"Du bist doch den ganzen Tag Zuhause"

    • (1) 13.04.19 - 08:48
      2fachmama1418

      Hallo ihr Lieben,
      es wird vermutlich ein Jammerpost, aber vllt habt ihr auch den ein oder anderen Tipfür mich.
      Kurze Eckdaten, ich bin 30, verheiratet, 2 Kids (4 und fast 11 Monate), wir haben ein kleines Reihenhäuschen mit Garten und sind so im Großen und Ganzen sehr zufrieden.
      Ich bin derweil noch in Elternzeit, werde aber im Mai durch meinen Mann "abgelöst", sprich ich gehe arbeiten, er nimmt 3 Monate Elternzeit.

      Durch diverse Umstände habe ich aktuell jeden Tag einen Kitafahrweg von 15km pro einfache Strecke (9 Uhr Hinfahren, 14 Uhr abholen). Außerdem ist hier immer abwechselnd eins der Kinder oder wir selbst krank. Es war viel die letzten Wochen&Monate, zusätzlich noch zweimal die Woche Verpflichtungen, die ich definitiv nicht gebucht hätte, hätte ich von dieser blöden Fahrerei in die Kita gewusst.

      Der Haushalt habe ich teilweise aufs Minimum zurückgefahren, bzw mein Mann übernimmt einiges, aber ich habe das Gefühl, ich renne von morgens bis abends nur durch die Gegend. Ich habe selbst kaum/keine Ruhepausen, erst abends wenn die Kids ab 19:30 schlafen und dann bin ich selbst so müde, dass ich relativ schnell einschlafe.

      Mein Umfeld (Eltern, Schwiegereltern, Schwiegergroßeltern) haben da Null Verständnis dafür. Ständig bekomme och zuhören, ja warum sind die Fenster noch nicht geputzt, warum noch kein Unkraut auf der Terrasse entfernt, warum kann ich die Kinder so wenig sehen, dein Auto gehört mal wieder in die Waschanlage, warum geht der Dachausbau nicht voran... etcpp. Ich könnte das noch ewig weiterführen.
      Ihre Begründung für allea ist dann: "Ja aber du bist doch den ganzen Tag zuhause?"
      Dass ich aber 24/7 am Rödeln bin sieht keiner. Mir geht das ziemlich nahe, denn auch mein Mann verteidigt mich in den Momenten nicht wirklich. Er gibt ihnenn sogar teilweise recht.

      Nächste Kommentare sind dann, aber wenn mein Mann in Elternzeit ist, soll ich ihm die Kids abnehmen, dass er sich um Haus und Garten kümmern kann (O-Ton der Schwiegeroma)und er müsste sich ja vom vielen Arbeiten erhoöen (O-Ton "VaterschaftsURLAUB).
      Dass ich in den drei Monaten Vollzeit arbeite interessiert wieder mal keinen, dann kommt die Masche mit "ja duuuu wolltest zwei Kinder".

      Ich geh gerade wirklich auf dem Zahnfleisch. Meinen Hobbies kann ich seit der Geburt schon kaum noch nachgehen und wenn ich was vorhabe, grätscht irgendwer von der Verwandschaft dazwischen. Es ist einfach zernürbend. Wie gerne würde ich mal in Ruhe shoppen für ne Stunde oder mich im Garten in die Sonne legen...aber leider nicht möglich 😭

      Sorry fürs zutexten. Das musste einfach mal raus und nu geh ich mit zwei Kids in die City... das wird wieder Stress pur; aber ich komm nicht drumherum.

