Wenn eifach alles gesagt ist...

    • (1) 21.12.18 - 15:56
      Lolee

      Hallo zusammen
      Schon alles Kind habe ich mich nie mit meiner Mutter verstanden. Das ging auch über die Teenagerzeit hin bis jetzt. Jetzt bin ich 33 alt bin verheiratet und habe zwei Kinder. Bis ich 18 Jahre alt war musste ich ihre Anfeindungen gegen mich gefallen lassen. Danach bin ich ausgezogen und habe mich auch entsprechend gewehrt. Das Verhältnis zu ihr wird immer schlechter und ich überlege mir den Kontakt abzubrechen. Nun ist das aber total schwer, da ich mit meinem Vater gut verstehe und sie ja auch die Grossmutter der Kinder ist. Ich möchte keine Kommentare, ob ihr das gut findet oder nicht. Gerne würde ich mich mit Leuten austauschen, welche sich für einen Kontaktabbruch mit einem Familienmitglied entschieden haben und von ihnen hören, wie sie dabei vorgegangen sind und was die Schwierigkeiten waren.

      • (2) 21.12.18 - 16:05

        Hallo!

        Wir haben seit drei Jahren keinerlei Kontakt mehr zu meiner Schwiegerfamilie. Was da alles vorgefallen ist will ich hier nicht niederschreiben. Fakt ist uns geht es viel besser. Davor war das eine emotionale Achterbahn. Für unsere Kinder tut es mir leid, aber die Großmutter hätte unsere Kinder manipuliert und gegen uns aufgebracht.

        Das Leben geht weiter und auch wenn es die Familie ist, es ist soviel vorgefallen, dass kann man nicht mehr gut machen.

        LG Gabi

        • (3) 21.12.18 - 16:38

          Was heisst Schwiegerfamilie? Auch zu den Geschwistern deines Mannes keinen Kontakt mehr? Sind die allenfalls noch Paten eurer Kinder? Es ist so schwierig, weil es ja nur eine Person von der Familie betrifft. Und wenn ich diesen Schritt mache, dann möchte ich konsequent sein.
          Was sagt ihr denn euren Kindern, wenn sie nach der Familie des Mannes fragen?

          • (4) 21.12.18 - 17:13

            Von wegen "konsequent sein".
            Egal wie du dich entscheidest (und ich kann dazu nichts sagen, weil es in meiner Familie nicht so ist), ich würde den Kontakt zu denen, mit denen du gut klarkommst und die du magst nicht "mitabbrechen".

            Meine beste Freundin hat keinerlei Kontakt mehr zu ihrem leiblichen Vater (Scheidung als sie ein Kleinkind war). Lange Zeit gab es auch keinen Kontakt zum Rest seiner Familie, weil seine Familie glaubte, dass meine Freundin + Familie wegen des Vaters nicht an Kontakt interessiert ist und umgekehrt auch.
            Seit einigen Jahren besteht wieder ein guter Kontakt, über den alle sehr dankbar sind, und den alle beteiligten eigentlich immer haben wollten.

            "Konsequent" wäre ich also wenn nur der Mutter gegenüber, aber nicht den anderen, die ja vermutlich auch nichts für die Situation können;-)

          • (5) 22.12.18 - 13:33

            Hallo!

            Nein keiner davon ist ein Pate von unseren Kindern. Wir hatten den Ärger nur mit den Eltern meines Mannes, leider haben sich beide Brüder komplett auf die Seite der Eltern gestellt ohne zu wissen was wirklich vorgefallen ist. Ja es war schwer. Unsere Kinder haben leider sehr viel Gemeinheiten von der Oma mitbekommen und bilden sich jetzt selber ihre Meinung. Sie fragen nicht mehr nach ihnen.

            Gabi

      (6) 21.12.18 - 16:13

      Hallo.

      Ich habe auch nie ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter gehabt. Ich bin sogar überwiegend bei meiner Oma groß geworden.

      Bei uns war es sogar so, dass sie in ihren theratralischen Anfällen mehrfach den Kontakt zu mir abgebrochen hat. Irgendwann habe ich das einfach mal hingenommen und beibehalten.

