Frage an Mehrfach-Mamis: erste Zeit mit Geschwisterkind

    • (1) 16.11.18 - 00:25

      Hallo meine Lieben,

      Ich bin nun knapp 10 Tage vor ET und mache mir grade ziemliche Gedanken, wie wir das bald zu viert schaffen werden..

      Unser „Großer“ ist grade 5 geworden und freut sich schon sehr auf seine kleine Schwester. Leider war die Schwangerschaft sehr anstrengend, ich musste fast die Hälfte der Zeit strenge Bettruhe halten, was besonders für unseren Sohn sehr schwierig war/ist. Man merkt, dass er mich vermisst, also Zeit mit mir draußen zu verbringen (Ausflüge, vom Kindergarten abholen etc.), daher schnell wütend wird (auf mich) und einfach die Mama wieder wie früher haben möchte...

      Ich war bisher immer sehr positiv gestimmt, bekomme aber gerade Angst, dass wir das nur bedingt schaffen werden, wenn das Baby kommt... mein Mann wird zudem nur zwei Wochen zu Hause bleiben können, sodass ich mit beiden Kindern wohl viel allein sein werde.

      Natürlich weiß ich, dass sich alles einspielen wird, aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder Erfahrungswerte für mich. Ich will natürlich auch der Kleinen die nötige Aufmerksamkeit widmen...

      Vielen Dank und liebe Grüße!!!

      Nerea mit Knopf an der Hand und der Zwergin im Bauch 😍😍😍

      • Hi

        Also mein Mann war die erste Zeit für die grossen Ansprechpartner, bett bringen, wickeln usw. Zum schmusen kamen sie viel, oder die kleinen Dinge eben, Mama + geschwisterkind (gross ) ne schoki gegessen usw.

        LG Sweet

        Wie „schön“ das auch andere Mamas diese Gedanken haben!!
        Mir geht es genauso wie Dir! Ich mache mir Gedanken er könnte sich abgeschoben fühlen!!unser Papa kann nämlich leider kein Urlaub nehmen (urlaubssperre im Dezember) :( und unser „großer“ wird zum Zeitpunkt der Geburt erst 18 Monate sein!!! Also mit erklären ist da nicht soviel 🤷🏽‍♀️..bin mal gespannt ob andere Mamas da tips für uns haben :)

        Mit 5 Jahren hast Du ein Kind im Dickkopfalter...
        Meine ist gerade 6 geworden.
        Wenn meine Kleine geboren ist und mit mir Heim kommt, werde ich besonders viel zeit mit meiner großen verbringen.
        Sie einbinden beim wickeln, ihre kleine Schwester auf den Schoß nehmen lassen ( Natürlich nicht alleine!!!!)
        Der großen Schwester zeigen das sie große tolle Schwester ist.
        Das spielt sich schnell ein ☺☺☺

      • Oh, mir gehts genauso, stehe vier Tage vor ET und mein kleiner ist gerade vier geworden. Wir haben, auf Anraten meiner Hebamme, ein Geschenk gekauft, dass der große im Krankenhaus bekommt, weil er jetzt großer Bruder geworden ist. Hab mir vorgenommen, dass wir jeden Tag eine Mama-Zeit verbringen, also der große und ich, wo es wirklich um uns zwei geht, sei es 30 min kuscheln, lesen, spielen, was aber explizit so deklariert wird, war ein Tipp aus unserer Yoga-Runde.
        Ich wünsch dir alles Gute!

      Hallo ich hab in 16 Tagen ET und eine Tochter von 10 Jahren.

      Mit erklären versteht sie natürlich um einiges mehr als kleine Kinder trotz allem gab es Situationen wo sie sich schwer tat teils unter Tränen.
      Z.b ist es seit Jahren Ritual das wir in der 1 Januar Woche in Weihnachtszirkus gehen als ich dann sagte ich kann nicht mit da, daa baby noch zu klein ist war sie total aufgelöst.
      Da half nur viel zureden von mir und meinem Mann.

      Was für sie auch ganz schlimm ist das sie ja in die Schule muss ( auch noch ganztagesbetrieb)

      Mein Mann wird 2 Wochen zuhause sein hat dann aber Weihnachten bis 3 Könige wieder Urlaub.

