Warum kinder,damit man sie sofort weggeben kann...??

    • (1) 28.02.19 - 16:23
      Dann steinigt mich..

      Die überschrift sagt es eigentlich.ich frage mich öfter,warum frauen kinder gebären,die sie dann mit 6,7,8 monaten bei der tagesmutter oder in die krippe geben?natürlich ist das finanzielle sehr wichtig.aber die begründung,dass man nicht länger aus dem job raus sein möchte,kann ich nicht verstehen.ich weiss,dass viele anders denken.aber ich frage mich ernsthaft,warum man dann kinder in die welt,die man sowieso abends oder späten nachmittag zu gesicht bekommt..

      • ...weil auch bei Betreuung von 8 bis 12 noch 20 von 24 Stunden am Tag mit dem Kind bleiben und es erwiesenermaßen für die Zukunft deutlich besser ist, wenn beide Eltern, gerade und vor allem die Mama, früh wieder anfangen zu arbeiten. Bei deiner Rechtschreibung bist du aber vermutlich eh ein Troll, also gebe ich mir jetzt auch nicht mehr Mühe beim Antworten. Verbringe die Zeit nämlich lieber mit meinen Kindern anstatt Texte auf Urbia zu verfassen 🙄

        • (3) 28.02.19 - 20:48

          Das finde ich jetzt wirklich interessant. Lese ich zum ersten Mal. Es ist also erwiesen, dass es für die Zukunft besser ist.

          Kannst du dazu eine Quelle nennen?

          Würd mich freuen.

          • Klar :-)
            Die meisten wissenschaftlichen Studien dazu sind (natürlich) in Buchform veröffentlicht. Wenn du Interesse an den Büchern hast, kannst du gerne nochmal schreiben, dann schicke ich dir ein paar ausgewählte.
            An Studien, die online verüfgbar sind, gibt es auch auch einige. Hier muss natürlich differenziert werden nach späterer psychischer, physischer, beruflicher und schulischer Entwicklung der Kinder. Da gibt es jetzt einiges an Datenmaterial, was diesen Text sprengen würde. Interessant, weil übergreifend viele Aspekte einbeziehend ist diese amerikanische Studie, die u.a. belegt, dass Männer, deren Mutter durchgehend gerarbeitet haben (ist in Amerika aufgrund des fehlenden Elterngeldes ja nochmal deutlich häufiger), durchschnittlich als Erwachsene 7h die Woche mehr im Haushalt helfen und Frauen, wenn Mama gearbeitet hat, durchschnittlich über 1000€ mehr verdienen. Ich weiß jetzt leider nicht, wo die Studie im deutschen, nicht-wissenschaftlichen Netz abrufbar ist. Hier gibt es zumindest einen Auszug: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0950017018760167

            In Deutschland ist auch dem Gebiet die Uni Bonn u.a. führend, Una Röhr-Sendlmeyer führt die Untersuchungen derzeit. Gibt hier viele Bücher zu. Interessant hier u.a. die KAS-Studie zu den Studien der Uni Bonn: https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=caccdc13-1f0e-b136-7645-22f4b09b69dc&groupId=252038,
            die beweist, dass die Kinder selbstbewusster sind, weniger gemobbt werden und häufiger auf das Gymnasium kommen.

            Es gibt auch Untersuchungen, die belegen, dass die Kinder weniger psychische Probleme haben und generell glücklicher im Leben sind, u.a. von einem Professor aus Dresden. Die finde ich persönlich aufgrund von unglücklich gewählten Daten aber nicht so relevant, passt aber mit anderen zahlreichen Studien zusammen.

            Nicht gerade unbedingt wissenschaftlich, aber doch eine gute Zusammenfassung zu dem Thema ist dieser Artikel hier:
            https://www.huffingtonpost.de/2017/10/06/berufstaetige-muetter-effekt-kinder_n_18201968.html

            So, stehe unter Zeitdruck muss den Text beenden, auch wenn ich gerne noch 20 Seiten schreiben würde :D. Also, wie gesagt, wenn du weiterführendes Interesse hast, kann ich dir gerne Buchtipps schicken, da gibt es viele sehr, sehr gute und informative Studien, welche aber online nicht verfügbar ohne Hochschulzugang verfügbar sind, die beweisen, dass es für die Kinder eigentlich immer(!) besser ist, in jeglicher Hinsicht, wenn Mama zumindest halbtags arbeiten geht, besser aber gleichberechtigt mit dem Papa. Lustigerweise wirkt sich die Arbeitszeit vom Papa da gar so drauf aus. Es gibt nur Studien, die beweisen, dass Männer mit Familie am glücklichsten sind, wenn sie über 50 Stunden/Woche arbeiten. Vor der Familiengründung liegt die Arbeitszeit bei unter 40. Ziemlich traurig eigentlich. Aber das hat jetzt nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun.
            Viele Grüße #winke

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