Finanzielle Unterstützung für Schwieger-/Eltern gerechtfertigt?

    • (1) 11.01.19 - 14:50
      grosseFamilie19

      Hallo!
      Wir sind eine Familie mit mehreren Kindern und mein Mann ist momentan Alleinverdiener. Uns geht es finanziell ok, aber wir schwimmen auch nicht im Geld.
      Machen ca. 1-2 mal im Jahr Urlaub für dann 1-2 Wochen. Mal im Ausland, oft aber in Deutschland. Meist Ferienwohnungen. Ab und zu gönnen wir uns auch mal ein WE im Hotel.
      Im Alltag kommen wir in der Regel gut zurecht. Klar, die Kinder können jetzt nicht jeder 4-5 teure Hobbys haben, aber 1 pro Kind ist drin und Anziehsachen etc kaufen wir meist neu, wenn auch ich schon nach Artikeln im Sale schaue.
      Fahrräder etc haben die Kinder bis jetzt fast immer neu hekommen bzw der kleine erbt es halt vom großen Bruder.
      Mein Mann "jammert"allerdings schon gerne mal rum das das Geld knapp ist, er wenig sparen kann etc. Ein neuer Computer oder Fernseher ist dann aber plötzlich drin.#gruebel
      Nun folgende Situation: Meine SE leben in einem eigenen Haus mit recht großem Grundstück. Das Haus ist abbezahlt aber in einem zum teil renovierungsbedürftigen Zustand. Bis mein SV krank wurde, haben sie viel in Eigenleistung gemacht. Da schafft er jetzt nicht mehr. Vor Weihnachten ging die Heizung kaputt.
      Sie wurde mit Ersatzteilen repariert. Eigentlich müsste sie komplett ersetzt werden.
      Nach Weihnachten war mein Mann bei seinen Eltern. In einem der Gespräche danach meinte er auf einmal "er glaubt er muss seinen Eltern mal unter die Arme greifen"
      Vor allem wegen der Heizung.Seine Mutter hat wohl ziemlich rumgejammert in dem Gespräch.
      Habe das erstmal nicht kommentiert. 5 Minuten vorher hat er nämlich erzählt, dass seine Eltern im Dezember eine Zugreise gemacht haben für 5 Tage und im Februar eine Woche in den Skiurlaub fahren.
      Aber jetzt will er seinen Eltern quasi die Heizung bezahlen#schock (von gesparten Geld was er ja angeblich kaum hat- Wir haben getrennte Konten, ich weiss nicht genau wieviel Geld er jeden Mann zurücklegt momentan) Und SE fahren in den Skiurlaub. Weil dafür haben sie ja dann Geld über.
      Tut mir leid, dafür habe ich kein Verständnis:-[
      Wenn jemand in Not gerät oder seine Eltern von ihrer Rente kaum das Essen bezahlen könnten am Ende des Monats würde ich kein Wort darüber verlieren. Ich habe meinem Vater auch schon ausgeholfen.
      Aber in dem Fall geht es um zusätzlichen "Luxus" Eine Reise ist Luxus.
      Ich bin der Meinung wenn ihnen das Geld für eine neue Heizung fehlt, müssen sie eben auf diesen Luxus verzichten.
      Ich würde auch gerne mal wieder in den Skiurlaub, aber mit so vielen Personen kostet das einfach mal viel Geld.
      Ich weiss, ich kann es ihm nicht verbieten. Aber ich würde ihm auch klar sagen, dass ich dafür kein Verständnis habe. Denn es würde ja auch bedeuten, dass wir auf bestimmte Dingen verzichten müssen...
      Oder sehe ich das total falsch?
      NCHMALS ZUSAMMENGEFASST: ich bin nicht gegen Hilfe in Not generell. Aber hier sehe ich nicht ein meinen SE einen Skiurlaub zu ermöglichen, indem mein Mann die Kosten für eine Heizung übernimmt#schock
      Gruss

      • naja, würden sie den Skiurlaub absagen, was würde das an Stornogehren kosten?
        Sprich, es wäre womöglich gar kein Gewinn, diesen abzusagen und das in die Heizung zu stecken.

        Warum macht ihr zusammen keine Aufstellung, was dein Mann gespart hat, was die Heizung kostet, wer was zahlen kann?
        Das Haus wird sein Erbe sein, wenn jetzt ein extrem grosser Renovierungsstau ensteht, hat er hinterher evtl. eine Schrottimmobilie.

