Rantasten an Übernachtung bei Oma&Opa

    • (1) 22.04.19 - 14:28

      Hallo ihr Lieben,

      Ich möchte euch um eure Erfahrung bitten und hören, wie ihr das gemacht habt.

      Unser Kleiner ist 2,5 Jahre alt und liebt seine Großeltern sehr.
      Sie spielen, er bleibt stundenlang allein mit ihnen und sie dürfen auch alleine auf ihn aufpassen, wenn er krank ist.
      Wir haben auch schon einige Male alle gemeinsam dort übernachtet.

      Allerdings haben wir folgendes Problem: abends und nachts schläft er (jedenfalls bei uns zu Hause) nicht ohne Papa ein.

      Wir möchten jetzt mit dem Kleinen üben, über Nacht bei Oma und Opa zu bleiben - wie gehen wir das denn am besten an? Sie wohnen 60km entfernt. Sollten wir es einfach mal ausprobieren und z.B. dort im Auto oder einem nahegelegenen Restaurant warten?

      Ich freue mich auf eure Antworten! Danke (:

      • Warum wollt ihr euch denn an das übernachten dort rantasten? Wartet doch einfach, bis der Lütte älter ist und von sich aus den Wunsch äussert, bei Oma und Opa übernachten zu wollen!

        • Sehe ich auch so. Irgendwann kann er sich gut genug artikulueren und äußert von sich aus den Wunsch, dann ist es soweit. Da muss man doch nichts üben oder sich rantasten.

          • Er kann sich längst gut genug artikulieren und sagt auch, dass er das möchte. Leider scheint ihm nicht so ganz klar zu sein, dass Papa dann zum einschlafen nicht da ist...

            „Üben“ wollen wir das für die Geburt des Geschwisterchens. Meine letzte Schwangerschaft war sehr turbulent und die Geburt, 6 Wochen zu früh, zog sich über 4 Tage. Ich möchte dann einfach meinen Mann so viel wie möglich bei mir haben, um gemeinsam wichtige Entscheidungen zu treffen und einfach zur Unterstützung.

      Hallo,

      Klar einfach mal dort lassen....
      Es passiert doch nichts....

      Lg

      Ich würde ihn auch einfach mal dortlassen. Die kritische Phase scheint ja das Einschlafen zu sein... Also geht in der Zeit schön essen. (Wenn wir im Haus wären, würde es bei unserer Tochter nicht funktionieren.)
      Wenn ihr euch damit sicherer fühlt, könnt ihr ja dann mit bei deinen Eltern übernachten - beim nächsten Mal woanders.
      Je größer ihr das Tamtam ums Übernachten macht, desto unsicherer wird euer Sohn bestimmt. Es sollte also für ihn das "normalste der Welt" sein...

      • Danke für deine Antwort!

        Ich denke, das ist absolut richtig, da kein Tamtam zu machen. Leider ist das Thema zu Bett bringen aufgrund der Papafixierung bereits recht belastet...darauf müssen wir auf jeden Fall achten!

    Das mit dem Restaurant finde ich eine gute Idee. Zwergenkind bei Oma und Opa lassen, tschüss sagen - aber OHNE ganz große Verabschiedungsszene und schön essen gehen. Dann sieht man schon, ob Oma/Opa es schaffen, ihn zum Bettgehen zu bewegen. Wenn der kleine Mann auf Papa fixiert ist, sollte es vielleicht vorrangig der Opa versuchen? Kleine Geschichte vorlesen, kuscheln.....Gibt kleine Kinder, die mal Frau mal Mann gerne um sich haben beim Einschlafen.
    Meine Enkelin war schon als Baby über Nacht bei uns - und genoss es, morgens vom Opa den Rücken gekrabbelt zu bekommen, wenn ich sie zu uns in die Mitte holte. Ich streichelte die Wange, Opa den Rücken - das durfte sonst nur Mama :-) Viel Erfolg.
    LG Moni

    • Hallo Moni,

      Danke für deine Antwort! Ich schätze deine Meinung auch bei anderen Themen im Forum sehr.

