Gibt es noch glückliche Familien? In denen alles passt?

    • (1) 12.04.19 - 23:58
      Wo seid ihr

      Gibt es sie noch? Die glücklichen Frauen?

      Man liest nur noch von unglücklichen Frauen,... Mann, Schwiegermutter, Schwester,... Irgendwas ist immer Mist...

      Ich bin mit meinem Mann seit über einem Jahrzehnt zusammen, glücklich verheiratet und wir haben zwei Wunschkinder. Haushalt und Erziehung teilen wir uns. Ärger mit Schwiegereltern gibt es auch nicht. Wir haben ein Haus, stehen finanziell ganz gut da, haben zwei Autos und können uns regelmäßige Urlaube leisten. In unserem Umfeld und auch hier ist das aber eher Wunsch als Realität... Stehen wir da so alleine da? Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir nicht normal sind, es läuft eben alles?

      • (2) 13.04.19 - 00:14

        Sowas hört man selten.
        Ich persönlich kenne niemanden, der ein perfektes Leben führt.
        Hast du Freunde oder Familie, bei denen es ebenso perfekt läuft?
        Hattest du einen leichten Start ins Leben (familiär)?

        Grüße mcbess

        • (3) 13.04.19 - 00:20

          Nein eben nicht, deswegen fühlt man sich ja immer wieder komisch oder als Außenseiter...

          Ob der Start leicht war... Gute Frage... Ich habe meinen Mann mit 20 kennengelernt, mittlerweile sind wir mitte 30,klar gab es ab und zu kleine Differenzen, aber nie was nennenswertes.

          Wir sind einfach glücklich, durch und durch und ich würde nichts ändern wollen

          • (4) 13.04.19 - 13:54

            So ist es bei uns auch, seit über 20 Jahren verheiratet, 2 inzwischen erwachsene Kinder.Ein 2- Familienhaus vom Schwiegervater geerbt, wo wir noch nen kleinen kredit wegen UM-/ausbau laufen haben; Genug Einkommen um angenehm zu leben, alle 2 Jahre nen Urlaub. Das reicht uns und in unserem Umfeld ist es bei vielen Familien ähnlich: Da ist kein großer Streit mit Failienangehörigen.

            Und wie du sagst, man hat schon Differenzen, aber das empfinde ich als normal. Wenn Paare oder Familien behaupten, es sei alles IMMER Friede, Freude, Eierkuchen, so glaube ich das nicht. Außerdem wäre das Leben ganz schön eintönig, wenn alle immer der gleichen Meinung wären.

      (5) 13.04.19 - 00:31
      Am Boden gelandet

      Hallo, ich glaube, dass in meiner Kindheit so eine Phase war, wo wir als Familie das "perfekte " Leben hatten. Zwar finanziell nicht super gestellt, aber ok. Wir hatten nicht alles, auf vieles musste richtig gespart werden, aber wir waren eine glückliche Familie. Mit gesunden, wunderbaren Großeltern, tollen Eltern und liebevollen Tanten und Onkeln, lustigen Cousinen und Cousins, alle gesund, alle ein lustiger Haufen. Und dann hat uns die Realität eingeholt. Großeltern mit Demenz und Herzkrankheit mit Pflege bis zum Tod bzw. dem Moment, in dem die Demenz nicht mehr zu handeln war. Plötzliche Depressionen bei meinem Vater, komplette Erschöpfung durch die Pflege bei weiblichen Familienmitgliedern. Schwere Krankheiten und wirtschaftliche Troubles durch die Krise 2008. Dann psychische Erkrankung meiner Schwester, die uns durch ihre Spielsucht und Kaufanfälle finanziell beinahe alle gegen die Wand gefahren hätte, weil sie nur mehr gelogen und betrogen hat. Eine Schwiemu die durch Borderline Syndrom WIRKLICH mehr als schwierig ist und mich nicht ausstehen kann, aber leider ziemlich nah wohnt... ein Kind, das nach einem Unfall mit einigen Problemen zu kämpfen hat...