        Übrigens, auch wenn ihr kein Skiurlaub macht, macht ihr doch auch Urlaube. Dann fahrt ihr nicht 1–2 x in Ferienwohnungen dazu Hotelwochenende , sondern geht zum Skiurlaub in Ferienwohnungen...jeder liegt seinen Anspruch auf Urlaub anders.

        • (3) 11.01.19 - 16:17

          „Das Haus wird sein Erbe sein ...“

          Sehe ich anders,

          1. wissen wir nicht wie alt seine Eltern sind
          2. welche finanziellen Mittel im Alter oder bei Pflege zur Verfügung stehen
          3. ob und wieviele Geschwister es noch gibt

          • (4) 11.01.19 - 17:47

            #schein
            1. Dann ein anteiliges Erbe.
            2. wenn sie pflegebedürftig sind, das Haus sich nicht verkaufen lässt....wer zahlt dann für die Pflege? So hätten sie wenigstens das Haus gut zu verkaufen, wenn es sein sollte, bevor das Kind/die Kinder die evtl. zahlen müssten
            3. wenn das Haus dann längere Zeit nicht verkaufen lässt und Leerstand herrscht...das wird sehr teuer in der Versicherung und tut einer schlechten Immobilie auch nicht gut

            ....man kann da nocht echt weiter spinnen

            bekommen die Eltern noch einen Kredit für eine Heizung? Im Alter ist es oftmals schwer. Was wenn nicht?

            • (5) 11.01.19 - 20:05

              Was wenn nicht? Dann vereinbart man schriftlich mit den Eltern, dass sie jeden Monat ..€ zurückzahlen. Schenken würde ich es ihnen nicht., dazu kostet es viel zu viel für's Schenken, finde ich.

        (6) 11.01.19 - 18:00

        Das Haus wird doch nicht in jedem Fall sein Erbe, wie kommst du darauf?

        -Die Eltern müssen von etwas leben, wenn sie pflegebedürftig sind. Nicht selten dient dazu der Verkauf des Hauses.
        -Vielleicht hat der Mann der TE noch Geschwister - da bleibt dann nicht viel an Erbe.
        -Die Eltern leben.
        -Man sollte nicht mit Dingen rechnen, die einem nicht gehören, der Schuss kann gewaltig nach hinten losgehen ;-).
        VG

        • (7) 11.01.19 - 18:24

          wenn das Haus einen Renovierugsstau hat – lässt es sich je nach aregion gut oder überhaupt nicht verkaufen – und dann kann es womöglich gar nicht zur Pflege einbezogen werden und wird doppelt Kosten erzeugen.
          Wer zahlt dann die Pflege? Der Sohn oder eines der evtl. potentiellen Kinder – die hier überhaupt nicht zur Sprache gekommen sind, das sie sich beteiligen, sondern nur der Sohn will die aheizung zahlen #nanana

          – wenn er Geschwister hat, wird der Mann ja selten die Heizung alleine zahlen wollen, oder? Dann würde die TE doch eher anteiliger Zahlung sprechen oder sie sind halt alle im Streit.

          – ja, die Eltern leben trotz allem sollte kein Renovierungsstau passieren.
          Was machen die Eltern, wenn sie kein Geld für eine Heizung haben! Dann zahlt keiner?
          Haus verkaufen wegen defekter Heizung die sie nicht ersetzen lassen können? Dann Miete zahlen, was sie im Alter vielleicht auch nicht können?

          – meine Kinder wissen, das sie kein Erbe zu erwarten haben....aber ehrlich, wenn meine eltern Geld für eine Heizung brauchen, würden wir sogar glatt auf etwas verzichten, um es stemmen zu können.

          lisa

    Hallo,

    ich kann dich verstehen.
    Ich gehe davon aus, dass wir über einen Betrag im 5-stelligen Bereich reden für eine neue Heizungsanlage?

    Vorweg: ich habe meinen Eltern vor einigen Jahren auch schon einmal ausgeholfen. Allerdings im niedrigen 4-stelligen Bereich. Ich hatte das Geld nicht unbedingt über, wollte meinen Eltern aber unbedingt helfen. Selbstverständlich habe ich das mit meinem Mann vorher besprochen, der nichts dagegen hatte. Alles andere würde ich für mich sehr befremdlich finden. Ich würde auch nicht wollen, dass er größere Summen weggibt, ohne das vorher mit mir besprochen zu haben.
    Wir sind beide Vollzeit berufstätig, haben ein ungefähr gleiches Einkommen.

