"Die 2.(Kinder) laufen so mit"

    • (1) 02.01.19 - 14:06

      Guten Tag,

      Ich habe diesen Satz schon unzählige Male gehört.
      "Die zweiten laufen so mit", "... Müssen sich anpassen"...

      Mich würde mal interessieren, bei wem das tatsächlich der Fall ist und welche Zweitgeborenen eben nicht so mitlaufen wie angepriesen.

      Unser Sohn (6 Monate) ist definitiv kein Mitläufer #rofl
      Er war die ersten zwei/drei Monate sehr einfach zu händeln. Hat viel geschlafen, war recht fröhlich, bis auf Bauchweh, aber ich würde sagen, zu dem Zeitpunkt hätte ich auch noch problemlos ein drittes Kind unterbekommen #rofl

      Natürlich hat sich das geändert. Durch seine Mobilität, sein Zähnen, schlechtes Einschlafen, stündliches Stillen und grauenhafte Nächte.
      Meine Tochter war zwar auch ein schlechter Schläfer und sicherlich auch mal mies gelaunt, aber das kleine Kerlchen ist manchmal echt ungenießbar #augen und das schon seit Wochen...

      Naja. Nun frage ich mich, wo solch eine Aussage her kommt?
      Denn ich habe sie in der Schwangerschaft wirklich oft gehört...
      Klar... Jedes Kind ist anders... Hat seine guten und schlechten Phasen, Schübe, was auch immer...
      Ist es "Schönrederei"? Haben die Eltern verdrängt, wie es tatsächlich war? Laufen die Kinder ab einem gewissen Alter tatsächlich "von selbst"mit?

      Erzählt doch mal, wie ist/war es bei euch?

      Vielen Dank für eure Meinungen,
      Mery #winke

      • (2) 02.01.19 - 14:13

        Warum das die Leute sagen, weiß ich auch nicht. Leute reden einfach. Das ist, wie frisch gebackene Eheleute oft nach Nachwuchs gefragt werden. Oder wie man direkt nach der Geburt nach dem zweiten Kind gefragt wird,...oder nach dem dritten... Oder oder oder. Oder wie man (wir haben drei Kinder€ gefragt werden, ob wir keine Hobbys haben.

        Das dritte Kind erzieht sich von allein. Auch so ein nerviger Spruch.

        Alles sinnfrei und dient einfach nur dazu irgendwas zu sagen.

        • (3) 02.01.19 - 14:24

          Ach so „läuft mit“ kann ja auch einfach nur bedeuten, dass es sich an die gegebene Struktur anpassen muss. Während viele bei Kind Nr. 1 ihren Tagesablauf voll auf dieses Kind abstimmen, Mittagsschlaf planen usw., ist es eben bei geschwisterkindern oft nicht möglich. Bei mir musste Kind 2 und auch 3 mal geweckt werden, mal später schlafen, mal unterwegs schlafen oder oder oder, weil das Große Kind aus dem Kindergarten geholt werden musste, Vereinssport hatte oder sowas in der Art. Da laufen Geschwister mit.

      (4) 02.01.19 - 14:16

      Hallo

      Was du über deine Kinder beschreibst , ist ihr Charakter. Sind meine beiden auch unterschiedlich. Mit dem Spruch.. das 2te Kind läuft einfach mit...beziehe ich auf den Alltag. Und bei uns stimmt es . Wo meine Tochter alleine war , konnte ich mein Alltag anderes regeln als mit 2 Kindern.

      Meine Kinder haben auch nur 15 Monate Unterschied. Und wir brauchten viel Struktur und wenn ich auf Kind a warte z.b Mittag Schlaf und danach Kind b erst hinlege ,wenn kind a fast wieder wach wird,werde ich nie fertig. Also mussten beide sich hinlegen.

      Ich finde der Spruch stimmt. Bei uns .

      Lg

      • 🤣 Wir haben auch 15 Monate Unterschied und bis heute ( sie sind 3 und 2) funktioniert es hier nur mit Struktur. Bis vor ein paar Wochen mit militärischer Struktur. Ich war viel allein mit beiden und ich und vor allem ich brauchte die Struktur um klar zu kommen. Flexibel war ich wenig. Flexibel waren nur die kurzfristigen Umstrukturierungen 😂

        Aber eben genau das empfand ich trotzdem als wahnsinnig anstrengend und belastend. Ich verstehe das du den Spruch richtig findest... Ich interpretiere ihn anders und finde den Spruch wahnsinnig falsch.
        Er hört sich an als wäre es easy.