      • Hallöchen,
        Ich habe keine Kinder, deswegen kann ich es nicht 100%ig nachvollziehen. Also grundsätzlich weiß ich natürlich, wie anstrengend das alles ist und das man eben auch nicht immer alles schafft. Ich finde, dass du auf die Worte deiner Schwiegereltern, eltern und vom wem auch immer verzichten kannst. Du solltest ihnen sagen, dass du genug machst. Das du zwei Kinder wolltest, aber eben auch weißt wie anstrengend das ist. Außerdem würde ich ihnen auch sagen, dass es sie eigentlich gar nichts angeht, wie es bei dir aussieht.
        Wir planen bspw. einen Kind und nicht habe meiner Mutter jetzt schon den zahn gezogen mir komische Vorschriften zu machen oder Vorwürfe. Sie kann mir helfen, wenn sie sieht, dass die Wäsche zum berg wird oder die Fenster dreckig sind oder der Kühlschrank leer ist aber ich möchte nicht, dass sie mir sowas sagt, damit ich mich dann verpflichtet fühle so etwas zu machen. Sie sieht ist glücklicherweise genauso. 😁 War aber baff, dass ich ihr das so gesagt habe 😁
        Und deinem Mann würde ich wohl auch was erzählen. Er wird es ja demnächst selber merken und ich würde ihm jetzt schon sagen, dass du dann genauso viel oder wenig hilfst wie er jetzt und das er dann ja Mal schauen kann ob er es besser kann und ich finde es unmöglich, dass er dich nicht vor der Familie in den Schutz nimmt. Dafür würde ich meinen Mann wohl ziemlich Zurechtweisen. Egal ob wir etwas anders sehen, wenn ich mich angegriffen fühle von seiner Familie, dann hat er einzugreifen und umgekehrt ebenso.
        Wir sind allerdings eine ziemliche Bilderbuchfamilie und verstehen uns alle super. Aber wenn es nicht so wäre, würde ich das schon ganz klar äußern.

        Mir ging das auch so, als die Kinder noch so klein waren. Die brauchen da noch 24 Stunden Betreuung... man muss immer aufpassen kann nicht mal eben... nicht mal das Zimmer wechseln. Und wer da gerade nicht drin steckt versteht es nicht.
        Es ist zum Haare raufen. Ich habe mir damals geschworen, dass ich mich erinnern werde, wenn ich mal Oma bin und meine Enkel mal übernehme, damit die Mama mal einfach in Ruhe einkaufen kann (fühlt sich dann wie Urlaub an) 😁.
        Also, hast mein Verständnis, musst du aber durch. Leute können sich nicht mehr vorstellen wie es ist. Auch die, die es hinter sich haben. In 2-3 Jahren ist das alles viel viel besser!!!

        • (4) 13.04.19 - 09:33

          Oh ja das ich habe ich mit auch geschworen, dass ich meine Kinder später unterstützte wo sie es brauchen, weil ich auch weiß wie schwer das ist im mehreren Kindern, wenn der Mann nur am arbeiten ist und man ist mit allem allein.

      Huhu, also eigentlich kann es doch jedem egal sein was du zuhause machst. Und das würde ich auch so sagen 😂 du bist kein Kleinkind mehr und musst dich doch da nicht tadeln lassen. Zu Anfang dachte ich du meinst den Haushalt, den bekommt ja locker hin mit zwei Kindern in dem Alter und gerade wenn eins oder beide in der Kita sind, aber Dachausbau oder was ich da eben las... naja bist du n Dachdecker oder was 😂 und ob da Unkraut wächst oder nicht geht den doch nichts an. Vielleicht solltest du den Kontakt mal etwas runter drehen, damit du mal Ruhe von denen bekommst, dann bekommst du auch Ruhe bei dir selber rein, weil du dich nicht dauernd rechtfertigen musst (was ich eh nicht tun würde)

      Liebe Grüße

      Oh Mann, welch dämliche Sprüche!

      Natürlich wolltest du 2 Kinder! Aber dein Mann auch! Wenn deiner Schwiegermutter/-Oma irgendetwas nicht gefällt, sie die Kinder zuwenig sehen etc, dann lad sie zu dir ein/ die Kinder bei Ihnen ab(und zwar regelmäßig) so kannst du in Ruhe Haushalt machen, Hobbies nachgehen usw.

