Wie verhalten bei nicht gewollten Geschenken?

Mein Mann und ich schenken uns gegenseitig seid Jahren nichts zu Weihnachten da wir egtl von dem ganzen Materiellen Abstand nehmen wollten.
Für unseren Sohn hatten wir vor, dann später wieder in gemäßigter Form "Geschenke vom Weihnachtsmann" einzuführen, da es für Kinder irgendwie dazu gehört etwas zu bekommen.
Da sich die ganze Familie schon auf den baldigen Zuwachs freut, gab es heute jedoch bereits die ersten Geschenke für den kleinen Mann...(auch wenn dieser vrsl. erst im Februar geboren wird).
Wir sind nun einerseits etwas überrumpelt, dass es jetzt schon Geschenke für ihn gab und zudem auch verwundert, über die Art der Geschenke.
Einige Beispiele: Wir wollen z.B. kein Mobile über den Bettchen bzw. nur eins aus Holz ohne Lichter, Musik etc. (-> Reizüberflutung/ der kleine soll ja schlafen), wollen mit Hybridwindeln wickeln (-> machen mehrere in unserem Freundeskreis bereits seid Jahren erfolgreich) und wollen auch soweit es geht auf einen Schnuller verzichten (-> haben wir selber auch nie gehabt/Entwöhnung fällt weg). Also alles eher reduziert.
Und unsere Verwandten schenken z.B. Wegwerfwindeln, Schnuller, elektronisches Mobile mit Festtagsbeleuchtung und ähnlichen dudelnden, blinkenden Plastikkram.
Wir haben uns einfach bedankt, fühlen uns aber in unserer Planung irgendwie nicht ernstgenommen. Was sollen wir zudem nun mit dem ganzen Kram machen? Bunkern, weiterverkaufen? Was ist, wenn gefragt wird, wie dem Kleinen dies und das gefallen hat?
Würdet ihr es sagen, wenn die Menge und die Art der Geschenke nicht zu eurem Erziehungskonzept passt? (Hätten z.B. weitere Bambus-/Baumwolleinlagen für die Hybridwindeln viel besser gebrauchen können!)
Über Sohn wird für meine Eltern Enkelkind Nummer 6 (das erste von mir) und ich habe bereits bei meinen Nichten und Neffen sehen können, wir sie Jahrelang mit solchem Kram zugeschüttet wurden.
Meine Geschwister haben aber auch alle alles genutzt (Elektronischer Plastikkram im übermaß!), vlt. versteht daher die Familie nicht, dass wir das nicht wollen.

Mein Tipp: bedankt euch und seid froh, dass es Familie gibt, die sich so auf den Nachwuchs freut. Meine Familie ist desinteressiert und das ist so traurig.

Wenn das Kind da ist, könnt ihr schauen, was ihr braucht und was nicht. Man macht vorher so viele Pläne. Wenn das Kind da ist sieht alles anders aus. Bei blutigen Brustwarzen oder so, bist du vielleicht dankbar, dass ein Schnuller im Haus ist.

Ich habe im Keller ein Regal mit ungewollten Geschenken. Die verschenke ich einfach weiter 😉

Das ist wirklich schade, wenn sich deine Familie nicht auf den Nachwuchs freut! Vlt freuen sie sich ja doch, wenn er da ist!

Das mit dem Regal für ungewollte Geschenke ist eine gute Idee! Danke! Dann sammeln wir erstmal alles und können ungenutzte Sachen ja z.B. nächstes Weihnachten spenden.

Vlt. werden wir wenn der Kleine da ist ja doch noch etwas davon gebrauchen.

Genau so ist es
Dir alles Gute!

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"Hätten z.B. weitere Bambus-/Baumwolleinlagen für die Hybridwindeln viel besser gebrauchen können!)"

