Baby und Umgang mit 1. Kind

    • (1) 10.12.18 - 09:54
      Inaktiv

      Hallo zusammen.

      Ich wusste nicht, ob das Thema hier passt. Falls nicht verschieben.

      Es geht um meinen Ex und den Umgang zu seinem Kind.
      Mal kurz ein Überblick.
      Ich bin derzeit schwanger und erwarte mit meinen Freund im Juni unser Kind.
      Nun ist es so, das mein Ex mein 1. Kind alle 14 Tage von samstag 14 Uhr auf Sonntag 11 Uhr bei sich hat.
      Er hat es so über seine Anwältin regeln lassen.

      Diese Zeiten sind für mich die ganze Zeit schon unpraktisch und organisatorisch komplett ungünstig. (Siehe mittag und Mittagsschlaf etc.) Gerade auch wenn man mal was gemeinsam plant, können dies mein Freund das immer erst ab Samstag Nachmittag. Ich denke ihr versteht das etwas.
      Ich habe schon mehrfach versucht mit meinem ex das anders zu klären. Aber da stellt er sich quer.. er kann sein Kind auch nicht mal schon ab Freitag holen.

      Und ich seh es nun langsam echt nicht mehr ein, das wir uns alle immer wieder komplett nach ihm richten und gerade wenn dann das Baby da ist wird das alles noch komplizierter.
      Nun stellt sich mir die Frage, was ich tun soll?
      Nochmal reden wird nicht viel bringen.
      Aber ich bin echt schon kurz davor zu sagen: entweder er nimmt sein Kind länger oder dann halt garnicht mehr.
      Mein ex ist einfach auch ein Typ,der einen immer versucht eins reinzuwürgen.
      Und dabei habe ich ihm auch nie den Umgang verweigert oder sonstiges.

      Aber so geht es für uns einfach nicht mehr.
      Danke fürs lesen. Vielleicht hat ja der ein oder andere einen guten Tipp.

      Lg

      • (2) 10.12.18 - 10:12

        Er hat ein Recht auf Umgang, du wirst ihn nicht canceln können. Wenn er nicht mit sich reden lässt wird es schwer. Alles gute

        (3) 10.12.18 - 10:22

        "Aber ich bin echt schon kurz davor zu sagen: entweder er nimmt sein Kind länger oder dann halt garnicht mehr. "

        Das kannst du aber gar nicht bestimmen.

        Wenn ihr das nicht bilateral hinbekommt, dann eben wieder anwaltlich.

        • (4) 10.12.18 - 10:44

          Ja. Ich mein ich würde das ja auch nie machen. Ich wollte ja auch immer das er ihn mehr nimmt und alles.
          Aber das war von Anfang am nicht drin.
          Und mir geht es nicht drum das ich mehr Freiraum habe oder sonstwas. Da Opa auch gern sein Enkel übers we nimmt.

          Aber ich weiß auch das er desinteressiert ist. Und wollte das ganze jetzt hier auch nicht komplett ausschlachten. Aber die Vorgeschichte ist nochmal eine ganz andere.

          Er will mir einfach immer eins reinwürgen und macht es so wie es ihm passt. Hat auch schon mehrfach abgesagt.
          Mich beleidigt und sonstiges.
          Und dann ist er noch Alkoholiker. Da hat man einfach auch angst .

          • (5) 10.12.18 - 15:20

            Hm.. Dir geht es ehe um Entlasstung, denke ich mal. Deshalb willst du, dass er es für länger nimmt. Ich denke aber, die Uhrzeit wurde so beidseitig geregelt oder? So dass es ihm und dir passt oder?

            (6) 10.12.18 - 22:21

            Alkoholiker wird er sein Lebenlang bleiben.
            Ich denke er ist trocken , sonst würde er kein Umgangsrecht bekommen, wenn du nachweisen kannst, das er Alkoholiker ist.
            Oder meinst du, weil er regelmässig ein Bier trinkt, das er schlechter Umgang ist?

            Er kümmert sich um sein Kind und ehrlich, das Wohl des Kindes sollte im Vordergrund stehen , das heisst Regelmäßigkeit sind wichtig.
            Du willst es unterbinden, weil es dir nicht in den Ablauf passt, dann musst du halt zum Gericht gehen –zum Wohl des Kindes?????