      Also ja, es gibt so perfekte Leben, ich hab nur gelernt, dass sowas auch ziemlich schnell ganz anders aussehen kann.

      Ich wünsch euch von Herzen, dass es bei euch so bleibt, genießt jeden Moment davon

      Lg

      Hi,

      auch wir sind eine glückliche Familie. Allerdings gibt es durchaus auch schwierige Phasen, in denen das ein oder andere mal nicht so läuft. Ansonsten hat jeder so seine persönliche Baustelle. Aber im Großen und Ganzen passt alles ;-). Natürlich rappelt es auch mal.
      In unserem Umfeld gibt es einige Familien, bei denen alles ok ist, aber auch teils Familien, die auseinanderbrechen.

      LG

      Isabel

    • Meine Meinung ist die, dass sich die Wahrmehmung durch Medien, falschen Erwartungen und unrealistischen Lebensmodellen verschoben hat viele Menschen dem vermeintlichen Glück hinterher Jagd ohne zu merken, dass ein klener Schritt zur Seite und ein Überdenken dieses Dinge helfen um festzustellen wieviel Glück sie zum Greifen nahe haben.

      Hallo!

      Glücklich verheiratet, erst 1 Wunschkind. Sowohl die Eltern meines Mannes als auch meine sind noch immer glücklich verheiratet, meine Schwiegereltern haben im Sommer ihr Ehegelübde zum Hochzeitstag erneuert.
      Wir sind alle glücklich, ja!

      Aber natürlich nicht perfekt und unser Leben auch nicht. Arbeiten im Familienbetrieb, es geht uns finanziell ganz gut, aber das ist unstet natürlich und macht manchmal Kopfzerbrechen wenn eine Zahlung nicht rechtzeitig kommt. Mein Vater ist chronisch krank und muss regelmäßig ins Krankenhaus. Meine Oma hat schwer an Demenz gelitten, mein Opa war nach Schlaganfall ein Pflegefall. Meine Cousine ist als Kind bei einem tragischen Unfall gestorben. Meine Mutter hatte um ihren 50.Geburtstag eine Depression. Die Tante meines Mannes ist alkoholkrank, eine seiner Schwestern durch Krankheit schon als junges Mädchen unfruchtbar geworden.
      Und so weiter.
      Wir sind nicht immer einer Meinung, manchmal nervt einer der anderen mit dummklugen Sprüchen und so weiter. Manchmal ist für ein paar Tage Funkstille irgendwo.

      Aber wir halten zusammen, haben Respekt voreinander, hören uns zu und können uns aufeinander verlassen. Wir lieben uns.
      Deshalb ja, wir sind sehr glücklich in unserem Leben alle miteinander. Es ist perfekt so wie es ist.

      Ich denke auch, dass heute einige überzogene Erwartungen die Runde machen ...

      Alles Liebe!

      • Für mich heißt glücklich sein und dass alles Läuft, nicht ohne probleme, krankheiten und vielleicht auch mal nen finanziellen kurzzeitigen Engpass zu sein: Sondern, dass man sich versteht, Probleme bereden kann und gemeinsam löst. Und sich als Persönlichkeiten jeweils so akzeptiert wie man ist.

        Ich z.B. hatte vor einigen Jahren eine Schlaganfall, natürlich ar das ein Schock nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder und Mann damals. Aber ich habe den gut überstanden führe wieder ein normales Leben und trotz dem die Angst vor einem nächsten Schlaganfall immer latent im Hinterkopf ist, beherrscht das nicht mein Leben. Aber da hat sich unsere Zusammenhalt als Familie gezeigt, mein Mann hat alles möglich gemacht, um den Kindern die Angst um die Mama zu nehmen und deren Alltag einigermaßen normal weiterlaufen zu lassen.

    (10) 13.04.19 - 06:47

    Bei uns ist es ähnlich wie bei dir.