      Ich werd schauen das ich die Zeit wo sie dann zuhause ist intensiv mit ihr nutzen kann so lang mein Mann da ist und sie das wünscht im moment will sie vorallem ihre kleine Schwester endlich haben.

      Liebe Grüße

      (8) 16.11.18 - 06:47

      Diese Gedanken habe ich auch. Unser Großer wird im Sommer 4 Jahre alt. 1,5 Monate vorher kommt das Baby. Wir haben also noch etwas Zeit bis es uns tatsächlich betrifft. Er versteht schon sehr gut und man kann ihm jetzt schon viel erklären und so Probleme aus der Welt schaffen. Er freut sich auch schon unheimlich auf das Baby und redet von fast nichts anderem mehr. Wenn wir fragen, was er sich vom Weihnachtsmann wünscht, sagt er immer etwas für das Baby. Also Euphorie ist da. 👍
      Aber er kuschelt unheimlich gern zum Einschlafen. Er braucht nur ca. 10 Minuten zum einschlafen, aber genau diese Zeit will ich ihm auch geben und ganz für ihn da sein. Ich habe Angst, dass sonst schnell Eifersucht aufkommen könnte und ich selbst fände es auch unfair, dass nicht mal diese 10 Minuten exklusive Zeit für ihn einzurichten sein sollen.
      Mein Problem ist dabei, dass mein Mann manchmal so spät nach Hause kommt, dass er mir in der Zeit das Baby nicht abnehmen könnte. Ich möchte es auch nicht schreien lassen. Da kann den Großen auch nicht entspannt ins Bett bringen. Mitnehmen ins Bett stelle ich mir schwierig vor. Das Baby stillen, während der Große einschläft, wird vielleicht nicht klappen. Das würde nämlich bedeuten, dass er sich von hinten bei mir ankuscheln muss und damit wird er sich wohl nicht zufrieden geben. Er umarmt mich zum einschlafen und wir geben uns noch Küsse hin und her. Das ändert sich vielleicht auch alles noch bis das Baby da ist. Aber was wenn nicht?! 😥
      Was für ein Roman... 😱

      • (9) 16.11.18 - 07:50

        Wenn dein großer sich so auf das Baby freut, kann er sich doch hinter das Baby legen.
        So kann er mit dem Kleinen kuscheln und du kannst ihn auch noch umarmen und mit ihm reden.
        Mit viel erklären wird er das verstehen.

        Ich drücke dir aber sehr fest die Daumen, das es klappt, das du das Baby wenigstens für die zubettgehzeit Ablegen und die exklusivzeit für den Großen hast.

        Liebe Grüße Janina mit Logan 11 Jahre und Leo 9,5 Monate und kleine Raupe 12+1

    (10) 16.11.18 - 07:27

    Also mein kleiner kam war der Große 2,5 und er hat den Kleinen eigentlich größtenteils ignoriert 😁
    Hat trotzdem seine Zeit eingefordert und auch bekommen. Wenn ich den Kleinen gestillt habe haben wir die Zeit genutzt und ich habe dem Großen Bücher vorgelesen, das fand er ziemlich gut 😊
    Ansonsten habe ich auch versucht ihn viel mit einzubeziehen. Hat eigentlich gut geklappt.
    Wenn unsere Kleine nächstes Jahr kommt sind die Jungs 6 und fast 4 bin echt gespannt wie es dann wird.
    Der Große freut sich schon sehr und verspricht immer, dass er dann hilft.
    Der Kleine sagt auch dass er sich freut aber das Baby soll dann nicht mit seinem Spielzeug spielen 😁

    (11) 16.11.18 - 07:57

    Es kommt sehr auf die kleineren an. Bei meinem letzten beiden hat der ältere damals fast 2 sehr gelitten. Bei meinem großen (damals 2 Jahre und 2 Monate) gab es nie ein Problem. Wenn das Baby viel schläft und nur trinkt dann hat man genug Zeit für das größte Kind, wenn das aber nicht so ist, dann ist das eine Zerreißprobe für alle und am besten geht man raus in die Natur da dann die Minis meist dich gut schlafen und man viel mit den größeren reden und erkunden kann. Wie gesagt: es kommt sehr auf die kleinen an, wie viel sie einfordern. Ansonsten kann man nur die Schlafenszeiten nutzen sich bewusst mit den großen zu beschäftigen. Der Haushalt kann später erledigt werden. Oder sagen wir so: man wird schneller und effizienter, man glaubt gar nicht wie schnell man im Haushalt Dinge erledigen kann😉