      Der Vorteil ist, dass ich mich sehr befreit fühle. Ich empfinde es ebenfalls als Vorteil, dass meine Kinder sie nicht kennen. Extrem negative Chraktere sind doch selten ein Zugewinn. Also ist das für meine Kinder absolut kein Verlust.

      Nachteil: da die ganze Familie mütterlicherseits nah zusammen wohnt, habe ich nun zu niemandem mehr Kontakt. Bei Oma tat mir das lange Zeit sehr weh. Da ich mich aber in bereits mehreren Situationen wirklich aufrichtig korrekt und zuvorkommend allen ggü, auch meiner Mutter, verhalten habe, obwohl alle mich mittlerweile meiden, habe ich mir nichts vorzuwerfen. Und ich kann es nun ebenfalls so sehen, dass dieser Familienteil eben kein Verlust ist, da sie sich eben so verhalten, wie sie sich verhalten.

      Es hat ein paar Jahre gedauert, aber es geht mir durchweg gut damit und zurück möchte ich absolut nicht. Ich habe Familienersatz, meine Kinder haben mehrere frei gewählten Ersatzgroßeltern oder auch Bezugspersonen aus dem Freundeskreis. Es fehlt uns also an nichts. Ich bin froh und erleichtert, dass diese emotional aufreibende Konflikte vorbei sind.

      Alles Gute und viel Kraft für dich.

      • (7) 21.12.18 - 16:40

        Hast du Geschwister? Falls ja, hast du zu denen noch Kontakt?

        • (8) 22.12.18 - 19:00

          Nein, keine. Aber ich hatte eine Cousine, die parallel mit mir bei der Oma groß wurde. Sie ist leider genauso, wie die ganzen Frauen der Familie, also kein Verlust.

          Bei wem es mir noch lange weh tat, war auch mein Stiefvater. Er konnte auch immer noch klar denken. Er hatte irgendwann die Damen auch alle satt, wollte sich uA aufgrund der jahrelangen Intrigen zeitweise sogar scheiden lassen. Allerdings hat er das aus rein finanziellen Gründen nicht getan. Dann ist der Kontakt zu ihm auch eingeschlafen und heute ist er mir ggü ebenfalls abgeneigt. Sowas kann ich nicht verstehen, bzw zeigt es für mich für einen schlechten/schwachen Charakter. Also sind diese Menschen auch wieder kein Verlust.

          Würdest du an Geschwistern hängen, die ohne Not Partei gegen dich ergreifen? Sowas muss doch nicht sein? Bzw musst du doch nicht unglücklich weiterleben mit schlechtem Kontakt zur Mutter, nur damit Geschwister, die dich nicht aufrichtig lieben, in deinem Leben bleiben?

    (9) 21.12.18 - 16:42

    Wir haben seit 7 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu meinem Vater. Was alles vorgefallen ist und was mich letztendlich dazu gebracht hat diesen Schritt zu gehen, möchte ich hier nicht breittreten. Ich habe meinen Vater angerufen und ihm gesagt das ich keinerlei Kontakt mehr wünsche. Weder Telefonisch noch persönlich. Habe ihm das begründet und das Gespräch beendet. Ich stand von Anfang an so hinter dem Beschluß das es mir auch nicht schwerfiel. Seitdem geht es mir wieder richtig gut und ich fühle mich befreit. Mein Vater hat sich seitdem nie wieder bei mir gemeldet obwohl er gekonnt hätte. Das bestärkte meinen Beschluß noch mehr, denn er hat auch kein Interesse an mir oder seinen Enkeln. Schwierigkeiten gab es also keinerlei.

    • (10) 21.12.18 - 17:31

      Lebt dein Vater noch mit deiner Mutter zusammen? Falls ja, wie geht das denn mit dem "keinen Kontakt" zum Vater, aber zu der Mutter dann schon. Ich stelle mir das einfach so schwierig vor.

(11) 21.12.18 - 16:46

Hallo,

ich selber habe eine sehr gute Freundin, die sich auch von ihrer Mutter gelöst hat, nachdem sie wirklich Jahrelang einfach ausgenutzt worden ist. Sie hat sich ebenfalls nie wirklich mit ihr verstanden. Sie sind einfach zu verschieden. Ich gehe mal nicht in die Einzelheiten.
Daneben sind da noch die Geschwister von ihr, mit denen sie ebenfalls keinen Kontakt mehr hat.

