Konsequenz gesucht

    • (1) 06.01.19 - 20:34

      Hallo,
      meine kleine Tochter ist 10,5 Jahre alt, geht in die 5. Klasse.
      Die Pubertät beginnt!!
      Leider schreit sie mich bei jeder Kleinigkeit, die ihr nicht passt (und es sind sehr viele Kleinigkeiten) an.
      Ich weiß tatsächlich nicht , was ich machen soll.
      Habt ihr gute Ideen, wie man gut und konsequent mit den Hormonstürmen umzugehen. Zurückschreien ist nun mal keine Alternative!

      Herzliche Grüße
      Onetta

      • (2) 06.01.19 - 20:36

        Umdrehen und weggehen und wenn sie wieder normal mit reden kann, dann darf sie sich gern melden.

        lg

        Mein Sohn pubertiert ebenfalls und ist aktuell 13.5 Jahre alt. Tja und nebenbei noch Autist und ADHSler da packt er gerne nochmal einen drauf. Ich lass ihn auch stehen und mach ihm, wenn er mich so anrotzt, auch ne deutliche Ansage das er so mit mir nicht zu reden hat. Entweder er hält sich dran oder er kann gehen. DAnn schick ihn raus oder gehe selbst. TEilweise kommts an.
        Ela

        (4) 06.01.19 - 20:42

        Hallo
        Hast du schon mal versucht den Spieß umzudrehen? Also du sollst sie nicht anschreien aber genauso auf stur stellen, wenn sie was von dir möchte. Dann merkt sie vielleicht das es so nicht geht.

        Oder einfach ein Machtwort sprechen, und ohne weiteres das Zimmer verlassen.

      • (5) 06.01.19 - 20:43

        Es gibt gewisse Regeln im Umgang miteinander. Vernünftig miteinander sprechen ist bei uns eine davon. Völlig unabhängig, ob derjenige 5, 10 oder 20 Jahre alt ist. An so einer Grundregel ändert auch "Pubertät" oder "Hormonstürme" nichts, warum sollte es auch #kratz?
        Wer sich nicht an allgemeingültige Regeln hält, hat weniger Privilegien (Fahrdienste, Taschengeld, Handy/-Tabletbenutzung, längeres Aufbleiben am Wochenende, spontane Übernachtungsbesuche, besonderes Brötchen vom Bäcker, Wochenendausflug......), das ist doch ganz einfach. Das ganze Leben miteinander ist ein Geben und Nehmen und damit sich alle wohl fühlen, muss es Regeln geben.

        Versuch ihr Gekreische zu ignorieren. Rede weiterhin normal mit ihr und tu so als sei nichts. Das wird sie irritieren ;-)
        Wenn Sie ausfallend wird, dreh dich um und geh.

        Diskutieren wird da nichts bringen, da dreht man sich im Kreis und lässt sich auf Endlosschleifen ein ;-)

      • Ignorieren und erst wieder zugänglich werden wenn sie den Tonfall reguliert. Sollte sie erstmal noch saurer werden... "in dem Tonfall red ich nicht mit dir und so komm ich dir schon 10x nicht entgegen."

        Und dann ist die Frage was ist die Kleinigkeit?

        Weil die Lieblingsklamotte in der Wäsche ist, die man anziehen wollte. - "Ich kann dir auch zeigen wie man die Maschine bedient und du wäschst ab sofort deine Wäsche selbst" (zumutbar mit fast 11!)

        Weil man ach wo peinlich ist als Eltern - "Ist meine Aufgabe peinlich zu sein."

        Ich würde eher kontern, aber nicht schreien so. Am Ende muss man sich bewusst machen das das ein Prozess der Abnabelung ist.

        So lange sie sich nur im Tonfall vergreift und nicht beleidigend oder ausfallend wird. Einfach nur deutlich zeigen, das in dem Tonfall nicht mit dir zu verhandeln ist, du aber durchaus bereit bist Lösungen zu finden wenn sie normal redet und vernünftig argumentieren kann. Sie will ernst genommen werden und ein Stück weit wie einer Erwachsener behandelt werden. Aber auch unter Erwachsenen herrschen benimmregeln.

