Wieviel für Miete einplanen und welche Versicherungen machen Sinn?

    • (1) 01.02.19 - 12:17
      Kalkulation

      Hallo :)

      Wir sind eine junge Familie und suchen ab Ende des Jahres eine neue Wohnung. Ich sitze deshalb hier und berechne die finanzielle Lage.

      Aktuell sieht es so aus, dass wir zusammen ein Budget von knapp 2000€ haben ohne Kindergeld (der Lütte ist 2 Monate alt). Die Miete beläuft sich gerade auf 700€ warm (ein Schnäppchen in der Gegend) und unsere laufenden Kosten (ohne Kind aber mit Essen) belaufen sich auf etwa 600€.
      Es bleibt also noch gut etwas übrig, um es beiseite zu legen, für uns auszugeben und so weiter.
      Ich sollte wohl dazu sagen, dass wir kein Auto haben und in Zukunft auch darauf verzichten wollen nach Möglichkeit, weshalb die laufenden Kosten nicht so hoch sind, wie bei anderen (ich habe gelesen, dass ein Auto gut Geld fressen kann).

      Zu der Zeit, wenn wir eine Wohnung suchen wird unsere finanzielle Situation eine andere sein. Wir werden (wieder ohne Kindergeld) etwa 2500€ Budget haben. Also 500€ mehr und ich werde auch noch daheim sein mit dem Kleinen.
      Ein Jahr später werde ich wieder einsteigen und wir werden einen halben Kita-Platz benötigen. Da werden wir wohl ein Budget von ca 2400€ haben (mein Mann wird Stunden reduzieren, damit ich meine Ausbildung beenden kann). Welche Kosten kommen für so einen Platz auf uns zu?

      Ich habe jetzt für maximal 1200€ warm gerechnet für eine zukünftige Miete. Allerdings haben wir keinen großen Zeitdruck, weshalb wir eine Wohnung für längere Sicht suchen, also schon 4 Zimmer. Ist das unrealistisch zu stemmen?
      Nach meiner Ausbildung werden wir wohl ab 3500€ zur Verfügung haben. Das alles ist ohne Kindergeld gerechnet, weil ich das im Moment möglichst zur Seite lege für den Kleinen.

      Außerdem überlege ich, ob weitere Versicherungen Sinn machen. Aktuell haben wir Haftpflicht und Hausrat und wir wollen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Was findet ihr noch sinnvoll in einem 3 (bis irgendwann 4) Personenhaushalt? Auch die Zusätze bei der Krankenkasse, die sinnvoll wären, würden mich interessieren.

      Ich danke für eure Einschätzungen und hoffe, dass ich das verständlich formuliert habe.

      • (2) 01.02.19 - 12:23

        Ich denke das passt soweit! Wegen Versicherung finde ich persönlich (!) noch eine Unfallversicherung für sehr sinnvoll. Bei der Berufsunfähigkeitsversixherung darauf achten, dass sie für den zuletzt ausgeübten Beruf ist oder so ähnlich. Aber grundsätzlich Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung und Berufsunfähigkeitsversixherung ist schon mal gut 🤗 wir haben noch Unfall,Rechtsschutzversicherung und glasbruch-aber Rechtsschutz und glasbruch finde ich nicht so wichtig.
        Später wenn du arbeitest wäre noch Rentenversicherungen sinnvoll.

        • (3) 01.02.19 - 12:26

          Und zahnzusatzversicherung habe ich, die für alles 90%übernimmt. Das hat sich bei mir schon gelohnt mit zwei Kronen ☹️

      (4) 01.02.19 - 13:08

      Für den Kita-Platz musst Du mal googlen, wie es bei euch im Bundesland oder sogar Kommune oder Landkreis geregelt, da kocht jeder sein eigenes Süppchen und von 0 bis 700€ ist so ziemlich alles drin.

