Weiß nicht was ich machen soll mein Mann und ich haben andere denk weisen

    • (1) 30.01.19 - 19:54

      Hi ich bin verheiratet und Mama von zwei Kindern die im altersabstand von 10 Jahren sind.
      Vor 3 Jahren hatte ich eine Eileiterschwangerschaft die anfangs unentdeckt blieb und ich mit einem Blutverlust von 1,5 Liter ins Krankenhaus kam es ne einen Eileiter verloren habe!
      Dann hatten wir letzte Woche zwei positive schwangerschaftstest dir leider am Wochenende mit Blutungen endeten😢
      Seid dem ziehe ich mich zurück.
      Ich weiß nicht was ich machen soll, ich wünsche mir noch ein Baby aber mein Mann möchte keine mehr!

      • Vielleicht muss er das auch selber erst verkraften und schaltet deswegen ab und sagt das deswegen so zu dir?
        Redet doch in einer ruhigen Minute noch mal darüber, aber erst wenn ein paar Tage vergangen sind, nicht dass das eine Art "Druck" entsteht.
        Alles Gute euch.

        • Ich danke dir!
          Nur als ich ihm gesagt habe das wir Nachwuchs bekommen kam schon von ihm wir wollten keine mehr!
          Nach der eileiterschwangerschaft war es kurzes Thema bei uns danach haben wir nie mehr drüber geredet er wusste damals das ich gern noch eins haben möchte nur er nicht!
          Aber ich denke ich werde wieder die jenige sein müssen die zurück steckt.

          • Naja, du wusstest offensichtlich, dass er keine Kinder mehr wollte ( so verstehe ich dein Posting) trotzdem wurdest du schwanger (wusste er es, war es in beiderseitigem Einvernehmen?) Wäre alles optimal gelaufen, hätte ER zurückstecken müssen. Ihr solltet miteinander reden.

            • Er wusste das ich nicht verhüte ja da ich nach dem das mit der eileiterschwangerschaft war ( trotz Vergütung damals Pille) nichts nehmen kann weil dies immer wieder passieren kann!
              Aber ich als Frau muss ich den alleine an Verhütung denken oder was machen! Und weil du sagst ich wusste es mag sein die Aussage war vor drei Jahren mit dem er will keine! Dann kam mal wenn es passiert dann ist es so!
              Warum muss er zurück stecken wenn alles optimal gelaufen wäre?
              Er musste in den letzten Jahren auch nie zurückstecken das habe ich immer getan!
              Und zum beiderseitigen Einvernehmen sex ja aber jeder weiß was passieren kann!

          Okay, da hab ich mal wieder nicht alles gelesen...
          Wenn er damals schon sagte, dass er keine weiteren Kinder will, könntest du ihm ja glUben, dass er das so meint, und dann wäre wohl eher ein Gespräch über Verhütung (Vasektomie) angebracht.
          Wenn du Kinderwunsch hast und er nicht, dann wäre es meiner Ansicht nach auch seine Sache, richtig zu verhüten.

    Naja, spätestens jetzt solltet Ihr mal ein ernsthaftes Gespräch führen. Wenn Ihr drei Jahre ungeschützten GV hattet, und nur eine Schwangerschaft dabei entstanden ist, dann hat Dein Mann vielleicht einfach die Notwendigkeit nicht gesehen, zu verhüten.

    Leider gibt es bei Kinderwunsch keinen Kompromiss. Ein halbes Kind für Dich, oder so. Wenn Dein Mann definitiv keine Kinder mehr möchte, dann musst Du für Dich klären, ob Du Dich trennen willst in der Hoffnung, einen anderen Mann zu finden, mit dem Du Dir den Kinderwunsch erfüllen kannst. Wenn Du das nicht kannst oder willst, dann muss Deinem Mann klar sein, dass er für Verhütung zuständig wird, und dass eine Abtreibung nicht in Frage kommt, falls doch was "schief" geht.

    Hallo.