    (12) 16.11.18 - 08:07

    Hallo

    Wir haben versucht unseren großen, er wird jetzt 5, so gut es geht mit einzubeziehen. D.h. Er dürfte sie mal auf dem Arm halten, Kinderwagen schieben, kleine Dinge holen oder ihr den nuckel geben. Dann bekommt er aber auch am Tag seine Zeit für sich mit mir/ uns meist nur wenn sie im Bett ist aber auch tagsüber wird sie mal zur Seite gelegt oder dem Papa gegeben.

    Was ihm glaube ich auch gut tut wenn ich ihr im Spaß sage " jetzt wird nicht nur Gebrüllt, dein Bruder braucht auch mal zeit mit Mama. Da hört er das er nicht vergessen ist und wir kuscheln.
    Wir erklären ihm aber auch das er auch mal so klein war und die Aufmerksamkeit brauchte.

    Seine Eifersucht war nur ganz kurz, er liebt seine Schwester über alles und sie ihn.

    Ich bin stolz auf den kleinen Mann und das sage ich ihm auch immer wieder

    (13) 16.11.18 - 09:08

    Ich erwarte nun mein 4. Kind und mein 1. Kind ist „erst“ bald 5 Jahre alt :-) Aus Erfahrung kann ich dir sagen, sowohl Mütter als auch Kinder passen sich an jede Situation an :-) klar jeden Tag Ausflüge geht bis heute nicht mit allen 3 da es für meine kleinste (9 Monate) schnell zu viel wird aber auch dem steuern wir entgegen, indem der Papa mit ihr zu Hause bleibt und ich manchmal nur mit den zwei größeren in den Zoo fahre oder alleine mit dem großen schwimmen :-) diese Zeit genießen sie dann auch sehr, wenn sie mich komplett für sich haben und jeder ist glücklich :-) und ja als ich meine 2. bekommen habe, war ich anfangs auch überfordert aber das ist man bei jedem neuen Kind, da man es erst kennen lernen muss und wieder in seinen Alltag zurück finden muss :-)

    Mein Sohn hat es auf jeden Fall immer verstanden als ich ihm erklärt habe, dass ich manche Sachen eben nicht mehr schaffe oder machen kann weil jetzt ein Baby da ist :-)
    Einbezogen in die Pflege habe ich ihn übrigens nie, denn er soll sich nicht so fühlen als ob er der Ersatz-Papa ist, sondern wie ein eigenständiger Mensch ;-)
    Gewollt hätte er das übrigens auch nie :-)

    GLG

    (14) 16.11.18 - 10:51

    Huhu,

    ich lese heraus, dass der Große schon in die Kita geht - damit ist das dein Lösungsansatz. In der Zeit in der du das Baby allein hast, ist deine volle Aufmerksamkeit auf das Baby gerichtet, sobald der Große nach Hause kommt, ist dein Hauptaugenmerk auf den Großen gerichtet. Das zweite Kind passt sich perfekt an.

    Ich habe meine Babys immer in der Trage gehabt, so war das Baby versorgt mit Körpernähe, aber ich hatte die Hände frei für meine großen Kinder. Wir waren sehr viel auf dem Spielplatz, da sind auch die Spielfreunde und somit passt das ganz gut.

    Es wurde Exklusivzeit eingerichtet für die großen Kinder - mal schnell mit nur dem großen Kind einkaufen während der Papa das schlafende Baby betreut … Es muss nicht immer ein riesiges Event sein, sondern einfach nur zu zweit Dinge erledigen, ganz so wie früher.