    Klar gibts auch mal Streit, aber selten und konstruktiv.
    Ich hatte gar keine einfache Kindheit und meine Ursprungsfamilie ist recht schwierig, vielleicht schätze ich meine eigene Familie & Schwiegerfamilie darum umso mehr.

    Ich denke, so etwas ist ganz häufig auch einfach einen Sache der Einstellung und Kommunikation.
    Manche fühlen sich schon finanziell sicher gestellt, wenn sie einmal jährlich Urlaub in der Jugendherberge im Schwarzwald machen können, andere bekommen Panik wenn kein drittes teures Auto drin ist.
    Oder als anderes Beispiel die vielen "Schwiegermutter-jammer-Posts" hier... Manche jammern über eine Sache, die für sie offensichtlich ein riesen Problem ist, andere würden das einfach kurz ansprechen und sich nicht die Laune davon vermiesen lassen.

    Ich denke, das ist eine Sache der Ansicht.

    Ich bin mit meinem Mann neun Jahre zusammen, drei davon verheiratet, wir haben zwei wunschkinder. Wir wohnen noch zur Miete, aber zwei Grundstücke weiter wartet Baugrund auf uns, was wir von seiner Oma praktisch geschenkt bekommen. Wir haben zwei Autos und fahren einmal im Jahr nach Dänemark in den Urlaub.
    Ich würde uns auch als glücklich betiteln, wir führen eine Beziehung auf Augenhöhe und laufen zusammen wie ein uhrwerk. Aber man könnte es auch anders sehen. Mein Mann ist epileptiker und hat regelmäßig Anfälle im Schlaf. Ich komme aus einer zerrütteten Familie, meine Mutter hat mich misshandelt, ich war deswegen jahrelang in Therapie und hab dennoch meine rückfälle. An manchen Tagen bin ich auch sehr niedergeschlagen, weil mein großer Bruder nicht mehr lebt. Er war schwer krank, aber mit der wichtigste Mensch in meinem Leben, bevor ich meinen Mann traf. Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, habe von meiner Herkunftsfamilie kaum noch jemanden. Mein Mann kommt aus einer echten bilderbuchfamilie, er hat 9 Onkel und Tanten + Anhang, es wird regelmäßig zu festen eingeladen... Ich fühle mich in unserer kleinen Familie manchmal wie der Anhang mit pechschwarzem Schatten, der ordentlich Dreck an den Füßen hat.

    Grundlegend empfinde ich unsere kleine Familie aber als sehr glücklich. Wir haben nicht viel Geld, aber wir sind zufrieden mit dem, was wir haben. Ich habe zwar keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, dafür aber eine schwiegermama, die mich wie ihre eigene Tochter behandelt und mir erst gezeigt hat, wie eine Mutter zu ihrer Tochter sein sollte.

    Es entspricht natürlich dem Klischee, wenn man verheiratet ist, zwei Kinder hat und glücklich ist. Aber es gibt auch Alleinerziehende, die glücklich sind. Oder Paare ohne Kinder... Meine beste Freundin ist hundemama, verheiratet und sehr glücklich mit diesem lebensumstand.
    Es gibt so viele Möglichkeiten... Und dann ist es eben noch eine Frage der Ansicht. Mit was gibt man sich zufrieden? Meine Mutter war nie zufrieden. Sie musste immer das beste, tollste, neueste von allem haben. Und dafür war ihr auch ein Mann (bzw. Männer... es waren 4) recht, der alles zahlt, sie ihn aber nicht liebt, geschweige denn wirklich mag.

    (13) 13.04.19 - 08:05

    Bei uns is es genauso wie bei dir. Wir sind auch sehr glücklich, 2 kids, haus, 2 autos, 3 mal Urlaub und tolle unterstützung durch grosseltern.
    Jemand hat gefragt ob man einen leichten start hatte, dazu muss ich ganz klar ja sagen. Ich war einzelkind und hab viel bekommen, zuneigung und materielles. Meine eltern haben immer unterstützt, auch gerne finanzielle geschenke gemacht. Für unsere Kinder haben wir auch schon einiges geldanlagen gemacht damit diese es dann genauso toll haben werden.
    Dazu muss ich aber noch sagen mein Mann verdient sehr gut. Wir sind 6 Jahre zusammen und mitte 30. Bei der partnerwahl habe ich schon darauf geachtet dass er einen guten job hat bzw aussichten hat denn geld ist heutzutage leider wichtig und viele probleme in beziehungen entstehen erst durch geldprobleme. Wir streiten sehr selten.

