Wochenbett mit Schwiegermutter

    • (1) 21.11.18 - 01:00

      Hallo Miteinander..
      Ich bin neu hier und jetzt in der 37 SSW.
      Da mach ich mir schön jeden Tag mehr Gedanken um das Wochenbett wenn unser erstes Kind endlich da ist.
      Ich habe generell Verständniss dass die ganze Familie den kleinen bestimmt so bald wie möglich sehen möchte und generell keine Angst vor all den Besuchern die hier bei uns in der Nähe wohnen da Sie alle bereits wissen das sie sich anmelden sollen und dann auch je nach meinem Befinden vielleicht nicht zu lange bleiben können.

      Ein Sonderfall in unserer ganzen Familie ist allerdings meine Schwiegermutter.
      Das erste Problem ist Sie wohnt sehr weit weg ca. 800km und das zweite sie hat fast kein geld und wird natürlich wieder mal davon ausgehen dass sie bei uns übernachten darf.
      Allerdings sind meine Nerven wenn es um meine Schwiegermama geht generell vorbelastet. Obwohl sie total lieb ist und auch immer alles machen und helfen will passt das für mich menschlich einfach nicht bei ihr und der wunsch nach aufmerksamkeit sobald sie da ist ist soo extrem gross ich hatte schon kaum mehr als eine woche geduld wenn sie sonst bei uns war.

      Jetzt weiss sie das erste enkelkind ihrer familie ist unterwegs und schreibt mir schon davon das sie dann kleider mitbringt wenn sie dann kommt. Die geste ist ja auch nett. Aber ich habe panik und ich meine wirklich panik dass sie denkt dass sie wohl dann wieder zwei wochen einfach so bei uns schlafen kann.
      Mein mann sieht das nicht so eng und lässt das mal auf uns zukommen aber das letzte mal also wir ihr nur 5 tage geben wollten hat sie meinen mann nachher mit du hast mich gar nicht lieb sms und vorwurf sms und sogar einem wenn worte töten könnten weihnachtskärtchen beschenkt. -》 nur weil der dame 5 tage zu kurz waren um bei uns zu bleiben sie müsse schliesslich mehr ferie einplanen können wenn sie so weit reise.

      Das sie auswandern musste als mein mann gerade mal 17 war lassen wir mal aussen vor.
      Meine angst ist ja nur das ich doch bestimmt nach meiner ersten geburt wohl kaum so viel kraft habe um mich um baby und schwiegermami zu kümmern?
      Könnt ihr mir da tipps geben?
      Hatte jemand übernachtungsbesuch während des wochenbettes und wenn ja wie war das so für euch?

      Sorry über den langen text und danke vielmals im voraus für eure tipps usw.
      Ich will sie auch wirklich nicht von ihrem enkel fernhalten aber muss ich sie wirklich zuhause bei uns aufnehmen oder geht das auch klar von ihr zu erwarten irgendwo bei anderen unterzukommen freunden oder so?
      Liebe Grüsse
      LeAnna

      • (2) 21.11.18 - 04:46

        Meine Familie beider Seiten und auch lebt auch so weit weg und wir haben das Gästezimmer im Wochenbett gesperrt.
        Da wo zu wenig Geld da ist haben wir ein Hotelzimmer gezahlt. Beim von uns finanzierten Hotel war klar dass wir keinen wochenlangen Aufenthalt finanzieren.
        Aber ehrlich gesprochen, auch 3 Nächte Hotelbesuche empfand ich als mega belastend. Ich wollte meine Toilette für mich und schlafen wenn mir danach war und das Kind mich gelassen hat. Das geht auch mit der Hotel-Lösung nur eingeschränkt.

        Ich habe mit meinem Mann ausgemacht gehabt dass wir es anders machen als ihr. Wir sperren erst Mal prinzipiell und geben frei wenns uns gut damit geht. Das würde ich wieder so machen. Hat sich bewährt.

        (3) 21.11.18 - 04:54

        Guten Morgen,

        Ich finde schon das du ihr sagen kannst das es dir Zuviel ist wenn sie auch noch bei euch übernachtet. Hat sie denn die Möglichkeit wo anders unter zu kommen?

        Ich habe drei kinder und wenn ich an meine Wochenbett Zeit denke graust es mir ehrlich gesagt. Man sieht aus wie ein Haufen scheiße (tut mir leid; ist wirklich so), man fühlt sich noch nicht wohl, kommt eventuell mit dem stillen noch nicht ganz klar und dann sind die Nächte doch meist sehr kurz in der ersten Zeit. Wenn ich mir dann noch vorstelle das da jemand „fremdes“ ständig um mich rum wäre, NEIN danke!