            Der Vater hat sein Kind eh schon recht wenig und das willst du ihn auch noch nehmen?
            Ansonsten klage ein, das er ganze Wochenende nimmt.

            lg
            lisa

      (7) 10.12.18 - 10:24

      Hallo,
      ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht. Es ist ja bloß alle zwei Wochen so und um die Mittagszeit ist dein Kind doch immer zuhause, d.h. zumindest das Mittagessen dürfte zwischen 11 und 14 Uhr kein Problem sein.
      Wie alt ist dein Kind denn (wegen Mittagsschlaf)? Macht ihr jedes Wochenende so große Ausflüge, sodass es stört, wenn das Kind erst mittags geholt wird? Wenn der Mittagsschlaf aber so wichtig ist, würdet ihr doch eh nur bis zu einer bestimmzen Zeit unterwegs sein und das geht Samstagvormittag doch dann immer noch, weil er erst um 14 Uhr geholt wird.
      So ganz verstehe ich nicht, was dich stört. Möchtest du mehr Zeit ohne Kind mit deinem Freund verbringen? Oder dass dein Expartner weniger Zeit mit eurem Kind verbringt?

      • (8) 10.12.18 - 10:50

        Möchtest du mehr Zeit ohne Kind mit deinem Freund verbringen? Oder dass dein Expartner weniger Zeit mit eurem Kind verbringt?

        Weder noch. Der Opa nimmt auch gern mal sein Enkel übers we . Und außerdem wollte ich von Anfang an mehr Umgang für den Vater. Weil er so klein da noch war.
        Er ist jetzt 3.

        Ja wenn er bei uns wäre dann würde ich mich komplett nach meinem Kind richten.
        Der Mittagsschlaf geht nunmal bis um 2 halb 3. Da es im Kindergarten so Gewohnheit ist.

        Aber was wäre so falsch daran ihn einfach mal Samstag früh zu holen oder Freitag Abend?
        Mit meinem ex ist es für mich sowieso immer ein Zwiespalt.
        Alkohol steht sehr weit oben bei ihm. Man hat da nun auch angst.

        Wo wir noch zusammen waren hat er sich auch nicht gekümmert. War immer weg. Saufen jeden Abend.
        Da ist es doch auch verständlich das ich da umso mehr angst habe. Wieso sollte er sich ändern.
        Hab ihn schon oft im Keller gesehen mit dem kleinen und gesoffen den Abend bis spät.
        Was soll man da machen.
        Aber darum sollte es auch nicht gehen.

        • (9) 10.12.18 - 10:57

          Also was jetzt? Mehr Zeit, oder weniger,weil du Angst hast, er könnte Alkohol trinken, während des Umgangs? Was willst du denn jetzt genau?

          (10) 10.12.18 - 11:03

          Ich fände es auch schöner, wenn alle Väter Lust hätten, ihre Kinder länger und öfter zu sehen, aber wenn der Umgang bei euch so festgelegt wurde und er ihn nicht früher holen möchte, kann man ja nicht viel machen, außer sich nach den offiziellen Absprachen zu richten.
          Dass dich die Unzuverlässigkeit oder auch Unsicherheit (Alkohol) ärgert, kann ich gut verstehen.

          Vermutlich fällt es mir schwerer, das zeitliche Problem zu erkennen, weil unser Kind immer bei uns lebt und wir dementsprechend auch immer mit ihm planen müssen, außer die Großeltern verbringen mal ein Wochenende mit ihrem Enkelkind. Es ist also für uns ganz normal, dass unser Kind immer dabei ist. Der Mittagsschlaf wird aber auch verschoben, wenn etwas Besonderes ansteht. Da sind wir recht flexibel.

          Ich vermute, dass bei euch die Probleme eher im allgemeinen (zwischenmenschlichen) Umgang anstatt in dem zeitlichen Ablauf liegen. Das kam in deinem ersten Beitrag nicht so raus, weswegen du hier wahrscheinlich auf weniger Verständnis triffst als gedacht.

          • (11) 10.12.18 - 11:18

            Ich hab ja auch absolut kein Problem mein Kind überall mitzunehmen.

            Wir sind hier nun leider auch auf dem Dorf und da fährt man auch mal bissl.

            Klar will man dann auch die paarzeit genießen in der Zeit.
            Aber man kann ja nicht mal sagen so. Wir machen jetzt mal nen schönen Ausflug wenn der kleine nicht da ist. Weil der Samstag dann immer so blöd geteilt ist bis er ihn holt.

            Er hat dieses Sommer auch so oft abgesagt. Das waren nicht einfach nur paar Ausnahmen.
            Und zu dem Zeitpunkt habe ich selbst auch noch Samstag gearbeitet. Und mein Freund auch. Und da musste mehrmals spontan Opa einspringen. Die auch nicht gleich um die Ecke wohnen.

            Wenn man das alles mitmacht weiß man manchmal einfach nicht mehr was man noch machen soll. Und was richtig oder falsch ist.

            Dazu kommt noch das ich mir regelmäßig bösartige Nachrichten von ihm schicken lassen muss..Weil er wieder im Suff irgendwas zusammenspinnt.

