Möchte nicht, das Schwiegermutter an Beerdigung kommt

    • (1) 15.01.19 - 13:36
      Lisa567

      Ich habe folgendes Problem.
      Vorab müsst ihr wissen, dass ich kein gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter habe. Ich akzeptiere sie, aber ärgere mich oft über ihre übergriffige Art, weil sie immer meint, sie wisse besser was für meine Familie gut ist und sie sich immer aufdrängt. Auch bei meinem Problem wieder:
      Vor 5 Jahren ist mein Grossvater gestorben und darauf hin hat sie meiner Mutter netterweise eine Kondolenzkarte gesendet. Da sie daraufhin eine Dankeskarte bekam ist ihre Adresse aufgenommen. Nun ist letzte Woche meine Grossmutter gestorben und sie hat darauf hin und für mich unverständlich (meine Mutter weiss, wie das Verhältnis zu meiner SM ist) eine Trauerkarte erhalten. Nun sagte sie mir, dass sie auch vor hat an die Trauerfeier zu kommen.
      Ich möchte dies aber überhaupt nicht. Ich hatte meine Grossmutter mega gerne und ich bin auch sehr traurig. An der Beerdigung werden sicher nochmals viele Tränen geweint und in diesem Moment möchte ich sie nicht dabei haben. Als ich noch nicht wusste, dass sie eine Trauerkarte bekommen hat, fand ich ihre Art wieder einfach nur übergriffig. Dies ist aber nicht der Fall, wenn sie eine Einladung bekommen hat. Ich weiss nicht auf wen ich wütender sein soll. Auf meine Mutter oder auf meine Schwiegermutter? Am liebsten würde ich ihr sagen, dass ich nicht möchte, dass sie kommt, aber das getraue ich mich auch nicht, weil sie ja eine Einladung bekommen hat. Was würdet ihr machen?

      • (2) 15.01.19 - 13:52

        Hallo und zunächst mein Beileid zu deinem Verlust.
        Ich würde mich auf den Anschied von meiner Großmutter konzentrieren und akzeptieren, dass zu der Beerdigung auch Menschen kommen, die ich nicht kenne oder mag.
        Wenn ich mich nicht in der Lage sehe, mich an diesem Tag mit der Schwiegermutter auseinanderzusetzen, halte ich Abstand von ihr oder erkläre kurz, dass mir dieser Anlass sehr zu schaffen macht und ich lieber für mich sein möchte.

      (4) 15.01.19 - 13:53

      Mein Beileid!

      Zu einer Beerdigung wird man nicht eingeladen, also kann man auch nicht ausladen.
      Sie kann bei der Beerdigung anwesend sein, muss aber weder in der Nähe der engsten Verwandten sein geschweige denn danach eingeladen werden.

      • (5) 15.01.19 - 19:29

        Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es Leute gibt wie du, welche einfach etwas behaupten können wie du mit diesem Satz:
        "Zu einer Beerdigung wird man nicht eingeladen, also kann man auch nicht ausladen."
        Und ich sage dir man kann es! Bei der Todesanzeige steht: Nach der Urnenbeisetzung bist du ganz herzlich zur Trauerfeier und dem anschliessenden Apero riche eingeladen.

        • Und ich finde es erstaunlich, wie man als "Ausländer" in einem Forum fragen stellen kann, ohne dass man das erwähnt und sich dann über die Antworten echauffiert.

          In Deutschland ist es so NICHT üblich, hier gibt es auch keinen Apero riche.
          Davon abgesehen, ist es sicher auch in der Schweiz unhöflich, jemanden irgendwo explizit "auszuladen", erst recht, wenn er vorher "herzlich eingeladen" wurde.
          In Eurem Fall scheinst auch nicht Du die Beerdigung "auszurichten" und solltest Deiner Mutter jetzt nicht in den Rücken fallen.
          Außerdem würde ich an Deiner Stelle auch Rücksicht auf meinen Mann nehmen, bevor ich seine Mutter so vor den Kopf stoße, ich kann Deiner Schilderung auch kein konkretes Vergehen der Schwiegermutter entnehmen, das für mich den Verweis von der Trauerfeier rechtfertigen würde.

          Alles Gute
          W

          • (7) 16.01.19 - 10:10

            Ich finde deine Art und Weise nicht höflich und werde deshalb nicht auf deine Fragen eingehen.

