Seltsame Gefühle

    • (1) 27.12.18 - 06:21
      Inaktiv

      Hallo, wahrscheinlich wird es eine Menge, die mich jetzt verurteilen oder mich für krank abstempeln aber ich schreibe es trotzdem. Im Internet habe ich schon danach gesucht aber nichts gefunden. Vielleicht geht es wieder vorbei. Vielleicht sagt auch jemand, so ging es mir auch mal.
      Ich weiß es nicht!
      Zur Zeit fühlt es sich einfach so beklemmend an.
      Da dachte ich immer, dass mich mit unser 1.geborenen Tochter ein besonderes Band verbindet, jetzt glaube ich es war alles nur Einbildung!
      Am liebsten wäre ich nun entweder unsichtbar oder nur noch im Büro auf der Arbeit!
      Nur nicht mit den Kindern zusammen!
      In ihrer Nähe fühle ich mich unwohl!
      Von mir aus könnte ich nicht nur auf der Arbeit sein, sondern die auch nicht mehr in der Schule!

      Oder die Zeit zurück drehen und dann auf Pause!

      Klingt alles blöd aber ich fühle mich nicht mehr wohl hier! 😢

      Verstehen müsst ihr mich nicht Aber vielleicht kennt trotzdem jemand dieses Gefühl?!

      • (2) 27.12.18 - 06:58
        Schwarzschreiber123

        Guten morgen :)

        Wie alt sind deine Kinder denn? Und was sind deine Gedanken, wenn du dich bei ihnen unwohl fühlst?

        • (3) 27.12.18 - 07:29

          7,11 und 13 sind sie.

          Kommt mir nicht zu nah und beachtet mich nicht.

          • (4) 27.12.18 - 07:52

            Hast du das bei allen 3 Kindern? Ich dachte nur bei der Großen. Kann es sein, dass dir die Kinder und der Stress um die Kinder momentan einfach nur zu viel werden? Eventuell steuerst du dahin gehend auf ein Burn Out zu und gehst deshalb unbewusst auf Abstand. Hast du schon mal über eine Kur nachgedacht. Wie gestaltest du dir Auszeiten im Alltag? Eine Mutter kann nicht 24/7 immer für die Kinder da sein, alles managen und sich um alles kümmern. Da ist dann irgendwann die Luft raus. Ich kenne das Gefühl auch und ich habe auch lange gebraucht um zu erkennen, dass eine Mutter nicht verantwortlich für alles ist. Nehmen wir das Beispiel Schule. Gab es hier Schulprobleme, habe ich mir den Schuh automatisch angezogen und fühlte mich verantwortlich. Ich gab mir unbewusst die Schuld. Irgendwas musste ich ja falsch machen. Also hängte ich mich noch mehr rein, wurde gestresster weil es nicht funktionierte und das Problem wurde nicht kleiner sondern größer, weil ich als gestresste Mutter das Kind zusätzlich stresste. Bei jeder Sache, die bei meinen Kindern nicht so lief wie sie sollte, fühlte ich mich verantwortlich. Irgendwann hat es auch bei mir Klick gemacht und ich habe erkannt, dass Kinder eine gewisse Eigenverantwortung haben und ich nicht alles regeln und managen kann. Bis zu dem Punkt hatte ich aber auch oft das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst und ich war tatsächlich auch lieber an der Arbeit als daheim. Versuche Verantwortung an deine Kinder abzugeben. Lasse sie mal machen und schau wie es läuft. Gerade im schulischen Bereich habe ich mich sehr gewundert. Das lief ohne mein Zutun wesentlich besser. Delegiere Aufgaben und nimm dir Auszeiten. Betrachte deine Kinder mit anderen Augen. Schau nicht darauf was nicht funktioniert, sondern darauf was funktioniert.

      (5) 27.12.18 - 07:35

      Hallo,

      das mit der Schule verstehe ich nicht. Du möchtest, dass sie nicht mehr in die Schule geht?

