Wer muss Kompromiss eingehen?

    • (1) 19.12.18 - 18:41

      Wie seht ihr das, wenn zb. Jemand in der Familie einen Hund besitzt und jemand anderes aus der Familie hat Angst vor Hunden. Jetzz an Weihnachten ist die ganze Familie zusammen. Wer muss oder sollte zurück stecken? Hund daheim lassen oder derjenige der Angst hat muss akzeptieren? Das ist nur eines von vielen Beispielen. Man ist sich im Leben da ja öfters nicht einig der eine findet scheiße der andere nicht. Der Hundebesitzer ist der Meinung es ist ja mein Hund icu darf den wohl mit bringen, der andere sagt geht gar nicht ich habe Angst. Wie gesagt ist nur ein Beispiel um zu verdeutlichen auf was ich hinaus will ;)

      • Kann man nicht pauschalisieren. Von Situation zu Situation unterschiedlich.

        • Mir geht's eher darum wer ist von beiden dann egoistisch? Bzw muss man den anderen dann immer verstehen und es akzeptieren?

          • Ehrlich gesagt finde ich beides egoistisch wenn jeder auf seine Meinung besteht. Ich hatte eine sehr gute Freundin die Angst vor Hunden hatte und uns trotzdem besucht hat obwohl unser Hund da war. Natürlich habe ich geschaut das unser Hund sie nicht anspringt und ihr Zeit lässt bzw Abstand hält. War nie ein Problem.

      Dazu zu fügen noch, der mit dem Hund sagt "wieso sollte ich zurück stecken" kann man das von denjenigen verlangen wenn der andere Angst hat?

      Ich glaub ich versteh wohl nicht was du genau wissen willst 😅

    • Wie immer gibt es nicht nur schwarz oder weiß. Wenn der Hund nicht alleine zuhause bleibt, darf sein Besitzer nie mehr fort? Angst vor bestimmten Hunden oder auch Hundebesitzern kann ich auch nachvollziehen. Aber in einer Familie müsste es möglich sein, da einen Weg zu finden, z.B. dass der Hund eben im Nebenzimmer ist oder in einem großen Transportbehältnis (Kennel) und dass der Hundeängstliche sich dann soweit im Griff hat, das zu akzeptieren.
      Ich bin der Meinung, dass hier keiner auf sein "Recht" pochen sollte. So gesehen ist es mein Problem, wenn ich Schiss vor aggressiv bellenden und kaum zu bändigenden Hunden habe, erwarte aber dann lediglich, dass das Vieh an der Leine bleibt und sich der Besitzer drum kümmert. In Luft auflösen erwarte ich nicht. LG Moni

      (8) 19.12.18 - 18:52

      Hallo,

      in deiner Überschrift seht das Wort Kompromiss.
      Weder dass der Hund daheim bleibt, noch dass er mitkommt ist ein Kompromiss.

      Wir haben in der entfernteren Verwandtschaft ein Paar mit Hund, bei dem das Tier definitiv der Ersatz für ein Kind ist. Natürlich möchten sie den Hund nicht alleine daheim lassen (schon gar nicht an Weihnachten).
      Bisher hat es aber immer funktioniert, vor Familienfeiern miteinander zu reden.
      Ich würde gar nicht mit dem Gedanken "wer muss hier zurück stecken" an die Sache heran gehen. Da ist schlechte Stimmung doch vorprogrammiert.

      LG

      • (9) 19.12.18 - 19:03

        "schon gar nicht an Weihnachten" sorry, da rollen sich mir die Fussnägel auf 🙄. Dem Hund ist es doch völlig egal ob Montag, Dienstag oder Weihnachten ist. Und den Menschen sollte das Wohlbefinden der anderen Familienmitglieder wichtiger sein als ein Hund... Gerade an Weihnachten!!! Denn die Menschen wissen schließlich auch dass Weihnachten ist

        • (10) 19.12.18 - 19:09

          Oh man, ich habe keinen Hund (oder andere Haustiere) und ich weine auch nicht bei dem Gedanken, dass der Hund an irgendeinem Tag im Jahr alleine ist ABER für die Besitzer ist er Kinderersatz. Das kann man jetzt verstehen oder nicht.
          Da ich selbst Kinder habe und in der glücklichen Situation bin, mir keinen Ersatz suchen zu müssen, habe ich mich für "leben und leben lassen" entschieden und denke da nicht weiter drüber nach.

          LG

          • (11) 19.12.18 - 19:19

            Leben und leben lassen gilt aber dann auch für die, die den Hund nicht dabei haben möchten.
            Generell würde es mich auch weniger stören wenn es nicht folgende Punkte gäbe die die Hundehaltern (zumindest die die ich kenne) nicht so eng sehen wie ich es tue:
            - Ein Hund gehört nicht an den Esstisch!
            - Ich fasse keinen Hund und danach das Essen oder die Sachen die auf dem Esstisch stehen, an!
            - Ein Hund muss nicht in den Maxi Cosi gehalten werden um das darin schlafende Baby kennen zu lernen!

            Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich ekelig wenn einer erst den Hund streichelt und dann, ohne sich vorher die Hände zu waschen, am Essen rum fummelt. Und genau das tun die Leute die die Hunde als Kinderersatz betrachten häufig. Denn man wäscht sich ja schließlich auch nicht nachdem man sein Kind angefasst hat...

