor es allen auf die Nerven geht. Bevor das Baby da ist, würde ich allerdings nicht Land und Leute verrückt machen.

  • Meine Schwiegereltern haben im Haus der Eltern meiner Schwiegermutter gewohnt, als mein Mann geboren wurde. Nur jeder in seiner eigenen Wohnung. Die Großeltern haben meinen Mann jeden Tag gesehen. Die Oma ist aber auch eine Bilderbuchoma und sie und meine Schwiegermutter haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander. Die zwei sind wie beste Freundinnen und sehen sich täglich. Meine Schwiegermutter wird es nicht so schnell verkraften, wenn ihre Mutter mal stirbt. Leider wird sie schon 86. Ist aber Gottseidank noch einigermaßen fit. Ich bin auch glücklich, so eine liebe Uroma für unser Kind zu bekommen.

    Ich denke halt schon, dass meine Schwiegermutter jeden Tag sagen wird, dass sie rüber kommt oder ich kommen soll. Unangemeldet wird sie es aber nicht machen. Macht sie jetzt auch nie. Wenn es mir zu viel wird, könnte ich ja einfach zu meinem Vater fahren oder sagen ich treff eine Freundin und die will das Baby mal sehen.

    Meine Schwiegermutter hat eine Arbeitskollegin, die vor kurzem Oma würde. Ihre Tochter meinte zu ihr, dass sie nicht so oft kommen braucht. Dafür hat meine Schwiegermutter gar kein Verständnis.

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