Kindergarten Entscheidung

    • (1) 13.02.19 - 19:24
      Qualderwahl

      Hey,

      wir sind gerade auf Kindergarten suche und ich wüsste gerne wie ihr entscheiden würdet..

      Wir haben ein Kindergarten im Ort der zu Fuß ca 15 Minuten beansprucht. Dort gehen alle Kinder in der Nachbarschaft hin. Er ist aber eher noch etwas veraltet. (Eingewöhnung ca 1 Woche, Kinder dürfen wenig selbstbestimmen) Der Kindergarten ist auch etwas größer für unsere Umgebung. 120 Kinder.
      Alles an sich passt der Kindergarten für uns eher nicht. Wir sind schon etwas moderner in der Erziehung und finden es wichtig, dass Kinder auch mitbestimmen dürfen.

      Der andere Kindergarten ist in einem Teilort. Wir fahren ca 10 Minuten mit dem Auto.
      Der Kindergarten hat 70 Kinder. Eingewöhnung ca 4 Wochen (ganz nach Bedarf des Kindes) die Kinder dürfen selbstbestimmen und haben Kinderkonferenzen, zudem dürfen sie alleine in den Garten.
      Es ist ein Bildungshaus und arbeitet mit der Grundschule zusammen. Wenn er dort in den Kindergarten geht würde er dann auch da in der Grundschule gehen.
      Die Grundschule von uns im Ort ist allerdings nur 5 Gehminuten entfernt von uns.

      Wir fühlen uns mit Kindergarten Nummer 2 wohler. Er entspricht unseren Erwartungen. Aber da alle Kinder aus der Nachbarschaft in den anderen Kindergarten gehen, sind wir uns nicht ganz sicher. Was würdet ihr machen? Die Fahrerei ist egal es geht alleine um die anderen Kinder. Dass er alleine in einem anderen Kindergarten und später in einer anderen Grundschule ist.

      Liebe Grüße

      In welchen Kindergarten würdet ihr?

      Anmelden und Abstimmen
      • Ganz klar der Kindergarten im Teilort!
        Die Freunde von dort werden doch dann auch in die Schule in euren Ort gehen, wenn sie (Kiga&Schule) zusammen gehören, oder nicht?

        • (3) 13.02.19 - 19:33

          Ja genau. Die Kinder in dem Kindergarten im Teilort sind dann dort auch in der Grundschule und die Realschule ist dann wieder bei uns im Ort

      (5) 13.02.19 - 19:31

      Ich würde in den nähergelegenen gehen.
      Mein Neffe wird auch tagtäglich in einen Kindergarten in einem anderen Ort gefahren und hat praktisch keine Freunde in der näheren Umgebung, sprich, wenn er jemanden treffen will, muss wieder irgendwer fahren. Ich persönlich finde das total bescheuert. Konzept hin oder her, es is nunmal "nur" der Kindergarten. Ich würde da die Kirche im Dorf lassen, was Konzepte angeht und den ganzen Pipapo.

      • (6) 13.02.19 - 19:34

        Nachtrag: könnt ihr wirklich selbst entscheiden, in welche Schule euer Kind mal geht? Wir haben 2 in der Stadt, eine ist 5 Gehminuten weg, die andere 10 Minuten Busfahrt. Unser Kind MUSS aber, aufgrund der Aufteilung der Stadt, in die weiter entfernte Schule gehen. Wenn wir die andere wollen, müssten wir einen Gastschulantrag stellen oder umziehen. Vielleicht da mal noch zur Sicherheit informieren.

        • (7) 13.02.19 - 19:39

          Ja das geht bei uns. Müssen zwar ein Antrag ausfüllen, weil alles Schriftlich geschehen muss aber das geht bei uns tatsächlich

      Für die einen ist es „nur der Kindergarten“, für andere die prägendste Zeit der Kindheit 🤷‍♀️.

