Keine Komplimente mehr als Mama

    • (1) 22.11.18 - 21:15

      Hallo liebe Mamas!

      Es wird vermutlich wieder ein Jammer-Beitrag. Aber ich muss meine Gefühle los werden...

      Mein ganzes Leben lang hab ich immer Komplimente bekommen... Als Baby wird Applaudiert wenn man die ersten Schritte macht und sich gefreut wenn man sprechen lernt ... Jeder noch so kleine Erfolg gefeiert... Im Kindesalter sind die eigenen Eltern stolz wenn man im Schultheater den Text nicht vergisst... Man bekommt Lob wenn man gute Noten schreibt... Wenn man auf der Uni gut war, bekommt man einen guten Job... Wer gut arbeitet bekommt Lob vom Chef oder eine Gehaltserhöhung. Vielleicht auch Anerkennung von Kunden für die man Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat...
      Sein ganzes Leben lang wird man (meistens) immer wieder gelobt und belohnt wenn man sich anstrengt und sich ins Zeug legt... Bis...

      Ja BIS man Kinder hat...
      Von da werde ich nur noch kritisiert... Weil das Baby statt Muttermilch jetzt Fläschchen trinkt... Obwohl ich wirklich ALLES dafür getan habe um weiter zu stillen... Weil das Baby nicht alleine einschläft.... Weil ich es verwöhne... und so weiter...

      Auch meine Große Tochter macht es nicht besser... Sie kritisiert das Mittagessen - obwohl ich extra für sie über eine Stunde lang eines ihrer Lieblingsessen gekocht habe - mit den Worten "Nein Mama das schmeckt mir nicht, kannst du was anderes kochen?" Und bekommt einen Wutanfall nach dem anderen wenn es nicht nach ihrem Kopf geht.

      Selbst von meinem Mann bekomme ich nie ein Kompliment dafür dass ich als Mama einen guten Job mache...

      Geht es nur mir alleine so??? Bekommt man als Mama tatsächlich keine Anerkennung??? Manchmal wünsche ich mir einfach nur zu hören dass ich eine gute Mutter bin...

      Sorry fürs jammern...

      Liebe Grüße
      Morgaine

      • Doch, mir. Heute wurde ich von meinem Mann komisch angesehen, wo ich gesagt habe, dass ich auch mal duschen müsste (ist schon eine Weile her, dass ich das letzte mal geduscht habe)🙈. Das hat mir weh getan. Ich habe das gefühl, dass seit dem ich in Elternzeit bin, bin ich irgenwie nichts. Nur eine Mutter, die eben ein Baby versorgt und 2 Hunde und wenn sie mal Lust hat, eben das Essen macht, bevor der Mann kommt. Keiner merkt, dass ich alles allein mache, ohne Hilfe von Verwandschaft oder sonst wen. Auch die Termine nehme ich mit dem Baby wahr, ausser der Papa ist zu Hause. Mir fehlt die Wertschätzung von meinem Mann. Dann wäre ich eine Glückliche Mama. Auch ich verwöhne mein Baby, auch ich bringe die kleine falsch ins Bett (einschlafstillen oder tragen), auch ich mache alles nur falsch.
        Ich verstehe dich. Du bist großartig! Du machst deine Arbeit perfekt, auch wenn das manchmal schwierig ist.
        Liebe Grüße

        Hey
        Sorry aber versteh nicht warum man am laufenden Band komplimente hören will..hast du kein Selbstbewusstsein??

        Ich habe 2 kinder,(27 Monate und 8 Monate alt),ich steh jeden Morgen um 6 uhr auf weil die große in die kita muss,ich hab seid 27 monaten nicht länger als 4-5 std am Stück geschlafen (und das waren die guten nächte)mach mach beide Mädels fertig,bring die große in die kita,schmeiße den haushalt,koche und achja hab noch 2 hunde um die ich mich kümmern muss,ich Manage termine,und das alle pünktlich ausm haus kommen(inkl.mann!!)er arbeitet in 3 schichten,kümmert sich wenn er da ist um die kinder,kümmert sich um unsere autos (evtl reparieren,tüv usw),garten,er saniert/renoviert nebenbei das haus,er ist mindestens genauso k.o abends wie ich ,und rumzuheulen keine komplimente zu bekommen oder gesagt zu bekommen wie toll man ist weil man mutter ist,sry find ich lächerlich..da mein mann auf seine weise sein teil dazu beiträgt und von mir bekommt erwartet er garantiert kein Puder um den hintern zu bekommen..vllt solltest du erstmal damit anfangen deinen Partner wertzuschätzen,denn nur weil du mutter bist,bist du mit sicherheit kein stück besser als dein mann ,der die gleiche Anerkennung verdient hätte😉