Örk...wer schenkt schon gerne sowas?! Kauft euch doch solche Artikel einfach selber und verkauft rigoros alles, was nicht zu eurem "Erziehungskonzept" passt. Ich finde, man kann es auch übertreiben. Holz/Naturspielzeug ist nett, aber ein Kind nimmt auch keinen Schaden, wenn es von Omi mal (!) ein Teil aus Plastik mit Licht/Musik bekommt. Man kann sowas ja gezielt einsetzen ab und an und das Kind muss nicht damit dauerberieselt werden. Freut euch einfach über schenkefreudige Verwandte, sowas haben nämlich nicht alle!
Grüsse & fröhliche Weihnachten

Da Kind bekommt aber auch keinen Schaden, wenn es so etwas nicht gibt und wir wollen es halt nicht. Ich denke eher bei Plastikkram "Örk!".
Geschenke bedeuten uns an sich nichts. Wenn sich alle aus der Familie alles leisten können was sie möchten, ist das schenken irgendwann irgendwie so belanglos. Daher haben wir einfach drauf verzichtet. Weihnachten zählt für uns nur, dass die Familie zusammen kommt.
Wir möchten nicht, dass unser Sohn bereits jetzt mit allem möglichen Kram zugeschüttet wird. Aber wir wollen unsere Familie auch nicht vor den Kopf stoßen.

Ich denke wir lagern erstmal alles und Spenden dann die Sachen, die wir nicht genutzt haben.

Dir auch frohe Weihnachten!

In 4-6 Jahren werdet ihr vieles weniger verkrampft sehen :-). Entspannte Feiertage für euch!

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Ich wollte vor den Kindern auch kein beschallendes blinkendes Gedudel. Man hat sich soviel vorgestellt wie es wird. Familie, harmonisch usw. Gut, wenn ihr es schafft eure Pläne durchzuziehen. Bei uns hats dann doch geblinkt und getönt, aber es war herrlich mal in Ruhe aufs Klo oder duschen zu gehen😂

Höflich bedanken, Geschenke wegpacken, im Keller, Dachboden etc.

Es wird noch der Tag kommen, wo Du feststellen wirst, dass Dein Kind allen Deinen guten Erziehungsvorsätzen zum Trotz ausgerechnet die blinkenden Plastikspielzeuge mit Piep-Geräuschen am ALLERLIEBSTEN mag. That‘s life.

Und einen Marcus aus dem Film „About a Boy“ willst Du am Ende auch nicht.

Es ist ein natürlicher Reflex, dass Kinder bzw. Menschen allgemein auf Bewegung, Farbe und Geräusch verstärkt reagieren. Ich möchte diese Reize jedoch nicht durch künstliches, sich selbst bewegendes setzen. Diese können eben auch schnell eine Reizüberflutung auslösen oder abstumpfen. Mit z.B. bunten Wäscheklammern lässt sich auch super spielen! Und das Kind muss selber etwas tun, damit sich etwas tut.
Es wird nicht einfach nur stumpf beschallt.
Zu viele Kinder können sich heutzutage schlecht konzentrieren, haben kein Durchhaltevermögen und eine geringe Frustrationstoleranz. Unter anderem durch immer mehr Spielzeug, was die Kreativität beschneidet, indem es nur durch einen Knopfdruck ein "mega Programm" abspult.
Wenn dein Kind so etwas nie bekommen hätte, hätte es nun vlt einen einfachen Teddy am "allerliebsten". Alles eine Sache der Verfügbarkeit.

Ein gesundes Augenmaß sollte hier helfen.

Bei uns gibt es insgesamt verhältnismäßig wenig Spielzeug und trotzdem ist bei manchen Teilen ausgerechnet das beliebt, dass uns als Eltern am wenigsten zusagt und was wir selbst nicht gekauft hätten. Man kann ein Kind nun mal nicht zu 100% von der Außenwelt abgeschotten.

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Wir haben dies ganz klar kommuniziert, es kann keiner riechen wie eng ihr das seht
Bei uns haben Großeltern&Co immer Geld auf ein Sparbuch überwiesen
Seit bitte nicht jetzt schon zu verbissen
Vielleicht ist es ein absolutes Schnullerkind und braucht diesen usw

Wenn es nur "ein Schnuller" wäre, würden wir ja auch sagen, wir packen den für den Notfall einfach weg....aber es gab gleich 9 veschiedene Schnuller (Damit der Kleine auch ja Auswahl hat!) Und 16 kleinere und größere elektronische , blinkende, dudelnden plastik Geschenke sowie 6 große Pakete Wegwerfwindeln.
Wir wollen weder die Anzahl an Geschenken, noch die Art der Geschenke als Dauerzustand haben. Völlig übertrieben! Vor allem nicht, wenn die Familie weiß, dass wir so etwas nicht eingeplant haben bzw. nicht möchten.
Falls unser Sohn z.B. doch unbedingt einen Schnuller braucht, dann kaufen wir einfach spontan einen. Aber wir wollen keinen Ansammlung an Sachen, die wir evtl mal brauchen könnten falls wir unser Erziehungsvorhaben ändern sollten. Haben sonst bald ein komplettes Lager! (Sehe ich an den Zimmern meiner Neffen und Nichten!)

