Wie organisiert ihr euren Haushalt?

    • (1) 02.12.18 - 17:22
      Inaktiv

      Mein Mann und ich leben seid drei Jahren zusammen und leider sieht es bei uns meist sehr unordentlich aus. Spontaner Besuch ist nicht möglich. Wir arbeiten beide Mi-Fr. so bis 16-17 Uhr (ich ab ca 12-13 Uhr im Homeoffice), haben ein großes Haus mit Garten, zwei Hunde, eine Katze und Hühner. Wir versuchen jeden Tag etwas im Haushalt/Garten zu machen, aber irgendwie sammelt sich immer so viel an, dass wir regelmäßig am WE einen Tag lang Großputz machen müssen.
      Wir sind beide kreative Chaoten und haben einfach noch keine richtige Routine gefunden, wer, wann, was am besten macht. Jetzt bekommen wir im Februar unseren Sohn. Ich befürchte nun, dass wir dann völlig im Chaos versinken werden. Ich bin zwar das erste Jahr Zuhause, aber kümmer mich ja dann auch um mein Kind. Die Zeit sehr ich jedoch nicht als "das Problem". Doch wenn ich dann wieder (stundenreduziert) arbeiten gehe, müssen wir dann irgendwie Kind, Arbeit, Tiere und Haushalt unter einen Hut bringen. Und etwas Paarzeit und eigene Freizeit wären ja auch nicht schlecht. Geht das überhaupt? Wie und wo macht man da Abstriche?
      Wie habt ihr euch die Hausarbeit aufgeteilt wenn beide arbeiten?

      • (2) 02.12.18 - 17:44

        Ordentlich Ausmisten

        Anzahl der Tiere vielleicht reduzieren oder nicht im Wohnraum halten

        Alles hat einen Stammplatz und wird nach Gebrauch zurück gebracht

        Viel (!) weniger kaufen als man denkt dass man es bräuchte

        Kleine Dinge zwischen immer schon erledigen

        Wäsche 1 oder 2 mal pro Woche konsequent machen

        • Ich bin seit einiger Zeit in der Flykondo Facebook Gruppe.
          Die gibt einen gewaltigen Motivationsschub und der Haushalt läuft deutlich angenehmer.

          Dafür muss man nicht unbedingt "magic cleaning" gelesen haben. Der Motivationsschub kommt auch so.

          Aber alles fing damit an, dass ich einmal von Grund auf aussortiert habe.
          und allein DAS hilft schon ungemein.

          Schau mal in die Gruppe wenn Du lust hast. Wenns nicht Dein Ding ist kannst Du ja auch wieder gehen #winke

          • (4) 02.12.18 - 20:31

            Wir haben kein Facebook.
            Das Buch "Magic Cleaning" haben wir beide bereits gelesen, aber uns hat es nichts gebracht bzw wir konnten uns nicht überwinden.
            Wir müssten uns egtl zwingen vieles auszusortieren, damit es uns leichter fällt dafür feste Plätze zu finden...aber irgendwie brauchen wir alles.(Vermutlich denken wir das aber auch nur.)
            Manchmal würde ich am liebsten einfach einen großen Müllwagen bestellen und knallhart aussortieren. Aber wenn ich wirklich mal Versuche was auszusortieren, dann zieh ich das nie wirklich durch.
            Wir sind keine Messis, aber wir haben irgendwie mehr Sachen als Plätze dafür.

            • Wenn ihr euch immer wieder zwar reflektiert, aber nie etwas ändert, müsst ihr euch die Frage gefallen lassen, ob ihr wirklich etwas ändern wollt. ;-) Es gibt halt einen theoretischen Willen und eine praktische Umsetzung, aber auf Letztere kommt es an. Wenn ihr zwar gerne eine andere Struktur hättet, aber alte Gewohnheiten einfach bequemer sind, dann nutzt das nichts.

              Mal ein Beispiel: Ich wette, ihr habt euer Besteck entweder in einer Schublade oder in einem Besteckkasten offen herumstehen. Warum müsst ihr nie Messer und Gabel suchen? Weil ihr das automatisch immer wieder dorthin räumt, da müsst ihr gar nicht erst drüber nachdenken.
              Und jetzt stell Dir das mal für 95% aller Gegenstände im Haus vor. Wäre schon phantastisch, oder? Man muss nie nachdenken, wo was ist und demzufolge nie suchen, weil es immer am selben Ort ist, wenn es benutzt wurde.

              Sprich doch mal mit Deinem Mann ob ihr in einem Zimmer anfangen wollt. Ich würde den Flur zuerst angehen oder das Bad. Da ist es doch recht einfach, zu sagen, dass dort die Dinge nach einer Ausmist- und Aufräumaktion alle an ihrem Platz stehen. Ich gehe ja mal davon aus, dass das Besteck sich nie dorthin verirrt. :-p

      (6) 02.12.18 - 18:18

      Gerade in der Elternzeit fand ich das nicht schwer. Da hat man doch alle Zeit der Welt - und auch mit Kind (oder Kinder ) kann man den Haushalt schmeißen.

