Schwiegerfamilie nah oder weit weg?

    • (1) 04.02.19 - 05:19
      Family16

      Hey...
      Ich bin schwer und viel am überlegen.

      Ich will weiter weg von schwiegerfamilie wohnen, (weil ich so ein Leben was sie führen, nicht leben kann plus das einmischen nervt und ich bevorzuge Ruhe) ca 3 Stunden am Besten und dennoch „könnte“ ich Hilfe gebrauchen, falls ich z.B. weiter Schwanger oder seeehr krank mal werde. Vielleicht habe ich einfach auch nur Angst alles nicht zu packen.

      Meinem Mann ist es egal Hauptsache ich habe in der Wohnung und unser kleinen Spatz im Griff. Zudem arbeitet er viel und deutschlandweit. Also wohnen im Prinzip egal wo, da wo es uns als Familie gefallen wird. Meine Familie lebt nicht mehr.

      Was meint ihr? Nah oder weiter weg? Meine sehr guten und alten Freunde sind alle ausgewandert 🤷🏻‍♀️

      Ich möchte ernstgemeinte Tipps oder Erfahrung von Frauen lesen, keine idiotischen Kommentare bitte. Danke 🤗

      • Moin,

        "Wasch mich, mach mich aber nicht nass" funktioniert aber nicht.

        Wie wohnt ihr denn im Moment? Wie alt seid und habt ihr schon Kinder? Aus wem besteht "die Schwiegerfamilie"?

        Ich finde es sehr wertvoll Hilfe zu haben (und im Gegenzug dazu auch unterstützend da zu sein) - manchmal muss man schlucken, manchmal was sagen und sich abgrenzen - aber das gehört für mich zum Familienleben dazu...

        Lg

        • (3) 04.02.19 - 06:03

          Ja da hast du allerdings recht! Der Spruch sitzt 👍🏼

          Wir sind 25 und 32 Jahre, der kleine ist 6 Monate. Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht wo mein Problem genau liegt. Seine Familie ist groß alleine er hat 8 weitere Geschwister und die wiederum Kinder usw. mir ist das viel, andere hat zu laute Stimme und sie weiß aaalles besser und hat auch mehrere Kinder also sie weiß wie der Hase läuft usw. und Schwiegermutter genauso. Ich soll laut meinem Mann immer rechts rein und links raus plus nichts sagen. Respekt haben, also bleibe ich lieber in meinen vier Wänden und will meine Ruhe.
          Kannst du das nachvollziehen was ich meine? Wir sind alle muslime und deshalb hat Respekt usw oberste Gebot, ach und wenn ich bei denen war und mal nicht gebetet habe, was ich mir da anhören musste. 🙄 es nervt einfach nur noch ... kann das nicht in Worte fassen.

          PS: am liebsten würde ich nur einen einfachen Satz sagen wie: ich mache schon das richtige/ich bin eine gute Mutter/ich weiß was ich mach.

          Aber für diese Sätze müsste ich „älter“ sein und auch mehrere Kinder haben 🤦🏻‍♀️

          Liebe Grüße auch von mir Landkind2015 🤗

          • Schwierig.
            Es müssen ja nicht drei Stunden Autofahrt sein. Vielleicht reichen 30 Minuten auch,dass du deine Ruhe hast? Falls doch mal Hilfe gebraucht wird von euch oder auch umgekehrt dann ist es ein machbarer Katzensprung.

      (5) 04.02.19 - 08:13

      Also, ich hätte sehr sehr gerne ein gutes schwiegerverhältnis gehabt. Ganz egoistisch für mich, aber vor allem für die Kinder. Ist leider nicht so. Wir wohnen 3 km auseinander, und sehen uns mittlerweile nur noch 4-6 mal im Jahr. Und das ganz kurz.

      Wasch mich aber mach mich nicht nass gibt es nicht. Also, sich nur die Rosinen aus so einer Beziehung rausspicken finde ich unverschämt.
      Du musst doch nicht so ein Leben wie deine Schwiegerfamilie führen wie die, nur weil ihr nah wohnt. Tritt mal was selbstbewusster auf, und sag was du denkst. Man muss sich nur weil man nah ist nicht jeden Tag sehen.

      Bei 3 Stunden weg, hast du sie sicher gerne mal über ein paar Nächte da. Das wäre gar nichts für mich.

      Also ich würde nah wohnen bleiben, und ein paar Regeln aufstellen, wenn dir das zu viel ist.