Denke wir werden das nochmal ansprechen und alles spenden, was längere Zeit ungenutzt ist.

Alles ist nur noch Konsum und kaufen, kaufen! Auch wenn es der größte unnötigste Plastikkram ist!
Dann lieber etwas sinnvolles. Wie eben die Bambuswickeleinlagen...oder am besten gar nichts!

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Ich verkaufe alle nicht gewollten Geschenke wieder über mamikreisel oder der lokalen Flohmarktgruppe über Facebook. Ich bin da rigoros 😅
Mir kommt kein plastikblinkblink ins Haus.
Aber unsere Familie weiß auch klar, was unsere Vorstellungen sind, daher kamen solche Geschenke nur zur Geburt von Nachbarn oder Bekannten. Wir haben uns dankt und ich verkaufe es dann halt weiter. Das Geld kommt dem Kind zugute.

Bin ja gespannt, ob euer Kind eure Erziehungsphilosophie teilt. Wir waren über das ein oder andere ungewünschte Geschenk ganz froh, denn Babys lesen diese ganzen Tipps und Ratgeber nicht und verfolgen keine Erziehungshypes.

Wir haben auch einen Geschenke-Schrank mit weiterzuverschenkenden Dingen.

Genauso konnte man sagen, das Plastikzeug ist (genauso wie Wippen, das tragen/parken in Maxi Cosis etc.) ein neuerer Erziehungshype, den ich nicht mitmache.
So viel Kitsch, geblinke und gedudelt gibt es auch erst seid ein paar Jahren in den Kinderzimmern.
Ich will einfach nur so erziehen, wie es Jahrzehnte lang vor dem ganzen Produkte -Überflutungswahn gemacht wurde. Anstatt Schnuller könnte ich mir z.B. Veilchenwurzeln als Zahnungshilfe gut vorstellen!

Man merkt, dass ihr noch völlig unerfahren in Kindererziehung und voller Vorhaben seid à la "Also WIR wollen es so und so machen und auf keiiiinen Fall wie xy, weil wir Ratgeber X und Buch von Dr. Y gelesen haben und uns das total logisch erscheint!" #rofl
In 15 Jahren werdet ihr selbst schmunzeln ;-).

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Hallo.

Ich würde zuerst mal mit der Familie reden. Was wollt ihr, was wollt ihr nicht und warum. Insbesondere würde ich darum bitten weniger zu schenken. Höflich und freundlich. Nach dem Motto man könne ja verstehen, das sie sich auf das Kind freuen und das auch zeigen möchten. Das ist ja auch schön. Aber so viel könnt ihr beim besten Willen nicht brauchen, außerdem kann man nicht unbedingt vorhersehen, was wirklich zu euch und eurem Kind passt.

Ich glaube eine gewisse Vorstellung bezüglich Umgang und Erziehung haben alle werdenden Eltern. Manches passt nach der Geburt immer noch, andere Dinge ändern sich vielleicht im Laufe der Zeit. Manches kann man sich vor dem ersten Kind auch schlicht nicht vorstellen. Meine Schwiegermutter hatte zum Beispiel ein paar ultimative Dinge, die ich am Anfang eigentlich nicht haben wollte. Wir haben eine kleine Wohnung und ich wollte hier keine unnötigen Gegenstände. Tja meine Schwiegermutter hat 3 Kinder und schon 3 Enkel, also eine gewisse Erfahrung. Und so einige Sachen waren nachher doch sehr nützlich.

Zum Thema Schnuller: Eigentlich wollten wir keinen oder erst später einen. Tja sie kam schon mit Schnulli von der Neugeborenen-intensiv. Damit war das für uns schon mal entschieden. Es ist also nicht falsch welche zuhause zu haben. Auch verschiedene Sorten. Nicht alle nimmt das Kind.

Plastikspielzeug: Insbesondere das singende, blinkende. Da kann ich euch voll verstehen. Wollte ich nie und gibt es hier bis heute nicht. Würde ich wegstellen und im Zweifelsfall verkaufen. Oder bei Oma und Opa lassen, zum spielen dort. Fände ich persönlich die eleganteste Lösung.