    • Hi,

      zu Versicherungen: wir haben weder Berufsunfähigkeits- noch Krankenzusatzversicherungen (aus diversen Gründen finden wir die nicht sinnvoll)Hausrat und Haftpflicht fände ich entsprechend bei dir ausreichend und würde nichts weiter abschliessen. Unfallversicherung ist Quatsch (Aussage diverser Versicherungs-Makler aus dem Bekannten und Verwandtenkreis), genauso irgendwelche Zusatzversicherungen in der Richtung fürs Kind.
      Kosten Kita-Platz: was da an Kosten auf euch zukommen kann dir hier keiner sagen, da die Spanne riiiieeesig ist! Beispiel: wir haben für 40 Stunden / Woche bei einer Tagesmutter 250 Euro bezahlt (wird hier vom Jugendamt gefördert), eine Freundin im Nachbarort hat in einer Kita eines privaten Trägers fast 700 Euro gezahlt. Gibt es denn überhaupt halbe Plätze bei euch? Habt ihr schon einen Platz sicher? Falls nein würde ich mich schnellstens kümmern und dann weisst du ja auch, was es kostet!
      Miete: die Hälfte der Einnahme für die Miete auszugeben wäre mir persönlich zu viel. Da ihr aber ja keine weiteren größeren Ausgaben habt, kann das passen. Wenn du später auch verdienst, klappt es sicher.
      Was ich nicht verstehe: dein Mann reduziert Stunden damit du deine Ausbildung weitermachen kannst und das führt nur zu einem minus von 100 Euro? Das erscheint mir sehr wenig, da kann ja nicht viel reduziert werden. Spielt der AG da mit? Bei uns gibt es da Grenzen.
      LG
      N.

      • (6) 01.02.19 - 13:41

        Ich würde nicht zwingend sagen, dass eine Unfallversicherung für ein Kind Quatsch ist. Wir haben unsere schon 2x in Anspruch genommen und sie hat Leistungen übernommen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht gezahlt hätte.

        • (7) 01.02.19 - 21:14

          Hi,

          darf ich fragen, was das konkret für Fälle / Leistungen waren?
          Wir waren eigentlich auch daran interessiert aber haben eben von mehreren Personen die vom Fach sind gesagt bekommen, das wäre nicht sinnvoll.
          LG
          N.

          • (8) 01.02.19 - 22:43

            Ich kenne tatsächlich mehrere Kinder deren Unfallversicherung in Anspruch genommen wurde.

            Fußballverletzung (Ball im Tor mit 5 so gegen das Auge bekommen, das die Sehkraft bei nichtmal 10% ist). Turnverletzung,...

            (9) 02.02.19 - 07:58

            Wir haben kosmetische Operationen etc. in unserer Unfallversicherung mitversichert. In beiden Fällen handelte es sich um abgebrochene bzw. ausgeschlagene Zähne. Bei Sohn 1 brach durch einen Sturz ein Teil des Schneidezahns ab. Die Krankenkasse hätte lediglich ein Kleben gezahlt. Es wäre also nur ein Stück angeklebt worden und man hätte es zum anderen bei genauere Betrachtung gesehen und zum anderen wäre die Variante nicht von dauerhafter Haltbarkeit gewesen. Da zahlte die Unfallversicherung eine komplette Überkronung. Sohn 2 hatte ebenfalls einen Zahnunfall. Er stürzte mit dem Fahrrad und knallte auf den Lenker. Dabei schlug er sich 2 Zähne komplett aus. Die gesetzliche KK hätte lediglich einen Platzhalter gezahlt. Eine Art Brücke. Dafür hätten die Nachbarzähne abgeschliffen werden müssen um die Brücke zu befestigen. Es hätte außerdem auch blöd ausgesehen. Die private Unfallversicherung zahlte anstandslos die Implantate und die damit verbundene Behandlung. Ich hielt die Unfallversicherung auch erst für Blödsinn, da ja im Prinzip alle Behandlungen, die medizinisch notwendig sind, durch die Krankenkasse gezahlt werden. Nun hatte das Kind von Freunden eine Verbrühung am Arm. Natürlich mit erheblicher Narbenbildung. Die private Unfallversicherung zahlte die komplette Narbenkorrektur. Die Krankenkasse hätte dies nicht gemacht, da es eine kosmetische Korrektur und keine medizinisch notwendige ist. Da fing ich dann darüber nachzudenken, dass es eventuell doch sinnvoll ist. Und prompt brauchten wir es tatsächlich 2x. Ebenso sind bei uns Reha-Maßnahmen und Therapien mit im Paket, die die Krankenkasse nicht zahlt.