        Übrigens ist meine Antwort nicht böse gemeint,soll dich nur zum nachdenken animieren✌

        Lg

          • Und an deiner Antwort merkt man,du hast nix verstanden😉
            Nur weil man nicht auf Komplimente angewiesen ist heißt es nicht das man keine bekommt,nur mal so als Anmerkung😂😂

      Huhu,

      ich verstehe dich sehr gut! Ich finde, der Mama-Job wird in unserer Gesellschaft insgesamt zu wenig wertgeschätzt.

      Ich finde auch, dass das nichts mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun hat. Jeder Mensch freut sich doch über gelegentliche Anerkennung für seine Arbeit und Mühen.

      Ich habe noch nie über meine aktuelle Situation gejammert. Aber wenn ich gefragt werde, sage ich, wie es wirklich ist - Schlafmangel etc. Zu hören kriege ich dann meistens etwas wie „Tja, so ist das halt, du bist jetzt Mama, da musst du durch!“ Oder es werden „Ratschläge“ ausgepackt, bei denen mitschwingt, dass ich selbst Schuld bin, wenn ich es nicht so und so mache...

      Ist es wirklich so schwer, mal etwas Verständnis aufzubringen und anzuerkennen, was wir leisten?

      Ich habe zumindest das Glück, einen Mann zu haben, von dem ich regelmäßig höre, dass ich einen tollen Job mache. (Und ich sage ihm das übrigens auch oft - gehört für mich zu einer guten Beziehung einfach dazu.) Neulich hat er sich sogar dafür bedankt, dass ich mich so gut um unseren Sohn kümmere.

      Könntest du deinem Mann nicht mal direkt sagen, dass du dir mehr Wertschätzung wünschst? So einen Wunsch könnte man prima einleiten mit Wertschätzung für ihn, denn er arbeitet sicher auch hart, oder?

      Fühl dich mal gedrückt und lass dir von mir sagen, dass deine Arbeit als Mama enorm wichtig und gut ist und du das toll machst, wie du all diese Herausforderungen meisterst!

    Also ich verstehe was du meinst. Und es tut mir leid dass du das Gefühl hast nicht anerkannt zu werden.

    Ich lege nicht so viel wert auf Komplimente, ich freue mich natürlich darüber, aber wäre jetzt auch nicht wirklich verletzt, wenn ich keine bekomme, solange ich das Gefühl habe geliebt zu werden. Denn mir bringt es nichts wenn mir jemand immer wieder sagt dass er mich liebt und alles toll findet was ich tue, aber es mir nicht zeigen kann.

    Mein Sohn sagt oft, ich wäre die beste Mama und da zerläuft mein Herz, aber viel mehr mag ich es, wenn er morgens in mein Bett kommt sich kuschelt und mir einen Kuss gibt. Genauso ist es bei meinem Mann, er sagt auch oft, dass er stolz auf mich ist (wir haben schwere, wirklich schwere Jahre mit unserem Sohn hinter uns), aber viel mehr freue ich mich darüber wenn er mir ein Bad einlässt oder am Wochenende extra früh aufsteht und die Kinder nimmt, damit ich mal etwas länger als 3 bis 4 Stunden schlafe.

    Sagen kann man viel und es ist leicht, aber die Gesten sind die wahre Anerkennung. Genauso bekommt mein Mann die Anerkennung von mir, genauso wie meine Kinder.

    Wenn dir das Gesagte so wichtig ist, versuche es doch mal, indem du deinem Mann sagst was du so toll an ihm findest. Vielleicht kommt ja dann auch was zurück? Was andere sagen oder denken ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Es bringt mir nichts wenn Freunde mich loben. Genausowenig wenn Kunden mich loben, ich werde für meine Arbeit bezahlt, also ist es für mich selbstverständlich diese auch gut zu machen.