      Wenn dein Mann Elternzeit hat würde ich diesen Leuten ganz klar den Zahn ziehen, dass du dich auch noch um alles kümmerst. Schließlich arbeitest du Vollzeit.

      Im Übrigen gibt es keinen VaterschaftsURLAUB, das nennt sich Elternzeit.

    • Fühl dich erstmal gedrückt!

      Meine Kinder sind heute schon groß, 10 und 11,5 Jahre alt.
      Aber als sie ein halbes und 2 Jahre alt waren ging es mir genauso.

      Und nein, ich ging dann noch Samstags 12 std arbeiten, selbst dafür gab es "verbale Schläge". Es kocht in mir hoch, wenn ich daran denke!

      Dazu hatte meine große eine angeborene Fehlbildung. Bis heute hat sie 8 OPs, viele viele Stunden Therapie hinter sich, die uns die Woche durchgetaktet haben und mein Ex-mann meinte immer, auf dem Dorf ein zweites Auto, sieht er nicht ein. Die Kinder länger im Kindergarten, will wr nicht finanzieren. Ich studierte, jobbte, kümmerte mich um die Kinder, den Haushalt, die Therapien. Er saß dann vor seiner Mutti und beschwerte sich, wr mache bei uns den Haushalt! Weil er Samstags, wenn ich arbeiten war, eine Liste von mir abzuarbeiten hatte "Wohnung lüften, saugen, Kindern Frühstück machen". Weil ihm das zubsteessig wurde, hat er vormittags die Kinder zu meinem Papa gebracht und mittags zu seiner Mama. Trotzdem kam ich nach 12 Std von der Arbeit und zu Mittag gab es "das was du dir machst!"

      Ich hab jahrelang durch gehalten. Hab geheult, geschwiegen, gewütet, gebrüllt. Ich wurde krank, mein Blutdruck schoß in die Höhe.
      Und dann kam ein anderer daher, der sich für mein Studium interessierte, der mir sagte, wie toll ich das alles schaffe! Der mich und die Kinder zum Spielplatz und in den Wald begleitet hat, einfach so. Papa war dafür ja immer zu müde! Und er öffnete mir die Augen "wieso hast du Angst, alleine zu sein? Du machst doch schon alles alleine!"

      Er zeigte mir, was Anerkennung und Respekt bedeutet. Ich trennte mich und lernte ein jahr später meinen jetzigen Mann kennen.

      Der Bluthochdruck ist leider geblieben. Aber ich fühle mich wertgeschätzt, geliebt, auch wenn bei uns auch nicht immer nur alles rosa ist. Ich bin nicht mehr die Putzfrau, Köchin, Kindermädchen. Es ist unser Haushalt, der wird gemeinsam gemacht! Und das mein Sohn seinen Stiefvater bittet, mit ihm gemeinsam ein Vater-Sohn-Survival-Camp zu besuchen (und nicht seinen Papa, den er trotzdem alle 12 Tage sieht!) sagt doch genug, oder?

      Blass deinem Mann den marsch und unterstütze ihn nicht mehr wie er dich jetzt im Moment, wenn er Elternzeit hat! Nur so lernt er es!

      Geh doch mal zu denen nach Hause und beanstande ein paar Dinge. Irgendwas findet sich immer.
      Ansonsten würde ich auf so ein Geschwafel gar nicht eingehen bzw. würde ich noch einen Spruch hinterher schieben, der ihnen die Sprache verschlägt 😉

      (9) 13.04.19 - 10:20
      Du bist nicht allein

      Erinnert mich an Schwiegermuttern xD
      Mein Mann 35 Stundenwoche, viertel Stunde fahrtweg, ich 39 Stundenwoche, dreiviertel Stunde fahrtweg, jeweils eine Strecke.
      Dreimal darfst du raten wer "Schuld" an allem hatte, was im Haushalt nicht lief :'D
      Es war ein absolutes Unding, das mein Mann tatsächlich im Haushalt helfen musste, und dann auch noch (freiwillig) mehr gemacht hat als ich!
      Als dann unsere Tochter kam ging das Spiel von neuem los, weil sie ja drei Kinder großgezogen hat und bei ihr hätte man vom Boden essen können und überhaupt, mein armer Mann, das der nach seinem anstrengenden Arbeitstag dann auch noch was daheim machen muss, obwohl ich mir doch den ganzen Tag daheim den Hintern platt sitze...

