Umziehen in Traumwohnung oder günstig / zweckmäßig leben (2 Kinder)

    • (1) 09.03.19 - 18:42
      Patchworkjuchu

      Mein Anliegen bereitet mir selbst Bauchschmerzen. Mein Freund und ich bilden ein Patchwork und haben vor mit meinen zwei Kinder in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Wir wollen etwas finden, was langfristig passt und sind eigentlich auf einen bestimmten Stadtteil eingependelt.

      So, heute haben wir uns die perfekte Wohnung angesehen. Preislich ist sie gerade am Limit und wir haben nach längerem überlegen entschieden, dass wir erst zum 01.06 umziehen können. Die Vermieter wollen jemanden zum 01.05.

      Es wäre der Start in eine gemeinsame Zukunft ohne Kompromisse! Ich glaube auch, dass wir es schaffen könnten, aber irgendwie hab ich schiss davor so eine gradwanderung zu machen. Es würde uns finanziell sehr weh tun mehrere doppelmieten zu zahlen falls sich kein nachmieter findet.
      Wir lieben diese Wohnung und haben jetzt Angst zuzusagen.
      Dabei ist ja nicht mal klar ob wir den Zuschlag bekämen.

      Nur zur Einschätzung wir haben ca 4000€ netto zusammen und die Wohnung kostet 1250€ warm.

      Ich bin gerade voll der schisser 😩 denke lieber zweckmäßig und dafür sicheres wohnen. Ich hab Angst, dass einer von uns arbeitslos wird und wir dann direkt an den Punkt kommen, dass wir die Miete nicht mehr Stämmen können.

        Also, falls bei Arbeitslosigkeit einer allein die Wohnung nicht stemmen könnte, würde ich persönlich die Finger davon lassen.
        Wir wohnen in einer ländlichen Kleinstadt. Warmmiete ca. 550 für 85 Quadratmeter zu viert. 2 Erwachsene, 2 Kinder. Aber im äußersten Notfall sprich auch bei Trennung könnte ich die Wohnung alleine finanzieren. Das ist mir sehr wichtig und gibt mir Sicherheit.

          • Klar München und andere Großstädte sind teuer und da würde ich es mir noch genauer überlegen ob die Wohnung auf Dauer rentabel ist. Es kann schnell viel schief gehen. Ich wünsche das natürlich keinem, aber gerade bei einer Wohnung denke ich, dass sie leistbar sein muss im Fall der Fälle.

            In vielen Gegenden klappt das nicht. Aber es wird ja auch niemand gezwungen, in einer hochpreisigen Gegend zu wohnen. Der ÖPNV ist in den meisten Gebieten so gut ausgebaut, dass man, selbst wenn man mitten in der Stadt arbeiten sollte, einigermaßen günstig wohnen kann - mit Weg natürlich. VG

            • Das mag bei euch stimmen, hier ist alles mit halbwegs ÖPNV-Anschluss teuer. Klar gibts Abstufung, aber günstig ist es nirgends mit S-Bahn-Anschluss (und da meine ich Fahrtzeiten bis zu 1Stunde einfach bis an den Stadtrand).

        Na mit den Mietpreisen das kommt ja schon arg auf die Gegend an. Ich bin alleinerziehend und zahle 700€ für 73qm und nun halte dich fest: das ist ne Sozialwohnung! Günstiger geht hier nicht.

        • Ich hab auch nie das Gegenteil behauptet. Klar kommts auf die Gegend an, aber wenn ich mir die Gegend nicht leisten kann bzw. nur schwer, dann muss ich eben eine erschwingliche Wohnung suchen.

          • Und wie geht das wenn im Radius von z.B 50km einfach keine angeboten wird? Job kündigen, Kinderbetreuung opfern um dann arbeitslos in ner günstigen Wohnung auf dem Land vom Amt zu leben? Denn ohne Betreuung die Fahrtzeit- und Arbeitszeit abdeckt kann man dann nicht arbeiten.
            Für deine Miete müßte man hier vermutlich 100km wegziehen.

      Das ist aber lange nicht überall möglich!

Huhu
Wir standen vor dem gleich Problem mit der einen Miete, haben dann den Vermieter gefragt ob er uns einen Monat erlässt. Hat er dann auch getan, aber das ist Kulanz kein Muss.. Habt ihr euren jetzigen Vermieter schon gefragt ob ihr einen Monat früher raus dürft? Mehr wie nein sagen kann er ja nicht 🤷‍♀️

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