Liebe Grüße

Danke für deine Antwort! So etwas hatte ich mir mit meiner Frage egtl. erhofft.
Finde deine Ideen auch sehr ansprechend, werde das so ähnlich meiner Familie gegenüber auch so äußern.
Hatte bisher gar nicht dran gedacht, dass ich die einige Sachen ja auch auf Dauer bei meinen Eltern lassen kann. Dann sehen die, dass der Kleine damit spielt, aber er hat es nicht dauernd und ich muss ihm das Zuhause nicht entwöhnen. Dann hat er dieses speziellen Blinkerspielzeug halt nur bei Oma und Opa. 😊

1. möglichst Viel in der Originalverpackung lassen - das verkauft sich besser weiter.

2. herzlich bei der Verwandtschaft bedanken.

3. In Zukunft frühzeitig Wunschlisten erstellen und z.B. Kleidung schenken lassen - alle Menschen kaufen gerne Baby- und Kleinkind-Kleidung, weil das soooo niedlich ist. Oder Zubehör für Sachen, wo man nix falsch machen kann: Holzbauklötze kann man nicht zuviel haben.

Und dann aussitzen: ab Grundschulalter wird das weniger ;-) und Buntstifte machen keine Töne. Schokolade allerdings auch nicht...

LG!

Kommentarlos weiterverkaufen und auf Nachfrage ehrlich antworten.
Ohne verletzend zu sein ;)

Zu den Geschenken, die ihr jetzt schon habt:
- Wegwerfwindeln: sind praktisch, wenn man unterwegs ist (wir wickeln mit Stoff, aber unterwegs & im Urlaub mit Wegwerfwindeln)
- Mobile: muss ja nicht über's Bett - bringt es über dem Wickeltisch an... das kann hin & wieder (vielleicht nicht in den ersten 4 Wochen, aber wenn Maus ein wenig größer wird) ganz hilfreich sein...
- Nuckel: warte erst einmal ab, wie stark das Nuckelbedürfnis ist... - abgewöhnen kann recht gut zwischen 6 - 14 Monaten (wenn das Bedürfnis nachlässt & die Mäuse noch keinen Namen dafür haben)

Für das nächste Mal: wünscht euch bestimmte Sachen, ganz konkret. Wenn Oma & Opa etc. schenken wollen, lasst ihnen die Freude! Und die schenken auch gerne etwas, was ihr gebrauchen könnt - aber das müsst ihr halt sagen (ahnen können sie es ja nicht!). (Zur Geburt z.B. Wolle-Seide-Bodys (Alnatura, dm) - Bodys werden gerne geschenkt, ihr müsst halt sagen, welche ihr wollt... oder Tragetuch etc.; nächstes Weihnachten z.B. Krabbelschuhe aus Leder - gebt ihnen den Hinweis etc.)

Alles Gute & eine schöne Geburt!

Guten morgen:-)

Für dieses jahr ist der drops ja gelutscht. Die vorhandenen geschenke würde ich mir nochmals ansehen und alles was wirklich gar nicht in frage kommt verkaufen, spenden oder im Kindergarten/krippe in der nähe abgeben.
2 oder 3 sachen würde ich bei der oma lassen. Dann kann euer sohn dort bei besuchen damit spielen. Für ihn spannend, oma freut sich und ihr habt den kram nicht daheim;-)

Kinder ohne schnuller sibd für viele befremdlich. Ich musste mir auch oft anhören warum ICH ihm denn keinen gebe. Naja, meine kinder haben die wieder ausgespuckt und ich setz mich dort nicht hin und halte die fest. Hätten sie einen gewollt/gebraucht, hätten sie ihn wohl angenommen. Und später mit 6 monaten wollte ich da nun auch keinen mehr anbieten...
Sucht euch 4-5 schnuller raus, falls er sowas braucht. Der rest kann doch weg... was soll ein kind mit 16 schnullern... verrückt...