    Wenn beim kinderwunsch die Vorstellungen auseinander gehen,ist es immer schwierig. Redet gemeinsam. Es geht nicht darum wer zurück stecken muss.

    Ihr habt 2 Kinder, du bist mit großen Blutverlust im Krankenhaus gelandet. Deine kinder brauchen dich.
    Deinem mann "reichen 2".
    Nicht zu verhüten ist nun selten dämlich, sorry.

    Warum nimmst du keine pille?
    Du sagst, du bist damals trotz pille schwanger geworden. Die Wahrscheinlichkeit ist bei korrekter Einnahme ja schon sehr gering.

    • "Warum nimmst du keine pille?"
      Warum sollte eine Frau Hormone schlucken, wenn sie noch einen Kinderwunsch hat? Wenn (nur) der Mann kein Kind mehr möchte, sollte er verhüten. Entweder mit Kondomen oder Vasektomie.
      Zumal das Wort Pille auch die Minipille einschließt und die kann eine Eileiterschwangerschaft begünstigen.

      • Ja das seh ich auch so. Sie hatte nur geschrieben das sie trotz pille schwanger geworden ist und jetzt keine mehr nehmen kann /darf?

        Deswegen hab ich gefragt. Das erschließt sich mir nicht ganz.

        • www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/eileiterschwangerschaft/ursachen/
          "Wahrscheinlich nehmen auch Hormone, wie die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen, Einfluss auf die Transporteigenschaften des Eileiters. Eine Störung der Hormonbalance könnte somit die Verweildauer der befruchteten Eizelle im Eileiter verändern und infolge dessen das Risiko einer Eileiterschwangerschaft erhöhen.
          ......
          Vorangegangene Eileiterschwangerschaften (und auch unvollständige Sterilisationen) bergen ein nicht unwesentliches Rückfallrisiko. Nach einer ersten Eileiterschwangerschaft liegt die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Eileiterschwangerschaft bei fast 20%, nach einem zweiten Vorfall ist sie mehr als doppelt so hoch."

          Vielleicht will ihr Frauenarzt auf Nummer Sicher gehen.

          Sorry war den ganzen Tag unterwegs!
          So Aufklärung meine erstes Kind ist 17 mit Pille entstanden (mein Mann nicht der Vater) also Patchworkfamilie mein anders Kind 7 von meinem Mann hat aber mein erstes Kind vom 9 Monat mit aufgezogen!
          Dann 16 hatte ich mit der antibabypille eine unentdeckte eileiterschwangerschaft die trotz meiner Beschwerden oder Symptome nicht gedeutet wurde als der Eileiter 5 Tage später platze und ich ins Krankenhaus kam hatten wir es erfahren das wir eine eileiterschwangerschaft hatten!
          Da das Risiko bei einer Pille wieder kommen kann da ich beim ersten Kind mit Pille schwanger wurde und dann das mit der eileiterschwangerschaft auch haben mir die Frauenärzte im Krankenhaus abgeraten Hormone zu nehmen weil mir dies wieder passieren könnte! Dann sprach ich mir meinem Frauenarzt darüber der meinte das gleiche deswegen verhüte ich nicht! ( Spirale musste ich damals nach dem ersten Kind nach zwei Jahren wieder rausnehmen laut Arzt, 3 monatsspritze hatte mir meine Eierstöcke fast kaputt gemacht haben ein Jahr mit anderen Hormonen schauen müssen das ich überhaupt wieder eine Periode bekomme) vielleicht jetzt verständlich warum keine Pille!
          Dann mein Kinder wunsch ist ja nicht erst seid gestern sondern bestand damals nach der eileiterschwangerschaft schon!
          Mein Mann hatte immer mal gesagt wenn es passiert dann ist es so aber er will eigentlich keins mehr!
          Der Abgang letzte Woche war halt und ich kann es nicht ändern aber jede Frau weiß das sowas in den ersten 12 Wochen passieren kann leider!
          Natürlich bin ich auch dankbar für meine zwei gesunden Kindern und ich weiß sie brauchen mich auch!
          Klar ist mir auch das zwei unterschiedliche Meinungen nicht gut sind aber wie soll ich das sagen ein trennungsgrund wäre dies für mich nicht! Aber vielleicht hättet ihr ja einen Tip gehabt wie ich ihn vielleicht überzeugen könnte!