    Wann hast du deinen Mann das letzte Mal ein Kompliment gemacht? 😉
    Ich kann das nicht bestätigen, ich finde vor allem von anderen Müttern bekommt man Komplimente, wie gut man alles schafft (wissen ja selbst wie es ist) wenn ich mal Luft hab, dann näh ich total gern, da kann man auch gut Komplimente einheimsen. 🤣
    Und die schönsten Komplimente bekomm ich von meinem Baby, wenn er mich anstrahlt, weil ich für ihn das Beste bin was es gibt ☺😍
    Lass dich nicht runterziehen, du bist bestimmt auch eine tolle Mutter/Frau.

    Tipp wegen deiner Tochter, lass sie beim kochen helfen. Kindern schmeckt's immer besser wenn sie selbst mitgeholfen haben.

    Mein Freund macht mir hin und wieder ein Kompliment, schafft es aber immer wieder es im nächsten Satz zu versauen 🤷‍♀️🙈

    Ich bin nun seit über 11 Jahren Mama und habe diesen Job mehr als 9 Jahre lang komplett alleine gemacht.
    Wenn du deine Arbeit als Mama davon abhängig machst, das dir andere sagen wie toll du bist, dann hast du verloren.
    Ich kann das Gejammer anderer Mütter auch nicht leiden.
    Ja! So ist das wenn man Kinder hat! Da ist man nunmal nicht mehr die Nummer eins.
    Mein Freund spielt bei mir auch nicht die erste Geige.
    Sicherlich ist es nicht leicht Mama zu sein.
    Es gibt immer hoch und Tiefs.
    Manchmal möchte man die Kinder mit Sack und Pack aussetzen.

    Ich weiß jetzt nicht, wie alt deine Tochter ist, aber wenn sie schon so sagen kann das ihr das Essen nicht schmeckt, ist sie auch alt genug um zu verstehen das sie sich dann das raus suchen kann, was sie gerne isst.

    Ich gucke mir meine Erfolge gern selbst an.
    Diese sehe ich in Form meiner Kinder.
    Da sehe ich meinen Großen Sohn. Ein offener, liebevoller Mensch, der am liebsten jedes Unrecht auf der Welt beseitigen möchte. Der jedes Tier und jeden Menschen retten möchte und dafür zur Not sein letztes Hemd geben würde.
    Da sehe ich seinen Stolz auf seinen kleinen Bruder, auf den er fast 8 Jahre warten musste.
    Da sehe ich die riesige Freude im Gesicht meinem Krümels, wenn er seinen großen Bruder sieht. Wie toll die beiden Spielen.
    Ich sehe was mein nicht ganz 10 Monate altes Baby alles kann, sehe seine täglichen Fortschritte, was er alles entdeckt.

    Daraus ziehe ich mein Selbstbewusstsein als Mama. Da sehe ich selbstfas ich einen tollen Job mache.
    Das mein Freund ankommt und mir sagt das er bewundert das ich seit über 10 Monaten nicht durchgeschlafen habe, und trotzdem permanent für unser Baby, den Großen und ihn da bin.
    Das ist das i Tüpfelchen.

    Aber nicht das was ich brauche um weiter zu machen.

    Wenn dir die Anerkennung von deinem Mann fehlt, dann sag ihm das. Ihr seit doch schon lange genug zusammen um das du ihm so etwas sagen kannst.

    Jede Mutter hat ihre eigene Meinung zu jeden verpflichten Thema was Babys betrifft.
    Bei vielen ist es falsch, wenn es nicht so ist, wie sie es machen.

    So etwas geht bei mir zum einen Ohr rein, zum anderen raus.
    Unser Krümel ist ein absolutes Mamakind.
    Ich musste ihn vor kurzen Abstillen und jetzt wird es erst langsam besser, das er auch bei Papa bleibt.
    Was meinst wie sich darüber aufgeregt wird. Weil ich ja nirgends ohne Baby hin gehen kann. Da wird auch gesagt das wir dieses "Problem" Hausgemacht haben. Ich wüsste zwar nicht wie, aber ja...
    Sowas muss zum einen Ohr rein, zum anderen raus.