Für die kommenden jahre, könntest du die geschenke besorgen und vor weihnachten verteilen.
Oder gehe mit oma zusammen shoppen und dann gehst du mit ihr in die läden, wo es das gibt was du möchtest. So kann oma dort was aussuchen und ist aktiv beteiligt.
Übe etwas nachsicht mit deinen lieben Verwandten;-) ihr seit die exoten mit euren absichten und das umdenken wird bestimmt schwer:-)

Wir haben auch nicht viel ton und blinkkrams, aber z.b. hat er ein spieltelefon und ein keybord. Er wird jetzt 2. Davon sterb ich nicht und oma freut sich des lebens.
Und wenns mir auf den keks geht wandert es mal für 3 wochen in meinen kleiderschrank ganz nach oben;-) ach, und duplo. Nur mit holzbausteinen lässt sich einfach nicht sowas konstruieren.
Meine schwägerin ist da komplett rigeros. Da gibt's wirklich nix außer Holz und Co. Diese komplette abwehr finde ich für mich auch unnötig.

Noch jemand so früh wach!
Danke für deine Antwort, die sich im Gegensatz zu vielen anderen, mit der egtl. Fragestellung beschäftigt.

Stimmt, vlt brauchen meine Eltern ja auch erst Anreize, was es sonst noch gibt. Werde mit meiner Mutter im Laufe des Jahres eh öfter unterwegs sein, dann kann ich ihr ja entsprechende Sachen vorschlagen.

Duplo, Lego etc. finde ich sogar richtig gut, obwohl es Kunststoff ist!
Es geht mir auch nicht um das Material an sich, sondern um die Nutzungsmöglichkeit. Bei Duplo gestaltet das Kind selber, während bei vielen angebotenen Sachen nur auf einen Knopf gedrückt werden muss und man wird stumpf mit Ton- und Lichtabfolgen beschallt.
Ein Keyboard ist für später auch eine schöne Idee!

Ja richtig. Deswegen finde ich diese wippen, mobiles ect auch nicht so toll. Man drückt nen knopf und kind ist ruhig, da es beschallt und beblinkt wird. Sowas hatte ich für meine beiden auch nicht und bei nummer 3 nun auch nicht:-)
Wenn sie größer sind kommt das noch früh genug mit dem nervigen spielzeug;-) zumindest bekommt meine große mit nun fast 6 jahren halt auch son kram, da sie es sich wünscht. Wir versuchen nur, dass es nicht überhand nimmt und es genug gibt, bei dem sie wirklich aktiv spielen muss. Zu allem nein sagen kann ich aber auch nicht;-)

Ich würde das was du nicht möchtest, einfach Spenden.
Sachen wie Windeln ca. Wird immer gebraucht & die Kindern freuen sich mit Sicherheit..

Sonst einfach bedanken für die Geschenke.
Selbstverständlich ist so etwas nicht.
Vorschläge für nächstes Jahr machen oder mit einkaufen gehen. Oder die Geschenke selbst besorgen...

Frohe Weihnachten

Dafür ist es zu spät. Aber ggf fürs nächste. Ich habe als ich schwanger war recht früh bestimmte Anschaffungen getätigt und Fotoblog-mässig Freunden und Verwandten davon berichtet - um gewissen Geschenken vorzubeugen. Das gab Gemecker aus dem Freundeskreis ich würde ihnen den Spass am schenken versauen aber das war mir egal. Ich bin nicht auf Geschenke angewiesen und muss jeden Tag das Zeug anschauen wie zB das Mobile am Tagesbett und da wollte ich Dinge die mir gefallen und vom Konzept her zusagen.

Was wir nicht brauchen - ich habe von entfernten Bekannten 6 Spieluhren bekommen - heben wir verpackt auf und schenken es weiter. Wenn das Zeug nicht mit Deinem Konzept übereinstimmten wäre ich allerdings konsequent und würde es bei Mamikreisel verkaufen.

Meine Mama kauft gern für den Kleinen ein. Das kann man ein bisschen steuern. "Er hasst Pullis, wenn du schöne Westen ohne Kaputze siehst" "Er liebt die Haba-Sachen" " "ich hab keine vernünftigen Thermostrumpfhosen bei uns finden können" "ich würde mich total über einen selbstgenähten Loop für mich und passende Mützen für den Kleinen freuen, ich friere so am Hals beim Tragen"
und dann kann sie ihrem Jagdfieber nachgehen oder selber kreativ werden.