      Es ist einfach leider noch sehr in den Köpfen verankert, das Frau sich um Kinder und Haushalt zu kümmern haben und im Sinne der Emanzipation am besten auch noch Arbeiten geht.
      Auch wenn wir es gerne anders hätten, bis die Gleichberechtigung in den Köpfen der Menschen wirklich angekommen ist, werden wir noch ein paar Generationen brauchen.
      Ich fürchte, da kann man auch nichts anderes machen als es auszusitzen oder richtig Klartext sprechen.

      Schwiegermutter hat, als sie selbst dann mit Arbeit angefangen hat (vorher war sie Hausfrau) von selbst die Kurve gekriegt und festgestellt, das es nach einem anstrengenden Arbeitstag eine wirkliche Erleichterung ist, wenn das Essen schon fertig ist und die Waschmaschine läuft und sie nur noch kurz durchsaugen muss. Ansonsten wär ich glaub ich irgendwann explodiert :'D

      Einen Tipp hab ich also nicht wirklich, höchstens eben ansprechen und deutlich machen, wie zurückgeblieben diese Ansichten sind, aber du bist auf jeden Fall nicht alleine damit!

      Oh man! Den Tipp der hier schon kam auch mal bei den anderen etwas zu suchen und zu meckern fand ich super.
      Ansonsten würde ich einfach sagen dass es mein Haus und mein Haushalt ist und jeder sich um seinen Krempel kümmern soll. Oder auch mal mit einem blöden Spruch kontern. Unkraut? Das züchten wir jetzt.
      Es geht doch keinen was an wann du deine Fenster putzt. Ich würd wohl einfach sagen solang ich noch raus gucken kann ist alles gut.
      Und wenn es gar kein Ende nimmt, sagen dass du keine weiteren Kommentare dazu möchtest.
      Ich würde auch meinem Mann ganz klar sagen, dass er für das alles zuständig ist wenn er in Elternzeit ist, was du jetzt machst. Ich würde an deiner Stelle dann auch das machen was er jetzt macht wenn er von der Arbeit kommt. Und das würde ich ihm jetzt schon ganz deutlich sagen.
      Lass dich nicht verrückt machen. Tritt den Leuten mal selbstbewusst gegenüber und sag was.
      Alles Gute

      Einfach auf Durchzug schalten, hier rein, da raus. Fahr zu denen und nörgel rum... und vor allem, mehr Selbstbewusstsein. Was geht das die Schwiegeroma an. Gar nichts, sag ihr das.
      Dein Mann wird schon sehen wie es läuft mit 2 kleinen Kindern wenn er in Elternzeit ist. Und auch gegen solche Sprüche wie Vaterschaftsurlaub, musst du mal selbstbewusst kontern.
      Du scheinst dich ganz schön unterbuttern zu lassen, anstatt zu jammern... mal fragen und was geht dich das an? Und warum sieht euer Vorgarten so altbacken aus? Warum hast du so ne ausgewaschenen Hose an? Keine Zeit zum Einkaufen? Ja, kenne ich.

      (12) 13.04.19 - 11:29

      huhu,


      ich glaube, Du brauchst ein dickes Fell...

      Die Motzereien einfach zum zweiten Ohr rauslassen ist bestimmt schwer, gerade min ich wieder froh über die Distanz bei uns... Finde ich übrigens wieder sehr bezeichnend, dass man Männern nicht zutraut, Hausarbeit und Kinder gleichzeitig zu managen - während es uns Frauen vorgehalten wird, wenn wir das nicht mit links schaffen.