        Beleidigungen und Co würd ich nicht tolerieren und auch wenn es nicht im Zusammenhang zur "tat" steht als Strafe bis zum nächsten Tag etwas wegnehmen was ihr wichtig ist. Handy, spielkonsole, what ever irgendwas das deutlich macht das ne Grenze überschritten ist. Da hilft ignorieren von Fehlverhalten allein leider auch nix.

        (8) 06.01.19 - 21:38

        Also zuerst hilft es glaube ich sich klar zu machen dass pubertierende anders denken als wir. Man meint immer die Kinder sind schon groß und verstehen alles aber das tun sie nicht. Und grade die Pubertät ist die Zeit der Ablösung und die ätzenden Kinder haben einfach nur sich selbst im Kopf. Manchmal sehen sie einfach niemanden anderen mehr und dass jetzt ausgerechnet das Shirt das sie anziehen wollen noch nicht sauber ist, ist ein Weltuntergang. Dafür können sie nix und sie meinen es nicht böse. Das ist der Lauf der Dinge.

        Damit will ich aber nicht sagen dass sie machen können was sie wollen und dass Eltern nur fragen müssen wie hoch sie hüpfen sollen. 😉 aber es nimmt für einen selbst den Druck raus wenn man wahnsinnig wird weil man denkt dass eine 11 jähre doch Bitteschön ein bisschen mehr Grips haben sollte als eine 5jährige.

        Wie man reagiert ist wohl Situationsbezogen. Vielleicht magst du mal Beispiele nennen.
        Ich selbst musste als Jugendliche mehrfach meine weiße Jeans per Hand waschen. (Meine Mama war schwer begeistert als ich das Geld für ne neue Winterhose in eine weiße Fishbone Jeans investiert habe. 😂 ich könnte gar nicht verstehen wieso.)

        Es gibt das falsche zu essen? Bitte, mach dir ein Brot.

        Das Kind will die Spülmaschine nicht ausräumen? Bekommt es beim nächsten essen nen dreckigen Teller auf den Platz gestellt.

        Bei Dingen wie „Mama hat mich komisch angeschaut“ oder „Mama hat das falsche gesagt“ würde ich erstmal auch nix machen und mich umdrehen. Passiert das häufiger: gar nicht mehr schauen und nix sagen. 😉

        Und ganz wichtig: 3 mal tief durchatmen, nicht explodieren und sich das Denken, was man seit Geburt denkt: es ist nur eine Phase. 😂

        (9) 06.01.19 - 21:59

        Vielen Dank für die schnellen und sehr hilfreichen Ratschläge.
        Die Hauptthemen sind Hausaufgaben , sie macht sie unglaublich langsam, so dass keine Zeit für schöne Sachen sind. Dann denkt sie, dass ich etwas verboten hätte, was aber gar nicht stimmt.
        Mahlzeiten sind auch schwierig, ich habe ihr angeboten in der Schule Mittag zu essen, möchte sie aber nicht. Und machmal weiß ich nicht, was sie hat.
        Sie sagt gerne:" Du hast gemacht, dass ich schreie!!" Tja, dagegen zu argumentieren hat bisher noch nichts gebracht.
        Herzliche Grüße
        Onetta

        • (10) 06.01.19 - 22:29

          Warum macht sie sie denn so langsam? Ist sie abgelenkt oder sind sie zu schwer? Bei ersterem hilft vielleicht folgende Methode: sie arbeitet konzentriert eine bestimmte Zeit und darf sich danach kurz ausruhen, Tablet, lesen, Musik oder was auch immer. Also z.B. 15 Minuten konzentrieren, 5 Minuten Pause. Dafür wird dann jeweils ein Wecker gestellt.

          • (11) 07.01.19 - 08:17

            Guten Morgen,
            Vielen Dank für deine Antwort.
            Mein Kind ist ganz gut in der Schule und kann die Hausaufgaben. Es ist meistens nicht zu schwer, falls doch erkläre ich es ihr.
            Sie träumt und tüddelt einfach viel.
            Ich werde es mit einer vorgegebenen Zeitspanne ausprobieren, ich nehme wohl zu Anfang 30 min. Mal sehen ob es klappt.