      Du hattest vor ein paar Tagen schon mal im Forum Jugendliche gepostet. Auch da habe ich die Sache mit der Schule nicht verstanden. Eventuell erklärst du kurz noch mal wo genau die schulischen Probleme liegen oder wo generell die Probleme liegen. Du schreibst sehr durcheinander und so gehe ich davon aus, dass sich deine Gefühlslage in Schieflage befindet. In deinem anderen Text sagtest du, dass es sich wie Abschied anfühlt. Kann es vielleicht sein, dass du nicht loslassen kannst, du deine Tochter einengst und sie deshalb auf Abstand zu dir geht? Es ist normal, dass Eltern ihre Kinder zwischendurch auch mal gerne auf den Mond schießen würden. Gerade in der Pubertät. Die Bindung wird nun mal lockerer, Kinder suchen sich andere Ansprechpartner, zweifeln die Meinung der Eltern an und es kommt zu Reibereien. Alles andere wäre ungesund und nicht normal.

      LG
      Michaela

      • (6) 27.12.18 - 08:36

        Ich habe Angst davor, dass die Schule beginnt!
        Da ich Angst davor habe ...ausgelacht zu werden!

        Ich bin unsicher, weil ich unsere große Tochter anders reflektiert habe, wie sie anscheinend gefühlt hat.

        Sie ( unsere älteste Tochter) sagte eben es war nicht falsch es hat sich nur verändert.

        Und doch bin ich voller Unsicherheit und Angst!
        Meine Mutter interessiert sich bis heute nicht für mich und ich wollte es besser machen, ...und jetzt Zweifel ich einfach an mir!

        Kann ich mich noch für meine Kinder einsetzen und stark machen, wenn ich unsicher bin, ob sie es überhaupt brauchen?
        Bin ich eine gute Mutter?
        Oder lacht man insgeheim über mich?
        Bin ich denen nur zu hysrerisch?

        Bin ich eine gute Mutter?

        Es ist dieser starke selbstzweifel!

        Ich habe unsere große Tochter in Gefahr gesehen, war es wirklich so und hat sich nur verändert?

        Ich weiß nicht mehr was ich glauben soll!

        • Schule?
          Gefahr?

          Ich verstehe hauptsächlich nur Bahnhof...

          Mach dir doch erst mal einen Kaffee. Stell dich ans Fenster und atme tief ein und aus!
          Du wirkst grade unglaublich aufgeregt und wirr...

        WER soll dich auslachen und WARUM wenn die Schule anfängt?

        • (10) 27.12.18 - 09:07

          Der Direktor vom Gymnasium und die Lehrer...vielleicht auch die von der Realschule und der Grundschule...vielleicht habe ich meine Kinder ja auch alle drei falsch reflektiert?!

          • (11) 27.12.18 - 09:15

            Ich bin Lehrerin und hab noch nie Eltern oder gar Schüler ausgelacht!
            Ich habe eine pädagogische Ausbildung und sowas „macht man nicht“. Stattdessen versucht man zu helfen. Und wenn man selbst nicht helfen kann verweist man auf entsprechende Stellen.

            • (12) 27.12.18 - 11:38

              Danke 💐 wenn du mich nicht auslachst und Lehrerin bist...dann beruhigt es mich.

              Ich habe gemeint, dass eine besorgte Mutter schnell als lächerlich gelten kann.

      (13) 27.12.18 - 10:04

      Warum sollst du denn in der Schule ausgelacht werden? Vor wem hast du Angst? Vor deinen Kindern oder davor, dass andere Eltern oder Lehrer über dich lachen? Punkt 1: Vor deinen Kindern musst du keine Angst haben. Wenn du einsieht, dass du zu sehr betüdelst, kannst du ein klärendes Gespräch führen und es an die Bedürfnisse deiner Kinder anpassen. Punkt 2: Die Meinung der anderen wäre mir herzlich egal. Du bist die Mutter und musst selbst wissen in wie weit du über deinen Kindern schwebst. Deine Erziehung geht niemanden etwas an. Es gibt also nichts, wovor du Angst haben müsstest. In die Schule geht deine Tochter. Sie muss dort ihr Ding machen.
      Wenn dich irrationale Ängste plagen, du Gefahren siehst, wo keine sind, du das Gefühl hast, deine Kinder zu sehr zu behüten und ihnen damit keinen Gefallen zu tun, könnte tatsächlich eine Verhaltenstherapie helfen. Ich denke, da ist in deiner Kindheit einiges schief gelaufen und du versuchst es bei deinen Kindern zu kompensieren.

(14) 27.12.18 - 09:03

Gibt es auch einen Vater in der Familie?