        Der Spruch ist interpretationssache. Habe ich zumindest mit deiner Antwort gelernt.

    (7) 02.01.19 - 14:23

    6 Monate ist natürlich auch wirklich generell ein anstrengendes Alter. Wenn sie mobil werden, muss man immer hinterher. Dann kommt irgendwann der Punkt, wo sie alles Gebaute der großen Geschwister kaputt machen. Dann sind die Großen wütend, es gibt Streit, Tränen und Eifersüchteleien. Das ging bei uns dann so 2 Jahre lang, bis die Phasen des gemeinsamen Spiels der Geschwister zunimmt. Dann bin ich immer froh, dass die beiden sich haben und ich nicht die ganze Zeit danebensitzen und Autos hin und her schieben muss. Streit gibt es natürlich trotzdem immer noch mal mehr mal weniger.

    Das mit dem Mitlaufen verstehe ich so, dass man das Leben mit Kindern einfach schon kennt. Man kennt das Runterschmeißen von Lebensmitteln, das nicht-gewickelt-werden-wollen, das nicht-angezogen-werden-wollen, den Zahnputzterror usw. und kann entspannter sein, weil man schon weiß, dass sich das irgendwann gibt.
    Und man sorgt sich nicht ständig um irgendwas. Wunder Po? Geht schon wieder weg. Fieber? Ist halt krank, muss man nicht unbedingt mit zum Arzt.

(9) 02.01.19 - 14:25

Ja. Doch. Der zweite läuft einfach mit. Allerdings haben wir 6 Jahre unterschied.
Er kann vieles, was der große in seinem alter nicht konnte. Bei manchen sachen machen wir nicht so nen kopfstand, wie beim großen. Es muss sehr viel mehr klappen, als beim großen. Der kleine schreit und will nicht in die trage? Ist halt so. Ich muss mit dem großen zum bus, da muss der kleine eben schreiend mit. Beim großen hab ich da auch mal unpünktlichkeit oder daheimbleiben durchgehen lassen. Mit dem kleinen geht sowas nicht.
Ich denke, das ist damit gemeint. Du siehst viele Sachen lockerer und akzeptierst, dass nicht alles friede freude eierkuchen sein kann.

(10) 02.01.19 - 14:41

Also unsere Kleine läuft trotz angeborener fehlbildung tatsächlich größtenteils mit. Klar Arztbesuch und so müssen wir machen, aber sonst ist sie sich in den Alltag integriert.

Geht auch nicht anders. Unsere beiden haben 20 Monate Unterschied. Wenn die Große mittags schläft wurde Mini auch hingelegt, wenn wir zum Kindergarten müssen früh gehen wir alle. Da wird geweckt und auch zu festen Zeiten gefüttert. Geht ja nicht anders. Sie muss auch oft warten wenn ich grad mit der Großen spiele, bastle, anziehe, frühere noch gewickelt habe...

Also ja...während wir für Kind 1 noch viel passend gemacht haben, läuft Kind 2 mit.

(11) 02.01.19 - 14:57

Bei uns stimmt die Aussage- ich habe Zwillinge bekommen und knapp 13 Monate später noch eine Tochter.
Die Dritte wurde von Anfang an in unseren Alltag, Rituale und Zeiten integriert und ich muss sagen: sie hat sehr davon profitiert!
Sie lernte viel von ihren 1 Jahr älteren Geschwistern und ist für ihr Alter schon sehr weit. Meine Drei könnten fast als Drillinge durchgehen!

(12) 02.01.19 - 14:58

Hallo
Ja und nein. Ein Mensch kann und soll nicht überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Hat man aber schon ein oder mehrere Kinder, ist der Alltag nicht mehr ganz so frei und vieles muss einfach weiter gehen. Ich sehe darin Vor- und Nachteile.

LG

(13) 02.01.19 - 15:58

Hallo.