            Herzliche Grüße
            Onetta

            • (12) 07.01.19 - 08:58

              Ich finde 30 Minuten schon recht lang. Das fällt einem Erwachsenen ja schon teilweise schwer sich so lange zu konzentrieren. Würde mit ner kurzen eingezingelt anfangen und bei Bedarf verlängern. Das kann man ja mit ihr besprechen.

              (13) 07.01.19 - 13:44

              Vielleicht hängt es auch davon ab, WANN sie Hausaufgaben macht. Gleich nach der Schule war bei meinen Beiden schwierig. Die brauchten erst mal etwas Zeit zum Entspannen.
              Während Sohnemann aber sehr gut am Abend die Aufgaben erledigen konnte, war bei Töchterlein, der Abend zu spät, sie dann unkonzentriert. Sie machte die dann so nach max. 1 Std. Erholung nach der Schule.

              Beobachte doch mal, wannes bei eurer am Besten ist. Oder vielleicht geht es besser, wenn sie die mit ner Freundin zusammen macht.Da sieht sie die Freundin und wie viel Freizeit sie haben, hängt dann davon ab wie zügig sie arbeiten.
              Falls sie ein Hobby macht am Nachmittag: versucht mal wie es geht, wenn sie danach Hausaufgaben macht.

              Dies alles würde ich mit deiner Tochter besprechen, ihr aber ganz klar sagen, dass es wieder anders läuft,wenn das Neue nicht läuft.

        (14) 06.01.19 - 23:07

        "Du hast gemacht, dass ich schreie!!"

        Ich glaube, ich würde meine Enkelin, sie ist 12 und auch gerade "diskussionsfreudig" wohl strahlend lächelnd fragen, ob sie diese Kindergartenaussage eigentlich ernst meint - oder sie fragen, ob sie sich eigentlich zuhört und sich nicht selber gnadenlos peinlich ist. Sie will doch angeblich schon groß sein und ernstgenommen werden - aber garantiert nicht so.
        Ganz ruhig.... Gegengebrülle bringt nichts - ich habe früher bei meinen Kindern oft genug auch gebrüllt in der Hektik, wenn wir morgens alle weg mussten und sie trödelten. Was sagten sie viele Jahre später - "wir haben gewusst, dass du richtig gefährlich wirst, wenn du nicht mehr gebrüllt hast" - Uups #hicks hätte ich mir einige Energie sparen können.

        Wenn sie in der Schule nichts essen will -gut, dann hat sie keinen Hunger oder nimmt sich Brote mit.
        Wenn sie Dein Essen nicht mag - ach herrje, dann hat sie auch keinen Hunger und dann knurrt der Magen eben mal - solche Machtspielchen habe ich noch nie mitgemacht. Wenn sie quakt - bitte, nimm dir Cornflakes oder mach dir ein Brot - aber das machst dann NICHT DU!
        Trödeln bei den Hausaufgaben - gerne - aber dann eben mit der Konsequenz, dass sie keine Zeit mehr für anderes hat, ist ihr Problem.
        Im übrigen würde sie immer wieder hören, dass man von mir alles haben und über alles mit mir reden kann - in normalem anständigen Ton, so wie ich mit ihr auch rede. Wenn sie das nicht mag - ihre Entscheidung, dann gibts auch nix. Du kennst sie am besten, was man ihr mal streichen kann, wenn es zu schlimm wird (Handy?).
        Da das geliebte Smartie meiner Enkelin auf mich angemeldet ist, habe ich sie auch schon mal zart aber deutlich daran erinnert, als sie sich mit ihrer Mutter mal ein paar Tage fetzte - dumm ist sie nicht, sie wusste sofort, dass sie sich selber schadet - und Ruhe war #schein
        LG Moni

        • (15) 07.01.19 - 08:22

          Guten Morgen Moni,
          vielen Dank für deine Antwort, ich lese deine Beiträge immer gern.
          Häufiger habe ich sie schon darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich eher wie ein Kindergartenkind als eine Gymnasiastin - findet sie gar nicht witzig.
          Das ruhiger werden, wenn sie oder ihre große Schwester(13) laut werden, muss ich noch üben. Es klappt aber schon immer besser.
          LG Onetta