            (10) 02.02.19 - 08:04

            Mir fällt gerade ein, dass wir sie schon 3x in Anspruch genommen haben. Mein Sohn brach sich beim Fußball den Mittelfuß und hatte einen Bänderriss. Die Behandlung lief über die Versicherung des Vereins. Nun war die Behandlung zwar abgeschlossen, mein Sohn hatte aber durch die Fehlbelastung eine Fehlstellung des Fußes und musste Einlagen tragen. Das ist ebenfalls noch eine Kassenleistung. Wenn er aber weiterhin im Leistungsbereich hätte Fußball spielen wollen, hätte er für die Fußballschuhe ebenfalls spezielle Einlagen gebraucht. Die wollte die gesetzliche Krankenkasse natürlich nicht zahlen. Das hat dann die private Unfallversicherung übernommen.

    (11) 01.02.19 - 13:27

    Bei Kita-Platz kommt es sehr darauf an, wo ihr wohnt.

    Bundesland: manche berechnen nach Einkommen gestaffelt, manche nach Geschwisterkinder u18 im Familienhaushalt gestaffelt.

    Jede Gemeinde hat dann noch ihre eigenen Preise, Öffnungszeiten.

    Von 0 Euro bis 300/400 Euro kenne ich einiges. Ganztagesplatz, Halbtagesplatz, mit Essen, Essen extra, Ausflüge, Sammelbeträge. Ab 3 Jahren werden einige Kindergartenplätze günstiger. Ob das überall so ist, weiß ich nicht.


    Miete/Fahrtkosen:
    je nachdem wo ihr wohnen wollt, können die Mietpreise und Fahrtkosten enorm unterschiedlich sein.

    Ländlich: wohnen super günstig.
    Aber mit zwei Autos (benötigt) unterm Strich wieder teurer.

    Stadt: unbezahlbar, dafür kein Auto notwendig.

    Stadtrand: 700-900 Euro kalt für eine 1 Zimmer-Wohnung, 30 Minuten Fußweg zur nächsten Haltestelle. Ab da super Anbindung. Auto von Vorteil.
    Aber mit Auto kann man auch in einen Vorort ziehen, wo es etwas günstiger zum Wohnen ist und die öffentliche Verkehrsanbindung etwas schwieriger.

    Da würde ich mich am Mietspiegel orientieren, wo ihr gerne wohnen möchtet.

    (12) 01.02.19 - 14:25

    Aus der Erfahrung im Bekanntenkreis finde ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung total überflüssig, ich habe noch nie gehört, dass die tatsächlich gezahlt hat.

    Die Miete finde ich echt teuer bei eurem Einkommen mit 1200 €.

    Bei mir hat der Krippenplatz damals fast 500 € gekostet und wir sind keine Großverdiener gewesen. Das musst du auch mit einkalkulieren.

    Lebensversicherungen finde ich dagegen sehr wichtig. Die muss man abschließen, wenn man jung und gesund ist.

    (13) 01.02.19 - 14:31

    Versicherungen sind ein sehr komplexes Thema, bei dem man, ohne es zu merken, sehr viele Fehler machen kann. Daher würde ich davon abraten sich in dem Punkt von Laien im Internet beraten zu lassen (wobei ich hier keinen angreifen möchte)

    Wir haben uns aus diesem Grund an ein freies Maklerbüro gewandt, die uns anhand unseres Budgets und unserer Lebensumstände einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz zusammenstellten und auch Mängel in unseren bisherigen Versicherungen korrigierten. Denn es kommt nicht nur darauf an, was für Versicherungen man hat, sondern auch welche und auch bei wem.

    Hier mal ein paar Beispiele die uns unsere Makler so erklärten:
    Einige Versicherungen, wie z.B. Verkehrsrechtschutz und Kfz Haftpflicht sollte man nicht beim gleichen Anbieter haben. Es kann vorkommen, dass man rechtlichen Beistand braucht um Ansprüche gegen die eigene Haftpflicht durchzusetzen,. Diese wird dann kaum den Anwalt bezahlen, der gegen sie selber rechtlich vorgeht.