Ich habe immer nur den aus meiner Sicht gegenteiligen Spruch gehört: du wirst sehen - ein Kind ist kein Kind. Das wollte ich natürlich überhaupt nicht glauben, weil ich bis dato alles easy fand, aber es traf leider total zu. Mittlerweile sind die Kinder knapp 3 und 5.5 und es immernoch furchtbar anstrengend, weil beide total gegensätzlich anspruchsvoll sind.

LG

  • (14) 02.01.19 - 16:48

    Ein Kind ist kein Kind!
    Wie wahr! (Dafür springen mir allerdings Mütter mit nur einem Kind ins Gesicht - aber die finden das schon anstrengend. #schein)

    Wenn nur ein Kind zu Hause ist oder ich mit einem unterwegs ist - zu 99,9% total easy.

    Zu zweit ist es oft :-[

    Mein zweites Kind lief nicht einfach so mit - keine Chance.
    Das ist mit ein Grund, weshalb ich nie ein Drittes wollte.

    Aber - es wird besser -als Kind Nr. 2 in der Schule war, gab es plötzlich Freiräume - immer mal wieder unverhofft.

    • (15) 02.01.19 - 17:12

      Sorry, aber dieser Spruch „ein Kind ist kein Kind“ ist total daneben.
      Erstmal gibt es ganz unterschiedliche Kinder, anstrengende und pflegeleichte. Zwei pflegeleichte Kinder können viel leichter zu händeln sein als ein anstrengendes Schreikind.
      Im übrigen empfand ich die Zeit, als es nur meine große Tochter gab, viel anstrengender als jetzt mit zwei Kindern. Für das einzelne Kind war ich immer der Alleinunterhalter oder ich musste einen Kitafreund einladen. Das fällt mit dem Geschwisterkind (oft) weg. Ich kann mir die Spiele aussuchen, die ich gerne mit ihnen mache und zB diese nervigen Rollenspiele machen beide untereinander, da kann ich mich schön raushalten.
      Sie kümmern sich untereinander ganz toll um den anderen, trösten sich, ohne, dass ich was machen muss usw.

    Meine jüngsten sind 2 Jahre alt und schaffen mich mehr, als die 3 älteren Geschwister bisher zusammen. Dann hat die eine noch ein paar Wehwehchen und auch gleich mal das Kontingent an Sorgen für die nächste Zeit aufgebraucht.
    Dass dein zweites Kind anstrengend war, lag nicht daran dass es das zweite Kind war. Das lag am Kind selbst.
    Dass bei Geschwistern dann wieder eine andere Problematik interessant werden könnten, als bei Einzelkindern, ist klar. Hat aber auch wieder herzlich wenig mit „Ein Kind ist kein Kind zutun“.

    Ich springe Leuten auch für diesen Spruch ins Gesicht und ich habe zwei Kinder.

(19) 02.01.19 - 17:36

"Ich habe diesen Satz schon unzählige Male gehört.
"Die zweiten laufen so mit", "... Müssen sich anpassen"...

Mich würde mal interessieren, bei wem das tatsächlich der Fall ist und welche Zweitgeborenen eben nicht so mitlaufen wie angepriesen."


Das stimmt nur sag ich mal bedingt. Klar als unser Jüngster geboren wurde, stieß ich ja nicht den kompletten Tagesablauf meines Großen um. Der hatte auch Termine, z.B Ergotherapie, Schwimmunterricht, Treffen mit Freunden. Als Baby lief mein Kleiner auf jeden Fall mit. Weil mein Mann Schichten arbeiten ging und ich vieles eben alleine erledigen musste. Da änderte sich als mit 2 Jahren festgestellt wurde, dass der Kleine eine starke Entwicklungsverzögerung hatte, wo dann Jahre später festgestellte, dass er frühkindlichen Autismus und auch wie sein Bruder ein zusätzliches KISS-KIDD-Syndrom hatte, was behandlungsbedürftig war. Der Große hatte zusätzlich Legasthenie und AVWS (auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen). Und Probleme in Deutsch in der Grundschule.


Also, dass das beide Kinder mal nebenbei so liefen kann ich so nicht sagen. Beide brauchten Aufmerksamkeiten. Und nicht vergessen Ihre Großbaustellen.