    (14) 13.04.19 - 08:37

    Ja. Ich bin glücklich, mein Leben ist perfekt. Aber - das kann in einer Stunde schon wieder anders aussehen.
    Und damit meine ich noch nichtmal Krankheiten, Tod oder so. Sondern, dass mein Mann einfach verdammt nochmal nicht kapieren will, dass er doch bitte beim Rausgehen einfach mal einen Müllbeutel mitnehmen soll. Wie doof kann man eigentlich sein?! Als ich meinen ungeplanten Kaiserschnitt nach 3 Wochen KH hatte, wurde ich oft bemitleidet. Aber wieso? Mein perfekter Sohn war da! Ich denke, es kommt auf die Sichtweise an.
    Niemand hat das "perfekte" Leben, jeder hat Probleme. Ich weiß noch, wie unsere Eltern bei Verkündung der SS fast hinten rüber gefallen sind (und wir ehrlich gesagt auch :D), da schien noch so gar nichts zu passen, weil wir eben erst 18 und 20 waren. Von außen sieht unser Leben vielleicht immer noch komisch aus, und nachts um 3 würde ich meinen Sohn manchmal sehr gerne auf eBay versteigern.
    Na und? Wenn er dann um 4:30 wieder schläft, könnte ich anfangen zu heulen, weil ich so unfassbar glücklich mit meinem Mann, meinem Sohn, unserer Familie, unserem Leben im Generellen bin. Dann liege ich da in der Stille der Nacht und könnte platzen vor Glück. Dazu muss nicht alles 24h am Tag perfekt laufen oder niemand darf sich jemals Streiten.
    Also: Unser Leben ist unfassbar perfekt, ich muss mich manchmal selbst kneifen. Aber wir haben dafür auch sehr viel gearbeitet und mir ist bewusst, dass sich das auch schnell ändern kann. Deswegen genieße ich jede Sekunde, in der ich glücklich bin :)

    Hallo

    Wir sind auch zufrieden und auch glücklich.

    Wie hier schon einige geschrieben haben, kommt es auch auf die Kommunikation an.
    Natürlich ist nicht alles immer heiti teiti Sonnenschein. Aber das kann man auch alles positiv formulieren. Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung mit Eltern oder Schwiegereltern/ Geschwistern etc. Aber leben und leben lassen. Man kann ja auch Kompromisse dafür eingehen.

    Ich würde auch behaupten wir tun sehr viel, damit wir glücklich sind. Mein Mann und ich reden sehr viel. Z.B auch über die Bedürfnisse des einzelnen. Mal zum Sport gehen, Freunde treffen, ausschlafen etc.

    Auf der einen Seite Schränken wir uns ein z.B finanziell damit wir uns auf der anderen Seite den Urlaub leisten können.

    Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich und man muss mMn auch was dafür tun.

    Wenn ich mich umschaue sind wenige Menschen so. Viele haben die Opferhaltung oder Neidhaltung. Sonst gäbe es nicht so viel zu erzählen und zu bemitleiden. Mittlerweile blende ich das einfach aus.

    (16) 13.04.19 - 09:14

    Ins Forum schreiben meist Leute, bei denen irgendetwas nicht läuft.
    Aber urbia ist kein repräsentativer Querschnitt.

    Es gibt viele glückliche Familien.
    Wobei es bei manchen aber auch nur Fassade ist und der Außenstehende eben außen steht.

    Es wäre schlimm, wenn es keine glücklichen Familien gäbe.