Sie fühlte sich ihrer Familie immer verpflichtet, hat sich aufopfernd gekümmert und bekam immer wieder einen Tritt in den Arsch. Es gab mehrere Zwischenfälle als sie dann zu dem Entschluss kam: Mit denen will ich einfach nichts mehr zutun haben. Sie tun mir nicht gut. Da war sie schon 40 Jahre alt. Es hat also wirklich lange gedauert, obwohl ihr jeder Außenstehende immer dazu geraten.

Ihr geht es seitdem besser, sie macht sich weniger Sorgen und Gedanken und ist da einfach befreiter. Im Hintergrund ist natürlich schon die Traurigkeit, das sie so eine Familie hat.....aber das kann man sich ja nicht aussuchen. Sie hätte das auch lieber anders, aber mit den Menschen geht's einfach nicht.
Ich selber finde es gut, das sie diesen Schritt gegangen ist. Ihr geht es jetzt viel besser als damals.
Wie sie vorgegangen ist: Sie hat einfach Klartext gesprochen und sich dann einfach nicht mehr gemeldet. Von Seiten der Mutter kam da auch nichts mehr. Was auch viel bewies. Die Geschwister haben sich da einfach 'angeschlossen', da sie immer auf der 'Seite' der Mutter waren. Seitdem hat meine Freundin ihre Ruhe und ihre Kinder vermissen diese Oma auch nicht, denn eine richtige Oma war sie eh nie gewesen.

An deiner Stelle würde ich den Kontakt abbrechen, wenn es wirklich gar nicht geht und du dich immer schlecht fühlst. Wenn sie so gegen dich wettert ist das auch für deine Kinder nicht schön... Mit dem Vater kannst du ja weiter Kontakt haben. Sehe da keine Problem drin. Er wird ja Handy haben usw. Kannst ihn ja zu euch einladen, euch mal auf einen Kaffee treffen usw.

LG Sonja

(12) 21.12.18 - 17:03

Ich habe vor 5,5 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, was dann auch meinen Vater und meinen Bruder eingeschlossen hat.
Meine Mutter ist einfach nur ein psychisch kranker und schlechter Mensch, mein Vater hatte auch seine Macken, aber meine Mutter hat ihn komplett von allen isoliert und hat ihm in den Kopf gepflanzt, dass alle nur sein Geld wollen, alle neidisch sind usw.
Mein Bruder ist eine Wurst, der mit 33 noch bei Mami und Papi wohnt und sich da bemuttern lässt.
Daher schloss dann der Abbruch auch meinen Vater und mein Bruder ein, da sämtlicher Kontakt über meine Mutter lief.
Ich habe mich dann irgendwann nicht mehr gemeldet und das war´s.
Inzwischen besteht nur noch Kontakt zu einer Schwester meines Vaters--meine Mutter hat zu ihren Brüdern auch keinen Kontakt mehr (ich aber schon) und mein Vater zu seinen anderen Geschwistern auch nicht mehr (ich aber noch).
Das Großelternproblem gab es bei uns nicht, da meine Eltern 0 Interesse an ihren 3 Enkeln haben.
Es war immer nur für meine Jungs schwierig, wenn sie mitbekommen haben, dass die anderen Kindern liebe O+O haben. Das haben dann aber weitestgehend die Paten aufgefangen (Onkel und Tante von meinem Mann, die SE sind leider schon tot).