    Sage nie: wir können dies oder jenes nicht machen wegen dem Baby - so etwas fördert dann die Wut auf das Baby. Sage lieber, weil es dir nicht so gut geht, du noch nicht so kannst etc pp. Lieber bekommt Mama die Wut ab als das Baby (im schlimmsten Fall wird es dann nämlich sonst gebissen, getreten etc).

    Geschenk im Krankenhaus gab es nie für die größeren Kinder.
    Was wirklich wichtig ist, ist dass man aufpasst, dass der Babybesuch dann nicht nur Geschenke für das Baby mitbringt sondern auch das große Kind bedenkt (lieber eine Gummibärentüte im Hause haben, falls es nämlich passiert). Wenn es klingelt, lasse den Großen die Tür aufmachen, so wird er nicht übersehen vom Besuch.

    Ich war auch nach jeweils 2 Wochen auf mich allein gestellt und muss sagen, dass sich so schnell ein Rhythmus einstellt.

    Alles Gute für euch!

    • (15) 16.11.18 - 15:43

      Danke für die Anregung!! Das habe ich bisher auch so gehandhabt, dass der kleine lieber wütend auf mich als auf das Baby sein soll. Wie bei dem konstanten Liegen zb, das eben nicht mit dem Baby sondern mit Problemen bei mir erklärt wurde etc..

      Den Bekannten und der Familie haben wir auch schon gesagt, sie sollen beim Besuch im Krankenhaus zuerst den Kleinen mit einbinden, Geschenke für das Baby sind auch nicht erforderlich...

      Am Ende wird sich bestimmt alles finden, das haben bereits so viele andere geschafft, nur die Unsicherheit macht alles am Anfang schwieriger 😉

      Liebe Grüße!!!

(16) 16.11.18 - 11:10

Hallo,

Mein Großer war auch 5 Jahre als die kleine Schwester auf die Welt kam :-)

Ich habe mir auch viele Gedanken gemacht wie ich es schaffe beiden gerecht zu werden, ich denke diese Sorge ist ganz normal.

Mein Mann hatte nach der Entbindung auch zwei Wochen Urlaub, dann ist er ganz normal wieder arbeiten gegangen und ich musste den Alltag gestalten.

Die Kleine hat sehr viel Zeit im Tragetuch verbracht, so konnte ich mit dem Großen eigentlich alles machen. Ich persönlich finde also eine Tragehilfe unabdingbar ;-)

Mein Mann musste auch (je nach Verfügbarkeit) mehr mit ran. Er hat die Kleine von Anfang an viel mehr behütet und sich gekümmert als damals um den Großen. Da war ich ständig drumherum, mit der Kleinen hat er seinen ganz eigenen Weg gefunden und es ist total prima. Als ich z.B. aus dem Krankenhaus nach Hause kam habe ich die Kleine gestillt und bin dann mit dem Großen alleine auf den (nahen) Spielplatz gegangen. Das fand er natürlich klasse mich auch immer Mal alleine zu haben.

Die Kleine ist jetzt 15 Monate alt und wir sehen zu dass wir -neben der Zeit die wir selbstverständlich alle gemeinsam als Familie verbringen- beide auch jeweils Exklusivzeit mit je einem der Kinder verbringen. Das ist dann natürlich eher am Wochenende oder nach Feierabend. Das sind immer tolle Momente wenn man ein Kind mal ganz bewusst für sich hat!

In den nächsten vier Wochen bekommen wir nochmal Nachwuchs und ich bin mir sicher die ganz Kleine wird auch die ersten Monate hauptsächlich im Tragetuch verbringen ;-)

Ich hoffe noch dass mir bis dahin Krakenarme wachsen ;-) aber irgendwie wird auch das klappen, das kein Kind auf der Strecke bleibt.

Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt!

(17) 16.11.18 - 11:58

...ich denke, es ist wichtig, dass du die Still-Zeiten überbrücken kannst.
Und das Baby sehr schnell ans Tragetuch gewöhnst. Dann sind alle Aktivitäten ja wieder möglich. Ich habe mit der Tochter vor dem Bauch sogar Fussball spielen können. Jedenfalls auf dem Niveau meines damals winzigen Sohnes...