          • (16) 07.01.19 - 09:28

            Prima, wenn sie Dich nicht witzig findet, sofort einhaken und sagen, dass Du ihr Verhalten auch nicht witzig findest, höchstens furchtbar kindisch.
            Meine geliebte Enkelin reibt sich mehr an Mama als an mir, sie kommt nicht an gegen meine stoische Ruhe samt breitem Grinsen.....ach hätte ich das doch vor 30 Jahren auch so hingekriegt.....#augen
            Mittlerweile reicht meistens bei einer entsprechenden Bemerkung von ihr schon ein amüsiert-spöttischer Blick von mir und sie stöhnt gequält auf "jaaaaa, ich sag ja schon nichts mehr..."#rofl
            Das sagte mein Mann auch immer, wenn er nicht mehr diskutieren wollte #rofl irgendwie ähneln sich Pubis und Ehemänner manchmal.....ich wünsche Dir viel Humor und gute Nerven....spätestens als Oma hast Du sie dann. LG Moni

      Ich würde mit ihr mal eine "Grundsatzrede" abhalten.
      Bitte sie ernst und taktvoll sich mit dir zu unterhalten, da es wichtig ist.
      Ihr setzt euch an einen Tisch, du sorgst dafür, dass ihr nicht gestört werdet.

      Dann fragst du mal, wer dafür verantwortlich ist, was aus ihrem Mund kommt. Fang mit einem guten Beispiel an, soetwas wie :"Mama, ich hab dich lieb." Dann die Sache weiter ausbauen, wer bewegt den Arm um die Hausaufgaben zu schreiben etc.

      Wie du das anschaulich machst, mußt du natürlich vorher überlegen. Aber ich bin mir sicher, du weißt wie ich das meine.

      Sie als "Erwachsene" zu behandeln ist ein relevanter Punkt bei dieser Sache, auch zu hören, wie es ihr so geht, wann etwas aushakt.

      Vielleicht verabredet ihr dann Regeln, an die ihr euch beide halten müßt.

(18) 06.01.19 - 23:22

Ich habe zu Beginn der Pubertät auch den "Fehler" gemacht und bin darauf eingestiegen, so dass ein Wort das andere gab und es zum Teil sehr unschön wurde.

Da meine Tochter sich nach ein paar Beschimpfungen und Schuldzuweisungen in ihr Zimmer verzog und die Tür geschlossen hat, habe ich das erstmal abgewartet. Irgendwann kam sie wieder raus und war wieder ganz anders. Entweder sie war fröhlich oder sie hat betont wie lieb sie mich hat.
Sie sagte mal, sie verstehe sich selbst nicht mehr.
Tja, das sind dann wohl die Hormone, die in ihr wüten.

Seit ich das weiß, ist der Umgang deutlich besser und entspannter.

(19) 07.01.19 - 01:07

Hallo


So eine Phase hat meine 5 bald 6 jährige auch grade...
Es wird wegen jedem Mist rumgebrüllt teils sogar geheult. Es wird gestampft und Türen geknallt etc.

Wenn sie mich anschreit stell ich auf durchzug. Sie wird schlicht ignoriert denn auf so eine Art von Unterhaltung habe ich keine Lust. Sie ist alt genug vernünftig sagen zu können was sie möchte oder wo ihr Problem liegt. Dafür das ihre 15 Monate alte Schwester losbrüllt wenn was nicht klappt hab ich ja noch Verständnis aber mit bald 6 muss man nicht austicken wenn der Reißverschluss klemmt und mich dann auch noch anmotzen weil ich die Jacke ja bezahlt habe und eine andere hätte aussuchen sollen 🙄


Ich reagiere auf sowas garnicht mehr. Zunehmend häufiger kann sie dann doch normal kommunizieren.
Ich hoffe echt das klingt noch vor der Pubertät ab und wird nicht bis dahin schlimmer XD


Sag ihr beim nächsten Anfall das sie bitte in normalem Ton mit dir sprechen soll und dann ignoriere das gemecker


Viel erfolg und LG

(20) 07.01.19 - 09:24

Ignorieren. Anschreien lassen würde ich mich nicht und würde zu dem zeitpunkt auch jegliche Kommunikation abbrechen.