LG Hinzwife

(20) 02.01.19 - 17:42

Hallo,
ich finde solche Sprüche kommen oft von Älteren, die schon lange keine kleinen Kinder mehr zu Hauses haben oder aber von Leuten, die nur ein Kind haben...
Als ich mit unserem dritten Kind schwanger war, bis heute höre ich oft den Spruch:
Wo zwei groß werden, werden auch drei groß.
Meist kommt der von Leuten mit maximal zwei Kindern.
Rückblickend ist für uns die Schulzeit (mittlerweile sind alle in der Schule, 1x Gym und die zwei Jüngsten sind nur 13 Monate auseinander gehen zur Grundschule) bisher die anstrengeste Zeit. Wenn man als berufstätige Mama drei Kindern bei den Hausaufgaben etc. behilflich sein muss und noch diverse Fahrdienste anstehen, ist das nicht ohne...

(21) 02.01.19 - 19:28

Hallo!

Meine Söhne sind zwei Jahre auseinander und ich empfinde das so. Das bedeutet nicht, dass das zweite Kind einfacher war als das Erste oder dass es wengier Zuwendung brauchte oder bekam.

Ich war aber sicherer, war flexibler. Mein kleiner Sohn wurde in einen Ablauf hinein geboren, den ich mit dem Großen "erarbeitet" hatte. Der hat sich tatsächlich angepasst, weil dieser Ablauf schon für kleine Kinder passte. Irgendwie.

Allerdings ist das kein Satz, den ich einer Mutter sagen würde, die gerade vielleicht nicht so glücklich ist und nicht so zurecht kommt. Während der Schangerschaft einer anderen sollte man eh sehr, sehr sparsam mit diesen Allgemeinheiten sein. Außerdem weiß man erst hinterher, ob das auf einen selber passt oder nicht. Als ich mittendrin war mit zwei Kleinstkindern war das schon ganz schön anstrengend und manchmal hätte ich gern alles angezündet, aber offenbar blieben mir nicht die schlechten Tage im Gedächtnis, sondern das Gefühl, dass das eigentich eine nette Zeit war.

LG

(22) 02.01.19 - 19:48

Hallo

Bei uns liefen die ersten 3-4 Jahre alle Kinder so mit.

Ich hab ständig zu hören bekommen "wenn das Kind erstmal da ist ist nix mehr wie es war."

Aha. Mal abgesehen davon das unsere große 3 Wochen auf der neo lag und wir nicht wussten ob wir sie Lebens mit nach Hause bekommen war dieser Satz Blödsinn.

Als sie dann zu Hause war war sie sehr pflegeleicht und ja sie lief so mit.
Hat aber allerdings von Beginn an durchgeschlafen.

Es gab schwere Phasen wo es mal nicht so lief. Zähne zb war ein schlimmes Thema bei ihr.
Jetzt verliert sie Grad die milchzähnen und es ist das selbe Drama wie damals nur das sie jetzt sprechen kann....

Ich bin nach wie vor dann einkaufen gegangen wie ohne Kind auch.
Ich habe genäht. Ich war schwimmen (ohne kind) etc. Sie war oft dabei aber ich habe weiter gelebt und mich nicht 100% für diesen Wurm die Welt um ihn gebastelt...

Als sie 10 Monate wurde kam von heute auf morgen der Bock. Sie wollte krabbeln und kam nicht vorran wippte hin und her und hatte einen wurausbruch nach dem anderen. Das mit dieser Art von wutausbrücke hielt sich bis sie 3.5 Jahre war. In dem Zeitraum hätte das bin konstant einen blauen/grünen/gelben oder lila Fleck auf der Stirn. Im Krankenhaus stammgast.

Dann wurde es erstmal besser.


Als sie 20 Monate alt war wurde sie große Schwester. Und ja das 2. Kind lief ebenso so mit.

Als die 2. 35 Monate war kam Kind 3. Das war ne harte Nummer für mich denn die Geburt war psychisch nicht ohne und das Kind schrie ununterbrochen. Dann hieß es 3 monatskohliken... Ok sehnsüchtig die 13. Woche erwartet.. nix änderte dich das Kind schrie und schrie. Ich war so am Ende hat nicht viel gefehlt und ich hätte selbst heulend in der Ecke gegessen. Bei der u4 oder u 5... Ich weiß es nicht mehr die mit etwa 5 Monaten hab ich dem Kinderarzt gesagt ich brauch iwas zur Beruhigung dieses Kindes. Wir gehen alles auf den Zahnfleisch und ich kann nicht mehr es muss jetzt iwas passieren. Mir reichen keine 2 Std schlaf und die gestückelt über den Tag und die großen brauchen Aufmerksamkeit und eine entspannte Mutter. Er fand nichts bei der kleinen überwies uns mit Verdacht auf Blockade zum Orthopäden und hat mit der kleinen einen gentest gemacht. Rief dann selbst beim Orthopäden an. 3 Tage später hatten wir einen Termin. Tatsache 2 Blockaden. Er renkte sie ein. Danach war Ruhe. Das Kind hat erstmal 13.5 Std gepennt.