Nun, die Stillzeiten habe ich gut überrücken können, indem ich dann dem "Grossen" vorgelesen habe. Einfach mit beiden auf das Bett gesessen, Bücher genommen (Pixi-Bücher gehen gut).
Und sonst habe ich halt den Erstgeborenen stark einbezogen. Kochen "helfen", Wäsche sortieren... alles mitmachen lassen. Da war er beschäftigt und fühlte sich wohl und gebraucht.

Und ich habe die erste Zeit als Zeit für den Grossen geplant - damit kein Neid aufkommt. Also viel mit ihm raus, viel mit ihm gelesen und gesungen. Schadet dem Baby ja auch nicht, wenn man es im Tuch hat und singt oder sich bewegt... Ging gut und war sehr schön.

(19) 16.11.18 - 12:40

Mach dir keinen Kopf, das wird alles schon laufen!

Ich habe in 4 Jahren 3 Kinder bekommen, also je ca 2 Jahre Abstand (etwas weniger). Mein Mann war nach jeder Geburt wieder arbeiten,...& gerade Schwangerschaft 3 war hart (alle 3 zu früh, alle 3 Frühwehen, Nr. 3 war dann 8 Wochen zu früh).

Es läuft einfach. Man wächst da ja Stück für Stück rein! Ich war ab Tag 1 mit allen dreien unterwegs.

Ich wünsche dir alles Gute!

(20) 16.11.18 - 13:04

Meine sind fast 10, fast 6 und 1 Jahr alt. Mein Mann war nach der Geburt 2 bzw. 3 Tage daheim.
Mein Tipp ist ein etwas anderer. Einbeziehen und dementsprechend Angebot machen: ja!!! Aber nichts aufzwingen. Der große war hier nicht sonderlich interessiert oder begeistert von der ersten Schwester. Kleine Wutausbrüche gab es, wenn es hieß „Mehl doch mal deine Schwester“ „helf doch dem Baby“ usw. Das kam bei uns vorallem von außen. Da hatte ich bei Nummer 3 mehr ein Auge drauf. Abgesehen davon lief es recht neutral. Erwarte nicht Zuviel.

(21) 16.11.18 - 13:12

Unser kleiner ist jetzt vier Wochen alt, wir haben die erste Zeit also schon geschafft 😊. Unser großer ist 2 3/4 und bis jetzt läuft alles besser als erwartet und alles was ich mir vorher überlegt und zurecht gelegt hatte trat gar nicht ein bislang oder brauchte ich nicht.
Ihm tat es total gut weiter regelmäßig in die Kita zu gehen. Es ändert sich zu Hause so viel...in der Kita lief alles weiter wie vor dem Baby, die Erzieherinnen, die anderen Kinder, der Tagesablauf etc. Das hat ihm viel Sicherheit gegeben und er war auch zu Hause viel ausgeglichener.

Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht dass sich alles schön findet im Alltag, planst im Voraus ist ein Alltag mit Baby und Geschwisterkind sowieso nicht 😉

(22) 16.11.18 - 14:32

Hallöchen ich habe auch in 15 Tagen et

ich hatte letztes Wochenende das Gefühl sie kommt..

weil ich so starke Vorwehen hatte #zitter


bis dato hat unser großer (7)
sich einfach nur auf die kleine gefreut hat auch über rumerzählt das ist seine kleine Schwester die gehört nur ihm..

#verliebt
ich war ganz stolz auf so viel Überliebe


als es dann am Samstag wirklich ernst wurde.

und er zu einer Freundin musste weil wir ins Krankenhaus gefahren sind......

hat er sich dort benommen wie #schock Sau


als ich nächsten Tag aus dem Krankenhaus gekommen bin war er ziemlich sauer auf mich .....
und schlecht gelaunt..


erst nach langem Zureden hat er mit der Sprache rausgerückt " dass er Angst hat dass ich alles nur noch ums Baby dreht "

weil jetzt ja schon alle nur über das Baby sprechen.

am Montag in der Schule gab es dann den ersten Eintrag ins Hausaufgabenheft #schock

weil er sich auch dort extrem daneben benommen hat

habe mich dann ein bisschen belesen und es ist tatsächlich so dass es eine Entthronung gibt

oder zumindest das Kind sich so fühlt weil eben gar nicht der Gedanke so groß ist mit Papa mehr Zeit zu verbringen..