(13) 21.12.18 - 17:25

Hallo
Wir haben vor über 2 Jahren den Kontakt zur Familie meines Mannes abgebrochen. Verhältnis war grundlegend immer gut bis ok. Allerdings gab es schon in unserer Jugend einige Konfliktpunkte, sein nicht vorhandener bzw. anderer Glaube war immer größeres Thema. Über die Jahre hat sich das so hochgekocht und als sie sich dann einer neuen Kirchengemeinde anschlossen, wurde es untragbar.
Aufgrund der Entfernung war das eigentlich ganz einfach. Hart war es natürlich und es tat teilweise echt weh, weil schön nachgetreten wurde. Aber es war definitiv die richtige Entscheidung.
Mittlerweile besteht auch wieder Kontakt zu einigen aus dieser Verwandtschaft, die sich mittlerweile ebenfalls abgesondert haben.
Das freut mich für meine jüngsten Kinder sehr. Sonst hätten sie nur Erzählungen und Bilder, was im schlimmsten Fall eben so gewesen wäre. Um jeden Preis Kontakt einfach weil man verwandt ist, halte ich wie „Blut ist dicker als Wasser“ für nichts. Es gibt Grenzen und gerade für seine jungen Kinder muss bei sowas Verantwortung übernehmen.

LG

  • (14) 21.12.18 - 17:40

    Du redest von "WIR haben den Kontakt abgebrochen", was ich sehr schön finde. Das Problem was bei uns ist, dass mein Ehemann gut mit meiner Mutter klarkommt. Er versteht das Problem nicht, dass schon immer zwischen uns steht. Er findet, man könne mit einem Psychologen arbeiten, dann komme das schon wieder gut. Er findet es blöd den Kontakt abzubrechen. Ich möchte aber einfach nicht mehr. Die Frau tut mir nicht gut! Sie kostet mich zu viel Energie! Ich denke nicht, dass mein Mann hinter meinem Rücken Kontakt haben wird mit ihr, aber das macht alles nicht einfacher.

    • (15) 21.12.18 - 19:29

      ...mein Mann wollte auch unbedingt Harmonie zwischen meiner Mutter und mir säen. Ich hab es ihm mehrmals erklärt, er hat es akzeptiert. Ich hab ihn sogar einmal mit zu meiner Therapeutin genommen, um ihm das mit ihr nochmal zu erklären, warum es so besser ist. Er steht nach wie vor hinter meiner Entscheidung.

(16) 21.12.18 - 18:36

Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt lebte mein großer Bruder noch, zu dem ich eine sehr enge Bindung hatte. Er lebte in der Zeit noch gut ein halbes Jahr bei ihr, danach in seiner eigenen Wohnung. Dennoch, wenn er mal bei uns fahr hat sie ihn unterwegs bei uns abgesetzt. Aber ich habe meine Mutter konsequent gemieden. Mein Bruder hat das akzeptiert, er hat ihr nichts von uns erzählt und uns auch nicht mit ihren tiraden belastet.
Nachdem er starb und ich zwangsweise wieder Kontakt zu ihr hatte, habe ich aber schnell gemerkt, warum der kontaktabbruch gesünder war. Ein Jahr nach seinem Tod habe ich ihr wieder den laufpass gegeben. Sie hat sich nach Mallorca abgesetzt, habe sie seit drei Jahren nicht mehr gesprochen und es geht mir so unglaublich viel besser damit. Sie ist extrem narzisstisch, hat mich als Kind misshandelt und leugnet alles, im Gegenteil, sie beschuldigt mich, das ich schon immer ein sehr egoistisches und undankbares Kind gewesen sei, das selbst an allem schuld ist.

Ich habe beim ersten Abbruch mit ihr telefoniert, hab ihr alles gesagt, was mich so extrem belastet hat (Das war zu Beginn meiner Therapie, um alles aufzuarbeiten, insgesamt dauerte die Therapie 4 Jahre). Sie stritt alles ab, ich sagte ihr, ich weiß nicht, ob ich mich bei ihr nochmal melde. Im Moment habe ich kein Bedürfnis danach.

Beim zweiten mal habe ich ihr klar gesagt, das sie mich in Ruhe lassen soll, das sie sich null um mich bemüht, das es immer nur um sie geht und ich mich nicht ausnehmen lasse wie eine Weihnachtsgans - emotional wie finanziell. Habe die Handynummer gewechselt und sie bei Facebook blockiert. Habe die Vollmacht, für den Falle ihres Ablebens, bei der Bank zurückgenommen - welche ich nach dem Tode meines Bruders bekam, weil "mein kleiner Bruder zu doof dafür ist und da Thomas ja nicht mehr ist, kannst du das ja machen" - ihre Worte. Ich war immer nur zum Schuhe abtreten gut. Mehr war ich ihr nur wert.