        Sei in dieser Sache bitte schonungslos ehrlich zu deiner Schwiegermutter. Sag ihr ganz klar das besuchen kein Problem ist, aber dir eben die Übernachtungen zuviel sind. Du musst dich in dieser Situation nicht für Sie verbiegen. Ab dem Tag der Geburt zählen erstmal nur DU und das BABY. Alles andere MUSS warten.

        Ich wünsche dir eine schöne Geburt und eine schöne Wochenbettzeit!

        • (4) 21.11.18 - 07:27

          Hi danke mal für deine Antwort.
          Ich denke sie könnte bei ihrem freund ca 30min autofahrt von uns unterkommen bei dem sie schon letztes jahr nach den weihnachtsferien vorbeigegangen ist.
          Wir werden es wohl so machen das wir den engsten verwandten sagen wenn der kleine da und dann die besuche für ein paar stunden auf das WE beschränken.
          Mein Mann hat theoretisch ferien aber erst ab dem 14dez termin wäre der 12. Aber wer weiss ob der kleine pünktlich kommt 😅 sonst ist er mal obligartorisch 1tag frei vom geschäft und dann nimmt er zusätzlich noch 1tag. Mehr liegt wegen der stunden nicht drin leider...
          Lg.

      Wie lange hat dein Mann nach der Geburt frei? Sag ihm, dass er ja Urlaub hat (ich hoffe) und somit dann Zeit sich um die Mutter zu kümmern, schließlich ist es seine. Vielleicht fällt ihm dann selbst auf, dass er lieber Zeit mit dir und dem Baby hätte...ansonsten- hast du eine hebamme? Bitte sie mit deinem Mann zu sprechen. Er hat womöglich keine Idee, was Frauen nach einer Geburt brauchen könnten (ist ja auch individuell, aber Ruhe wird empfohlen). Ich persönlich hätte niemanden in der Zeit im Haus haben wollen. Nicht meine Mama, nicht meine beste Freundin, erst recht nicht die Schwiegermutter. Besuch - ja, aber nicht über Nacht und erst recht nicht länger.

      Da unser Krümel kurz vor Weihnachten kommt, hatten wir zusätzlich die Situation unserer Familie zu sagen, dass wir nicht nur um Zurückhaltung bitten, was den Besuch angeht, sondern auch dass wir Weihnachten dieses Jahr nicht richtig feiern wollen (nur zu dritt eben)
      Tatsächlich sind wir auf sehr viel Verständnis gestoßen. Alle zukünftigen Omas und Opas wohnen min. 1 Autostunde entfernt, da wir durch das Kinderzimmer nun kein Platz mehr für Gäste haben, ist auch allen bewusst, dass Übernachtungen bei uns nicht mehr möglich sind.

      Wir haben es von Anfang an so kommuniziert, dass Besuch willkommen ist, aber bitte nicht so lang. Wenn sie dann da sind und es gar nicht geht, könnte mein Mann mit Ihnen eine Runde durch die Stadt schlendern, damit ich und die kleine eine Pause haben. Ich denke es ist wichtig das so früh es geht zu kommunizieren und das ganze so zu verpacken, dass niemand sich vor den Kopf gestoßen fühlt. Wenn deine SchwiMa so zart besaitet ist, macht es vielleicht Sinn da einmal in Ruhe mit ihr drüber zu reden, ihr das Hotel anzubieten und ihr ganz klar zu sagen, dass es nicht an ihr persönlich liegt, sondern es generell um die Ruhe und die wichtige dreisamkeit im Wochenbett geht.

    • Bei uns ist es eher üblich, dass Familie und nähere Bekannte ihren Besuch an den Nachmittagen im KH tätigen kurz und bündig und dann beim Heimkommen, die erste Woche , Mutter mit Kind erstmal in Ruhe Zuhause ankommen und einpendeln läßt.
      Entweder deine Schwiegermutter kommt als Hilfe und Unterstützung, die dir mit den Haushalt etc unter die Arme greift , damit du dich erst mal in Ruhe auf deine neue Rolle einspielen kannst oder sie kommt als nur "Besucher" zwei, drei Wochen später, aber mir würde ein WE völlig genügen.

      • Eine Schwiegermutter, die im Haushalt unterstützt, wäre mein persönlicher Albtraum. Meine Mutter mag ich übrigens genauso wenig durch meine Küche wuseln haben.