    (12) 10.12.18 - 10:32

    Hallo,
    Nö so ganz verstehe ich dein Problem ehrlich gesagt nicht...
    Was heißt, Ihr könnt immer erst ab nachmittags planen? Wieso? Ihr könnt doch auch samstags vormittags schon was unternehmen, mit deinem Kind gemeinsam, dann zusammen essen und dann ist immer noch Zeit für eine Stunde Mittagsschlaf.
    Dass du ein Kind hast, wusste dein Freund doch sicher schon, bevor ihr zusammen gekommen seid. Und wenn euer gemeinsames Kind erstmal da ist, wird die Paarzeit ja noch knapper ausfallen.
    Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was jetzt das große Problem ist. Und warum dein Kind plötzlich auf seinen Papa verzichten soll, erschließt sich mir noch weniger.

    • (13) 10.12.18 - 10:37

      Es gibt aber ganz einfach auch mal Dinge wo man was planen will wo man dann den ganzen Tag über unterwegs ist. Oder einfach mal das komplette Wochenende.

      Und nur mal zur vorinfo. Ich wollte sogar das er sein Kind in der Woche mal einen Abend nehmen kann. Ich wollte sogar das er ihn mehr nimmt.
      Aber wenn der liebe Freund Alkohol wichtiger ist und er unter anderem auch mit seinem Kind bei uns unten mit seinem Kumpel im Keller steht und raucht und trinkt, dann würdest du das bestimmt auch nicht so geil finden.

      Mir geht's auch nicht um irgendwelche paarzeit. Opa holt den kleinen auch oft übers ganze we.
      Aber mein Ex hat auch schon so oft plötzlich abgesagt und ixh muss mich permanent nach ihm richten. Weil er da Feuerwehr hat und da Silvester ist er ja auch nicht da.
      Da könnte ich auch sagen. Nehm dein Kind doch mit.

      • (14) 10.12.18 - 10:55

        Nö, einem nachweislichen Alkoholiker würde ich mein Kind gar nicht erst geben, bzw wenn dann nur im Rahmen von betreutem Umgang. Aber ganz sicher würde ich ihm den kleinen dann nicht noch öfter aufs Auge drücken.
        Aber ein Wochenende ganz wegfahren könnt ihr dann doch an den Wochenenden, wenn dein Kind da ist - wenn es dir ja nicht um Paarzeit geht...
        Dein Ex ist nicht dafür zuständig, dir Freizeit zu verschaffen, er soll eine gesunde Beziehung zu seinem Kind aufbauen können.
        Und wie du die "kinderfreie" Zeit dann gestaltest liegt bei dir.
        Natürlich ist es Mist, wenn Umgangstermine kurzfristig abgesagt werden, aber das kann von deiner Seite auch mal passieren, bspw wenn das Kind krank ist (ich weiß, auch das ist für viele kein Grund - aber meine Tochter bleibt bspw zuhause wenn sie krank ist, weil sie dann einfach Mama braucht und der Papa das auch einsieht).
        Aber nochmal, wie stellst du dir das denn mit eurem gemeinsamen Kind vor? Das wird ja auch nicht alle 2 Wochen übers Wochenende abgeholt...

        • (15) 10.12.18 - 11:07

          Und nochmal. Es geht mir doch nicht um irgendwelche Freizeit verschaffen.

          Ops nimmt sehr gern sein Enkel auch mal das komplette we. So viel zu Thema paarzeit etc.

          Wie ich es mir mit meinem 2..Kind vorstelle.
          Ich freue mich das ich es bei mir habe und das auch an allen Wochenenden!!!

          Mir geht es lediglich drum die umgangszeiten etwas anzupassen.
          Natürlich ist es scheiße mit dem Alkohol. Hab ich auch schon angesprochen bei Anwältin etc. Aber viel machen kann man da auch nicht sagen sie alle.

          Wusste ja nicht das ich deswegen hier jetzt so angefeindet werde.
          Ich hätte lediglich gern bissl die Zeiten mal umgelegt.

          Aber in der heutigen Gesellschaft muss man sich ja leider immer der Mehrheit anpassen.
          Hauptsache ich muss mich vom kindsvater für dumm verkaufen lassen.
          Alles klar.