      (6) 04.02.19 - 09:32

      Hallo,

      wir haben hier keinen im Umfeld, der uns die Kinder abnehmen könnte. Das war auch nie anders.
      Die Schwiegermutter wohnt ca. 350 km entfernt.
      Das finde ich gar nicht so schlecht, weil sie sonst wahrscheinlich dauernd hier auf der Matte stünde.
      Es ist nicht so, dass wir uns nicht vertragen, aber wenn wir uns ständig auf der Pelle hängen würden, wäre das keine gute Idee. #schwitz

      Mein Mann und ich haben beide Arbeitszeiten, die man mal verschieben kann und könnten auch beide mal Home Office machen.

      Alle Eventualitäten im Leben kann man nicht einplanen.
      Wie lange alte Leute noch fit sind, weiß keiner. Da kann sich die Situation, wer wem helfen muss, schnell umkehren.
      Hier haben einige Familien auch Babysitter, die die Kinder aus der Betreuung abholen und noch ein, zwei Stunden zu Hause auf sie aufpassen oder ähnliches.

      Ich würde das davon abhängig machen, wie flexibel Ihr im Beruf seid und wie das Verhältnis zu den Schwiegereltern ist.
      Da das nicht so gut zu sein scheint, würde ich eher weiter weg ziehen, es sei denn, Du bist Krankenschwester oder in einem ähnlich unflexiblen Beruf mit Arbeitszeiten außerhalb der Betreuungszeiten von Kitas.

      LG

      Heike

    • (7) 04.02.19 - 10:08

      Wenn die Familie so groß und erdrückend ist, würde ich auch weg ziehen. Da es scheinbar egal ist, guck doch mal wo die Rahmenbedingungen für dich am besten sind. Wo gibt es ausreichende Kita-Plätze, gute Schulen, gute Infrastruktur! Und dann ab auf Wohnungssuche. Du hast nur ein Kind und eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Was brauchst du da Personen im dich rum die dich erdrücken? Für krasse Fälle gibt es Haushaltshilfen von der Krankenkasse. Hab mehr MUT. Du hast nur ein Leben. Also gestalte es wie du es möchtest.

      (8) 04.02.19 - 10:08

      Bei uns waren beide Familien weit weg, meine 300 km, seine 700 km, seine ist mittlerweile tot. Wie waren immer froh daß sich niemand bei uns eingemischt hat, ich hätte das weder von meiner noch von seiner toleriert. Meine Mutter sehen wir 3 Mal im Jahr, das reicht. Wir telefonieren aber mehrmals die Woche. Als meine Schwiegereltern noch lebte er es ähnlich.
      Es gab bisher keine Probleme die ich nicht auch alleine lösen könnte, dafür muss ich mir den Stress mit einer besserwissenden Familie nicht antun.

      LG
      Visilo

      Die Schwiegerfamilie nur dann zu wollen, wenn man deren Hilfe benötigt, finde ich unter aller Kanone. Lerne alleine klar zu kommen, dann ist auch egal, wohin ihr zieht.

      (10) 04.02.19 - 10:54

      Hey,
      also meine Schwiegerleute sind echt Goldwert!Ich liege gerade aufm Sofa und ruhe mich aus,da ist erkältet bin.Meine Schwiegermom hat heute morgen frei und wie selbstverständlich meinen Mini Mann mir heute abgenommen!
      Klar haben wir auch Diskussionen und unterschiedliche Meinungen und manchmal kracht es auch aber wir raufen uns immer wieder zusammen!
      Schwiegermom nervt mich manchmal aber auch meine mutter nervt mich manchmal wegen dem besserwissereien in Bezug zum Kind zb.Aber ich bin nicht aufm Mund gefallen und rede wenn mich was stört!Bedanke mich aber auch sehr oft und sehr gern,weil ich sehr froh bin das sie mir den kleinen so oft ich brauche abnimmt und sie macht es sehr gerne!Mein kleiner liebt seine Omas und Opas sehr!

      Es geht auch ohne Familie im Nahbereich. Die Familie ist ja wirklich groß und ich stelle mir das auch nervig vor.
      Ich verstehe aber nicht, warum Ihr keine Freunde habt. Für mich klingt es so, als wäre ein Umzug eine Chance, Menschen ausserhalb der Familie kennenzulernen.
      Irgendwann gehts Du arbeiten, bekommst vielleicht noch ein Kind... überlegt es Euch gut. Ich persönlich wäre weg! Was für ein Luxus, keine Rücksicht ohne Rücksicht auf die Arbeit oder Kitaplatz ein Zuhause aussuchen zu können. Wasser, Berge, Dorf, Großstadt... ich bin ein bisschen neidisch.

