Partner lässt sich gehen und sieht sich im Recht

    • (1) 26.12.18 - 18:49
      Daskannesnichtsein

      Guten Abend.

      Momentan schiebe ich nur noch Frust.

      Mein Partner hat 20 Kg zugenommen.
      Seit 1 Jahr redet er davon, etwas zu ändern, nichts passiert!

      Habe ihm zig Hilfestellungen angeboten und jedesmal kommt eine Ausrede.

      Zum Arzt will er auch nicht, angeblich hätte er keine Zeit.

      Ich finde es respektlos, sich so gehen zu lassen und 0 Einsicht zu zeigen.

      Wenn ich den Bauch sehe, dann gruselt es mir mittlerweile.

      Er denkt nur ans essen. Wenn wir zusammen essen und er ist eher fertig ( ist er immer), so holt er sich eine 2 und 3 Portion um dann auf mein Essen zu starren, in der Hoffnung, ich mag nicht mehr.

      Dazu kommt, dass er sich angewöhnt hat, in meinem Beisein zu pupsen. Nicht aus Versehen, sondern bewusst.

      Habt ihr so etwas schon erlebt?

      Ich habe ihm eine klare Ansage gemacht und werde auch die Konsequenzen ziehen, wenn es sich nicht ändert.


      Ich bin mittlerweile echt fassungslos, SO habe ich ihn nicht kennengelernt. ( 6 Jahre zusammen)

      • Wieso ist es möglich, sich ne 2. Und 3. Portion zu holen? Kocht er?

        Wenn mich mein Freund anwidert, pack ich ihn nicht an.
        Wenn dich das pupsen anwidert, bring das zum Ausdruck.

        Beziehung ist ein geben und nehmen.
        Er nimmt sich raus, sich gehen zu lassen
        Was nimmst du dir von ihm?

        Was gibt er dir?
        Was gibst du ihm?

        (3) 26.12.18 - 19:32

        Es kann sein, dass er etwas kompensiert - und wenn es nur Dein Gemecker ist. Und ja, es kann absolut sein, dass ihr euch gegenseitig hochschaukelt. Eine Bemerkung, ein Bocken, noch ne Bemerkung, noch mehr Trotz.
        Essen ist ne tolle Kompensation für Stress und andere Probleme - aber wie bei jedem Problem muss er einsichtig sein, Du kannst es nicht erzwingen. Nur... meckern macht es nicht besser.

        Flieht er vor dir?

        Ich kenne es von Bekannten.
        Sie meckerte, er flüchtete in die verhassten Verhaltensweisen.
        Sie meckerte noch mehr.
        Er rebellelierte mit solchen Verhaltensweisen.

        Sagen, dass ihn das Meckern störte, konnte er nicht.
        Zum Arzt wollte er nicht. Dann hätte er ja über seine Gefühle reden müssen und zugeben, dass er in der Beziehung unglücklich war.

        Also verhielt er sich immer mehr so
        sie meckerte noch mehr
        er flüchtete noch mehr in sein Verhalten, weil er ihre Nähe nicht mehr ertrug

        Irgendwann ging sie

        und er atmete auf.

        Mit ihr reden war seiner Schildung nach nicht mehr möglich, da sie nur noch seine Fehler sah, schimpfte, ihn auf das nicht funktionieren hinwies.
        Woraufhin er immer mehr in das nicht nach ihren Vorstellungen funktioneren flüchtete und alles ablehnte, was sie vorbrachte.


        Nach der Trennung blühte er auf
        Sie war wütend, weil er es nicht vorher machte, sondern erst, als sie weg war.


        Warum macht es deiner?
        Könnt ihr miteinander reden?
        Steuert er auf einen Burn Out zu?
        Hat er Depressionen?

        Hat er noch Interesse an Nähe zu dir?

        Wie stellt er sich sein / evtl. euer Leben vor?

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