    Puh
    Also ich hätte wohl auch niemanden über Nacht gerne hier gehabt. Nach der ersten Geburt hatte ich so starke Schmerzen am Damm, das ich zwei Wochen nicht sitzen und schwer aufstehen konnte. Mein Mann musste mir den kleinen immer zum stillen bringen. Er hatte auch starke Koliken und war ein schreikind. Nach der zweiten Geburt wieeerrum hatte ich gar nichts und es ging mehr sehr gut und meine Tochter war sehr pflegeleicht, da hätte es mich wohl nicht so gestört. Nach der dritten Geburt waren die Nachwehen sehr extrem und ich konnte schnerztechnisch nicht viel Gewusel aushalten, dann klappte das stillen nicht und ich musste dauernd Pumpen und er schlief nie länger als 1,5 std. Da hätte ich es kraftmässig nicht geschafft. Meistens sind die Babys die ersten zwei Wochen noch sehr ruhig, also eigentlich die beste Zeit für sowas, aber da bist du kaputt und musst dich erholen, nach zwei Wochen können sie dann anfangen mit Bauchschmerzen und da ist man viel mit den Babys beschäftigt, wenn sie denn welche bekommen. Ich würde also vorschlagen ein Wochenende am Anfang, nicht mehr! Und dann erst wieder wenn das Baby 3 Monate alt ist, nach meiner Erfahrung hat man sich dann eingespielt und die Bauchweh sind dann auch weg.
    Lg und alles gute für die Geburt

    (10) 21.11.18 - 07:23

    Dann fragt, was ihre Vorstellung ist. Wenn sie sich auf zwei Wochen eingestellt hat, dann aber nach fünf Tagen rauskomplimentiert wird, kann ich ihre Verstimmung verstehen.
    Wie so oft im Leben hilft es, miteinander zu reden. Wenn Ihr ihre Vorstellungen kennt, könnt Ihr versuchen, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle zufrieden sind.

    • (11) 21.11.18 - 08:13

      Hi danke für deine antwort der tipp ist erst mal super hab ihr jetzt mal geschrieben..
      Das ich mal vermute das sie dann kommt wenn der kleine da ist und ob es für sie vielleicht in ordnung wäre in der zeit in der sie hier ist ihren guten bekannten zu fragen wegen dem übernachten. Im gleichen hab ich noch geschrieben das mir klar ist das sie den kleinen bestimmt auch so schnell wie möglich sehen möchte aber das übernachtungen mir wohl in der anfangszeit einfach zu streng sein könnten da so eine geburt ja recht kräftezehrend ist und es ja auch unser erstes kind ist.
      Ich hoffe jetzt auf verständniss einer mutter 🙈
      Lg. LeAnna

      • (12) 21.11.18 - 09:31

        Hallo Leannamegan,#blume

        das was du da schreibst, ist mein persönlicher Albtraum.#schock
        Es tut mir auch aufrichtig leid, dass du dieses Problem hast...:-(

        Wer sagt denn überhaupt, dass Großeltern sofort, sobald das Baby auf der Welt ist, aufschlagen müssen?? Ein 2 bis 3 Wochen altes Baby ist doch immer noch klein und süß, aber du hattest dann schon etwas Zeit, dich von der Geburt zu erholen, eine zarte Bindung zum Baby aufzubauen und dich etwas in die neue Situation "einzuleben".
        -Alles wäre viel stressfreier.

        Natürlich ist ein Nachmittags-Besuch direkt nach der Geburt völlig ok, wenn die Oma nicht so weit weg wohnt und es einrichten kann. Aber man kann doch nicht erwarten, dass man direkt in den zwei ersten Lebenswochen des Babys aufschlagen darf! #nanana

        Letztendlich liegt es an dir/euch!:

        Viele werdende Mütter empfinden wochenlangen Besuch, direkt nach der Geburt sogar als sehr bereichernd und hilfreich. -Was ja sehr schön ist, für alle Beteiligten.
        Aber wenn es, so wie bei dir, eher eine "zusätzliche Belastung" darstellt, ist es auf keinen Fall ratsam, sowas "durchzuziehen"! -Du solltest, besonders in den ersten Tagen/Wochen voll für dein Baby da sein. Zusätzlicher Stress ist da absolut NICHT hilfreich!

        Du hast ihr ja jetzt schon den Vorschlag, mit der Übernachtung bei dem Bekannten gemacht. -Wenn das für dich ok ist, wäre das natürlich eine Lösung. (Wenn sie darauf eingeht.)