Ich bereue meine Entscheidung keineswegs und auch meine Therapeutin hat mich darin bestärkt, es war das beste, was ich tun konnte.

  • (17) 21.12.18 - 19:21

    "Kind misshandelt und leugnet alles, im Gegenteil, sie beschuldigt mich, das ich schon immer ein sehr egoistisches und undankbares Kind gewesen sei, das selbst an allem schuld ist."

    - WOW-!!! das könnte 1:1 meine Mutter sein

(19) 21.12.18 - 20:58

Hallo,
Ich hatte zwei Jahre keinen Kontakt zu meinen Eltern. Der Kontakt zu meinen Schwestern hat darunter sehr gelitten und zu der älteren von beiden ist der Kontakt dann auch noch abgebrochen. Inzwischen besteht seit vier Jahren wieder Kontakt, weil ich heute alles aus einem etwas anderen Blickwinkel sehe. Dennoch habe ich die zwei Jahre gebraucht, um mit meiner Vergangenheit, vor allem meiner Kindheit, Frieden schließen zu können.

(20) 21.12.18 - 23:24

Hey, ich bin mit 14 bei meiner Mutter ausgezogen und zu meinen Großeltern gezogen. Zwischenzeitlich hatten wir nochmal kontakt aber nachdem sie meine Hochzeit schlecht geredet hat ist das auch vorbei.
Unsere Gespräche beschränken sich auf ein Hallo und tschüss - wenn überhaupt.
Mir geht es sehr gut damit, ich habe eine wundervolle stiefmama und brauche meine leibliche Mutter absolut nicht.
Auch mit meinem Vater/Erzeuger habe ich seit fast 3 Jahren keinen Kontakt mehr. Er weiß nicht einmal das er ein zweites Mal Opa geworden ist. Er ist neu verheiratet (also meine stiefmama die ich oben erwähnt habe war seine 2.frau) und hat den kontakt selber abgebrochen.

Diese beiden menschen haben mir nichts gutes im Leben mit gegeben und ich bin froh keinen kontakt zu haben. Vermissen oder ähnliches - Fehlanzeige.

(21) 22.12.18 - 09:59

Hallo .
Ich kann dich und deine Zweifel gut verstehen . Ich habe seit ich 16 bin keinen Kontakt mehr zu meiner gesamten Familie .
Ich habe mehrmals versucht wieder Kontakt aufzubauen aber ich habe mich dabei selbst kaputt gemacht .
Ich habe mit 16 meinen Mann kennen gelernt und das hat meinen Eltern schon nicht gepasst .. gab viele Reibereien mit meiner Schwester usw. Da damals erster Kontakt abbruch weil meine Eltern nicht verstehen könnten dass ich das einzige von 4 Kindern bin was auf eigenen Beinen steht . Dann bin ich mit 17 schwanger geworden . Also erneut Kontakt gesucht weil eben Oma und Opa . Aber auch das ist schief gegangen . Ständig kamen Vorwürfe usw. Ich habe dann eine Ausbildung angefangen und meine Mutter war ziemlich eifersüchtig dass ich mein Leben besser auf die Reihe bekomme als sie.. Sie hielt es nie für nötig arbeiten zu gehen und für ihre Kinder etwas zu tun . Und dabei sind wir aneinander geraten . Sie hat immer wieder auf mich eingeredet dass ich doch harz4 beziehen soll das wäre doch einfacher . Und diese beiden Lebensweisen aufeinander knallen zu lassen war nicht gut . Leider sind noch viele kleinere Dinge dazwischen her gelaufen die mir überhaupt nicht gepasst haben und somit habe ich mich entschieden den Kontakt abzubrechen . Leider dann auch zu meinen Geschwistern weil meine Mutter mich bei Ihnen schlecht geredet hat . Dann bin ich schwer krank geworden . Also versucht wieder Kontakt aufzubauen weil keiner wusste wie es ausgeht .. Ja . Meinen Vater hat es gar nicht interessiert und meine Mutter leider auch nicht .. und ich muss sagen dass ich mir mittlerweile nach 10 Jahren nicht mehr vorstellen könnte überhaupt diese Leute in mein Leben zu lassen . Weil es mir damit einfach besser geht . Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden . Mir ging es Mit Kontakt Schlecht und ohne gut . Und so ist es bis heute geblieben

(22) 22.12.18 - 12:32

Hallo,

seit 3 Jahren besteht zu meinem Vater und dessen LG kein Kontakt mehr, zu meiner Schwester schon länger nicht mehr, meine Mutter lebt leider schon lange nicht mehr. Zu meinen beiden Nichten habe ich Kontakt.

