Schwanger und Gefühlschaos

    • (1) 17.04.19 - 18:06

      Hallo

      Ich bin bereits in der 27 SSW und wir haben einen 5 3/4 Jahre alten Sohn. 
      Obwohl ich mir immer ein zweites Kind gewünscht habe, auch damit mein Sohn nicht alleine ist und bleibt wenn wir mal nicht mehr sind und ich froh war als mein Mann endlich auch ein zweites Kind wollte, bin ich jetzt im Gefühlschaos. 
      Unser Sohn freut sich sehr auf seine Schwester. Er wünscht sich seit zwei Jahren ein Geschwisterchen und hat oft gefragt wann es kommt. Klar er wäre bestimmt auch ohne Geschwister glücklich gewesen und hätte es irgendwann akzeptiert aber. 
      Jetzt bin ich zuhause 
      ( Beschäftigungsverbot ) und vermisse meine Kolleginnen und die Kinder. 
      Aber deshalb auf ein zweites Kind verzichten ? Nach einem Jahr Elternzeit muss / darf ich aus finanziellen Gründen eh wieder arbeiten gehen.

      • (2) 17.04.19 - 20:27

        Worauf bezieht sich denn das "Chaos"? Bin nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe...

        Versteh ich nicht du bist schwanger. Das Kind kommt so oder so. Für niggeleien und hättehättefahradkette ist es wohl zu spät.
        Freu dich auf das Baby. Es wird noch aufregend genug . Viel Glück

        (4) 18.04.19 - 00:29

        "Aber deshalb auf ein zweites Kind verzichten ? "

        Die Frage hat sich in der 27. SSW ja nun erledigt.
        Von daher: Genieß die Elternzeit...deine Kollegen und alles andere bekommst du früh genug zurück und das noch für lange, lange Zeit. Da fällt ein Jahr EZ doch kaum ins Gewicht.

        VG Isa

      • Ich verstehe deinen Thread auch nicht so richtig. Warum hast du Beschäftigungsverbot?
        Arbeitest du im Kindergarten, Altenpflege, Krankenhaus? Oder fühlst du dich momentan so angebunden, weil du mit du dich mit deinem Kind nicht so beschäftigen kannst wie du es gerne möchtest. Das könnte ich noch irgendwie nachvollziehen, wenn man keine langen Unternehmungen mehr machen kann, viel liegen muss. Und der Große vielleicht etwas darunter leidet. Freu dich auf dein Baby. Die Zeit wird eh mit Fluge vergehen.

        Der Alltag mit Baby und einem Fastschulkind ist eh ein wenig anders als mit einem Kind, wo der Altersabstand vielleicht noch geringer ist. Es besteht ja 6 Jahre Altersunterschied. Da warten ja auch noch andere Sachen auf dich. Der Große kommt im Sommer in die Schule, falls er nicht zurückgestellt wird. Und je nach dem, wie gut sich dein Großer in der Schule eingewöhnt hat. Vielleicht brauch er noch Hilfestellung bei den Hausaufgaben. Viel Zeit wirst du für dein Baby eh nur vormittags haben, nach Schulschluss ist eh der Große dran. So ging es mir zumindestens. Als mein Großer zur Schule kam war der Kleine etwas über 1,5 Jahre alt. Und es gab Anfang der ersten Klasse auch Startschwierigkeiten mit Lesen und Schreiben (Ende der Grundschule bekam der Große die Diagnose Legasthenie und AVWS). Nach dem gemeinsamen Mittagessen legte ich den Kleinen zum Mittagschlaf hin und dann war Hausaufgaben angesagt. Zum Glück war mein Mann meistens da, wenn er Früh- oder Nachtschicht oder frei hatte, dann ist er mit dem Kleinen los, damit ich in Ruhe mit dem Großen arbeiten konnte.


        Und ganz ehrlich, ich war auch froh nach der Elternzeit vom Jüngsten wieder arbeiten konnte. Allerdings erst nach 2,5 Jahren, da es damals erst einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz gab ab 3 Jahre. Krippenplätze gab es nur für Alleinerziehende. Also ging es bis zum Kindergarteneintritt zur Tagesmutter. Und ich denke deine Elternzeit geht ja auch rum wie im Flug. Ist ja mehr oder weniger nur ein Jahr.


        LG Hinzwife

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