        Ich an deiner Stelle, hätte ihr gesagt, dass ich die ersten 2 Wochen überhaupt keinen Besuch möchte, der mehrere Tage anhält. Weil es mir schlichtweg zu viel wäre. (Natürlich würde ich versuchen, ihr es so freundlich wie möglich mitzuteilen, mit dem Hinweis, dass es nichts mit ihr persönlich zu tun hat, sondern dass es ein generelles Bedürfnis nach Ruhe ist.)
        Aber jeder Mensch fühlt da anders...

        Ich wünsche euch, dass ihr alle eine Lösung findet, mit der jeder zufrieden ist!#klee
        Liebe grüße!:-)

(13) 21.11.18 - 09:17

Meine Schwiegereltern wohnen auch 750km weit weg. Da war ich froh, dass meine SchwiMu nicht auch wie deine zum Wochenbett angereist war. Sie kam dann wie die Kleine 3 Monate alt wurde. Auc da wollten sie lieber im Zelt im Garten übernachten, als in einem Hotel 🤦💆‍♂️ (ooooommhhhhh..) das hat dann aber schließlich doch mit dem Gästezimmer geklappt, was nicht uns gehört. Ansonsten würde es ihr nichts ausmachen (sagte sie), wenn sie bei uns im Wohnzimmer schlafen würden (2 Zimmer Wohnung). Da wäre sie sehr nah am Geschehen, wie oft die Kleine schreiheb würde, wie oft ich sie nachts stille, wer pupst, wer da neben dran gehnt. Da sagte ich aber sofort "nein" . Jedenfalls die eine Woche (trotz des Gästezimmers und extra Bad, trotz, dass sie tagsüber unterwegs waren) hat mir gereicht!! Ich Kontrollblicke habe ich am Rücken wie ein Messerstechen gespürt, sie musste als letzte in Bett gehen, damit sie jaaa nichts verpasst! Sie schob die Schkafzimmertür ganz leise auf, um mir und meiner Kleinen zuzuschauen, was wir machen (meistens, wo ich sie ins Bett brachte), sie musste zusehwn, wie ich meine Titte raushole und die kleine andocke! Sie musste mit ihren Händen (mit denen sie pupelt und die sofort danach im Mund landen 😲) das Bettchen von der kleinen durchwühlen, um zu schauen, was da alles liegt. Das hat mir gereicht.
Nun wo sie sich wieder gemeldet hat, dass sie im Oktober wieder für eine Wochen kommen würde, habe ich gesagt, bitte nicht länger als 4 Tage. Da fing sie an rum zu erzählen , dass ich sie gar nicht zu Besuch haben will, schließlich kam sie nicht (selbststrafe). Sie wäre her geflogen, also so lange wäre der Weg auch nicht, oder mit dem Zug gefahren, oder doch mit ihrem Mann gekommen. Da war sie unschlussig. Sorry für den langen Text. Ich will dir damit sagen, mache deinen Mund lieber gleich auf, aber nett ausdrücken, der Rest überbleibt dem Empfänger.
Liebe Grüße und alles Gute !!! Schöne SS und gute Geburt!!

  • (14) 21.11.18 - 09:21

    Wenn sie rumerzählt hat, Du würdest ihren Besuch nicht wollen, hat sie doch nicht gelogen. Warum stört es Dich?

    • (15) 21.11.18 - 09:56

      Doch, das ist für mich lügen. Denn ich habe sie darum gebeten, dass sie diesmal für etwas kürzer kommen soll, das heißt lange nicht, dass ich nicht will, dass sie kommt. Denn wo sie da waren, haben sie mich darum gebeten, ihnen bescheid zu geben, wenn das zu lang ist. Und nun interpretiert sie da was rein. Ja, nun bin ich die böse Swiegertochter ☝

      • (16) 21.11.18 - 10:01

        Naja, aus Deinem ganzen ersten Beitrag lässt sich sehr leicht rauslesen, dass Dich der Besuch bis zum Anschlag genervt hat.
        Jetzt verbietest Du ihr nicht, Euch zu besuchen, weil sich das gesellschaftlich nicht gehört, aber dass Du Dich über ihren Besuch freuen würdest, kannst Du doch nucht guten Gewissens sagen. Bestenfalls würdest Du den Besuch ertragen. Also willst Du ihren Besuch nicht.