      Wir haben 240 qm, einen großen Garten, 3 Kinder (5,7,9), Haustiere,...& arbeiten beide. Ich war eine ganze Weile in Elternzeit, mittlerweile Teilzeit. Mein Mann ist früh aus dem Haus, kommt nach Hause wenn die Kinder im Bett sind. Und muss dank Selbständigkeit zusätzlich auch am Wochenende ran.

      So bleiben Haushalt, Kinder, Garten und Papierkram an mir.
      Was mir immer wichtig war: nach 20 Uhr mache ich nichts mehr, und am Wochenende ist Familienzeit und wird kein Großputz gemacht - nur Kleinkram.

      Ich schmeiße abends die Wäsche für den nächsten Tag in die Maschine. Die ist das erste was ich morgens anschmeiße, dann räume ich die Spülmaschine aus, mache mich fertig, Frühstück für die Kinder,...& räum die Waschmaschine aus. Manchmal beziehe ich die Betten, während die Kinder sich fertig machen.

      Dann verlassen wir alle nacheinander oder gleichzeitig das Haus. Wenn ich wieder komme gibt es Mittagessen. Während der Hausaufgaben putze ich das Bad, oder oder oder. Ich staubsauge immer einmal am Nachmittag und wische Staub. Somit fällt nie groß was dramatisches an was sich ansammeln kann. 2 mal die Woche bügle ich weg - das geht dann schnell.

      Großeinkauf mache ich am freien Tag, und kleinere Einkäufe erledige ich beim Abholen des Kindergartenkindes.

    • Eine gute Putzfrau, die 7 Stunden die Woche kommt und auch die Wäsche zusammenlegt.

      Jeden Tag abends aufräumen, am Sonntag gründlich.

      Geschirr immer gleich in die Maschine, jeden Tag eine Maschine Wäsche.

      Ich muss schon immer ganz schön springen, damit es ordentlich ist.

      Mein Mann macht ausser Kochen und Müll runterbringen nix und muss deswegen die Putzfrau bezahlen. ;-)

      >>>haben einfach noch keine richtige Routine gefunden, wer, wann, was am besten macht.<<<

      Habt ihr das denn überhaupt schon mal versucht :-) ?

      Ihr seid zwei Erwachsene und könnt das Chaos nicht mal auf die Kinder schieben :-) .

      Meiner Meinung nach entsteht Chaos, wenn jeder alles da liegen lässt, wo er es benutzt hat und/oder wenn Dinge keinen zugewiesenen Platz haben.

      Da ist erst mal total egal, wer wann was am besten macht. Wenn jeder SEIN Zeug dahin räumt, wo es hingehört, kann kein Chaos entstehen.

      • (9) 02.12.18 - 20:21

        Ich glaube das ist bei uns das Grundproblem....wir räumen vieles nur hin und her weil wir keine festen Plätze für viele Sachen haben. Dadurch suchen wir auch oft etwas. (Weil wir beide das halt immer da hin packen wir wir es individuell am passenstens finden.)
        Generell fehlen uns irgendwie Aufbewahrungsplätze bzw eine Struktur. Ich setz mich morgen mal hin und schreibe mir auf, was am meisten rumfliegt und wo das hinkommen könnte. Vlt finden mein Mann und ich dann am WE eine gemeinsame Lösung, wo wir was verstauen.

        • Das ist doch schon mal ein Anfang #pro.

          "Alles, was weniger als zwei Minuten dauert, sofort erledigen".
          Kommt dir vielleicht jetzt lächerlich vor, aber das ist sehr hilfreich.

          Hallo,
          vielleicht seid ihr ja auch ZU gleichberechtigt - wenn jedes Teil zwei Plätze hat, liegt es schließlich am dritten. Teilt euch doch mal Räume zu: er ist für die Küche zuständig. Du fürs Wohnzimmer. Dann musst du das Steakmesser an den Platz tun, den er dem Steakmesser zugewiesen hat. Und er legt die Fernbedienung da hin, wo sie laut deiner Anweisung hingehört.
          Und auf der Grundlage könnt ihr dann verhandeln ;-)

          LG!

    (12) 02.12.18 - 19:04

    Hallo

    Also .. Ja nicht dass ich dir auf die Füße treten will .. Aber das verstehe ich nicht ...
    Als Jugendliche war ich sehr unordentlich .. Aber seit dem ich Mann und Kind habe und eigene vier Wände läuft der Haushalt . Besuch kann immer Kommen . Ich glaube so kleine kramecken oder kleine häufchen wo man nicht unbedingt hinschauen sollte hat jeder mal .. Aber .. Ich habe Vollzeit im 3 Schicht Dienst gearbeitet und mein Mann arbeitet auch Vollzeit. Momentan bin ich im Beschäftigungs Verbot. Aber auch vor oder nach der Schicht wird wenigstens das weg geräumt, was benutzt wurde . Ich kann mich nicht mal in Ruhe irgendwo hin setzen wenn ich weiß es wartet eigentlich Arbeit auf mich . Eine Küche nach dem kochen ist sehr schnell sauber gemacht genauso wie die decken auf dem Sofa zusammengelegt und der Tisch aufgeräumt . Wenn alles seinen festen Platz hat und man sich nicht mehr anschafft wie man eigentlich benötigt dann klappt das sehr gut . Am Wochenende wird samstags geputzt . Jetzt im bv wird ein Raum nach dem anderen geputzt . Mein Mann packt auch mit an . Er ist komplett für die Wäsche zuständig und wenn einer beschäftigt ist macht der andere z.b schon mal die Küche
    Es ist doch viel schöner morgens aufzustehen und die Wohnung ist sauber und aufgeräumt .