    Bei der Lebensversicherung ist meine Freundin der Versicherungsnehmer, die versicherte Person jedoch bin ich. Auf die Weise geht im Todesfall das Geld direkt an meine bessere Hälfte, anstatt über Erbschaft und Steuerabzug.

    Da eine Lebensversicherung anscheinend mehrere Wochen braucht um das Geld auszuzahlen, haben wir eine Unfallversicherung mit Todesfall. Dadurch erhält meine Familie bei Vorlage des Polizeiberichtes innerhalb von 3 Tagen 10.000 € von der Unfallversicherung mit denen alle Verbindlichkeiten wie Beerdigung geregelt werden können, bis die Lebensversicherung tätig wird.

    Das ganze Versicherungspaket zusammenzustellen hat zwei Termine zu jeweils 1,5h gedauert, war aber sehr kurzweilung und informativ. Jetzt haben wir einen Versicherungsschutz dessen Leisungsinhalte wie Zahränder ineinandergreifen. Dort wo eine aufhört, fängt sofort die nächste an.

    Lange Rede kurzer Sinn. Lasst euch bzgl. der Versicherungen KOMPETENT beraten, nach Möglichkeit nicht von einem Vertreter der direkt für eine Versicherung arbeitet.

    Naja aber man hat ja trotzdem mehr kosten als Miete und Lebensmittel. Die wichtigste Versicherung ist eine Familienhaftpflicht. Da zahlen wir im Jahr für alle 82 Euro. Das ist echt ne Pflichtversicherung! Der Rest ist kann und nett zu haben aber nicht essentiell. Wir haben private Rentenversicherung von je 25/26 Euro im Monat, ich hab eine BU für 60 Euro im Monat und eine UV für 15 Euro im Monat. Dann haben unsere Jungs (der 2. Ist erst geboren worden, der bekommt das noch) sparbücher wo monatlich 70 Euro vom Kindergeld drauf gehen. Gut das hat nicht jeder und muss auch nicht. Aber was wieder so ziemlich jeder hat. Strom, da zahlen wir 80 Euro im Monat und Telefon/Internet zzgl GEZ zahlen wie monatlich ca 60 Euro.

    Wir zahlen 1300 Euro warm und effektiv 1200 Euro (bekommen pro Monat ca 1100-1200 Euro zurück)... Mein Mann und ich verdienen inkl Kindergeld und noch familiengeld knapp über 4000 Euro. Jetzt in der kommenden Elternzeit hab ich schon gerechnet, das es 3.400 Euro inkl Kindergeld und ohne familiengeld (Mein großer wird im März 3 und dann wird seines gestrichen und das für den kleinen gibt es erst ab Januar 2020.). Wir haben mittlerweile auch kein Auto mehr. Und nach Abzug aller fixkosten (Kinderbetreuung vom großen haben wir auch noch, ca 230 Euro) haben wir knapp 1100 -1200 Euro zum Leben! Wir haben ohne enorm viele unverpflichtende extrakosten schon fixkosten von ca 2200 euro. Wir haben im übrigen noch 2 Kredite. Von gesamt ca 450 Euro... bei gerade mal 2000 Euro blieben bei uns nix mehr zum Leben. Ca 600 Euro brauch ich im Monat für 4 Personen um Lebensmittel und hausverbrauch zu bezahlen ohne jeden Cent umdrehen zu müssen. Bei jetzt 2 wickelkindern, sind das allein 120 Euro im Monat nur für Windeln. Dank stillen spar ich mir zum Glück die pre Nahrung.

    • Und jedes Mal, wenn ich lese oder höre "Familie verliert durch Brand alles" frage ich mich, ob eine Hausratversicherung für ein paar Euro im Monat nicht auch doch noch drin gewesen wäre.