Mein Mann hat zu seiner Mutter keinen Kontakt mehr, sein leiblicher Vater lebt nicht mehr. Zum Stiefvater und einem Bruder besteht Kontakt.

Die besseren Großeltern wohnen zu weit weg, arbeiten beide noch.
Der Opa im Ort war nie ein richtiger Opa, den vermisst keiner der 7 Enkel.

Meine Schwester versuchte in den letzten Jahren wieder Kontakt zu uns aufzubauen, ich brauche das nicht mehr.

Letztes Jahr sollte ich Vollmachten für meinen Vater mit unterzeichnen, was ich auch vor hatte, er ist schon 86. Aber es sollte dann mal wieder nach ihrer Pfeiffe gehen, die LG meines Vaters sollte mit dabei sein, daraufhin habe ich mich ausgeklinkt. Ich hatte angeboten, dass mein Vater mit meiner Schwester deshalb zu uns kommt, obwohl das Verhältnis seit Jahren sehr schwierig ist. Aber dann ohne die LG meines Vaters, darauf wurde nicht eingegangen, statt dessen sollte mein Mann nicht dabei sein. Die LG hat seit Jahren für Unfrieden gesorgt, mischte sich oft in unsere Familie ein, in Sachen die lange vor ihrer Zeit waren, rollt seit Jahren alte Sachen auf, verteilt ständig Spitzen, hat keine Kinder aber gibt überall ihren Senf dazu. Wir wären nicht anwesend, wenn sie mit ihrer Nichte Vollmachten unterzeichnet, also hätte sie auch nicht dabei sein müssen wenn es um meinen Vater geht, sie haben getrennte Konten und sind nicht verheiratet. Er wohnt bei ihr, ist von ihr abhängig weil er gesundheitlich abgebaut hat und kein Auto fahren kann, gut geht es ihm nicht bei ihr.

Kürzlich versuchte meine Schwester wieder über meinen Mann, dass wir uns bei meinem Vater melden sollen. Mich erreicht sie nicht mehr, ich habe einiges gesperrt.
Nur weil es kurz vor Weihnachten ist, melden wir uns nicht bei ihm, ich halte nichts davon Weihnachten auf heile Familie zu machen, wenn das Verhältnis seit Jahren zerrüttet ist.

LG und schöne Weihnachten

(23) 22.12.18 - 17:33

Ich habe seit gut 20 Jahren keinen Kontakt zu meiner leiblichen Mutter. Hatte allerdings noch lange Kontakt zu meinen Großeltern. Bin halt nur hingefahren wenn ich wüsste das sie nicht da ist und habe es mir verbeten auf sie angesprochen zu werden. Meine Großeltern kennen nur Ihre, gelogen , Version der Ereignisse, ich wollte sie damit bei belästigen. Da meine Großeltern nun leider von 3 der 6 Geschwister abgeschottet werden ist der Kontakt vor 2 Jahren abgebrochen. Leider und mir blutet das Herz aber ich will nicht in den Familienzoff reingezogen werden. Somit habe ich nur Kontakt zu 2 Tanten.
Mein Bruder hatte noch lange Kontakt zu ihr und hat mich nie verstanden. Inzwischen hat er auch den Kontakt abgebrochen nachdem sie sich ihm gegenüber auch so mies verhalten hat. Von Ihren 4 Enkeln hat sie nur die große meines Bruders 1 mal.gesehen als sie noch ein Baby war. Sie ist nun 9. Die jüngste meines Bruders und meine 2 hat sie nie gesehen.
Es geht also das ganze zu trennen. Deinen Papa solltest du dann entweder ausserhalb oder bei euch treffen. Alles gute Dir und starke Nerven!LG

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