    Habt ihr es vielleicht mal mit einem Putz bzw Zeit Plan versucht ? Wer wann für welche Aufgaben zuständig ist und das täglich?

    Hallo,

    bei euch scheint es schwerpunktmäßig ums Aufräumen zu gehen, ja?

    Dann berichte ich mal von mir:
    Ich fange in einem Zimmer an. Wenn ich es - in den Ferien, oder als "Basis" - ganz gründlich mache, werden dort zuerst die Schränke entrümpelt und aufgeräumt.

    Hinweis: Sachen wegwerfen fällt mir immer direkt nach dem Urlaub am leichtesten. Finde solche Zeitpunkte!

    Dann kommt ALLES so in die Schränke, dass man an alles gut dran kommt.

    Alles, was nicht in dieses Zimmer gehört wandert weiter ins nächste Zimmer. Oder wird zwischendurch schon ins "Zielzimmer" getragen.

    Dann werden im nächsten Zimmer ALLE Sachen im Schrank verstaut. (Der idealerweise vorher aufgeräumt wurde.) Was hier nicht hingehört wandert weiter ins nächste Zimmer.

    Und so weiter. Ziel ist, das NICHTS mehr herumliegt. Ich habe viele geschlossene Schränke, wenig offene Regale. Kleinteile kommen auch in Pappboxen - es gibt schöne Pappdosen im Euro-Shop. Vieles wird aufgehängt. Zettel z.B. an den Kühlschrank, Postkarten mit Tesafilm an eine Tür. Manche Zettel hänge ich an die Innenseite einer Schranktür.

    Vor ein paar Jahren habe ich einen ganz großen Schrank gekauft. Riesig. Mein Mann hat gefragt, was da rein soll. Ich:"keine Ahnung. Der wird schon voll". Tja, er ist voll. Z.b. mit Kisten, in denen ich alle "Steh-rümmchen" gesammelt habe, die sich so angesammelt haben. Ich trenne mich ungern von einem schönen Kerzenhalter, den mir meine Schwester geschenkt hat. Oder von einer Dose, die meine Tochter bemalt hat. Oder... Aber jetzt habe ich dafür den Schrank und die Kisten. Wenn ich nach Weihnachten wieder eine neutrale Deko brauche, kann ich da rein schauen. Wenn ich fünf Jahre lang nicht an die Kiste gehe, wer weiß? Vielleicht werfe ich dann alles weg. Es fällt mir nämlich auch leichter, Haufen mit ähnlichen Dingen wegzuwerfen als Einzelteile.

    Vielleicht sind ja ein paar Ideen dabei!

    LG!

    Von YouTube habe ich einen tollen Trick : stell dir morgens (vor dem Frühstück /nach dem Zähneputzen oder wie es passt) einen wecker auf 15 Minuten. In diesen 15 Minuten machst du NUR intensiv Haushalt : alles aifräumen, drüberwischen etc was du so siehst! Wenn ihr das beide macht und im Extremfall auch noch morgens und abends hat jeder pro Tag 1/2 Std Haushalt gemacht und es ist immer Grundordnung drin. Mit hat das sehr geholfen, als ich plötzlich mit Haus dastand.

    Hallo. Mir ist wichtig jeden Abend Tisch abzuräumen / spüli abzuschalten /was rumliegt weg zu räumen denn ich finde es enorm wichtig früh ins ordentliche EG zu kommen. Nix ist schlimmer als dann da chaos vor zu finden.

    Generell finde ich es wichtig immer aufzuräumen...Spülmaschine, wäsche weg räumen, Sachen in die wäschetonne etc. Das es aufgeräumt ist, finde ich wichtig. Bei Ikea und co gibts auch gute ordnungssysteme. Je nachdem wo es bei euch am meisten hängt.

    Wir haben einen dyson v10, also einen akkusauger und damit Sauge ich fix das eg durch denn mit Kindern und hund sieht der Boden immer aus.

    Zum wischen komm ich auch nicht immer, ja mei...Solange keiner festklebt.

    Bäder putze ich alle 2 Tage schnell durch. Das geht im grunde schnell wenn eine grundsauberkei herrscht.

    Wenn wir beide vollzeit arbeiten würden, hätten wir eine Putzfrau für die wichtigsten Sachen

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