(18) 21.11.18 - 12:55

Meine Verwandten leben auch so weit weg.
Wenn wir hinfahren, nehmen wir uns auch mehr als 5 Tage Zeit, weil ich sonst die Reise/Umstellung etc. nicht so gut verkrafte. Allerdings wohnen wir dann in einer Pension. Je älter wir werden, desto mehr Platz brauchen unsere Eigenheiten.

Wenn Verwandte zu Besuch kommen, ist es unterschiedlich. Mit manchen würde ich es wochenlang auf engstem Raum aushalten, mit anderen nicht mal in einer Villa.
Je nachdem ob eine Person oder mehrere kommen, ob sie auf Durchreise sind oder längerer Besuch, gehen sie von sich aus ins Hotel oder schlafen bei uns.
Absprache vorher, ob es möglich ist. Alltag, Termine usw.

Wie ist es bei euch vom Platz her?
Wie geht dein Mann damit um?

Ich meine damit: sagt er zu und die Arbeit hast du?
Oder kümmert er sich dann auch um seine Mutter? Ist er für sie da, hat Zeit für sie?


Bsp. wenn mein Kind Freunde einlädt, habe ich zwar die Aufsicht, die Ansprechperson ist mein Kind.
Wenn ich meine Freunde oder Verwandte einlade, freut sich mein Kind zwar riesig. Die Ansprechperson und die Person die anwesend zu sein hat, bin ich.


Wenn wir Verwandte besuchen, spreche ich mich auch vorher ab. Wir wohnen zwar in einer Pension, aber auch Tagesbesuche etc. Ich käme mir sehr schräg vor, wenn meine Tante mir sagen würden, alles super, wir treffen uns und dann andere Verwandte vorschieben würde, weil sie dann doch keine Lust hätte. Das macht sie nicht.

Wenn sie sagt sie hat Zeit, nimmt sich die Zeit, dann macht sie es auch - oder sagt vorher Bescheid dass es nicht geht.
Würde ein anderes Familienmitglied sie verplanen, würde sie streiken und ich auch.

Das soll heißen: wenn dein Mann die Zusage macht, dass sie länger bleiben kann, etc. dann ist es auch seine Aufgabe Dich bei dem Besuch mit ihr zu unterstützen.
Genießt er die Ruhe bei der Arbeit und lässt euch mal machen, gibt aber Zusagen durch, fände ich das nicht ok.
Dass sie kommt, schon. Nur nicht das Verhalten des Mannes.

Wenn er ihr zusagt und sich auch mit ihr beschäftigt, sich Zeit mit ihr nimmt, so dass du deine Auszeiten hast, prima. Dann wäre es zwar menschlich noch doof, aber eben ein Besuch, den ich empfangen würde, weil es für den anderen in der Wohnung lebenden wichtig ist.

  • (19) 21.11.18 - 13:10

    Hallo ja mein mann ist eigendlich schon für sie da wenn si dann kommt. Das problem ist da sie uns ja nicht sagen kann wann sie kommt sondern abwarten will bis der kleine da ist weiss er halt nicht ob er dann ferien hat. Mein mann hat ab termin von mir 3 wochen ferien. Aber es sind dann halt auch noch die weihnachten und noch weitere besuche die gerne kommen möchten und nicht alle verstehen sich gut mit der schwiegermama. Zb. Die anderen beiden töchter von ihr und der schwiegerpapa wird wohl auch nicht so enzückt sein wenn sie immer bei us wäre da die beiden seit jahren getrennt sind und nichtmal an unserer hochzeit, die war diesen sommer, miteinander geredet haben.
    Aber das sind geschichten die uns ja sonst nicht interessieren.

    Ich habe ihr jetzt geschrieben ob es ihr möglich wäre in der zeit in der sie kommt bei ihrem guten bekannten zu übernachten und dass ich das schon verstehe dass sie den kleinen gerne auch möglichst bald sieht und mich das nicht stören würde. Tut es auch nicht. Wenn ich sie nur tagsüber zu besuch habe geht das gut mit uns. Dann nehm auch ich mir gerne die zeit für sie. Halt nur nicht über nacht. Weil si dann wieder bis irgendwie 3uhr morgens fernseh schaut im wohnzimmer.
    Platz hätten wir schon. Bei uns steht ein zimmer leer aber ein gästebett haben wir nicht und bad haben wir auch nur eines.