    (17) 13.04.19 - 09:24

    Ich lebe auch das Leben was ich wollte, bin glücklich mit meinem Mann und er mit mir. Wir haben 2 wundervolle Kinder die einfach großartig sind, keine Probleme- sie studiert- er geht brav in den Kindergarten auch da alles super. Haus Garten Autos und gute Jobs. Zum Klischee gehören natürlich auch unsere 2 Obligatorischen Katzen.
    Ja es ist Großartig und natürlich gibt es selten aber doch auch mal eine Diskussion über was, aber es ist glaube ich die Art, wie man dann damit umgeht. Wir schmollen (ok, ich schmollle) wir reden und es passt wieder und wir unterstützen uns gegenseitig egal bei was. Ich hab je eine Zusatzausbildung (neben der Arbeit) abgeschlossen und ohne ihn wäre es nicht möglich gewesen. Er musste auf alle seine Dienstreisen verzichten für dieses Jahr. Jetzt bin ich fertig und natürlich, wenn er jetzt auf Dienstreise fliegen muss, Schraube ich beruflich runter. Eh klar.
    Ich kann dir sagen, es gibt diese Familien, aber ich glaube sie laufen nicht unbedingt in diesen Foren herum.
    Alles liebe.

    (18) 13.04.19 - 09:26

    Ja, ich bin glücklich.
    Bin geschieden, jetzt mit einem Partner zusammen den ich wirklich liebe und wo es einfach passt was mit meinem Ex nie so war.
    Die Kinder leben bei meinem Ex Mann, wir verstehen uns gut, können wie Freunde miteinander umgehen.
    Mein Haus hab ich verkauft und lebe jetzt mit meinem neuen Partner und dessen Kindern in einer Wohnung zur Miete.
    Mit meinem Gehalt komme ich ganz gut aus.
    Auto brauche ich nicht, da Grossstadt.
    Urlaub ist erstmal nicht drin, bin ich aber nicht anders gewöhnt, das ist nichts woran mein Glück hängt.
    Ich habe mir einen Job gesucht wo ich mich wohl fühle, so dass es privat und beruflich jetzt passt.
    Also ja, ich bin sehr zufrieden wie es jetzt ist.
    Es hat viel Kraft und Mut gekostet diese Dinge zu verändern, die Trennung, der Umzug, der neue Job, der neue Mann.
    Es war hart, komplett neu anzufangen, aber es hat sich gelohnt.

    • (19) 13.04.19 - 09:29

      Zu meinen Eltern habe ich schon lange keinen Kontakt mehr, seitdem geht es mir auch da gut.

(20) 13.04.19 - 09:55

Einige meiner Freunde leben so.
Mit einem Unterschied: sie leben es und posten es nicht.
Sie brauchen kein Internet um sich auszutauschen! Worüber auch, es läuft ja gut. :-p

(21) 13.04.19 - 10:10
auch nicht normal

WIr sind auch sehr glücklich. Können zwar nicht so ein Luxuxleben führen wie ihr, aber wir sind glücklich.
WIr haben zwei gesunde Kinder, drittes ist auch unterwegs. Mein Mann und ich sind gesund und wir sind froh das wir einander haben.
WIr genießen die Wochenenden intensiv miteinander, da mein Mann unter der Woche arbeiten ist. In der Verwandschaft läuft auch alles gut, ab und zu Meinungsverschiedenheiten, aber da wird darüber geredet und es ist gut.

Klar gibt es mal Situationen wo man Unglücklich ist, aber dann hab ich eine liebevolle Familie die hinter mir steht und dann ist wieder alls gut.

Also sind wir auch nicht normal :-D

Schönes Wochenende#sonne

(22) 13.04.19 - 10:27

Hier!

Guten Morgen,

ich bin eine glückliche und zufriedene Frau, obwohl das Leben nicht immer freundlich zu mir war.

Ich bin seit vielen Jahren glücklich geschiedene Single Mom mit zwei Kindern, die bei mir leben. Das Verhältnis zu meinem Exmann ist gut und vertrauensvoll.

