Hilfe.... Jugendliche nimmt Drogen

    • (1) 16.11.18 - 18:10

      Hallo,

      wir wissen derzeit einfach nicht weiter.....

      Jugendliche ist 17 1/2 Jahre jung

      Meine Stieftochter nimmt seit 2 Monaten Drogen, sie bekommt sie von ihren Freund (27 Jahre alt)

      Als sie es erzählte, hatte ihre Mutter jeglichen Kontakt zum Partner verboten.

      Da sie leider nicht hörte, nahm ihre Mutter ihr alle Geräte (hdy pc usw) weck.

      Eck Daten vom Freund....

      27, Arbeits suchend, vier Jahre Gefängnis hinter sich, ist auf Bewährung draußen.

      Ich selber wusste bis vor kurzem nichts davon.... fand aber den Alters Unterschied schon etwas.... interessant.... nett gesagt....

      Wir haben für Montag ein Termin beim Jugend Arbeiter.....

      Da er sie massiv unter Druck gesetzt wird, das die große einfach abhauen soll, ist meine Partnerin unsicher .... was macht man richtig, was falsch????

      Help ....

      • (2) 16.11.18 - 18:53

        ich glaube ja das du der Freund bist und jetzt Schiss kriegst.
        Ansonsten, wenn es stimmen würde: Beratung erfolgt doch, also abwarten.

        • Ich glaube eigentlich weniger, dass sich ehemalige Knastis, die schön weitermachen mit den Scheiß Drogen, in einem Forum rumtreiben vorwiegend für Schwangere und Familien? Aber gut, der Teufel ist manchmal ein Eichhörnchen...schlimm genug, dass in der Familie des Mädels offenbar niemand ist, der den Bewährungshelfer informiert; dann wäre er schnell aufgeräumt. LG Moni

      (4) 16.11.18 - 18:56

      Was für Drogen?

    Wer setzt wen unter Druck? Der Typ Deine Stieftochter? Was für ein Jugendarbeiter? Sozialarbeiter vom Jugendamt oder Drogenberatungsstelle? Ohne diese Stellen kommt ihr ganz sicher nicht weiter. Evt. wäre der Bewährungshelfer auch daran interessiert, dass sein Schützling weiter Drogen vertickt? Aber demnächst ist sie 18 und macht sowieso, was sie will. Wenn sie selber nicht einsichtig ist, seh ich schwarz, leider. Die liebt den Typen, ist von ihm abhängig als Dealer, eine Scheißsituation. Keine Ahnung, inwieweit ein Sozialarbeiter noch Einfluss auf sie kriegt.
    Ihr werdet das Gespräch abwarten müssen, was euch geraten wird. LG Moni

    • Hallo,

      Ja, der Junge Mann setzt sie unter Druck.

      Wir haben einen Termin beim Streetworker von der AWO....

      Natürlich haben wir schon daran gedacht die Polizei einzuschalten damit der Herr auch druck von der Seite bekommt.

      Die große ist ihm total verfallen.... Sie meint, sie steht auf "Bad Boys" ....
      Ich selber merke das sie auch durchzug schaltet wenn wir mit ihr reden.... meine Frau wird leider dann immer sehr laut.... ich weiß, das ist genau das verkehrte....

      Danke schon mal für die Tipps.... :)

      Man muss dazu sagen.... die Tochter ist in einer Ausbildung, ihr ach so toller Freund drängt auf Aufgabe der Ausbildung da er gerne ein Kind haben möchte.

      Ihr ganzes Geld hat er jeden Monat für die Drogen genommen.

      Der Witz ist, trotz allem kann sie nicht ohne ihn....

      Das alles kam die letzten paar Tage raus.

      Aufmerksam sind wir durch ihren Chef geworden, da er meinte, das er sie anfangs der Woche zum arbeiten nie gebrauchen kann, da sie dann öfters krank ist.

      Wir haben daraufhin einfach ins blaue geschossen bei einem Gespräch mit ihr und da kam dann alles raus. Gut, bei dem Gespräch war ich nicht dabei... ich erfuhr es selbst später.... Montage (Arbeit) bedingt.

(9) 16.11.18 - 19:19

17 1/2 ist ein klassisches Einstiegsalter für Cannabis.
Ich befürchte, dass ihr da nicht wirklich viel machen werden könnt, wenn das Mädchen nicht irgendwann selbst einsieht, dass sie ein Problem hat!

Habt ihr euch mal an eine Drogenberatung gewendet?

(10) 16.11.18 - 19:50

Hallo,
Lies mal hier
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Hilfe-fuer-Eltern-Was-tun-wenn-mein-Kind-kifft,cannabis354.html8
Wie sollten Eltern dann reagieren?

Voß-Jeske: Interessiert und ohne Panik oder Dramatisierung auf die Jugendlichen zugehen und sie direkt darauf ansprechen. Reaktionen wie Empörung, Katastrophisierungen, Drohungen, Strafen oder das Aussprechen von Kontaktverboten bringen wenig. Sie haben eher gegenteilige Effekte. Wichtig ist das Vertrauensverhältnis zu den Jugendlichen nicht zu gefährden. Eine kritische Haltung seitens der Eltern sowie das Benennen eigener Sorgen sind dabei natürlich absolut in Ordnung. Sie sollten aufmerksam bleiben, ohne zu sehr zu kontrollieren. Ein entspannter, nicht investigativer Austausch mit anderen Eltern kann ebenso hilfreich sein wie das Kennenlernen des Freundeskreises.

Darüber hinaus ist es hilfreich, sich über aktuelle Trends beim Drogenkonsum Jugendlicher, spezifische Wirkungen und etwaige Gefahren zu informieren. Informationen gibt es im Internet, zum Beispiel auf den Seiten des Vereins "Keine Macht den Drogen" (Linkliste), im Angebot der Initiative mindzone.info oder auch in Buchform im Aufklärungsbuch "High Sein" von Böckem und Jungaberle.



Gruß Sol

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