      Vielleicht helfen Dir auch ein paar schärfere Antworten, Du musst Dir nicht jeden Kommentar bieten lassen.
      So wie: "weißt Du was, da ist der Lappen, mach Du doch, ich muss gerade xyz erledigen"

      Was den Haushalt angeht - vielleicht gibt es tatsächlich Möglichkeiten, wie Du Abläufe effizienter gestalten kannst? Kennst Du Casablitzblanca? Da hab ich schon viel Rat bekommen. Gerade klappt es hier aber auch nicht sehr gut, sind eben 2 Kinder da.

      Alles Gute

      Boa, kotz doch mal bei denen aus, die haben es mehr als verdient, sich das anzuhören!

      Lass die anderen reden und mach dein Ding.

      Hallo,

      Ich habe zwar nur ein Kind aber ich weiß wovon du sprichst. Außer dass ich mir wegen dem Haushalt selbst den Stress mache.

      Wenn dir das nächste mal jemand einen Spruch drückt zb wegen der Fenster, würde ich direkt sagen dass sie gerne vorbei kommen dürfen und dir das Abnehmen wenn es sie stört. Meistens ist dann recht schnell Ruhe

      Das Geschwätz der Schwiegereltern würde ich mir nicht zu Herzen nehmen, denen kannst du es eh nicht recht machen und du brauchst dich auch nicht zu rechfertigen.

      Aber mit dem Mann ("Mir geht das ziemlich nahe, denn auch mein Mann verteidigt mich in den Momenten nicht wirklich. Er gibt ihnenn sogar teilweise recht." ) hätte ich ein echtes Problem, das, wenn er nicht diskussionsbereit ist, möglicherweise meine Beziehung in Frage stellen würde.

      Hallo.

      Sind beide Kinder in der Kita würde ich sagen: Haushalt und Umkraut sind machbar.
      Ist nur das größere Kind in der Kita würde ich sagen: Wenn dir mal jemand das Kleine ne Stunde abnimmt, kannst du in der Zeit in Haushalt und Garten einiges erledigen.

      Den Dachbodenausbau würde ich den Herren der Schöpfung überlassen. Denke nicht, dass das "Frauenarbeit" ist.

      Und in den 3 Monaten, in denen dein Mann Erziehungsurlaub nimmt und du Vollzeit arbeitest, würde ich die Rollen genau so aufteilen, wie ihr es jetzt umgekehrt habt. ;-)

      Alles Gute!
      #winke

      Die haben in deiner Familie doch den Schuss nicht gehört!!!
      Dein Mann wird sich umgucken, was auf ihn zukommen wird. Nett von ihm, dass er 3 Monate Vaterzeit nimmt.

      Ich hab mir auch viele viele dumme Sprüche anhören müssen.
      Diese ganzen dummen Sprüche sind nichts anderes als anteilnahmsloses Geblubber.
      Das Gesabbel hat mit DIR und DEINER Situation NICHTS zu tun!

      Begib dich nicht in die Rechtfertigungsfalle.
      Du musst dich für gar nichts rechtfertigen.
      Ich musste meiner Schwiegermutter ein paar mal klar sagen, dass ihre Kommentare bezüglich meiner Wohnung nicht erwünscht sind und dass ich nicht sie bin. Sie nahm alle meine Verteidigungsversuche immer zum Anlass aufzutrumpfen. Und ja, sie konnte mit einer extrem streitsüchtigen Schwiegermutter auftrumpfen und einem absolut unfähigen Eheman. Sie hatte 3 Kinder und nicht nur 2. Und überhaupt die Zeiten damals... #augen.
      Backen halten, kuchen essen. Gut ist.
      Sie kommt nicht gern zu uns rein und hat gern mal nen spruch über, aber sie verkneift sich verletzende kommentare und prinzipiell behandelt sid mich wie ihre eigene tochter, nimmt kein blatt vor den mund und was besseres kann man sich als schwiegertochter kaum wünschen ;-)