Wenn sie nur bedingt lenkbar sind kannst du sie vielleicht auf bestimmte Hersteller lenken? Passt Dir Haba ins Konzept?
Über unserem Tagesbett hängen die 3 Schmetterlinge als Mobile. Die haben für die ganz Kleinen tolle kontrastreiche Muster. Rascheln und klimpern sobald man greifen kann und mit 1/2 Jahr kann man sie erbeuten da sie mit Klett festgemacht sind.
Sigikid hat zu meiner Überraschung auch ganz tolles Babyspielzeug das auch wirklich hübsch ist. Und mega durchdacht. Muster. Verschiedene Texturen. Was zum beissen dran. Knistern und Rassel. Das habe ich nicht selber entdeckt aber durch Geschenke sehr schätzen gelernt und verschenke das jetzt auch gern. Der Kleine mag es lieber als Habastoffspielzeug weil es noch mehr die Sinne anregt und er sich stundenlang mit den Textueen beschäftigen kann.
Beides ist auch ohne dass man jetzt dem theoretischen Überbau hat schön zum schenken.

Und dann ist da noch das Kind selbst.
Wir sind voll ausgerüstet mit Oball, Sophie und den anderen Geheimtipps. Juniors liebstes Babyspielzeug ist aber ein plüschiges Knistertuch das als Werbegeschenk in einer Mamabox war. Das Zweitliebste ist Butterbrotpapier und dann kommen seine eigenen Füsse. 😂

Ich bin selber vom Fach. Mein Tipp. Schau was Euch gut tut, beobachte Dein Kind, da wirst du mit Deinem Backround sehr sehr gut drin sein, und sieh das eigene als Chance Dein Konzept auf die Probe zu stellen.

Wäre es so easy und eindeutig wäre Deine Forschung nicht nötig gewesen weil wir alle wüssten wie es RICHTIG geht.
Es gibt fachlich nicht DIE Meinung zu den meisten Dingen. Beispiel zu einem Thema was du genannt hast. "Eingeschränkte Bewegungsfreiheit" in der Wippe... es ist definitiv erwiesen dass pucken und tragen was die eigene Bewegung komplett verhindert die Entwicklung der Motorik nicht behindert. Also kann das mit der Wippe aus Bewegungsaspekten nicht so sein wie Du sagst. Es gibt Hinweise dass Tragekinder früher mit dem Laufen anfangen weil die passive Ausgleichsbewegung zur laufenden Mama auch Muskeltraining ist. Obwohl das Kind scheinbar eingeklemmt an der Mama hängt.
Man kann die Wippe auch aus einer anderen Perspektive sehen. Du wirst wahrscheinlich feststellen dass Dein Kind es nach wenigen Wochen schon geniesst beim Essen auf Augenhöhe dabei zu sein (unsere Wippe ist gleichzeitig die Babyschale des Hochstuhls) Aber... Für den Rücken ist es nicht als Dauerzustand geeignet. Also findet sich der ideale Weg vielleicht in der Mitte. Ich finde es zB ein Highlight die gemeinsame Mahlzeit ab Beginn zu zelebrieren und spannender Weise geniesst es auch der Kleine, einfach nur dabei zu sein.
Du hast ein super Rüstzeug durch deine berufliche Achtsamkeit. Du wirst es super machen!

Ich kann dich da schon verstehen, dass du verärgert bist. Kenne sowas gar nicht. Bei uns wird gefragt, was unsere Kinder haben möchten/brauchen können, damit nichts doppelt vorhanden ist.
Ich nutze seit 3 Jahren Stoffis und trotzdem wüsste keiner unserer Verwandten, wo ich diese kaufe/gekauft habe....das meiste davon gibt es ja online zu kaufen und - mal ehrlich- im Stoffi-Dschungel blickt ein Laie nicht durch.

Ungeliebte/unnütze Geschenke verkaufe ich und das Geld wandert in die Spardose des jeweiligen Kindes.

Aber lass dir eines nach 3 Kindern gesagt sein: So wie man trotz bester Vorsätze Industriezucker nicht in alle Ewigkeit vermeiden kann, so trifft das auch auf Plastikspielzeug zu. Habe sogar schon überzeugte Waldorf-Eltern kennengelernt, deren Kinder doch das eine oder andere Plastikzeug daheim haben 😜.
Wir leben auch sehr nachhaltig, sind aber trotzdem nicht verbissen und sagen uns, die Dosis macht das Gift.

Es sind Geschenke! Bleib locker. Und ganz ehrlich.... sei dankbar dafür, dass du so interessierte Eltern hast.