    In deinem Fall würde ich meine Meinung hierzu deutlich äußern. Allerdings schreibst du ja, du kennst die Finanzen deines Mannes nicht. Es könnte also durchaus möglich sein, dass er in der Vergangenheit schon so viel zurückgelegt hat, dass ihn diese Ausgabe nicht sonderlich juckt. Genau das würde ich aber vorher abgeklärt wissen wollen an deiner Stelle. Schließlich sollte er sich finanziell für seine Eltern nicht "nackig" machen, so dass ihr euch als Familie spürbar einschränken müsstet.

    LG

    Nici

    • (10) 11.01.19 - 15:45

      Hallo. Es geht defenitiv um einige Tausend Euro.5-6 € ungefähr.
      Und nein, er hat mit Sicherheit nicht soviel gespart das es uns nicht einschränken würde.
      Wir bräuchten einen neuen Kühlschrank. Möchten einen großen Side by Side. Der würde ca. 1200 € kosten. Er meinte wenn wir den kaufen müssen wir schauen, ob es mit dem Osterurlaub noch passt. Der würde uns ca. 500€ kosten. Und dann sind auf einmal 5000-6000€ für die Heizung da?

      Gruss und Danke

Hallo,

Vorweg, ich arbeite im Privatkundengeschäft einer Bank, ich kann daher nicht verstehen, weshalb man nicht, wenn Dinge wie Urlaub und so weiter regelmäßig drin sind ... warum man dann nicht ein kleines finanzielles Polster hat, gerade mit einer älteren Immobilie ist das notwendig. Ich sehe es wie du, der Ski-Urlaub und die finanzielle Unterstützung durch deinen Mann passen nicht zusammen.

Noch was anderes, wir haben auch getrennte Konten (beruflich bedingt), ich habe aber immer die Möglichkeit durch Vollmacht mir über die Finanzen meines Mannes und umgekehrt zu informieren, bzw. sprechen wir auch ganz offen darüber.

Gerade weil er Alleinverdiener ist, musst du wissen wie es finanziell um „euch“ steht.

Anscheinend weißt Du ja weder, an weche Summe Dein Mann beim "unter die Arme greifen" gedacht hat, noch weißt Du, wieviel von seinen Rücklagen er dafür aufwenden müsste. Die beiden Dinge würde ich in einem Gespräch mit ihm mal erfragen und dann auch gleich mit in Erfahrung bringen, ob in dem Fall eine Stornierung der Skireise nicht helfen würde, die finanziellen Mittel für die Heizungserneuerung bereitzustellen.

Wenn Du aber alles unkommentiert lässt und nur laut guckst, dann wird vermutlich kein Gespräch zu dem Thema zustande kommen.

(13) 11.01.19 - 17:03

Hallo,

ich stelle mir gerade vor, ich wäre Alleinverdienerin, finanziere Alltag und Urlaub und würde mich entscheiden, meine Eltern zu unterstützen und mein Mann würde das nicht wollen. Ich bin ehrlich, da wäre ich not amused.

Wohlgemerkt unter der Prämisse, dass die Familie nicht von trockenem Brot und Wasser leben muss. Aber ehrlich gesagt würde ich mir nicht von jemandem, für den ich die finanzielle Verantwortung trage, sagen lassen, dass ich einem anderen mir nachstehenden Menschen nicht finanziell unter die Arme greifen darf.

Verstehen würde ich den Einwand dann, wenn er die Eltern ohne Rücksprache unterstützt und du dafür alle Kosten eurer Familie alleine tragen müsstest.

LG

(14) 11.01.19 - 17:06

Bevor ich jetzt ein riesen Drama machen würde, solltet ihr sprechen. Um welchen Betrag geht es, was hat dein Mann angespart, was passiert wenn nach der Heizung noch was gemacht werden muss?!

Grundsätzlich sehe ich es wie du. Wer in den Skiurlaub fahren kann, braucht eigentlich keine finanzielle Unterstützung. Wer sich solch einen Luxus leistet, sollte sich auch notwendige Dinge leisten können.