Unterschiedliche Denkweisen kann ich erst mal nicht herauslesen. Momentan scheint ihr unterschiedliche Wünsche zu haben.
Wenn ich von mir ausgehe, gab es wenig, was so wenig Bestand hatte als das, was wir nach vergleichbar schlimmen Ereignissen wollten.

Jetzt verarbeitet doch erst mal, was ihr erlebt habt, und dann redet ihr in ein paar Monaten noch mal darüber, wie es weitergehen soll.

(14) 31.01.19 - 09:05

Hallo, ihr solltet nochmal drüber reden und dann einen Abschluss in der Sache finden. Genauso kann er die Vergütung übernehmen, dafür bist du nicht alleine zuständig. Also ich zb weiß ganz genau, das ich nach drei Kindern keine Schwangerschaft mehr möchte! Die dritte passierte schon ungeplant und die Schwangerschaft war sehr aufwühlend für mich. Mein Mann hatte sich damals sehr gefreut, für mich war es, übertriebenermaßen eine Katastrophe. Abtreibung kam für mein Mann nichts in frage, ich spielte mit dem Gedanken. Die kleinste war gerade 1,5 Jahre alt und ich hatte gerade mehr Zeit für mich. Als der kleine dann geboren war, waren zwar alle Zweifel verflogen und ich liebe ihn genauso stark wie die beiden großen, aber mit 1000% Sicherheit weiß ich das ich kein weiteres Kind mehr möchte. Wir verhüten seid dem mit Kondom, weil ich keine Hormone möchte. Würde mein Mann jetzt dauernd sagen er will Noch eins, würde ich wahrscheinlich durchdrehen. Seid dankbar für eure beiden gesunden Kinder und verarbeitet erstmal den Verlust und genießt euer Leben. So eine Entscheidung sollte nur getroffen werden, wenn beide dahinter stehen.

(15) 31.01.19 - 10:52

Hallo,
es gibt für mich in so einem Fall nur folgende Wege:

1. Ihr setzt euch in einem ruhigen Moment zusammen und redet darüber, ob und wie ihr euch noch ein Kind vorstellen könnt und worin eure Ängste bestehen.

2. Wenn er kein Kind mehr möchte, sollte der erste Schritt sein, euch darüber einig zu werden, wie ihr vernünftig verhütet, damit es nicht nochmal zu einer ungeplanten Schwangerschaft kommt.

3. Du musst dir für dich klar werden, ob dir der Kinderwunsch wichtiger als deine Ehe und Familie ist oder ob du damit leben kannst, zwei statt drei Kinder mit diesem Mann an deiner Seite zu haben.
Kannst du nicht damit leben, bleibt dir die Möglichkeit, dich zu trennen, wobei ich es für schwierig halte, die Trennung zu verarbeiten, die Kinder aufzufangen und dann recht schnell einen Mann zu finden, der bereit für Patchwork und ein weiteres Kind ist.

Ich sehe das mit dem Zurückstecken übrigens etwas anders. Klar, erstmal wird dein Wunsch nicht erfüllt, aber insgesamt geht es weniger um dich als um das ungeborene Kind. Ein unerwünschtes Kind hat es nicht so leicht im Leben, weswegen ich der Meinung bin, dass man die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen sollte, bevor man ein Kind zeugt. Dazu gehört für mich, dass beide Elternteile es wollen und lieben und nicht nur einer seinen Willen bekommt. Alles andere geht oft zu Lasten des Kindes. Wenn du deinen Wunsch erfüllt bekomnst, könnte es also durchaus sein, dass dein Kind dann darunter leiden muss. Das würde ich nicht außer acht lassen.

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