      • Klar wenn man hochwertige Dinge besitzt, keine Frage. Aber so hochwertig ist da nix. So oft kommt das jetzt nicht vor. Ein Haftpflichtschaden schon eher. Wenn man viel hochwertiges besitzt absolut wichtig. Aber gar ehrlich das hochwertigste was wir haben ist unser fernsehr. Aber bei so schicksalen, bekommt man normal spenden fürs nötigste und Möbel sind zur Not auch erstmal unrelevant und können nachgekauft werden. Oder man nimmt nen Kredit fürs nötigste auf. Zumal wir ein Sparbuch haben und unsere Kinder auch. Zur Not würden wir alle plündern und über die Jahre den Kindern das entnommene Geld zurück geben! Allein mein großer hat schon über 3000 Euro und wir über 1000. Das reicht für das nötigste im Falle des Falles.

        • (17) 01.02.19 - 15:30

          Das ist eine Philosophiefrage.
          Auch wenn ihr keine hochwertigen Sachen besitzt, Kleinvieh macht auch Mist.
          Stell dir vor ihr kommt auf einen Schaden von "nur" 10.000 €.
          Da macht es schon einen Unterschied ob man das Geld vom Sparbuch holt, oder von einer Versicherung die einem in den letzten Jahren deutlich weniger gekostet hätte.
          So ein paar Monate aus Koffern zu leben bis man mal Geld für einen Schrank hat wäre auch nicht mein Ding.

          Aber jedem das seine.

          Du könntest Dir also mal eben den kompletten Hausrat neu kaufen? Jeden Topf, jeden Teller, alle Kleidungsstücke für alle Familienmitglieder, alle Möbel, Kopfkissen, Decken, Elektrogeräte. Alles?


          Da geb ich doch lieber die paar Euro fuffzich für ne Versicherung aus, als am Ende in (lieb gemeintem) gespendetem Plunder dazusitzen oder dafür einen Kredit aufzunehmen.

          Und wer das Geld für dir Versicherung nicht hat, der bekommt auch keinen Kredit. Also gespendeter Plunder.

          • Klar ist es eine sinnvolle Versicherung. Wir nicht mal solch einen Wert. Erstmal bräuchte es eine neue Unterkunft. Das wäre schon mal das schwierigste, würden vermutlich bis wir eine neue bleibe hätten in der einzimmerwohnung meiner SM einziehen zur überbrückung. Kleidung kann man zur Not günstig und second Hand kaufen. Wir haben eh viel zu viel von allem, da reicht schon ein Bruchteil. Möbel bekommt man wenn man über eBay schaut sogar geschenkt, oder fast geschenkt. Da würde ich erstmal notdürftig was holen zurüberbrückung. Geschirr hat meine Tante und Mutter genug was nicht verwendet wird. Ob da jetzt Rosen drauf sind ist ja erstmal wurst! Das muss ja nach sowas nicht 1 Zu 1 gleichwertig ersetzt werden. Sondern einzig eine Funktion erfüllen. Und dann jeden Monat was anderes neu kaufen und das notdürftige ersetzen.

            Klar passieren kann sowas immer und im Elternhaus meiner Freundin gab es so einen Fall. Da ist der Trockner im Keller in Brand gestanden. Alles im Keller war hinüber und der Ruß hat alles im Erdgeschoss zerstört. Vielleicht holen wir uns irgendwann nochmal eine Hausrat aber aktuell drängt es nicht.

        (20) 01.02.19 - 22:45

        Na dann rechne mal grob hoch, was zu deinem Hausrat gehört. Das ist naiv gedacht!

        • Ja aber man benötigt nicht sofort alles 1 zu 1 und vor allem in der Not auf keinen Fall gleichwertig. Klar is es ärgerlich ggf
          alles aus eigener Tasche zu bezahlen oder einen aufstockend Kredit zu nehmen. Aber allein jetzt wenn der Lohnsteuerausgleich kommt. Die nächsten 2 Monate volles Mutterschaftsgeld.. andere steuerklasse und die Ersparnis durch den Autoverkauf letzten Monat...lässt uns locker 5000 Euro auf der Seite liegen haben in den nächsten 2 Monaten die wir in der Elternzeit nur wenn nötig angreifen würden.