    Ich hoffe jetzt einfach dass sie das versteht und wenn sie bei ihrem freund unterkommen kann wird das auch sicher klappen. 🤗

    • (20) 21.11.18 - 13:27

      So finde ich super ;-)
      Sie hat die Chance euch/den Kleinen zu sehen und du die Chance auf dich zu achten.
      Dabei muss sie nicht alles allein organisieren. Da signalisierst du ihr ja Bereitschaft. Gleichzeitig auch deine individuelle Grenze, die in Ordnung ist. Sie steht nicht alleine da (mit Organisation und co). Gute Mischung :-)

(21) 21.11.18 - 13:14

hallo,

es stünde für mich außer frage, dass familie bei uns schläft, sofern genug platz vorhanden ist. auch wenn man mal genervt ist.
aber was anderes: du hast einen mann. es ist seine mutter, warum machst du dir gedanken, dass di as kümmern um sie zu viel wird?
kann er doch übernehmen#gruebel

vg

(22) 21.11.18 - 14:40

Bei diesen ganzen furchtbaren Anti-Schwiegermutter-Antworten Rollen sich mir schonwieder die Fußzehnägel hoch.

Warum gehen immer alle von einem furchtbaren Wochenbett aus? Ich war eine Stunde nach der Geburt meines Kindes allein duschen. Hatte keinerlei Probleme (und ich bin wehleidig und nicht sehr sportlich) und am dritten Tag vom Wochenbett war mir stinklangweilig und ich war über jedwede Ablenkung froh.

Ich wünsche jeder Schwiegertochter hier das Ebenbild ihrerselbst als eigenes Schwiegerkind. Klar soll man nicht alles mit sich machen lassen, aber schon von Anbeginn auf Kratzbürste stellen, finde i h schrecklich. In solchen Fällen hoffe ich immer auf Karma, das irgendwann zurück kommt.

@TE Überlege dir, was du deiner Schwiegermutter entgegenbringen kannst und was nicht. Bedenke, dass sie Interesse an deinem Kind hat und offensichtlich gern eine Omarolle übernehmen würde. Ich finde, da gibt es viel Schlimmeres im Leben.

LG

  • (23) 21.11.18 - 15:28
    NichtJederIstWieDu

    Hallo erstmal!

    Es freut uns ja für dich, dass DU schon eine Stunde nach der Geburt wieder allein duschen konntest...siehst du den Fehler??

    Genau! Du gehtst von DIR aus.

    Es ist aber nicht jeder wie du!!
    Es gibt auch Menschen die ein anderes Privatsphäre-Bedürfnis haben als DU.

    Du gehörst zu der Sorte, denen "schnell langweilig" wird und die sich über eine einquartierte Schwiegermutter freuen. -Es ist toll wenn das so ist, keine Frage! #pro

    Leider gibt es auch Menschen, die schon Panik bekommen, wenn sie nur daran denken, wie die Schwiemu Koffer für zwei Wochen in die 2-Zimmer-Wohnung trägt, während man gerade selbst stillend und ungeduscht auf dem Sofa sitzt.

    Und ja, es gibt die Mütter, die NICHT eine Stunde nach der Entbindung aufstehen können. Bei mir gab es Geburtskomplikationen mit hohem Blutverlust. Ich konnte eine Woche lang nicht ohne Hilfe meines Mannes zum WC und fühlte mich hundeehlend (+Babyblues). Und dann noch Besuch für mehrere Wochen im Haus? Sicher nicht. Egal wer.

    Ich bitte deshalb sehr, ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Situation nicht immer nur durch die eigene Brille zu beurteilen!

    Jeder sollte doch selbst entscheiden können, wieviel Privatsphäre nötig ist und das auch so kommunizieren dürfen.

    LG

    • (24) 21.11.18 - 16:18

      Und woher weißt du, ob es der TE so schlecht im Wochenbett gehen wird?

      Die Schwiegertochterzicken haben gesprochen. Schwiegermütter haben zu spuren. Während die eigene Mutter für zwei Wochen in die Zweiraumwohnung einziehen darf. Amen.

      • (25) 21.11.18 - 17:13
        NichtJederIstWieDu

        Woher weißt du denn, dass es der TE gut genug gehen wird, um Besuch zu empfangen?:-) Du hast doch das "Mir-gings-total-super-Argument" angebracht! Ich habe lediglich erwiedert, dass das nicht immer so ist.

        Außerdem geht's doch letztendlich auch gar nicht darum, sondern um die individuellen Grenzen der Privatsphäre!

        "Die Schwiegertochterzicken haben gesprochen..." meinst du damit auch mich? Falls ja, mit welchem Argument?

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