Alzheimer der Oma :-(

    • (1) 24.12.18 - 20:16
      Sehr Traurig

      ich hoffe ihr hattet/habt alle schöne weihnachten.

      meine sind nicht so schön. meine oma hat seit ca 5 monaten diagnostizierten alzheimer. das ging jetzt so rasend schnell und heute hatte ich sie nach ca 2 monaten mal wieder gesehen. sie hat mich nicht erkannt, ganz zu schweigen von ihrem urenkel (10 monate).
      es war so unendlich schlimm dieser ausdruck in ihrem gesicht als sie mich und den kleinen anstarrte und krampfhaft versucht hat zu überlegen wo sie uns einsortieren muss. sie sah traurig,verwirrt und verzweifelt aus - und ganz anders als meine oma.
      mich ganz vergessen hat sie nicht, denn sie ruft ihre tochter (meine mutter) mit meinem namen aber diese situation macht mich unendlich traurig. selbst die funktion eines löffels oder eigenständig aufstehen fällt ihr sooo schwer.
      ich weis was alzheimer bedeutet und wie er verlaufen kann, aber das an der eigenen oma zu spüren ist echt mieß. ich sitz hier im bett bei meinem baby und heule, weil mir klar wird das meine oma bald nicht mehr da sein wird - in jeder hinsicht.
      das ist so scheise....
      sorry fürs ausheulen, aber irgendwo musste es jetzt mal raus...

      allen noch schöne feiertage...

      • https://www.deutsche-alzheimer.de/angehoerige.html
        http://www.alzheimer.de/alzheimer/angehoerige.html

        Ich kann es gut verstehen, wenn Du mit dieser Diagnose erstmal nicht zurechtkommst. Bitte hol Dir Rat und Hilfe bei den entsprechenden Anlaufstellen. Deine Oma kann noch lange leben, aber sie wird mehr und mehr eben nicht mehr so sein wie früher. Aber sie bleibt immer noch Deine Oma, die Du liebst. Wer wird sie denn versorgen, hat die Familie schon besprochen, wie es weitergeht? Auch hier könnt ihr Hilfe bei den genannten Adressen bekommen. Ich wünsche euch alles Gute. Sei einfach lieb zu ihr, egal, was sie gerade tut, auch wenn es schwerfällt. Sie selber wird wohl auch verzweifelt sein, sie spürt ja, dass was nicht stimmt und kann es nicht einordnen. LG von Moni

        • (3) 24.12.18 - 21:00

          ich danke dir für deine antwort.
          zurecht komme ich damit schon aber es ist mir heute eben das erste mal richtig aufgefallen und dieser blick von ihr war einfach unglaublich erschreckend. hatte damit einfach nicht gerechnet weil mir keiner sagte wie abwärts es jetzt plötzlich gegangen ist.
          isst kaum noch, hat sehr abgenommen, ist eingefallen und sieht schwach aus. sie ist ja auch schon über 80 und darf selbstverständlich gehen wenn sie so weit ist. pflege und und alle umstände laufen, das ist alles geregelt und kein problem.
          ich bin/war nur schockiert weil ich mit diesem rasanten verlauf echt nicht gerechnet hatte...

          ich wünsche dir noch schöne weihnachten 😊

          • Ich habe meine Mutter am 01.04.18 an Alzheimer verloren. Sie war noch fast 6 Jahre im Heim und hat zum Schluss nicht mehr gesprochen, erkannte niemanden und war weit weg.
            Mein Vater hat Alters-Demenz, ist aber noch bei seiner 2. Frau zu Hause. Die ist aber natürlich auch am Ende ihrer Kräfte.
            Da sie stark allergisch reagiert, was Katzen betrifft, kann ich ihr mit meinem Vater nicht zur Seite stehen.
            Bei meiner Mutter ging das recht schnell nach ihrem Renteneintritt schon los, mein Vater ist fast 80, da ist es deutlich später.
            Viel Kraft wünsche ich Dir und Deiner Familie!!!!!

      (5) 24.12.18 - 22:21

      Ich habe keine schlauen Ratschläge, aber es tut mir sehr leid für dich. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie schlimm sich das anfühlt. Ich hoffe, sie spürt, dass sie dazu gehört.

      Alles Gute!

      LG

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