      Ich kenne das irgendwo her, allerdings wegen meiner Teilzeitarbeit
      aus meiner Familie. Wenn so arbeitet,
      dann hat man genügend Zeit sich um
      die pflegebedürftige Mutter zu kümmern. Und das mal so nebenbei
      der Arbeit bis nachmittags, sich um ein autistischen Sohn kümmern und
      dem Haushalt. Ich habe es nicht gemacht und meine Mutter hat sich
      immer über den 1x wöchentlichen
      Besuch im Pflegeheim gefreut.
      Lass dir nichts einreden.
      Lg Hinzwife

      (19) 13.04.19 - 14:15

      Weißt was ich da machen würde, wenn die (Schwieger)Eltern mäkeln? Ihnen nen Eimer und Gartenhandschuhe oder den Wischlappen in die Hand drücken mit den Worten: "Mich stört es nicht, aber wenn es Dich stört, dann erledige es doch jetzt bitte grade selbst:" Bei meiner Mutter hat das geholfen, sie hat entweder nichts mehr gesagt oder auch mal die Spülmaschine eingeräumt o.ä. : Ohne Meckern.

      (20) 13.04.19 - 14:40

      Ich kenne es auch zur Genüge, das dumme Geschwätz der Alten, die damals wie SELBSTVERSTÄNDLICH mit beiden Händen nach der Unterstützung sämtlicher Omas zurückgegriffen haben, aber heute selbst NULL zur Entlastung beitragen.
      Und sogar selbst lästig sind und schon in „jungen“ Jahren sich bedienen lassen und unliebsame Aufgaben an Sohn oder Tochter in Familiengründungsphase abdrücken.

      Meine Mutter ist ein Paradebeispiel für so diese egoistische Generation.

      Da muss man sich klar abgrenzen und selbst sein Ding durchziehen.

      (21) 13.04.19 - 15:03

      Ich kenne dieses leidige Thema so gut!
      Es ist zum Haareraufen, was einer Mutter alles vorgeworfen werden kann. Ich bin gewiss nicht zimperlich und bei mir ist es immer sauber und ordentlich, so war ich schon immer und hab mir nach der Geburt meines Kindes immer ein Bein ausgerissen, damit der Haushalt und Garten erledigt werden, wie bisher.
      Aber selbst da fand meine Schwiegermutter noch das eine „Haar in der Suppe“, die eine Gardine, die noch eine blöde Falte hatte oder oder oder. Irgendwas fand sie immer. Es war manchmal sooooo ätzend, dass sie regelrecht zu suchen schien, weil ich ja den ganzen Tag zuhause war und ja nichts zutun hatte, neben etlichen Terminen Krankengymnastik für die kleine, mich selbst, mein Studium, dass nebenbei von alleine lief etc.
      Während mein Mann nach einem Büro Tag zeitig um 15 Uhr geschafft zuhause war und sich erstmal ausruhen musste. Sie rief auch täglich an um zu fragen, ob er sich auch ausruhen konnte.
      Irgendwann war Schluss mit lustig! Ich saß bei ihr im Wohnzimmer und sagte plötzlich, na deine Fenster haben den Lappen auch schon länger nicht gesehen und was ist in der Küche los? Sag mal, die Schränke sind vielleicht fettig und warum ist der Garten eigentlich noch nicht gemäht und die Hecke noch nicht „geschnitten“? Du bist doch den ganzen Tag zuhause. Kann ich überhaupt nicht verstehen, dass du so schluderig bist. Finde ich nicht richtig, dass Jürgen (Schwiegervater) noch so viel zu erledigen hat, er sieht richtig müde aus, der arme Kerl. Machst du ihm auch vernünftig was zu essen? Er sieht so abgemagert aus.
      Meine Schwiegermutter fiel die Kinnlade runter. Sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Ich schnappte mit dann meine Tochter und sagte, so mausi, ich glaube Oma hat noch viel zutun, da wollen wir sie mal lieber nicht stören und kommen wieder, wenn sie fertig ist. Das habe ich ein paar mal abgezogen und hinterher nie wieder etwas gehört, warum dies oder jenes nicht erledigt wurde.
      Ja ich weiß, nicht die netteste Art, aber ich denke ver so unverblümt kritisiert, dem darf man auch unverblümt zurück kritisieren.
      Lass dir den ganzen Mist nicht gefallen. Was man hier so oft liest an derbsten Ohrfeigen die Mütter kassieren, ist nicht mehr normal. Da frage ich mich, wo der Sinn liegt, jemanden so fertig zu machen!