      Wir hoffen einfach, dass es in der anderen Umgebung klappt, hier gibt es ja kein Ritual, das nicht eingehalten wird. Das mit dem Opa könnte gut klappen, danke (:

      • Opas gehen an das Ganze meist unaufgeregter ran.... Omas sind vielleicht etwas unsicher, wollen alles richtig machen... und die kleinen Kerle merken das natürlich. Viel Erfolg - und wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann eben beim zweiten Mal ;-)
        LG

Hu Hu

Unsere kleine 1,5jahre hat letzte Nacht auch zum ersten Mal bei Oma und Opa geschlafen. Und war total stolz.

Allerdings hat sie dort schon öfters Mittagschlaf gemacht. Macht euer Sohn noch Mittagschlaf? Vielleicht wäre das was für den Einstieg.

Und dann haben wir auch kein großes Ding raus gemacht. Und den Eltern mit auf dem Weg gegeben, wenn was sein sollte, können sie jederzeit anrufen und wir würden das Kind abholen.

Alle hätten ein gutes Gefühl und das Gefühl es wäre das normalste auf der Welt.
Die Nacht war super für alle.

Das lässt mich jetzt auch beruhigter auf die anstehende Geburt blicken.

Alles gute und viel Erfolg

Wenn es finanziell machbar ist, käme noch eine Pension oder Hotelzimmer in Frage.
Dann könntet zumindest ihr entspannt den Abend genießen - wissend, dass ihr nachts nicht noch Auto fahren müsstet ;-)

Wenn es gut läuft, habt ihr einen romantischen Abend zu zweit oder könnt euch auch mal Zeit für euch gönnen.

Wenn es nicht so gut läuft oder zum Abholen wäre, müsstet ihr nachts nicht noch eine Strecke fahren.
Auch wenn Kinder das oft gut können und alles gut läuft. Für eure Entspannung wäre es auch ganz praktisch.

Hallo



Schwierig. Für mein empfinden ist er schon zu alt fürs erste mal ohne Probleme weil er bereits einen festen Rhythmus hat und Rituale. Wie du sagst der Papa bringt ihn. Das ist fester Bestandteil in dem abendritual. Es kann sein das er nur Theater macht. Die Frage ist was du willst?

Entweder ihr zieht das durch und lasst oma/Opa die Situation Regeln notfalls mit kuscheln vorm tv bis ihm die Augen zufallen. Oder ihr holt ihn im Notfall ab und ihm wird klar wann immer er nicht mehr wo anders sein will Mama/ Papa holen ihn.

Langsam rantasten wird da schwer wie stellst du dir das vor? Erstmal ne halbe Nacht ? Dann bis 3 uhr morgens und dann bis 7? Ist kaum umsetzbar und wenn der knirps dann schläft ihn zu wecken wäre blöde.

Wenn er sich wirklich schwer tut mit fremder Begleitung einzuschlafen würde ich dem Kind ausrichten lassen das Mama morgen früh da ist.
Und den kleinen dann auch kommenden morgen wecken das er merkt "Hey ich hab bei Oma geschlafen aber Mama ist wirklich direkt da" in Ruhe gemeinsam frühstücken ihn loben wie mutig er ist etc.

Das ganze dann ausdehnen. Wenn das mit dem einschlafen mit Aussicht auf Mama weckt mich gut klappt, dann ausrichten lassen die Mama kommt nach den Frühstück.
Später dann die kommt nach dem Mittag.
Sie holt dich am nachmittag.
Mama kommt zum Abendessen.

Und dann evtl ein we ausprobieren und wieder mit dem wecken beginnen.

So würd ich es machen. Es kann IMMER ein Notfall passieren und das Kind muss wo anders schlafen, daher haben wir das Auswärtige schlagen früh in unseren normalen Alltag aufgenommen.