    Und, Komplimente als Mama bekommt man auch oft. Sie sind nur anders. Da kommt keiner und sagt, wow, du hast aber... toll gemacht, sondern es sind eher Bemerkungen wie, na du kannst ja toll bitte und danke sagen. Kommt ja auf dich zurück, du hast dein Kind dazu erzogen. Du hast ihm beigebracht bitte und danke zu sagen.
    Mir fällt es gerade schwer Beispiele zu finden, aber nach nicht ganz 4h Schlaf nimm es mir bitte nicht böse.

    Du machst als Mama einen tolles Job, erkenne es dir selbst an.

    Liebe Grüße Janina mit Logan 11 Jahre und Leo fast 10 Monate und kleine Raupe 13+1

    Och Mensch, das tut mir leid, dass es dir so geht. Ich kann das Gefühl selbst von mir nicht so bestätigen. Obwohl ich selbst durchaus das Gefühl habe, von Lob abhängig zu sein, mehr als mir lieb ist. Aber man macht ja als Mama auch noch andere Sachen (wie vorher auch), die gelobt werden können. Ich habe zum Beispiel dieses Jahr für unsere Kunden Kalender für 2019 gestaltet und die sind sehr gelobt worden. Oder das Geschenk, dass ich für meine Ma zum 60. Geburtstag gemacht habe, hat sehr viel positive Resonanz bekommen. Außerdem stecke ich mir insgeheim jedes Lob für meine Kinder in die eigene Tasche. ;-) Die sind so höflich und hilfsbereit? Na von wem haben sie das wohl? ;-)

    Also alles in allem habe ich nicht das Gefühl, lobtechnisch zu kurz zu kommen als Mama.

    Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, dir zu sagen, dass Lob nichts natürliches ist und man davon, so wie du es bist, abhängig werden kann und es absolut schädlich für das eigene Selbstbewusstsein ist. Vielleicht nimmst du deine eigene Situation als Anstoß, über ein Zusammenleben ohne Lob nachzudenken, denn entgegen der landläufigen Meinung müssen Kinder nicht gelobt werden. Du kannst dich dazu auch noch ausführlicher belesen.

    Mein Kind hat mir gestern zum Beispiel ein absolut gräusliches Bild gemalt, das mich darstellen sollte. Ich war total fasziniert darüber, dass es nun beginnt, tatsächlich etwas darstellen zu wollen, aber wie abstrakt das Ganze noch ist. Mit viel Wohlwollen konnte ich die Lady aus "The Ring" in dem Bild erkennen. :D Ich war jedenfalls während des Malprozesses sehr zugewandt und habe viele Fragen gestellt und viele Details im Bild bemerkt und ich denke, wir hatten einen sehr schönen Austausch darüber, der auch meinem Kind gefallen hat. Es kam aber kein Lob über meine Lippen und natürlich auch keine Kritik. Das war ein Bild, mein Kind hat nicht um eine Bewertung dafür gebeten und ich habe keine erteilt. Es soll nicht das Gefühl bekommen, dass es für mich und meinen Geschmack oder Anspruch malt und auch nicht, dass ein Bild irgendwelche Kriterien erfüllen müsste.

    (14) 23.11.18 - 07:03

    Lob ist eine Wohltat für die Seele, sprecht darüber, dass ihr euch wenigstens einmal am Tag ein Kompliment macht, es gibt bestimmt tausend Komplimente am Tag für den anderen, aber oftmals bleiben die unausgesprochen. Ich finde es okay das du darüber klagst. Komplimente und Lob sind wichtig, das fängt allein im Kindesalter an, motiviert und gibt einem Lebenskraft. Leider, umso älter man wird, umso weniger kommt sowas zur Sprache, weil alles als selbstverständlich gesehen wird. Trotzdem ist es ein Lob wert. Natürlich beruht sowas auf Gegenseitigkeit und dein Partner hört bestimmt auch gern mal eine Lob oder Kompliment :-) nehmt euch einfach mal vor, sowas auszusprechen, dann fühlst du dich bald wieder besser :-)

    Nur so als kleiner Tipp nebenbei für die, die denken, als Mama braucht man sowas nicht. Selbst Supervisoren bauen als aller erstes auf Lob untereinander bei einer instabilen zerrütteten Arbeitsgemeinschaft, das motiviert wieder besser miteinander zu arbeiten. Mama sein und Papa sein ist genauso ein Job und wenn es grade das Gefühl gibt, dass alles doof ist, sollte man genau darauf aufbauen, damit die Arbeitsgemeinschaft wieder gestärkt und aufgebaut wird, damit der Lebensmut wieder da ist, auch in schweren Zeiten.