            Die internetadresse von urbia lautet zwar .de aber du verstehst schon dass das kein wirkliches land ist, oder? Das netz meine ich. Jemanden im netz als „ausländer“ zu bezeichnen finde ich schon... na wie finde ich das.. sehr merkwürdig!

            • Darauf habe ich gewartet....
              Dich stört der Begriff "Ausländer"? Wie hättest Du es denn lieber formuliert?

              Ich habe die TE nicht als Ausländer im www bezeichnet, was in der Tat unsinnig wäre, sondern in einem deutschen Forum und das ist keine Wertung, sondern eine Tatsache und in diesem Thread durchsus relevant. Der Satz "andere Länder, andere Sitten" ist ja nicht ohne Grund entstanden und es gibt eben durchaus nationale Unterschiede, die Einfluss auf die Antworten hier haben und sie sinnlos machen können.
              In diesem Fall wird das keine gravierenden Folgen haben aber die Empörung über die Antwort, es würde nicht eingeladen, war eben überflüssig.

              Ebenfalls viele Grüße

              • Du hast recht dass es gewisse gepflogenheiten gibt die sich von land zu land unterscheiden. Grössere unterschiede gibt es jedoch auch von region zu region. Ob du in hamburg oder in bayern am land auf eine beerdigung gehst wird sich wohl stark voneinander unterscheiden (land-stadt, eventuell auch religionsunterschiede..)

                Aber du hast recht, mich stört auch der begriff „ausländer“. In diesem zusammenhang würde ich zum beispiel „lebt in deutschland“ oder „lebt in der schweiz“ etc. besser finden. Die posterin aus der schweiz ist ja vielleicht auch deutsche staatsbürgerin?! Ich mag einfach den ungenauen begriff „ausländer“ nicht!

                • Für mich ist das Wort nicht negativ belegt.
                  Als ich jung war, hieß es noch, "jeder ist Ausländer, fast überall" und genau so ist das von mir auch zu verstehen und - sorry - aber mir jetzt Gedanken zu machen, ob die TE möglicherweise die deutsche Staatsangehörigkeit hat und in der Schweiz lebt und sich nur ausdrückt, wie ein in der Schweiz lebender gebürtiger Staatsbürger, ist mir zu mühselig.

                  Sicher gibt es auch regionale innerhalb des Landes und auch auf die wird hier hingewiesen, aber hier wird so oft von "Menschen, die in der Schweiz" oder sonst wo leben, nach rechtlichen Angelegenheiten gefragt, ohne das zu erwähnen und wenn dann unpassende Antworten kommen, wird sich beschwert. Das finde ich ärgerlich.

                  • Da stimme ich dir zu! Ich finde es auch sehr ärgerlich wenn man nicht alle nötigen infos gibt und die leute die sich bemühen hilfreiche antworten zu geben erst im laufe der zeit auf das eine oder andere draufkommen - zeit verschenkt!

                    Die „ausländer“ debatte passt sicher nicht hierher (meine reaktion darauf war etwas an den haaren herbeigezogen), daher mein letztes wort dazu. Ich habe nun verstanden dass du das wort nicht negativ meinst und du hast es ja auch nicht so verwendet!

                    Ich bin diesbezüglich etwas sensibel und wünschte mir das deshalb auch von anderen ;-) das ist alles. Dein zitat - ausländer fast überall - trifft auch sehr gut auf mich zu, aber man wünscht sich halt nicht IMMER der ausländer zu sein und nicht in jeden moment daran erinnert zu werden dass es noch immer diese kategorisierung gibt.
                    Ich wünschte mit oft formulare, nachrichten, infozettel, posts ;-) mit anderen einteilungen!

                    Schöne grüsse von einer „im ausland“ wohnenden!

      (13) 15.01.19 - 21:13

      Ich wurde von der Beisetzung meines Opas, damals 2001, von meiner Oma ausgeladen. Warum? Weil meine Cousine und ich Differenzen hatten. Und genau die besagte Cousine war ihr Liebling und wollte mich nicht bei haben. Sie hat nur gegen mich gewettert. Mein Vater hat das so stehen lassen. Da hat meine Mama im Namen meines Bruders und mir, ein Besteck geschickt. Meine Eltern sind seit 1996 geschieden. Und wieder war ich Streitpunkt trotzdem das mein Bruder und ich nicht da waren. Er wollte nicht ohne mich gehen. Mein Vater (eher Erzeuger) hat uns auf seinen Kranz mit schreiben lassen, wussten wir aber nicht. Da waren wir nun nicht erwünscht und trotzdem doppelt da. Wieder begann meine Cousine gegen mich zu stänkern. Das habe ich durch eine andere Cousine erfahren die da war. Die konnte verhindern das Cousine 1 den Kranz meiner Mutter unauffällig verschwinden lassen wollte.

