Kinderlärm und Nachbarn

    • (1) 17.02.19 - 12:13

      Hallo Community,

      seit 5 Monaten wohnen wir (Mann,ich,zwei Kleinkinder) in unserer jetzigen Mietwohnung.
      Seit ein paar Wochen meint die Partei unter uns bei jeden „Lärm“ von unseren Kinder wie wild gegen die Decke zu klopfen. Wir haben schon versucht mit den Nachbarn zu reden, allerdings wird die Türe nicht aufgemacht bzw. wird sich vor uns versteckt. Ich finde dieses Verhalten total unverständlich! Ich muss dazu sagen das unsere Kinder nicht lauter sind als normal, wir haben z.B kein Bobbycar in der Wohnung und rennen und trampeln dürfen sie zu Hause auch nicht. Mit dem Vermieter hab ich auch schon gesprochen aber da kam nicht wirklich was raus.
      Was würdet ihr machen? Das gegen die Decke gehaue ignorieren? Ich bin eigentlich immer für miteinander reden, aber das ist ja wohl nicht möglich?!

      Lg

      • Du hast ja schon einiges versucht. Wenn euch das Geklopfe nicht stört, dann würde ich das einfach ignorieren. Ansonsten nochmal das Gespräch mit dem Vermieter suchen, er muss ja dann irgendwie handeln.

        Ignorieren. Mitmieter müssen ein gewisses Maß an Kinderlärm dulden.
        Dazu gibt es sogar Gerichtsurteile.

        Sagen wir mal so, Kinderlärm kann schon als sehr störend und unangenehm empfunden werden, wenn man genau darunter wohnt. Vor allem, wenn vorher keine kleinen Kinder dort gewohnt haben. Größere Kinder machen ja in der Regel weniger Lärm.
        Wahrscheinlich ist der Boden nicht besonders gut gedämmt... ist bei meinen Eltern auch so. Die wohnen quasi mit den beiden Jungs oben drüber zusammen- man hört wirklich alles, allerdings sind die beiden auch extrem laut und wild und es gibt viel Geschrei.

        Reden solltet Ihr auf jeden Fall mit den Nachbarn, vielleicht gibt es ein paar bestimmte Dinge, die stören. Zum Beispiel, wenn Holzklötze oder irgendwas Hartes auf den Boden geschlagen wird, viel gerannt wird oder etwas herumgeschoben.

        Wenn sie nicht antworten, vielleicht nen Zettel schreiben? Ansonsten ignorieren, hilft ja nichts, wenn sie nicht reden wollen.

        Es könnte auch helfen, ein paar Teppiche auszulegen, dann wird ein Teil des Lärms etwas abgefangen.
        Altbau ist meist schwieriger als Neubau.

        Lg

      • Ich würde einen freundlichen Brief schreiben und um ein persönliches Gespräch bitten. Es würde euch leidtun, dass sie sich belästigt fühlen. Da Lärmempfinden immer sehr subjektiv ist, würdest du gern auch mal runterkommen und dir selbst anhören, wann sie es als besonders störend empfinden. Dann würdet ihr überlegen, ob und in wieweit man Abhilfe schaffen kann.

        Ich kann so etwas immer nur schwer verstehen, es gibt wirklich Lärm der stört, aber da kann man doch reden.
        Wenn ich in ein Mehrfamilienhaus ziehe, dann muss mir doch klar sein, dass nicht jeder dort so lebt wie ich.
        Es sollte schon so sein, dass jeder Rücksicht nimmt, aber dumm gegen die Decke wummern und sich dann verstecken ist auch nicht gerade konstruktiv.

      • Finde das Verhalten der Mieter unter euch auch etwas eigen. Einerseits beschweren mit der Klopferei (möchte mal gern deren Decke sehen😂), aber andererseits zu keinem Gespräch bereit sein.
        Vermutlich ist ihnen bewusst, dass sie machtlos gegen etwas Kinderlärm in einem Mehrparteienhaus sind.
        Ihr habt versucht mit ihnen zu sprechen. Mehr könnt ihr nicht machen.
        Was wolltest du eigentlich vom Vermieter bzw. was sagt er zu normalem Kinderlärm?

        • Ich wäre immer vorsichtig damit zu sagen, dass Nachbarn keine Handhabe gegen Kinderlärm haben. Diese Gerichtsurteile wiegen in trügerischer Sicherheit.

          Aber mal ehrlich, auch Familien brauchen die Rücksichtnahme der Gemeinschaft.
          Bspw gibt es in unserer Gemeinde keine Mittagsruhe. Wer hindert den Nachbarn daran zwischen 13 und 15 Uhr die Wand neben dem Kinderzimmer mit dem Schlagbohrer zu bearbeiten, oder Fussleisten anzuhämmern? Bisher wurde Abstellen von Kinderwagen, Laufrad und Schuhe im Flur geduldet? Tja...

          Ich meine damit nur, stellt euch mit euren Nachbarn gut. Sucht das Gespräch, nehmt Rücksicht, versetzt euch in deren Lage.
          Mit verständigen Nachbarn kann man besprechen wann sie ihr Ruhe möchten. Vielleicht lässt sich ja arrangieren dass man in dem Zeitfenster auf den Spielplatz geht. Spüren Nachbarn, dass man sich auch für deren Bedürfnisse interessiert können alle entspannter zusammenleben.