            • (12) 19.12.18 - 19:31

              Weißt du, keine Ahnung wie das bei anderen so läuft. Auch bei uns ist es die entferntere Verwandtschaft. Ich sehe sie nicht oft.

              Ich habe doch von Kompromissen geschrieben. Meine Mutter möchte z.B. den Hund nicht beim Essen dabei haben. Also redet sie mit den Hundebesitzern und der Hund wird erst nach dem Essen geholt.
              Mich würde der Hund jetzt nicht beim Essen stören, ich beschäftige mich grundsätzlich nicht mit ihm.

              Keine Ahnung, was dich so aufregt. Ich kenne genau zwei Paare, bei denen ein Tier Kinderersatz ist. In beiden Fällen stehen traurige Geschichten dahinter.
              Mir ist es so was von egal, was sie mit ihren Tieren machen. Ich habe nur festgehalten, dass miteinander reden und einen Kompromiss finden, bei uns bisher immer reibungslos funktioniert hat. Sollte bei erwachsenen Menschen doch möglich sein.

    (15) 19.12.18 - 18:53

    Ich würde sagen, der Hundebesitzer muss zurück stecken. Wenn ich mir einen Hund anschaffe, muss ich damit rechnen, dass ich ihn nicht überall mit hinnehmen kann.

(17) 19.12.18 - 18:59

Ganz ehrlich, ich finde es furchtbar wenn Hunde wie Kinder behandelt und überall mit hin geschleppt und am besten noch mit an den Tisch genommen werden.
Für mich steht ein Mensch ganz klar vor dem Tier. Ob Angst oder nicht, wenn jemand Hunde nicht mag und nicht möchte dass einer da ist, finde ich das absolut legitim.
Ich mag Tiere gerne, wir hatten immer Katzen, einen Hund (mittlerweile haben meine Eltern sogar 3) und Pferde. Aber die Hunde bleiben zu Hause! Ich mag es auch nicht, wenn Besucher ganz selbstverständlich ihre Hunde mit in die Wohnung bringen. Hab letztens auch gesagt, sie sollen ihn bitte zu Hause lassen. Wir haben Katzen und ein Baby, da brauche ich den Stress nicht der hier entsteht wenn auf einmal ein Hund da rum springt.
Aber mit dieser Meinung stehe ich wohl mittlerweile ziemlich allein da weil gefühlt jeder zweite einen Mini Hund hat der überall mit hin muss 🙄

Bin vollkommen deiner Meinung 👍🏼

Habe auch einen Hund. Er hört gut und bleibt in seinem Körbchen wenn wir zu Besich sind. Kann es aber trotzdem gut verstehen wenn zB meine Cousine sagt „bitte ohne Hund“
Und dieses „ vermenschlichen“ furchtbar...

Für einen Hund ist das nicht gut!!!

LG

Ich verstehe dich insofern, dass ich auch nicht alle Hunde im Haus haben wollte, besonders unerzogene nicht. Ich habe meine Hunde auch immer draußen gelassen oder zu Hause, wenn ich wusste, dass Leute keine Hunde mochten oder eben nicht in der Wohnung haben wollten.

Aber ob andere ihre Hunde als Kinderersatz haben oder nicht, wäre mir völlig egal. Ich bin da auch nicht pingelig, solange die Bedürfnisse der Tiere erfüllt und sie artgerecht gehalten werden. Ich finde viel schlimmer, wenn sie fettgefüttert, umhergetragen werden und "intellektuell" unterfordert sind, das sind dann nämlich die, die angeblich Stress machen.

(23) 19.12.18 - 23:10

Lass mal die Katze auf den Minihund los. Die Besitzer bringen den Hund nicht mehr mit.

Ich habe auch 2 Katzen. Und kenne ebenfalls Besucher, die ihre Hunde wie selbstverständlich mit zu uns ins Haus nehmen. Trotz bitten den Hund nicht mitzunehmen und dem Hinweis, dass wir Katzen haben. "Ach, der tut den Katzen nix." Unsere Katzen sind Freigänger und waren bisher nie auf einen Hund in unserem Haus gestoßen. Nun stand im Sommer besagte Dame wieder mit ihrem Dackel vor der Tür. Obwohl ich gebeten habe, dass sie ohne Hund kommt. Auch hier ist der Hund Kinderersatz. Bei 30 Grad muss der arme Hund ja nun mit rein. Ich dachte eigentlich die Katze sei draußen. Da lag ich falsch. Der Hund tobte gerade im Wohnzimmer als unsere Katze, fauchend wie eine Furie auf den Hund los ging. Der Hund hat eine gefangen und seit dem wurde er hier nie wieder gesehen. Die Dame kann nicht sagen, dass ich sie nicht gewarnt habe.

(24) 19.12.18 - 19:02

Wenn jemand Angst (und damit meine ich Angst und nicht "IIIH Hundehaare") hat, bleibt mein Hund halt die paar Stunden zu Hause. Warum soll ich mir da freiwillig Stress machen der auftreten wird wenn der Hund mit kommt?

(25) 19.12.18 - 19:08

Ich bin selbst Hundebesitzer eines völlig harmlosen Hundes und würde nur weil jemand unbegründete Angst vor diesen Hund hat nicht kommen. So wichtig wäre mir ein solches Treffen mit "Familie" nicht, vor allem dann wenn es möglicherweise nur angeheiratete Verwandschaft ist.

Selbst könntest Du dich deinen Lebensängsten stellen und aktiv daran arbeiten, gerade an einem friedlichen Tier.

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