      • (9) 14.02.19 - 08:16

        Ich kann ja nur für mich sprechen. Ich persönlich kann mich kaum noch an den Kindergarten erinnern und das obwohl ich auf einem katholischen war. Prägend war höchstens, dass ich gelernt hab wie man HalliGalli spielt.

        • (10) 14.02.19 - 08:53

          Ich war selbst auch ( mit einem Freund zusammen) in einem anderen Kindergarten, als alle anderen Kinder aus dem Ort, in dem wir gewohnt haben.

          Wir kannten keine Kinder aus unserem Ort und haben die erst in der Grundschule dann kennengelernt. Die anderen kannten sich da aber alle schon. Es hat schon etwas gedauert, bis man da agekommen ist. Mit den Kindergartenfreunden war dann ab der Grundschule auch wieder Schluß mit dem Kontakt. Ich war schon froh, dass ich da ann nicht alleine war.

          Man kann sich vielleicht nicht so genau erinnern, aber gerade im Kindergarten werden doch viele Weichen gestellt.

          (11) 14.02.19 - 13:05

          Nur weil man sich nicht dran erinnert, heißt es nicht, dass einen eine Zeit nicht geprägt hat.
          An die ersten 1-3 Lebensjahre kann man sich auch nicht erinnern und dennoch prägen sie einen enorm. Mehr als sich manch einer vorstellen mag. 😉

Mal von dem Konzept abgesehen würde ich den Kindergarten wählen, der euch am besten gefällt.

Wir ziehen von der Stadt aufs Dorf und werden trotzdessen, dass unsere Kinder ihre Spielkameraden im Dorf haben werden, den Kindergarten nicht wechseln. Wir nehmen dann 30 Minuten Fahrt in Kauf - wobei wir sowieso in der Stadt arbeiten. Wieso? Weil die Einrichtung, auf die sie jetzt gehen einfach besser bildet und fördert. Das könnte der Dorfkindergarten schon aus Kostengründen gar nicht bieten. Natürlich ist es erstmal doof, aber ich finde Erziehung und Bildung wichtiger. Die Freunde können sie auch nach der Kita oder der Schule treffen.

Ich würde auch den näheren Kindergarten wählen.
"Modern" heißt nicht immer gleich besser.

Und Theorie und Praxis sind oft ganz weit auseinander.
Wir sind auch Bildungshaus, Sprachkita und Inklusionsstätte.......also voll im Trend......was das aber für ein Aufwand ist, den man unterbersetzt gar nicht bewältigen kann, sieht niemand.
Oft bleiben die Kinder und die wirkliche Pädagogik auf der Strecke, aber Hauptsache man macht jeden Trend mit.
Deshalb würd ich mich auf jeden Fall für die nähere entscheiden, auch weil ich es ganz furchtbar finde, wenn Kinder immer in die Kita gefahren werden.

  • (14) 13.02.19 - 20:26

    Ja das mit dem Fahren stimmt. Hatten wir mit dem Kindergarten bei uns auch angesprochen aber das ist eine Grauzone, da sie schuld sind wenn etwas passiert lassen sie die Kinder nur abholen und nicht selbst laufen

    • Warum soll der Kindergarten schuld sein, wenn einem Vorschulkind was passiert während dem Nachhauseweg!?

      Da füllt man als Eltern einen Zettel aus, daß das Kind allein läuft und der Kindergarten ist rauß

      • (16) 13.02.19 - 21:32

        Das haben die heute so zu und gesagt

        • (17) 13.02.19 - 21:33

          Sie sagten dass es auch darauf ankommt wir das Kind drauf ist. Jeden Tag anders. Ist es verschlafen geht es nicht, ist es durcheinander geht es nicht. Aus dem Grund machen sie das so nicht.

      (18) 13.02.19 - 22:25

      Das gibt es bei uns auch nicht. Die Kinder müssen persönlich übergeben werden. Sie dürfen weder alleine kommen, noch alleine gehen. Auch wenn ich 20 Zettel ausfülle...