          Ich sag auch nicht das die Hausrat ne unnütze Versicherung ist. Es gibt viele sinnvolle Versicherungen. Berufsunfähigkeit sollte auch jeder haben oder private Rente... selbst Zahnersatz ist sinnvoll (hab ich genau so wenig wie Rechtsschutz die eben so sinnvoll ist)... Und Zahnersatz würde wenn nur 2 Zähne zeitnah fällig wären mit Implantaten und ähnlichen nicht viel günstiger ausfallen als das nötigste im Hausrat zu ersetzen. Zumal die Küche, das wohl teuerste einer jeden Wohnung gar nicht inbegriffen ist und in neuen Wohnungen selten drin und wenn abgelöst werden müssen. Keine BU oder rv zu haben zusätzlich ist glaub wenn man es benötigt weit gravierender. N Hausrat hat man auch wenn nicht billig schnell refinanziert wenn nix hochwertig. Verdiensteinbusen kommen über Jahre viel teurer! Und da haben die wenigsten überhaupt nur eines davon. Wir werden bestimmt irgendwann noch eine Hausrat dazu nehmen aber aktuell haben wir genug auf der Seite um das nötigste ersetzen zu können und den Rest muss man halt sparen.

(22) 01.02.19 - 15:27

Hi,

Berufsunfähigkeitsversicherung ist finde ich mit die wichtigste. Meine hat völlig problemlos gezahlt (sie haben mich zu einem von denen bestimmten Gutachter geschickt der meine Berufsunfähigkeit sofort bestätigt hat. Und dass die Versicherung einen eigenen Gutachter bestellt (und bezahlt) finde ich völlig ok. Schließlich geht es um viel Geld), und ich kenne einige Leute bei denen das auch so war.
Klar liest man in den Medien immer negativ-Beispiele vom ewigen Rechtsstreit etc.
Ich möchte auf das Geld aus der BU nicht verzichten müssen, nur EU-Rente ist mager.
Ich habe ansonsten nur Haftpflicht, Hausrat, und Lebensversicherung.
Mit privaten Zusatzversicherungen kenne ich mich nicht aus, da privat versichert. Da habe ich nur eine krankentagegeldversicherung. Hat sich bei mir schon sehr rentiert.

(23) 01.02.19 - 17:54

Grundsätzlich wird geraten, nicht mehr als 30% des Einkommens fürs wohnen auszugeben!
Sprich mit 1200€ seit ihr bei 50%
Das ist definitiv zu viel!

Ob du nach der Ausbildung tatsächlich sofort einen Job hast und dann das verdienst, was du glaubst, steht noch in den Sternen. Mit dem Geld würde ich entsprechend jetzt noch nicht rechnen.

Versicherung würde ich definitiv eine private Rentenversicherung empfehlen und eine BU bei der ihr bei Nichtnutzung das geld wieder bekommt.
Zähne machen auch Sinn

Hallo,

die Kosten für den Kindergarten stellen viele Kommunen ins Netz, Stichwort zum googlen ist "Elternbeiträge" und Name der Stadt.

Mir fällt auf, dass du mit einem Job rechnest, den Du mal haben wirst (?) aber langfristig von einer Situation ohne Auto ausgehst. Ist das realistisch?

Die Diskussion um die Versicherungen verfolge ich mal aufmerksam ;-) Wir kündigen jetzt nach langer Diskussion unsere Kranken-Zusatzversicherungen (außer für die Kinder, für die kostet das nicht viel), auch die Haushaltsglas und Rechtschutz kommt weg.

Wir haben dann noch
Haftpflicht, Hausrat, Unfall, Lebensversicherung, Rentenversicherung, mein Mann eine Zahnzusatzversicherung.

LG!

(25) 01.02.19 - 21:46

https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/familie/fit-in-der-schule/versichern-nach-dem-ampel-prinzip-finger-weg-von-biene-maja-policen-oder-tabaluga-tarifen-welche-versicherungen-ihr-kind-braucht_id_5764077.html

Eine Unfallversicherung für Kinder empfinde ich sehr wichtig. Insbesondere wenn es zu solch schweren Unfällen kommen sollte, das es lebenslang auf Hilfen angewiesen ist.
Als Eltern... insbesondere wenn nur einer hauptverdiener ist, ist eigentlich eine Risiko-Lebensversicherung auch sehr wichtig. Im Falle des Falles wäre der Verlust des Menschen nicht nur menschlich, sondern auch finanziell ein Desaster.

Top Diskussionen anzeigen