      (12) 04.02.19 - 12:23

      Hey, ich würde meinen Wohnort nicht vom Faktor „vielleicht helfen sie mal mit den Kindern“ abhängig machen, wenn Euer Verhältnis sowieso nicht das beste ist! Da ärgerst Du Dich auf lange Sicht nur herum und wirst nie zufrieden sein. Außerdem weisst Du doch nicht, ob sie überhaupt so gerne und oft helfen würden?
      Vielleicht werden sie auch krank oder was weiss man...
      Als kleine Familie würde ich mir den Alltag so einrichten, dass ich gut ohne Personen auskomme, die ich nur gezwungenermaßen in meinem Leben haben möchte.

      Auch gute Freunde helfen sich gegenseitig und es gibt Babysitter... kann man alles organisieren!

      Viel Glück

      (13) 04.02.19 - 12:41

      Ich bin der Typ Mensch, der einen "Sicherheitsabstand" zu Eltern und Schwiegereltern haben will.
      Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen gelingt das eigenständige Leben so besser und Eltern und erwachsene Kinder können einander besser respektieren und einander mehr zutrauen.

      Für mich heißt Ehe und eigene Familie aber auch, dass ich/mein Mann mich selber kümmer, d. h. dass wir es in Schwangerschaften, Krankheit etc. erst mal alleine stämmen müssen.
      Was nicht heißt, dass meine Eltern im Notfall nicht doch da wären, wenn ich z. B. Bettruhe halten müsste und mein Mann sich nicht freinehmen könnte. Aber im Notfall und nicht (überspitzt gesagt) wegen jedem Kleinscheiß;-)
      Man wächst ja auch an seinen Aufgaben, ich bin mir sicher, dass du es auch ohne Schwiegerfamilie und Freunde hinkriegst.#liebdrück

      Weiter weg muss ja auch nicht gleich das andere Ende von Deutschland sein.
      Meine Eltern wohnen 2,5h von meinen Großeltern entfernt. Das ist die Entfernung, die man gerade noch an einem Tag machen kann, wenn es sein muss. Daran würde ich mich orientieren.
      Wenn seine Eltern älter werden, kann das schnell nötig sein - auch wenn seine Brüder in der Nähe wohnen. Nach dem Tod meines Großvaters war mein Vater der, der am häufigsten gefahren ist, obwohl zwei seiner Geschwister näher dran wohnten, eine sogar vor Ort.

      (14) 04.02.19 - 12:56

      Meine Mutter hat früher 1 Stunde Autofahrt entfernt gewohnt (verstehen uns gut) und immer wenn sie zu Besuch kam, war sie gleich den ganzen Tag da, sonst lohnt sich die Fahrt ja nicht. das fand ich auch anstrengend, obwohl ich sie sehr schätze und liebe. Jetzt wohnt sie hier in der Nähe und wir können uns auch einfach nur für ein paar Stunden sehen, das ist viel angenehmer. Ich will damit nur sagen, wenn du weiter weg fährst, werden sie länger zu Besuch bleiben, eventuell über Nacht und wenn du Pech hast gleich ein paar Tage. Das ist doch viel anstrengender, als ab und zu ein paar Stunden die Familie zu sehen und dann nach Hause zu gehen. Kannst du nicht manchen Themen ausweichen? Wieso wissen sie das du nicht gebetet hast? Erzähl einfach weniger. LG

      (15) 04.02.19 - 13:49

      Kommt darauf an, wie es dir mit deinen Schwiegereltern geht.

      Würdest du Hilfe auch von ihnen annehmen, wenn du diese bräuchtest?

      Warum möchtest du soweit/brauchst diese Ruhe?
      Verhalten sie sich aufdringlich? Verhalten sie sich so, dass es etwas mit ihnen zu tun?

      Oder geht der Ruhewunsch eher von dir aus?
      Würden sie auch bei einer halben Stunde Entfernung Abstand halten? Deine Ruhe respektieren?

      Ist es eher das Problem mit den "Einheimischen", dass du da nicht warm wirst?
      Dorf, Land oder Stadt?
      Wie sieht das Leben in der nächt größeren Stadt aus?

      (16) 04.02.19 - 15:37

      "plus das einmischen nervt und ich bevorzuge Ruhe) ca 3 Stunden am Besten und dennoch „könnte“ ich Hilfe gebrauchen, falls ich z.B. weiter Schwanger oder seeehr krank mal werde."
      Einmischen dürfen sie sich nicht, aber parat stehen, falls du mal Hilfe brauchst, sollen sie schon #kratz.
      Mein Tipp: Abstand halten und für Hilfe von extern bezahlen (Babysitter, Kinderfrau, Haushaltshilfe...).

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