Mein Mann und ich sind Banker. Auch ich kann (wie eine meiner Vorrednerinnen) nicht verstehen wieso man sich nicht ein Polster aufbaut, eben für solche Eventualitäten. Geld für Luxus ausgeben, aber nichts für eine Reparatur haben finde ich immer seltsam, und mag ich gar nicht. Ich finde es aber auch seltsam, dass ihr nicht voneinander wisst, was der andere hat. Wir haben alles gemeinsam, seid eh und je, aber wenn man das nicht hat, sollte man doch offen miteinander sein.

Liegt das Problem nicht eher in eurer Kommunikation? Er ist alleinverdiener und hat sein eigenes Konto. Dh er entscheidet über alle grösseren Ausgaben bzw was und wieviel gespart wird alleine? Mich wundert es dass du nicht mal weisst wieviel er gespart ha (er spart doch für die Familie oder nur für sich???)
Schaut doch zusammen erstmal in seine Finanzen durch und beredet das Thema dann auf dieser Grundlage.

Ich finde es auch schwierig, dass Du nicht über eure finanziellen Mittel Bescheid weißt. Ganz ehrlich, wir jammern auch manchmal auf hohem Niveau, dass wir dieses oder jenes uns gerade mal eben nicht leisten können. Das liegt aber oft eher daran, dass wir für manche Dinge nicht auf das Sparpolster zurückgreifen wollen und nicht an einer wirklichen finanziellen Not leiden.

Solange Du also „glaubst“, dass ihr euch durch die Unterstützung einschränken müsst, kann ich Deine Argumente zwar nachvollziehen, aber gerechtfertigt sehr ich es ohne weiteres nicht.

Grundsätzlich kommt es für mich auch darauf an, wie das Verhältnis mit den SE ist. Meine SE würde und habe bereits unterstützt, auch wenn ich dafür Abstriche machen müsste. Wohlwissend sie würden dasselbe für uns auch jederzeit und ohne mit der Wimper zu zucken tun.

Für meine eigenen Eltern würde ich das nur im äußersten Notfall tun. Sie können nicht mit Geld umgehen und werden es auch nicht mehr lernen. Und Rückzahlungszusagen werden oft schnell vergessen. Zudem haben sie mich auch schon trotz anderslautenden Zusagen und Möglichkeiten finanziell im Rehen stehen lassen. Das ist eine ganz andere Ausgangsbasis.

Wie auch immer ihr das entscheidet, alles Gute für euch!

Hallo, ich habt GETRENNTE Konten und ER möchte von SEINEM Geld SEINE Eltern unterstützen. Das ist doch komplett SEINE Angelegenheit und nicht deine! DU musst auf gar nichts verzichten, denn du bestreitest deine Ausgaben ja von deinem eigenen Konto. VG

Zunächst würde ich die Fakten klären.

Bsp. könnte es auch möglich sein:

Schwiegereltern haben ein Polster.
Von diesem Polster haben die den Skiurlaub gebucht.

Dann geht die Heizung kaputt.
Für eine neue Heizung ist erst mal nicht möglich den vollen Betrag aufzubringen.

Buchung stornieren würde nichts bringen, weil die Stornogebühren annähernd genauso hoch wären.

Polster für die Heizung ist auch weiterhin da, nur eben nicht für den vollen Betrag.


Nun möchte er seinen Eltern unter die Arme greifen
- mit einem Teilbetrag
- oder mit einer Vereinbarung, dass er JETZT aushilft und seine Eltern es ihm nach und nach zu zurückbezahlen. Vielleicht nicht den vollen Betrag, aber langfristig doch das meiste.


Als meine Eltern Pflegefälle wurden, hatten sie Polster. Jedoch gebunden. Die Kündigungsfristen einzelner Verträge dauerten etwas. Eine schnellere Kündigung hätte das Polster direkt aufgefressen.

Sie haben dann beratschlagt. Zum einen hat meine Mutter noch etwas dazu verdient, was für den Alltag reichte, zum anderen haben sie gebundene Verträge nach und nach gekündigt. Für den Notfallplan z.B. wäre die Heizung kaputt gegangen oder ähnliches, haben sie mit den bereits berufstätigen Kindern gesprochen.

Ein unter die Arme greifen hätte dann so ausgesehen, dass die erwachsenen Kinder einen Teilbetrag vorstrecken und die Eltern es nach und nach zurückbezahlen, sobald sie an ihr Polster herankommen.