Die große war 11 Wochen auf den Tag genau.
Die mittlere schon 4.5 Monate als sie erstmals bei Oma schlief.

Und die kleine sogar schon 7 Monate weil es sich nicht eher ergeben hat und das Kind 5 Monat am Stück nonstop gebrüllt hat.

Seither aber in unregelmäßigen Abständen. Mal hier mal dort.

Im Kiga? Kein Problem. Im Sportverein? Kein Problem. Meine große (inzwischen 6j) will im Sommer auf Zeltlager. 10 Tage mit "fremden". Sie wird das schaffen.

Die beiden großen fahren nun Ende des Monats zum 3. Mal mit Oma und opa für 10 Tage in den Urlaub.

Für sie ist es ganz mir am.

Abends bringt auch hier der Papa ins Bett. Nicht weil sie sonst nicht schlafen sondern weil Papa wenig zeit mit ihnen hat. Ist Papa noch arbeiten gehen sie auch bei mir ins Bett.
Bei Oma und opa ist eh alles immer etwas anders als zu Hause.



Wir wäre es alternativ wenn die Großeltern mal ein we zu euch kommen und das ins Bett bringen üben? Würde dir das ein sichereres oder beruhigendes Gefühl geben wenn du mitbekommst das Opa das schafft?


Ihr geht offiziell essen und opa übt erstmal im gewohnten umfeld? Ein Lokal in der Nähe das wenn's nach 1.5 Std nicht ansatzweise Richtung schlafen aussieht der Papa kommen kann?

Was sagen die Großeltern und der Papa zu dem Vorhaben und deinen Bedenken?

Redet über die möglichen Optionen.




LG

Hallo,

ich würde es einfach mal machen ehrlich gesagt. Unsere Tochter hat mit 1,5 angefangen bei Oma & Opa zu schlafen und wir haben die drei einfach machen lassen. Meine Eltern haben sie anders ins Bett gebracht wie wir - alles war etwas später, vorm Schlafen wurde da noch auf der Couch gekuschelt während es bei uns direkt ins Bett geht, sie brauchte manchmal nicht mal mehr eine Flasche da usw. Die drei haben das so gemacht wie es für sie gepasst hat und weil sich niemand an einen festen Ablauf mit festen Ritualen von uns vorgegeben halten musste, sondern sie ihre eigenen Rituale zu dritt finden konnten, waren alle drei entspannt und es klappte dadurch einwandfrei. Sie schläft dort sogar besser wie zuhause!

Und lass dir bitte nix einreden, dass dein Kind erst woanders schlafen sollte, wenn es das selbst sagen kann. Es übernachtet bei den Großeltern die es regelmäßig sieht und wird nicht an der nächsten Raststätte ausgesetzt. Es ist durchaus legitim sich auch mal ein Wochenende Auszeit zu zweit zu nehmen ;-)

LG

Wie ist es denn bei euch zu Hause, wenn dein Mann nicht da ist? Ich frage nur, weil unser 2.5 Jähriger auch nur von mir zu Bett gebracht werden möchte - wenn ich aber nicht da bin ist es ihm egal wer das macht, egal ob der Papa, der Onkel, die Großeltern. Er macht auch kein Theater wenn ich mich abends verabschiede um mal mit ner Freundin Essen zu gehen etc., das ist vollkommen ok für ihn. Dementsprechend unkompliziert ist es auch bei den Großeltern. Bin ich aber zu Hause und der Papa versucht ihn hinzulegen. Drama. Tränen. Untröstlich.

Huhu,

Ich würde ihn auch einfach dort schlafen lassen, ohne großes Tamtam.

Meine Jungs haben mit paar Wochen schon immer wieder wo anders anders geschlafen.

Wenn was sein sollte, kann man ja immer noch los und Kind wieder abholen.

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