      VG Isa

(19) 13.02.19 - 20:17

Mir wäre der Aspekt offenes oder geschlossenes Konzept noch wichtig. Weißt du da etwas darüber?

Ansonsten würde ich nach Bauchgefühl entscheiden, also wohl mit dem Auto weiter weg fahren.

Wir wohnen aber in der Stadt, hier geht eh jeder irgendwo anders hin.

Ich komme aber vom Dorf, der Kiga im Dorf war grauenhaft, ich war dort.

Mein jüngerer Bruder wurde immer in den nächsten Ort gefahren, er hat auch im Heimatort viele Freunde gefunden, das war kein Problem.

  • (20) 13.02.19 - 20:25

    Der im anderen Ort hat ein offenes Konzept.
    Sie gehen partnerschaftlich mit den Kindern um. Die Kinder dürfen immer wann sie wollen in den Garten usw.

    Das möchte der andere Kindergarten auch machen aber dauert wohl noch etwas. Sie bauen erstmal den ganzen Kindergarten um.

    • Hallo ein kurzer anreiz:

      Meine Tochter war in einem offenen Konzept wir haben hier im ort beides vertreten, ich hab diesen Kindergarten damals gewählt weil er 3 Straßen weiter war.
      Bis auf kleine Schwierigkeiten kam meine Tochter dort ganz gut zurecht Aber als Sie in die Schule kam fiel sofort auf welche Kinder aus welchem Konzept kamen.
      Viele Kinder aus dem offenen Kindergarten taten sich plötzlich schwer mit den vielen Regeln und das man eben nicht nur machen kann wozu man lust hat.
      Desweiteren waren die ausm geschlossenen Konzept besser gefördert was schreiben, Zahlen anging.
      Tochter nr 2 wird wohl den anderen kindergarten besuchen

      Lg

      (22) 13.02.19 - 22:40

      Dann lieber doch den im Ort. Ich habe schon 2 Mal sehr schlechte Erfahrungen mit dem offenen Konzept gemacht. Da spart man halt Personal, das ist nix.

      Und ihr steht auf offenes Konzept und das jeder machen kann wie er lustig ist? So kann man Selbstbestimmung auch nennen

      Jeder sieht das anderes...offenes Konzept wäre für uns Ausschlusskriterium

      • (24) 14.02.19 - 08:45

        Es ist im Prinzip egal auf was wir stehen, denn es werden alle in der Umgebung auf offen umgestellt.

        Aber ja, ich finde Kinderkonferenzen gut. Ich finde es gut ein Kind auf partnerschaftlichen Ebene zu begegnen und nicht unterordnen müssen. Selbstbestimmen heißt nicht alles zu machen was man möchte denn auch dort gibt es Regeln. Nur eben Regeln die man erklären kann und die man wenn es keinen Sinn macht aufhebt. Es gibt auch Rituale uns Strukturen. Außerdem finde ich eine Eingewöhnung von 4 Wochen optimal. Und zum Personal.
        70 Kinder auf 12 Erzieher find ich jetzt nicht sehr wenig.

        Komisch dass jetzt jeder diesen Kindergarten schlecht redet wo ich doch schon geschrieben hab dass wir den sehr gut finden uns nur eben nicht wissen ob wir den anderen nehmen wegen den Kindern in der Nachbarschaft. Was wir gut finden und nicht und welches Konzept, ist unsere Sache. Mir ging es alleine darum was ihr machen würdet wenn ihr ein Kindergarten in der Nähe habt bei dem ihr kein gutes Gefühl habt und einen ein Ort weiter aber der sehr gut auf euch passt.

Ich würde nicht überlegen und den nähergelegenen nehmen.
Das ist für die Sozialkontakte Eures Kindes besser und für euch schlichtweg praktikabler/einfacher auf Dauer.
Bin aber auch nicht überzeugt von „offenen Konzepten“ daher ist für mich die Entscheidung so einfach.

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