Erstmal beantragst du eine Mütterkur ohne Kinder.

Dann siehst du weiter.

  • (15) 27.12.18 - 09:06

    Ja ...gibt es und der geht nächstes Jahr mit den zwei jüngeren auf Kur.

    • (16) 27.12.18 - 09:30

      Guten Morgen,
      ich glaube du müsstest dir zeitnah Hilfe holen. Du schreibst etwas wirr und es hört sich so an, als ob es dir wirklich nicht gut geht. Vielleicht könntest du zu deinem Hausarzt gehen und der würde dich dann weiterleiten an die richtige Stelle.
      Ich wünsche dir gute Besserung!

      • (17) 27.12.18 - 11:27

        Ja, ich habe mir Hilfe geholt und es kommt noch Hilfe!

        Nein, es ist kein Arzt oder Ärztin!

(18) 27.12.18 - 11:05
Schwarzschreiber123

Lieb gemeinter Rat: suche dir wirklich einen lieben Therapeuten und besprich mit ihm/ihr deine Ängste. Da gibt es nichts weswegen du dich schämen müsstest. Aber du solltest das in den Griff bekommen.

Meine Mama wollte auch aus Angst IN meinen Kopf kriechen. Das Resultat war, dass ich mich, gerade in der Pubertät, von ihr entfernen wollte so weit es geht, weil es für mich so beengend war. sie hat sich immer mehr in ihre Ängste reingesteigert. Heute, Jahre später, stößt sie mich und meinen Bruder mal extrem ab, dann klammert sie extrem.

Ich wünschte mir, ihr hätte jemand damals geraten sich Hilfe zu holen.

  • (19) 27.12.18 - 12:14

    Sorry, nicht meine Tochter hat sich abgewandt!
    Ich hatte Angst...

    .... ich fühle mich jetzt besser.

    Mit hat eine Therapeutin erst kürzlich bestätigt, dass ich auf Grund meiner Erfahrungen selbst sehr gut über mich urteilen kann, ob ich eine neue Therapie benötige oder nicht.
    😉

    • (20) 27.12.18 - 13:38

      "dass ich auf Grund meiner Erfahrungen selbst sehr gut über mich urteilen kann, ob ich eine neue Therapie benötige oder nicht."

      Danach klingen deine letzten Postings aber überhaupt nicht #kratz. Es klingt eher danach, dass es allerhöchste Eisenbahn ist. Wenn du es nicht selbst merkst, hoffe ich, dass es in deinem Umfeld jemanden gibt, der dich gut kennt und sehr mag. Alles Gute.

      (21) 27.12.18 - 14:21
      Schwarzschreiber123

      "Sorry, nicht meine Tochter hat sich abgewandt!"

      In dem Forum Jugendliche schreibst du über deine Tochter:

      "Sie blockiert mich und lehnt mich ab!"

      Und letzteres wage ich auch zu bezweifeln. Der Therapeut kann leider auch nur vor den Kopf schauen. Auch wenn ich dir, und vorallem deinen Kindern(!!) wünsche, dass sich alles noch im Normalbereich bewegt.

      (22) 27.12.18 - 16:26

      "Mit hat eine Therapeutin erst kürzlich bestätigt, dass ich auf Grund meiner Erfahrungen selbst sehr gut über mich urteilen kann, ob ich eine neue Therapie benötige oder nicht.
      😉"

      https://m.urbia.de/forum/10-gesundheit-medizin/4816854-nie-mehr-zum-arzt

(23) 27.12.18 - 19:41

Du brauchst drigend Hilfe. Und das schon seit einigen Jahren.

(24) 27.12.18 - 21:11

Du solltest dich so schnell wie möglich in Behandlung begeben, am besten stationär, du brauchst Hilfe. Auch wenn du nie wieder zum Arzt gehen möchtest, um dort keine Zeit zu verschwenden.
Schmerzmittel helfen gegen psychische Probleme nicht.

(25) 28.12.18 - 06:50

https://m.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4912396-silop-manchmal-einfach-ein-neues-leben-beginnen


Für mich hast Du ein ernsthaftes, psychisches Problem.

Ich habe mir jetzt mal alle Beiträge von Dir durchgelesen und hoffe, das Hilfen von außen installiert werden!

Top Diskussionen anzeigen