(14) 15.01.19 - 13:55

Hallo!

Auch wenn ich die Hintergründe irgendwo nachvollziehen kann, mußt Du Dir darüber im Klaren sein, daß es auf einer Beerdigung nicht um Dich geht! Es geht um die Verstorbene, um darum, ihr den letzten Respekt zu erweisen.

Egal, wie sehr ich mit jemandem zerstritten bin: Es käme mir niemals in den Sinn, ihm auch nur ansatzweise die Teilnahme an einer Beerdigung versagen.

Viele Grüße
Trollmama

(15) 15.01.19 - 14:16

Wie war denn das Verhältnis zwischen ihr und deiner Großmutter? Kannten sie sich? Denn dann finde ich es nicht fair von Dir deiner Schwiegermutter den Abschied zu verweigern. Wenn sie sich nicht kannten würde ich sie fragen warum sie denn unbedingt kommen möchte.

  • (16) 15.01.19 - 19:34

    Ja das sehe ich auch so, aber sie haben sich in acht Jahren drei Mal gesehen. Zudem ist es so, dass sie irgendwie gerne an Beerdigungen geht (wenn man das so sagen kann). Sie geht oft an Beerdigungen (und auch Hochzeiten) wo ich mir denke, dass sie dort nichts verloren hat. Aber war mir soweit auch egal, weil es mich nicht betroffen hat.

    • Sie geht uneingeladen auf fremde Hochzeiten oder Beerdigungen?

      (18) 16.01.19 - 20:34

      Doch sie hat da was zu suchen. Sie hat deine Oma gekannt, deine Angehörigen wollen sie gern dabei haben (zeigt die geschickte Traueranzeige) und deine Schwiegermutter hat Anstand und geht mit wegen der Angehörigen wie deiner Mutter. Ich gehe auch auf Beerdigungen wo ich den Verstorbenen gar nicht kennen (z.B. Elternteil von Freunden) aber für/wegen meiner Freunde in Trauer.

(20) 15.01.19 - 14:37

Hallo, es liegt nicht in deinem Ermessen, zu bestimmen, wer kommt/nicht kommt. Auch für andere ist es ein Verlust, auch andere möchten Abschied nehmen, ihr Beileid bekunden. Bei dieser Beerdigung dreht sich nicht alles um dich, deine Empfindungen, dein Verhältnis zu Personen X und Y.
Ihr könnt entscheiden, anschließend im engsten Kreis zusammenzusitzen, aber nicht, wer an der Beerdigung teilnimmt.
Kopf hoch, konzentrier dich auf dich und diejenigen, die dir Kraft schenken und die dir Kraft schenken. LG

  • (21) 15.01.19 - 19:36

    "Auch für andere ist es ein Verlust, auch andere möchten Abschied nehmen"

    Scheint kaum der Fall zu sein, wenn man die Person in acht Jahren drei Mal gesehen hat und das Beileid kann man auch auf einem anderen Weg bekunden.

    • (22) 16.01.19 - 20:45

      Du bist so in deiner Abwehrhaltung gegen deine Schwiegermutter verbissen, dass du gar nicht offen bist für unsere Meinungen. Dann ärger dich meinetwegen darüber, aber ändern kannst du nichts daran, ob sie hingeht oder nicht Erst recht nicht VERBIETEN!.

      • (23) 16.01.19 - 20:59

        Falsch! Wie bereits schon einmal gesagt, verbiete ich meiner Schwiegermutter nicht zu kommen. Ich möchte nicht, dass sie kommt. Das ist ein grosser Unterschied. Und zweitens bin ich nicht gegen eure Meinungen. Ich bin gegen Kommentare, welche ich als gehässig und provokativ empfinde. Man kann darüber auch sachlich diskutieren.

        • Du verbietest es ihr nicht bzw. versuchst es nicht, weil Du Dich "nicht getraust" - nicht, weil Du es nicht gern tätest...

          • (25) 17.01.19 - 21:41

            Ich finde dich ganz furchtbar. Deine Art ist total schrecklich. Du führst dich auf, als wärst du die der Königin der Welt. Du kennst mich überhaupt nicht und hast keine Ahnung was ich will und was nicht.

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