      Übrigens: bei den Kamellen... du wolltest das Kind ja (mein Mann übrigens genauso...) hab ich irgendwann erwidert, wenn sich meine Schwiegereltern beschwerten sie sehen die kleine zu selten, „ich wollte doch ein Kind, nicht ihr, warum sollen wir dann plötzlich öfter zu Besuch kommen, als davor...

      Halt die Ohren steif und lass dir nichts mehr gefallen.
      Manchmal verstehen einige Leute leider nur einen härteren Ton!

      • (22) 13.04.19 - 21:36

        "Ich schnappte mit dann meine Tochter und sagte, so mausi, ich glaube Oma hat noch viel zutun, da wollen wir sie mal lieber nicht stören und kommen wieder, wenn sie fertig ist. "
        Das ist mega gut 👍. Das ist meiner Meinung nach genau die richtige Reaktion. Schließlich sind alle erwachsen und wer austeilt, muss auch einstecken können.

        • (23) 15.04.19 - 00:12

          So sehe ich das auch. Kritik ist ja keine Einbahnstraße. Außerdem finde ich es immer respektlos andere darauf aufmerksam zu machen, was im Haushalt nicht erledigt ist. Das geht auch einer Schwiegermutter nichts an! Jeder hat seine „Ecken“ auch wenn es trotz Kind nicht aussehen muss, wie bei den Flodders, sind die ersten Monate doch wirklich etwas neben der Spur, bis sich alles einpendelt. Wer da mit, „du bist doch zuhause, warum sind die Fenster dreckig“ kommt, der kann nur provozieren wollen!
          Sowas hab ich mir irgendwann einfach nicht mehr gefallen lassen!
          Man kann sich ja viel denken, aber ich sage auch nicht jedem, „man hast du einen dicken Pickel auf der Stirn“... also irgendwo ist auch eine Grenze, die darf auch die liebste Schwiegermama sehen.

    (24) 13.04.19 - 15:41

    "Die Fenster gehören mal wieder geputzt "

    --Eimer und Lappen stehen in der kammer, wäre echt toll wenn du sie geschwind putzt - - -

    "das Auto muss in die waschstrasse"

    Hier mein Schlüssel, super dank dir!

    "ich sehe die Kinder so wenig"

    ---ich bring sie dir freitag nachmittag, passt das bei dir? - -

    Usw. Usw 😁 ich garantier, dir danach kommt nichts mehr!!

    Übrigens, du bist keinem eine Rechenschaft schuldig und wenn sie so toll sind und merken, bei euch läuft es nicht rund sollten sie als familie mit anpacken.

    (25) 13.04.19 - 18:31

    So Manches kannst du sicher gut kontern: du hast einen naturnahen Garten und unterstützt die vielen Insekten, die vor dem Aussterben bedroht sind. Und du schützt die Umwelt, in dem du wenig putzt, damit so wenig Putzmittel wie möglich in die Kläranlagen und in den Boden gelangen. Und ansonsten sparst du Strom (wenig Staub saugen)
    Dreh den Spieß rum! Du bist modern und zukunftsorientiert mit deinem Verhalten (siehe Fridays for Future)! Lass dich nicht mehr länger anprangern, geh freundlich und selbstbewusst zum "Gegenangriff" über!

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