Wenn dein Kind dann mal da ist solltest du auch etwas gelassener werden. Du musst dir ja so was nicht anschaffen... aber Geschenke die jetzt nicht total grauenhaft sind im Sinne von billiger stinkender Chinakram, sind und bleiben Geschenke .... klar kann man sich vorher absprechen. Aber dieses Mal hat’s eben nicht geklapt. Ich weis nicht ob ihr Junge oder Mädchen bekommt. Aber lass dir sagen das trotz aller Vorsätze viele Mädchen irgendwann im rosa Glitzerwahnsinn landen und Jungs den x- Bagger und das nervigste Tütata-Auto lieben.
Beim ersten Kind war ich auch noch so überzeugt vieles anders zu machen. Meine Tochter dachte aber nicht Daran.sie wollte einen Nuckel ... und den richtigen müsste man erst finden... 8 Sorten ausprobiert, dann passte es. Also sei doch froh wenn ihr viele verschiedene habt. Das zeugt von Erfahrung. Und mobiles machen sich über einen
Wickeltisch sehr praktisch wenn die Kinder sich anfangen zu drehen.... da wird wickeln teilweise zum Kampf. Einmalwindeln benutzen auch viele „Öko-Wickler“ für unterwegs oder wenn Durchfall angesagt ist. Insgesamt finde ich die Sachen nicht verwerflich sondern nützlich. Und die Idee etwas bei Oma und Opa zu lassen ist doch super. Also fahr runter ... werde lockerer und sei nicht so verbissen. Freu dich lieber, dass euer Kind trotz vieler anderer Enkel sehr willkommen ist.

So hart das klingen mag: ihr werdet da keine macht haben.

Ich weiß, dass man selber so viel für die Kinder möchte etc. Aber bei einigen Dingen, muss man eben einsehen, dass man das nicht kontrollieren kann. Geschenke z.b. Ich wollte nie, dass meine Kinder überflutet werden von Geschenken. Aber das werden sie, weil eben viel zusammen kommt von Freunden und Verwandten. Hinterher bin ich aber doch ziemlich dankbar, weil die Kinder selber sich ziemlich darüber freuen. Und sich darüber nicht zu freuen, stößt die Menschen, die wir gern haben, doch etwas vorm Kopf. Hab also auch keine Lust einen dass aufzumachen, weil sie dem Kindern was schenken.

Ich kann euch also nur den Tipp geben: akzeptiert es. Macht vor allem nicht den Fehler und seht nur schwarz weiß. Die Kinder d

Sorry zu früh abgeschickt.

Die Kinder dürfen auch in graustufen aufwachsen. Schenkt also euren Kindern das, was euch wichtig ist und versucht einfach zu akzeptieren, dass sie von anderen andere Dinge geschenkt bekommen, die nicht eurer Philosophie entsprechen 😊

Ihr könnt ja deren Kinder Sachen schenken, die euch gefallen.

Die Geschenke kommen dennoch vom Herzen und das ist doch das wichtigste am Geschenk, auch wenn es vielleicht nicht das ist, was man am liebsten gern hätte. Deswegen freu ich mich auch über unpassende Geschenke. Da ist mein Mann lange Zeit ein Talent gewesen 😂 aber es kam von Herzen und deswegen waren auch diese Geschenke mir lieb und teuer.

Oder stell dir die Situation umgekehrt vor: du schenkst etwas tolles und freust dich auf die leuchtenden Augen und dann freuen sich die Menschen nicht darüber. Ist etwas verletzend, da anscheinend das Geschenk und nicht der Mensch im Mittelpunkt steht.

Kann duch verstehen. Bei einigen Verwandten bekomme ich genau das, was ich explizit nicht wollte. Ich handhabe es tatsaechlich so weiter verkaufen. Da diese Verwandten stur sind, hilft reden nix, die Energie kann ich mir sparen.

Ich hab auch immer gesagt "wer was schenkt, das Batterien braucht und nervige Töne macht, kann das Geschenk bei sich lassen, unsere Kinder spielen dann beim Schenkenden damit!"

Hat im ersten Jahr ganz gut geklappt, ein Teil Plastikschrott gab es von einer Freundin. Die Kinder lieben es, dieses eine Teil kann ich tolerieren.