    Hallöchen
    Du bist nicht alleine...
    Ich habe bisher nur einmal gehört, dass ich eine tolle Mama bin und mein Sohn stolz auf mich sein kann... Das war von meinem Mann, als unser Sohn ungefähr 3 Monate alt war...
    Mein Sohn ist 10 Monate alt und ich krieche schon auf dem Zahnfleisch... Ich bin seit fast drei Wochen krank, umsorgte meinen Mann, meinen Sohn und mich gleichzeitig als wir alle drei krank waren... Selbst als mein Mann wieder gesund war und ich nicht, musste ich mich weiter um alles kümmern... Nebenbei muss ich mein Studium schmeißen und darf mir eigentlich keine Ausfälle mehr leisten... Ich bekomme auf die Schultern geklopft, wenn ich erzähle wie es im Studium läuft, wie ich die Klausuren gemeistert habe blablabla... Doch sobald es um meinen Sohn geht gibt's nur Kritik... Was du studierst Medizin?? Mit Baby?? Das arme Kind, da hast du doch kaum Zeit blablabla... Dass ich eine Sonderregelung mit der Dekanin habe, spielt absolut keine Rolle...
    Mein Sohn wird immer noch viel getragen, da er das einfach so will und ich nutze dafür auch gern die manduca, weil mir sonst die Arme abfallen... Auch schläft mein Sohn bei meinem Mann und mir im Ehebett (ach wie schlimm, da geht er erst mit 18 wieder raus blablabla). Dass mein Sohn jedoch nicht alleine einschläft, ist das aller schlimmste... Selbstgebautes Problem, laut allen anderen... Und wenn man denen Glauben schenken muss, soll ein 10 Monate altes Baby also von ganz alleine in seinem eigenen Bett und am besten Zimmer einschlafen... Tja, mein Sohn eben nicht...
    Deswegen bin ich aber keine schlechte Mutter oder ähnliches... Jede Mama kann mal lobende Worte vertragen...

    WIR MACHEN DEN HÄRTESTEN JOB DER WELT UND DEN MACHEN WIR VERDAMMT GUT...

    Alles liebe

    • „WIR MACHEN DEN HÄRTESTEN JOB DER WELT“

      Findest du?

      So hab ich es glücklicherweise noch nie empfunden

      >>>WIR MACHEN DEN HÄRTESTEN JOB DER WELT UND DEN MACHEN WIR VERDAMMT GUT...<<<

      Was für eine maßlose Übertreibung und Selbstüberschätzung.

      Du hast vermutlich überhaupt keine Ahnung, WAS einen wirklich harten Job ausmacht.

      • (18) 23.11.18 - 18:28

        Danke!!
        So direkt wollte ich es nicht schreiben 😅

        Hallöchen
        Selbstverständlich weiß ich was hart arbeiten bedeutet!!!
        Allerdings ist mir noch kein Job unter die Augen getreten, bei dem Monate länger Schlafmangel, körperliche, als auch psychische Belastungen und gleichzeitig größte Herzlichkeit zusammenkommen (ich habe ein Schreibaby und er ist auch heute noch mit 10 Monaten fordernder, als der Durchschnitt)
        Ich brauche dafür nicht an den Pranger gestellt zu werden nur, weil es für Leute wie dich (vermutlich kein Schreibaby oder hochanspruchsvolles Kind) unverständlich ist... Schön für dich, dass du kein solch extrem anspruchsvolles Kind hast... Andere haben es nicht so leicht und dafür hast du Verständnis zu haben... Ich pranger sich für dein "einfaches" Kind auch nicht an...
        EMPATHIE!!!!!!!!

        Zudem hast du als Mama weder Urlaub, noch Krankheitstage... Du musst selbst in Krankheit Mutter und im besten Falle auch vorhanden sein...

