Soll ich Familienurlaub bezahlen?

    • (1) 09.01.19 - 20:11
      Globetrotter12345

      Hallo liebes Forum,

      Ich würde gerne Eure Meinungen hören.

      Ich bin seit einem Jahr mit einem Wochendendvater zusammen. Wie bei vielen Geschiedenen Männern ist bei ihm durch Unterhalt ect. das Einkommen quasi weg. Ich dagegen bin monetär ganz gut aufgestellt.

      Letztes Jahr haben wir traumhaften Paarurlaub auf Mauritius gemacht, zudem ich ihn gerne eingeladen habe.

      Dann habe ich noch, weil ich es eigentlich eine schöne Idee fand, einen Urlaub gemeinsam mit seiner 9jährigen Tochter in einem tollen Familienclub in Ägypten bezahlt. Ich fand den Urlaub ehrlich gesagt eine schiere Katastrophe, es war ganz schwierig mit dem Kind. Mir hat es null Spass gemacht und es hatte null Erholungswert für mich.
      Alleine könnte er sich niemals einen Urlaub mit Kind leisten.

      Jetzt hat die Tochter am letzten Wochenende gefragt, ob wir denn dieses Jahr wieder in den Urlaub fahren und ob ich dann nicht zuhause bleiben kann. Aus Sicht des Kindes durchaus verständlich, dass sie ihren Vater für sich alleine haben möchte (das war auch das Problem im letzten Urlaub), aber ich bin eigentlich nicht gewillt, das zu bezahlen.

      Wie seht ihr das?

      • Dein Partner kommt ja wohl hoffentlich nicht auf die Idee, sich von Dir einen Urlaub ohne Dich sponsern zu lassen. Ansonsten spart er ja schon, wenn er seinen Anteil vom Pärchenurlaub nicht zahlen muss.

        Hallo.
        Also ich an deiner Stelle würde es nicht machen. Ich habe zwei Jungs und wir wohnen mittlerweile mit meinem Lebensgefährten zusammen. Bei uns ist es auch so das ich mir einen Urlaub nicjt leisten kann und er könnte es bezahlen. Aber das würde ich so nie wollen das er dann zu Hause bliebe. Geht gar nicht. Finde ich eine furchtbare Idee.

        Ich finde nicht, dass du einen Urlaub für ihn und seine Tochter bezahlen solltest, wenn du das nicht sowieso machen möchtest. Kann der Papa denn gar keinen Urlaub machen? EIn paar Tage zelten oder etwas?

        • 😂
          Sicher!
          👏🏻
          Du willst uns also weiss machen, dass du deinen Partner von vorne bis hinten aushälst?

          • (10) 09.01.19 - 22:39
            Globetrotter12345

            Ich weiss zwar jetzt nicht, was dieser Beitrag soll, aber mit „aushalten“ hat das für mich nichts zu tun. Wir haben diesen Schritt in die Selbstständigkeit intensiv besprochen und geplant und ich habe freiwillig angeboten, dass ich im ersten Jahr das Auffangnetz bin.
            Das macht für mich eine Partnerschaft aus.

            • Auffangnetz? Aja und deshalb zahlst du angeblich den Unterhalt an Stelle deines Partners?
              Ist doch Unfug!
              Ich glaube deine Story auch nicht 😂

              • (12) 10.01.19 - 08:26

                Unterhalt ist für Basisversorgung des Kindes und kein Luxusgut.

                Glauben musst Du gar nichts, aber dann auch bitte nicht kommentieren.

                • „Glauben musst Du gar nichts, aber dann auch bitte nicht kommentieren.“

                  ICH kommentiere was ICH will! ✌️

                  Ist es nicht so, dass der Unterhalt basierend auf dem Lohr des Mannes berechnet wird? Dann müsste dein Mann doch nichts Zahlen, wenn er nichts hat?

                  • (15) 12.01.19 - 10:05
                    Globetrotter12345

                    Natürlich hast Du recht. Aber spielen wir es mal durch. Der Unterhalt von 360€ wurde aufgrund seines letzten Einkommens geändert. Durch Insolvenz der Firma hat er diesen Job verloren. Wir haben nun gemeinsam besprochen, dass er die Gelegenheit nutzt und in die Selbstständigkeit geht.
                    Der neue Unterhalt, bzw. die Summe mit der das JA nun einspringen würde, wäre deutlich geringer. Die KM hat auch nicht viel Geld. Ergo würde das Kind deutlich weniger Unterhalt bekommen.
                    Für mich haben 360€ keine grosse monetäre Relevanz, jedes Paar Schuhe von mir kostet mehr.
                    Also habe ich angeboten einzuspringen, bis die Firma richtig läuft.
                    Ich persönlich finde das immer noch richtig und bin eher überrascht, dass dieses Thema eine solche Diskussion hervorruft.
                    Es geht ja um das Kind meines Partners.

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