Wenn Euer Freundeskreis ähnlich drauf ist, wie Ihr, dann wird weiterschenken ja flach fallen. Wenn also das nervige Mobile nicht bei Oma und Opa installiert werden kann, dann verkaufe es doch wirklich über Mamikreisel oder eine Flohmarktgruppe bei FB oder WA.

Wegen der Schnuller und Windeln würde ich mal beim DRK anfragen, oder ggf. bei der Kirchengemeinde. Die betreuen ja oft z. B. Flüchtlingsfamilien, in denen solche Spenden ggf. hochwillkommen sind.

Wir haben zur Geburt auch vieles aus Plastik geschenkt bekommen, zum Großteil aber ohne Ton und blinkende Lichtchen. Bei einem Spielebogen war ein quietschbunter batteriebetriebener Singvogel dabei, der bei der kleinsten Bewegung Töne absondert. Den haben wir einfach nicht mit aufgebaut. Der Spielebogen ist für meinen Geschmack auch zu grell, aber ich sehe es nicht so eng, wenn mein Sohn damit spielt. Für die Spielsachen in weniger aufmerksamkeitheischenden Farben interessiert er sich mindestens genauso sehr.

Ein Mobile mit Musik hatten wir auch bekommen. Obwohl ich nicht begeistert war, brachten wir es am Beistellbett an, ließen es aber selten laufen. Es war auch weder laut noch bunt. Man konnte es stumm lassen und trotzdem den Sternenhimmel leuchten lassen, das finde ich gelegentlich auch mal ganz nett. Es dauerte ein paar Monate, bis unser Sohn dem Mobile überhaupt besondere Beachtung schenkte, und bald darauf mussten wir es sowieso aussortieren, weil er sich sehr früh an den Stäben hochzog und es hätte herunterreißen können. Beim Einschlafen hat es ihn nie gestört, weil er es im Dunkeln sowieso nicht sehen konnte.

Zu Weihnachten haben wir Vorschläge genannt, was wir brauchen könnten, und haben dabei erwähnt, dass wir gerne etwas aus Holz hätten. Das hat nun ganz gut geklappt. Die grellen, lauten Sachen, die er vielleicht noch bekommt, kann man ja wegpacken und vielleicht mal zum Windelwechseln hervorholen, damit er sich dabei nicht ständig dreht.

Auf die Frage, wie dem Kleinen dieses und jenes gefallen habe, braucht man manchmal gar nicht viel zu antworten. Ich habe es schon öfter erlebt, dass der Fragende die Antwort gar nicht richtig abwartete und zum nächsten Thema überging. Wenn aber ehrliches Interesse besteht, dann würde ich auch ehrlich antworten, z.B. dass ihr keinen Schnuller geben möchtet oder es zumindest ohne Schnuller probieren möchtet.

Wir wickeln nicht mit Stoff, aber geschenkte Wegwerfwindeln, die schon zu klein waren, haben wir im Bekanntenkreis weiter gegeben. Vielleicht kommt ihr ja auch mal in die Situation, dass es praktisch ist, ein paar Wegwerfwindeln parat zu haben, daher würde ich zumindest ein Päckchen aufbewahren.

Hallo,

kann auch nur sagen: Seid froh das ihr so eine Familie habt.
Tja, euer Kind ist noch gar nicht da und man hat so seine Pläne und Vorstellungen usw....ist das Baby da, fängt man an etwas anders zu denken.
Wenn ihr dann das Zeug noch immer nicht braucht, dann verkauft es weiter oder tauscht es ein.
Aber ich würde schonmal üben, etwas entspannter zu werden.....ihr werdet es brauchen. :-)

LG Sonja

Inwiefern habt ihr denn kommuniziert. Wie ihr euch das mit kleinen dann vorstellt ?

Also wissen die Leute, die euch das geschenkt haben, was ihr wollt ?


Ich bekomme immer das Gefühl, dass neue eltern am liebsten gar keine Geschenke hätten, weil sie alles selbst kaufen wollen.

"Ich bekomme immer das Gefühl, dass neue eltern am liebsten gar keine Geschenke hätten, weil sie alles selbst kaufen wollen."

... was ich völlig legitim finde und was mitunter ganz praktische Beweggründe hat.
Wir haben eine Sorte Lieblingsbodies und nehmen nur die solange welche gewaschen sind. = Die Geschenkten liegen rum...