          LG
          Muriel 🐇

          • Die TE hat doch versucht ein Gespräch zu führen. Wenn sie ihr nicht mal die Tür öffnen....
            Wir wohnen ländlich in einer Kleinstadt. Hier macht auch jeder was er will. Aber das wusste ich.
            Wenn die Leute z. B. Schichtarbeiter sind, kann man sich mit Oropax helfen.
            Aber einfach nicht die Türe öffnen und an die Decke pumpen zeugt auch nicht gerade von gut miteinander auskommen.

      Habt ihr euch denn bei eurem Einzug mal vorgestellt? So haben wir es bei uns im Haus gehalten und dann nach dem größten Stress die anderen auf ein Glas wein zu uns eingeladen. Wenn man ein wenig ein persönliches Verhältnis aufbauen kann, hilft das viel fürs Verständnis 😉.
      Vielleicht schreibst du ja einen persönlichen Brief und lädst sie mal zu Kaffee und Kuchen ein.
      Das Verhalten der anderen ist natürlich nicht sehr nett, aber Kinderlärm kann schon stören (wenn man etwa Schicht arbeitet oder so). Und ich würde da lieber versuchen, das Verhältnis zu verbessern, denn sonst fühlt man sich ja irgendwann in seinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl, wenn man bei jedem Mucks auf Geklopfe von unten wartet...

      Hallo.

      Ehrlich gesagt finde ich das Verhalten eurer Nachbarn mehr als schräg. Als erwachsener Mensch sollte man doch in der Lage sein über seine Situation zu sprechen anstatt sich zu verkriechen und gegen die Decke zu Hämmern?! #kratz

      Stört euch das geklopfe denn sehr? Ich würde vermutlich beim nächsten Klopfen nochmal klingeln und das Gespräch suchen. Ansonsten um ein Gespräch bitten falls man sich mal zufällig im Flur trifft (das lässt sich doch normalerweise kaum vermeiden). Falls sie wirklich zu keinem Gespräch bereit sind würde ich das Klopfen einfach ignorieren und genau so weiter machen wie ich es für richtig halte. Ganz ehrlich, wenn man vernünftig miteinander spricht lässt sich meist eine Lösung finden. Dafür müssen eure Nachbarn aber auch bereit sein zu sagen was sie stört. Sind sie das nicht haben sie eben Pech gehabt.

      Was man tun kann um Lärm zu reduzieren hängt ohnehin maßgeblich davon ab was die Nachbarn stört. Ist es ein bestimmtes Geräusch, eine bestimmte Uhrzeit... Wie gesagt dafür muss man aber in der Lage sein den Mund auf zu machen.

      Liebe Grüße

      Naja was sollt ihr noch machen? Wenn sie nicht reden wollen ist es deren Pech. Wir sind auch gerade umgezogen und hanen uns von 70m2 auf 120m2 vergrößert. Die erste Zeit war hier viel Gewusel, die Kinder waren total aufgedreht und aufgeregt, alles war neu. Mittlerweile gehts. Sie sind 8, 3 und fast 1 Jahr alt. Ich versuche das laufen zu vermeiden, klappt aber bei der mittleren nur semi gut 😂 Getrampelt oder gesprungen wird eh nicht, aber ansonsten lasse ich sie spielen. Falls es jemanden stört kann er gerne mit uns reden und wir können versuchen eine Vereinbarung zu finden (Schichtdienst, bestimmte Uhrzeiten ect) aber ansonsten lasse ich sie spielen. Hier wurde schließlich nach Jungen Familien für die Wohnung gesucht und die Kinder sind nur einmal klein und müssen doch auch spielen dürfen. Ab 18 Uhr Ist hier zb eh Schicht im Schacht und am Wochenende wird hier morgens kein halli galli gemacht. Aber ich versteh nicht was das Geklopfe soll. Das stellt dich noch mehr unter Druck und da sie nicht reden, weiß man nicht mal was stört. Meine Kinder sind zb sehr laut vom reden und lachen her... sorry aber das bekomm ich nicht weg. So oft sage ich, bitte nicht zu laut, Aber wenn sie lachen dann lachen sie. 🤷🏻‍♀️

      Finde das Verhalten eurer Nachbarn auch unmöglich. Ein gewisser lärmpegel muss man akzeptieren oder eben nicht in eine Mietwohnung ziehen. Sonst muss man sich ein Eigenheim zulegen und hat seine Ruhe. Wir haben auch 2 kinder und natürlich machen die mal Krach und rennen im Wohnzimmer. Das kann man doch gar nicht vermeiden ansonst hilft sicher ein teppich. Ich würde ein Brief schreiben und um ein persönliches Gespräch bitten.wenn dabei sich niemand meldet den Vermieter informieren und gut .mehr könnt ihr dann auch nicht machen .

      Ich habe die Erfahrung gemacht fast überall so Leute gibt die sich an allem stören und den Ärger suchen.da kommt man meist mit Gesprächen auch nicht durch .dann sind es Kinder, Hunde, Katzen, der Zaun usw worüber si

      Eigentlich müsste man einen Zettel in den Briefkasten werfen auf dem steht, dass sie das ständinge Klopfen bitte sein lassen sollen, weil es euch stört. Damit wäre aber wohl keinem geholfen.
      Also würde ich beim nächsten Klopfen nach unten gehen und klingeln. Wenn dann keiner reagiert, Pech gehabt. Dann würde ich das tatsächlich ignorieren und bei der nächsten Gelegenheit nochmal den Vermieter auf das ständige Klopfen und die mangelnde Gesprächsbereitschaft ansprechen. Vielleicht kann er ja vermitteln.

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