sondern mit Mama

auch das ewige du bist ja dann der große und der große Bruder und du kannst ja dann alles-------

ist eigentlich völlig fehl am Platze man soll lieber sagen du bleibst immer mein Baby

und ich vermisse dich

und ich verbringe dann bald wieder ganz viel Zeit mit dir ..

denn der Alltag ist für die Kinder wichtiger als besondere Situationen ...#zitter

haben das dann gleich am Montag Abend versucht und habe eine Stunde länger abends vorgelesen als sonst..

und versuchen jetzt auch nicht mehr so viel vor ihm über das Baby zu sprechen ..:-)


und siehe da seit Mittwoch ist er eigentlich wieder ganz gut drauf fragt dann von alleine nach dem Baby und freut sich wieder mehr drauf ..:-p


das hat mir ganz schön weh getan der Gedanke dass er sich wirklich so zurückgestellt fühlt :-[
;-)

und Angst hat dass wir das Baby lieber haben #zitter
er ist 7 Jahre alt und man denkt die verstehen alles schon besser..

aber sie bleiben einfach die Kinder die Mama genießen und ebenso lange allein waren .....und die Aufmerksamkeit für sich hatten..

:-):-)

Hatte da im Internet einen ganz coolen Blog gefunden von einer Mama mit zwei Mädchen die noch einen Jungen bekommen hat und wie die durchgedreht sind

sie hat es ganz gut erklärt und es hat mir auch eingeleuchtet Kinder nehmen halt ihre Umwelt doch anders wahr und viel sensibler ..
ich habe auch schon ein Geschenk für ihn in der Kliniktasche ein Lego Auto was er sie schon länger wünscht ich hoffe :-D das macht hoffentlich den Start etwas leichter

wichtig ist halt tatsächlich dass man sich zum Anfang etwas zerreißen muss um auf dem großen weiter gerecht zu werden. :-)

  • (23) 16.11.18 - 15:55

    Genau den Eindruck mit der Enttronisierung habe ich auch.. und dass gerade manchmal das von anderen gut gemeinte “du bist ja bald ein großer Bruder” gar nicht so ideal ist..
    Beim abendlichen ins Bett Bringen nutze ich dann die Zeit und sage ihm immer, dass wir ihn genauso lieb haben werden wie jetzt, auch wenn das Baby da ist und wir immer für ihn da sind. Ich hoffe, das geht dann ins Unterbewusstsein 😉

    Wir werden sehen, aber danke für die ehrliche Meinung!!

    Liebe Grüße und alles Gute!!

    • (24) 16.11.18 - 23:04

      Sehr gerne ..
      :-)

      Ja ich muss dir ehrlich sagen ich benutze sogar seit Tagen häufiger den Ausdruck "mein Baby und mein Liebling" dann schmunzelt er immer total zufrieden vor sich hin ...

      hihi ich wünsche dir auch alles Gute #winke

(25) 16.11.18 - 20:14

Meine Erfahrung stützt sich auf ein großes Kind von 23 Monaten, als die kleine Schwester kam. Sie hat ein Geschenk bekommen. Außerdem habe ich ihr gegenüber am Anfang nicht gesagt dass sie wegen dem Baby warten muss, sondern sie abgelenkt/ausreden benutzt, bis ich dann Zeit für sie hatte (z.b. beim wickeln) damit die große nicht ununterbrochen hört "ich muss mich erst ums Baby kümmern"
Was bei uns gold wert war, war das Tragetuch. Das Baby ließ sich nämlich nicht ablegen und so hatte ich die Hände frei für das Große Kind. Was mir spontan als Tipp einfällt, vielleicht könntet ihr ein schönes neues Ritual kreieren, wenn du nach der Geburt wieder zu Hause bist. Z.b. nachmittags/am frühen Abend eine Spielezeit, in der du mit dem Großen ein Brettspiel zusammen spielst. Das geht sogar zur Not beim stillen. So hättet ihr immer fix eure gemeinsame Zeit und es würde etwas dem Gefühl vorbeugen dass Mama plötzlich keine Zeit mehr hat.
LG

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