Danach war sie ein friedliches Baby. Ich hab lange gebraucht mich von diesen 5 Monaten zu erholen. Das ging mir sehr an die Substanz. Aber seither läuft die kleinste auch so mit.

Die große hat inzwischen Hobbies. Die mittlere möchte nun zur Musikschule. Die kleinste hat keine Wahl sie ist zu klein um allein zu bleiben und muss so mitlaufen. Klar gucke ich das ich Ohren Rhythmus beibehalten. Aber der Rhythmus wird notfalls angepasst. Wir haben kein Geld für 4x die Woche einen Babysitter nur damit die kleinste nicht mit muss wenn die großen ihren Hobbies nachgehen.

Und auch bei ihr wir der Tag kommen wo sie Musik machen möchte oder zum sport oder auch nur zu Freunden.

Alle müssen hier Rücksicht aufeinander nehmen. Aber bis zum Alter von etwa 4 Jahren mit Ausnahme von zahnungsphasen und schüben sowie diese krasse brpllphase liegen alle so mit.

Es gab halt diesen festen Rhythmus und da haben sie sich angepasst. Bzw ich habe sie daran angepasst. Wenn ich um 14 Uhr Ei kaufen wollte und da eg flaschenzeit war gab es die Flasche halt ne halbe Std eher oder wir haven sie mitgenommen.

Meine Freundin richtet ALLES nach ihrem Kind aus. Gut sie hat auch nur eins. Aber das käme mir nicht in den Sinn. Allerdings muss ich dazu sagen das ich nie so den Drang hätte wegzugehen. Es gab nicht sonderlich viel zum anpassen. Ich war das letzte mal im Kino als ich mit dem 1. Kind schwanger war. Ich gehe nicht auf parties und bin auch niemand der sinnlos in der Stadt umherirrt um in Schaufenster zu glotzen.

Ich denke die Art wie man davor gelebt hat Ist ausschlaggebend ob ein Kind einfach so mitläuft oder ob es das Leben auf den Kopf stellt. Und da ist es egal ob das erste das 2. Oder das 15. Ist.


LG

(23) 02.01.19 - 19:58

Die Aussage kommt von den Eltern, bei denen es halt so ist;-).
Es gibt die pflegeleichten Kinder, die sich für anpassen können, und deren Eltern schreiben das gern ihrer Erziehungsfähigkeit zu.

(24) 02.01.19 - 19:58

Meine Kinder sind 25 Monate auseinander. Mein 2. Kind war ein Extremfrühchen und da ist nix mit einfach "mitlaufen".

Beide haben ihre Ansprüche und jeder muss mal zurückstecken. Nach und nach wird es aber einfacher.

(25) 02.01.19 - 21:38

Ich interpretiere das so, dass man bei ersten Kind ja meist seinen ko pletten Alltag umstellt, alles nach dem Bedürfnissen des Kindes ausrichtet und dementsprechend plant.
Ab dem zweiten Kind gibt es diese Abläufe ja bereits.
Beispiel: mein Zweitkind musste im Zweifel den Mittagsschlaf früher beenden, weil das große Kind abgeholt werden musste. Extra Essen kochen mit dem Aufwand wie beim ersten gibts auch nicht, sondern das Zweitkind saß ab einem gewissen Alter mit dabei und wollte alles auch essen, was das große hatte. Für das große Kind hab ich eine komplette "Küchenänderung" machen müssen, da wie bis dato mittags zB meist Müsli und abends sehr spät gegessen haben.

Auch was die Körperpflege, Kleidung einkaufen, Ausflüge machen angeht.... mit dem großen Kind macht man das eh schon ein paar Jahre... da "läuft das Kleine halt so mit".

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