Meine bezaubernden Kinder sind inzwischen fürchterliche Teenies mit allem was dazu gehört. Wir haben dennoch ein wirklich gutes Verhältnis. Der Kleine ist geistig behindert und autistisch, was ich inzwischen als große Bereicherung erlebe.

Ich gehe 32 Stunden/ Woche arbeiten, liebe meinen Beruf und verdiene mehr als genug für Haus, Auto und große wie kleine Urlaube.

Wir haben ein liebevolles Umfeld, Freunde und Familie und tolle Nachbarn. Und sogar das Verhältnis zu meiner Mutter, dessen Aufarbeitung mich mehrere Jahre Traumatherapie gekostet hat, ist heute von meiner Seite emotional distanziert, aber gut.

Es ist weder das Leben, das ich mir vorgestellt habe, noch ist es perfekt. Aber wir sind definitiv eine glückliche Familie und (derzeit) ohne nennenswerte Probleme.

Liebe Grüße
A_nonyma

(23) 13.04.19 - 10:36

Hallo

Bei uns ist es sehr ähnlich wie bei dir. Wir sind ebenfalls schon mehr als ein Jahrzehnt zusammen und seit einem Bruchteil auch verheiratet. Wunschkind Nr. 1 ist 1 1/2 und Wunschkind Nr. 2 ist unterwegs, wenn auch schneller als gedacht. Wir haben ein schönes, grosses Haus mit viel Umschwung und somit viel Platz für Kind und Kegel. Als momentanes Familienauto haben wir einen Combi und für unsere Reisen und als Zweitwagen haben wir einen VW Camper. Finanziell stehen wir ebenfalls gut da, sprich wir können uns alles was wir benötigen leisten und auch mehr (Urlaube, neue Ski, Hobbies etc.). Wir arbeiten beide in der selben Firma (er 100% und ich 70%) und daher wird Haushalt und Erziehung schön aufgeteilt. Ärger mit Schwiegereltern... gaaaanz am Anfang waren sie etwas skeptisch, aber das legte sich schnell und sie sind mir eine wahnsinnige Stütze und wichtige Menschen in meinem Leben. Und genau das ist der Punkt... wichtige Menschen im Leben, Unterstützung etc. Ich denke das sind die Dinge, welche uns glücklich machen. Nur lässt es sich einfacher leben, wenn man nebenbei nicht noch finanzielle Probleme hat. Ich zähle mich als sehr glücklich, obwohl ich manchmal mit meinem Mann Differenzen habe oder etwas nicht so klappt, wie ich es gerne hätte. So läuft das aber bei den meisten intakten Familien die ich kenne... Von dem her fühle ich mich nicht allein oder als Aussensitter.

Vieles dieser Unzufriedenheit lese ich nir hier im Forum... die Menschen aus meiner Umgebung versuchen sich dann einfach zu arrangieren et voilà es ist kein riesen Ding mehr.

lg nic.ole.

Hi, mein Mann und ich sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet und haben 3 Kinder, ein tolles Haus mit schönem Garten. Wir haben aber auch Schicksalsschläge miteinander erlebt, die uns noch fester haben zusammenwachsen lassen.
Im Umfeld meiner Kinder gibt es viele Patchworkfamilien, es gibt nur wenige Elternpaare von älteren Kindern, die noch in der Urbesetzung vorhanden sind.
Wir hatten einfach Glück und darüber bin ich sehr froh.

(25) 13.04.19 - 10:47

Ich bin in so einer glücklichen Familie aufgewachsen (auch die Familien im Umfeld passten zu deiner Definition von "glücklicher Familie"). Mittlerweile bin ich erwachsen und merke, dass dieser beneidenswerte Zustand scheinbar nicht die Norm ist.

Wobei ich ehrlich nicht verstehe, wie man zu dieser Zeit in diesem Land ernsthaft unglücklich sein kann. Die schlimmste Hölle macht man sich selbst. Zumindest ist das mein Eindruck, das viele unglücklich sein wollen!

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