        Und zu jemandem zu sagen, er hätte wohl keine Ahnung was ein harter Job ist, der gerade in den letzten Zügen steckt Arzt zu werden, ist ehrlich gesagt eher lächerlich...
        Direkt im zweiten Semester beginnt die klinische Ausbildung, in der dir tatsächlich alles abverlangt wird...

        Piano also mit solchen Vorhaltungen!!

        Alles liebe

Ich glaube, du willst „gesehen“ werden. Deine Anstrengungen soll man würdigen, deine Mühen wertschätzen, deinen Einsatz anerkennen. Alles ok. Aber daraus wird nichts.

Weder deine Kinder noch dein Mann, noch die Gesellschaft, niemand außer dir selber ist dafür da, dein Ego zu pimpen. Wenn du ne halbe Stunde in der Küche stehen willst ist das ganz alleine deine Verantwortung. Deine Erwartung an dein Kind, jubelnd hilochjauchzend das Essen zu loben ist falsch. Lobe dich selbst. Freue dich über dein Werk. Sei dankbar, dass alles soweit läuft, alle gesund sind.
Dein Kind bekommt das Fläschchen? So what, es wächst doch?
Du verwöhnst dein Baby? So what, diese Angst vor dem Verwöhnen ein altes Relikt aus der Nazizeit, das bis heute in den Generationen nachhallt und ganz ganz viel Leid verursacht. Antworte dann einfach: „Ach, wenn ich dich so höre denke ich immer, hätte dich mal jemand so verwöhnt.“

Das ist übrigens genau der Grund, warum ich mein Kind nicht lobe. Oder sonst wen. Weil dann der Gelobte sich nicht über sein Werk freut, sondern über die Anerkennung von außen. Intrinsische versus extrinsische Motivation. Und da muss du wieder hinkommen. Schätze dich selber wert, erkenne dich an, würdige dein Tun. Mach dich nicht kleiner als du bist.
Es ist ganz existenziell, sich aus sich selber heraus zu stabilisieren, sich selber zu mögen und sich selber lieb zu haben. Und sich selber zu verzeihen. Selber gut zu sich zu sein. Das vergisst man als Mutter gerne mal, weil man davon immer so viel rundherum an andere verteilt.

Externes Lob kannste doch in der Pfeife rauchen. Finde die Kraft selber in die und höre auf, andere für dein Glück, dein Selbstbewusstsein und deine Zufriedenheit verantwortlich zu machen. Da ist keiner gefragt außer du selber! Alles Gute auf dem Weg zu dir selber. Du schaffst das schon!

  • Im Ernst, du lobst dein Kind nicht ?

    Lob ist aber extrem wichtig um ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Kinder internalisieren irgendwann die Stimme der Eltern und lernen es dann dadurch sich selbst zu „loben“ für die Dinge. Erst dann entsteht Selbstvewusstsein („ wow, das hab ich richtig gut hinbekommen“).

    • Hallo,
      es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Lob bewirkt, dass die intrinsische Motivation flöten geht, während die extrinsische steigt.
      Wir loben auch nicht, unter anderem, weil wir möchten, dass unsere Kinder aus eigenem Antrieb Handeln, nicht weil sie eine Belohnung bekommen.
      Das bedeutet natürlich nicht, dass wir Erfolge einfach ignorieren.
      LG

      (23) 23.11.18 - 19:14

      Uff also mir ist Grad auch die Kinnlatte runter gefallen als ich gelesen hab, dass man sein Kind nicht lobt. Immerhin soll es ja in seinem handeln bestärkt werden. Fällt mir Grad auch nichts mehr zu ein....

      Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen loben und sehen/anerkennen.

      Vielleicht magst du dich mal hier einlesen, wie schädlich loben wirklich ist http://take-your-liberty.com/index.php/de/%E2%80%A6/28-was-ist-so-falsch-am-loben

      Die Folgen des Lobens sieht man bei der TE. Für alles will sie von Außen Anerkennung, weil sie nie gelernt hat, sich diese aus sich selbst heraus zu holen. Das macht Probleme.

Was sagst du denn zu deinem Kind wenn es eine Note 1 nach Hause bringt?

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