(21) 07.01.19 - 10:05

Hallo,

ich bin bei Wutausbrüchen meiner Kinder (hatte nicht zwangsweise etwas mit der Pubertät zu tun) immer leiser geworden mit meinem Sprechen..... irgendwann mussten auch die Kinder leiser werden weil sie mich nicht mehr verstehen konnten.....
Auch habe ich sie gerne in ihr Zimmer geschickt (1. Etage, Holztreppe) wo sie die Treppe ordentlich hochgetrampelt sind und die Türen wurden auch noch zugeknallt! Sofort wurden die Kinder wieder runtergerufen, sie kamen dann auch wieder runter und fragten nach: warum sollte ich wieder runterkommen? Nichts, ich wollte nur mal sehen ob ihr mich hören konntet..... ihr dürft wieder nach oben.....2-3x Wiederholung, dann haben sie gemerkt: wenn wir normal die Treppe hochgehen und die Tür normal schließen..... werden wir nicht wieder runtergeholt! Hat immer besser und schneller geklappt.

LG

(22) 07.01.19 - 13:08

Hallo Onetta,
Pubertät ist ein Arsch...😝
Mein Pubertier ist 12 Jahre,ist zwar ein männliches Exemplar aber das Problem mit Hausaufgaben ist bei uns ähnlich.
Wenn sich mein Sohn mal im Ton vergreift,dann bremse ich ihn sofort aus.
Er kann sich vernünftig und in einer normalen Lautstärke ausdrücken,ansonsten bekommt er von mir keine Antwort bzw. komme ich ihn nicht entgegen.

Ich habe ihm gesagt,das er so mit mir reden soll,wie er es sich auch von mir wünscht und das wir alle respektvoll miteinander umgehen.

LG

(23) 07.01.19 - 13:10

Meine Schwägerin hatte da einen guten Satz, der meist die Situation entschärfte: Wenn eine ihrer beiden Töchter so richtig stinkig und/oder zickig war, meinte sie mitten drin einfach: "Schatz, ich hab dich auch lieb!" Meist war das Mädel dann so verdutzt, dass es einfach nicht mehr weiterkeifte/schimpfte.

Ansonsten sagte ich in der Situation nicht viel, ging nur aus der Situation oder schickte Kind zum Beruhigen ins Zimmer. Später dann habe ich es nochmal angesprochen, wenn das Verhalten ganz schlimm war oder es mich verletzt hat.
Meine Erfahrung ist,dass es nicht so eskaliert. wenn man nicht auf alles (sofort) eingeht.

(24) 09.01.19 - 10:28

Hallo,

respektvoller Umgang miteinander sollte Kindern von klein auf beigebracht werden. Die Kinder vor den Eltern und umgekehrt genauso. In unserem Haus wird niemand angeschrien. Meine Kinder kennen es also gar nicht angeschrien zu werden und kommen auch nicht auf die Idee es selbst zu tun. Egal wer das Gegenüber ist. Ich habe ebenfalls 2 pubertierende Söhne. Diese dürfen mir gerne ihre Meinung sagen. Diese respektiere und akzeptiere ich. Auch wenn ich anderer Meinung. Jeder vertritt seinen Standpunkt und es wird sachlich ausdiskutiert. Konsequenzen gegen das Austicken deiner Tochter erachte ich als Blödsinn. Sag ihr klipp und klar, dass du nicht in so einem Tonfall angesprochen werden möchtest. Sprich ein Machtwort über ihr Verhalten und darüber wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber verhält. Hier tanzen die Hormone auch öfters Samba. Das äußert sich dann im beleidigt sein. Ich lasse meine Kinder dann erst Mal in Ruhe. Sie beruhigen sich meist schnell wieder. Anbrüllen oder Respektlosigkeit würde ich in unserem Haus nicht dulden und das auch klar stellen, sollte es dazu kommen.

LG
Michaela

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