          • (16) 10.12.18 - 11:22

            Weißt du, Ich bin hier scheinbar nicht die einzige, die dein Problem nicht so ganz nachvollziehen kann, von daher gebe ich dir den Tipp, einfach mal für dich selbst herauszufinden, was du eigentlich genau willst und das dann auch KLAR an den entsprechenden Stellen zu formulieren. Natürlich nimmt dich niemand ernst, wenn du in ein und dem selben Satz erwähnst, dass du zwar einerseits willst, dass der Vater mehr Zeit mit eurem Kind verbringt, andererseits aber eigentlich willst, dass er ihn gar nicht mehr nimmt, weil er während des Umgangs Alkohol (in nicht unerheblichem Maße) trinkt.
            Und wenn es stimmt, dass er (viel) Alkohol konsumiert und du das nachweisen kannst, wird niemand schulterzuckend da stehen und sagen "Ja nun, Frau xyz, so ist das nunmal, da kann man nichts machen". Und selbst wenn, mich jemand versuchen würde so abzuspeisen, würde ich mich eben an den nächsten (höher gestellten) wenden.

            • (17) 10.12.18 - 11:28

              Ich hab das eine nie mit dem anderen im selben Atemzug angesprochen.
              Damals hab ich von Anfang an gesagt das er Alkohol konsumiert und ich nicht will das er dann das Kind hat. Auch beim Jugendamt etc.

              Da kam nur die Aussage von allen man kann ihn wegen so was den Umgang nicht verweigern. Weil man auch Beweise sonstwas braucht.
              Okay schön.
              Und nun?
              Das ist halt Deutschland.

              Und wenn er bei jedem Pups auch gleich zur Anwältin rennt und sowieso sofort den Umgang einklagen würde. Was soll ich da machen.
              Es ist nicht immer alles so einfach.

              Da muss ich ja zusehen das der Umgang geregelt wird und gut.
              Es ging mir hier villeicht um 4 Stunden mehr Umgang.

              Aber alle Achtung das da so ein Drama draus gemacht wird.

              • Hallo

                du schreibst ...
                "....hab ich von Anfang an gesagt das er Alkohol konsumiert und ich nicht will das er dann das Kind hat. ...."

                Ok das versteh ich noch so wie viele anderen vermutlich auch, dass du Beweise dazu brauchst, sollte eigentlich jedem klar sein, sonst könnte man ja jedem alles unterstellen. Aber ein paar Sätze weiter schreibst du dann...

                "Es ging mir hier villeicht um 4 Stunden mehr Umgang."

                Das versteh ich nun nicht mehr. Warum soll er ihn denn mehr nehmen, wenn du eigentlich NICHT willst dass er dann das Kind hat? Hast du dann doch keine Angst?
                Willst du denn jetzt, dass er ihn mehr nimmt, oder dass er ihn nicht haben soll?

                LG

      (19) 10.12.18 - 11:03

      "Es gibt aber ganz einfach auch mal Dinge wo man was planen will wo man dann den ganzen Tag über unterwegs ist. Oder einfach mal das komplette Wochenende. "
      Ach herrje, dann nimm dafür die anderen Wochenenden.

      • (20) 10.12.18 - 11:09

        Ja sorry das andere Menschen auch verplant sind und man nur dann gemeinsam die Unternehmung machen kann an dem Wochenende wo das Kind beim Vater ist. Ich das Kind aber gern mitnehmen würde.

        Keine Ahnung aber nur labern.

Erst mal Glückwunsch zu deinem zuverlässigen Ex-Partner, der dich an Abmachungen zu halten scheint.
Das ist nicht selbstverständlich.

Termine absagen darfst du nicht und sie nach deinem Gusto verlängern/anpassen ebenso wenig.

Es geht um 2 Wochenenden im Monat.
Du wirst es verkraften.

  • (22) 10.12.18 - 10:39

    Naja an Abmachungen halten.
    Gewöhnlich arbeite ich sonst alle 14 Tage am we. Und das weiß er

    Wie oft hat er dann den Abend vorher abgesagt. Er würde ihn nicht nehmen können mal paar Stunden eher. Also unter zuverlässig versteh ich was anderes.

    Wenn mein Vater dann noch einspringen muss und ne Stunde herfahren muss um ihn zu holen

(24) 10.12.18 - 11:55

Nennt sich Patchwork. Wer 2 Kinder von 2 Vätern hat wird sich mit 2 Kindern die eben unterschiedliche Väter haben und damit auch mit 2 Vätern rumschlagen müssen. Dein Kind hat nunmal 2 Familien. Ich kann dir da leider keinen Rat geben, Patchwork ist und bleibt einfach enorm anstrengend. Und der Papa von der Kleinen ist da natürlich im Recht, auch wenn ich verstehen kann, das das Wochenendplanungsmäßig kacke ist. Aber es ist nur jede zweite Woche.

(25) 10.12.18 - 12:38

Du schreibst, dass du gern hättest, dass er das Kind mehr nimmt.
Dann schreibst du, dass er Alkoholiker ist und du Angst hast.

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