Allerdings wären meine Eltern auch nie auf die Idee gekommen den vollen Betrag als Unterstützung anzunehmen und zu erwarten, dass die Kinder die Heizung bezahlen, das Geld nie zurückbezahlt werden würde.


Von daher würde ich erst mal die Fakten klären.
Wie stellt sich dein Partner das vor?
Wie sieht sein Kostenplan aus?
Kann er handwerklich unterstützen?

Und dann würde ich erst urteilen.

Hallo,
was wäre denn Deine Lösung? Sollen die Eltern frieren und die Heizung bis auf weiteres defekt bleiben?
Sicher gibt es Stornogebühren, würde der Skiurlaub abgesagt werden und sicher, kostet ein Skiurlaub nicht so viel, dass man von diesem Geld die Heizung erneuern könnte.
Es ist das Konto Deines Mannes, Du weißt über Eure finanziellen Möglichkeiten nicht Bescheid. Organisiert Euch einfach anders. Er scheint ja durch seine berufliche Tätigkeit so für euch zu sorgen, dass alles läuft.
Ich an Stelle Deines Mannes würde ebenso handeln, wenn ich meine Verpflichtungen gegenüber Frau und Kindern erfülle.

(20) 11.01.19 - 23:27

Für eine neue Heizung in einem mittleren Einfamilienhaus wird man schon um die 15.000-20.000 Euro veranschlagen müssen, für modernste Varianten auch mehr.
So liegen die Preise heute.

Interessant, dass die Schwiegereltern als Hausbesitzer hier nicht vorgesorgt haben, obwohl JEDER (!!!!) Hausbesitzer weiß, dass eine Heizung nach einigen Jahren neu benötigt wird.
Fachleute kalkulieren ungefähr eine Lebenszeit pvon 20 Jahren.
Da kann man für Reparaturen am Haus schon bisschen im Voraus auf die hohe Kante legen, vor allem wenn Mann im abbezahlten Haus ohne Kreditraten oder Miete lebt! Gleiches gibt für Reparaturen am Dach und Wasserleitungen, etc.

Stattdessen wird die gesparte Miete von den Alten für den „guten Lebensstil“ mit Skiurlauben verkonsumiert und dann bei einem Familienvater mit Kindern die Hand aufgehalten. Unsäglich!

(21) 12.01.19 - 09:06

Hallo
Es kamen ja schon jede Menge Tipps, dass ihr erstmal miteinander reden solltet und da für Trandoarenz gesorgt werden sollte.

Zusätzlich haben mein Mann, meine Eltern und ich, in ähnlicher Form auch mit den Schwiegereltern, auch ehrlich über die Zukunft gesprochen: Was ist, wenn meine Eltern das Haus nicht mehr „schaffen“, welche Hilfe gibt es? Wie sehen ihre Rücklagen aus? Das ist ja auch wichtig, falls mal einer längere Zeit ins Krankenhaus muss....
Ich bin dasurch sehr beruhigt, dass ich weiss, was sie sich wünschen (betreutes Wohnen,...) und auch entsprechend Vorsirge getroffen haben (Finanzpolster, Warteliste,...).
Alles Gute!

Interessieren würde mich erst mal, wie getrennte Konten bei einem Alleinverdienermodell funktionieren. Auf seinem ist alles und auf deinem nichts?

Und warum er Alkeinverdiener ist, ob du zuhause bist, um dich um Haushalt und Kinder zu kümmern und er das so gut findet, oder ob er gern hätte, dass du arbeiten gehst aber du keine Lust dazu hast.

In ersterem Fall geht es dich sehr wohl was an, wie viel Geld er so verdient und was er so spart und wofür er das ausgibt.
Und, nein, ich hätte so überhaupt kein Verständnis, wenn Hausbesitzer statt ein Polster für Reparaturen und Renovierungen anzusparen das Geld für Reisen ausgeben um es woanders zu erbetteln.
Leihweise okay, wenn sie es gerade nicht flüssig haben. Aber geschenkt fände ich es unsäglich, wenn ihr nicht im Geld schwimmt.

Aber wie gesagt, mit einem Mann, der getrennte Konten will, heimlich spart und seine Finanzen geheimhält, würde ich mich auch nicht auf ein Alleinverdienermodell einlassen.

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