Probleme mit dem Mann wg Erziehung Seite: 2

        • (26) 22.04.19 - 20:13

          Ja er hat angehalten aber ich musste erst 3 mal was sagen. So wird unser Kind auch nicht zum Autofahr-Freund, wenn er schreien gelassen wird wenn es nicht sein muss

      (27) 22.04.19 - 20:36

      Gruselig,gibt es wirklich noch so Männer 🙈
      Da wäre ich lieber Alleinerziehend...

      (28) 22.04.19 - 20:39

      Habt ihr danach darüber gesprochen dass er sich nicht an die vorherige Abmachung dass er beim Essen den Lead übernimmt gehalten hat? Das klingt heftig nach Machogetue und wenig Respekt vor Dir als Partnerin.

      Wer hier verweichlicht ist wohl eher der Grosse der seine Bequemlichkeit davonschwimmen sieht. An Leistung kommt dann quality time mit Papa am PC. Ganz toll.
      Wäre das meiner würde ich ihm für die Nummer mit dem Essen gehörig nen Schuh aufblasen.

      (29) 22.04.19 - 20:40

      Jeder Mensch, der sich mit der Entwicklung von Babys halbwegs auskennt wird Dir sagen, dass man im ersten Jahr nicht verwöhnen kann und die bedürfnisbefriedigung wichtig ist für den Aufbau einer tragfähigen, sicheren Bindung. Für deinen Mann scheint euer Sohn nur lästiges Beiwerk zu sein, schade! Woran liegt es- lässt du ihn keine Verantwortung übernehmen, weißt du alles besser, lässt ihn nicht selbst ausprobieren? Hat er tatsächlich keine Lust auf ihn? Kann er mit einem Baby nichts anfangen? Darüber solltet ihr mal ins Gespräch gehen, falls noch nicht geschehen!

    • (30) 22.04.19 - 20:42

      "übertreibe ich? Oder findet ihr das auch völlig daneben, nur weil jemand einen dummen Spruch machte? Er ist erwachsen, das ist sein Sohn!!! Wie kann er so sehr seinen Charakter ändern wollen? "


      Na ja, wenn dein Mann mal wieder Kuscheln, Sex, Essen oder ähnliches möchte,
      könntest du auch sagen: du bist erwachsen; ich bin nicht deine Mami. Damit würde ich dich jetzt verhätscheln.

      Bist du sicher, dass dir kuscheln gut tut? Das ist doch nur was für Weicheier.
      Sex braucht doch kein Mann, Körperkontakt ist out.


      Natürlich so, dass du nicht dauerhaft eiskalt bist, aber den Spieß mal umdrehst und ihm zeigst, dass er zwar Erwachsen ist und trotzdem Verwöhnprogramm bekommt / Erwachsene sich gegenseitig unterstützen.

      Warum sollte man ein Baby ignorieren?


      Auch denkbar:
      wenn er nach Hause kommt und essen möchte: Rezeptbuch und Töpfe sind in der Küche. Wenn du willst, dass unser Sohn kein Weichei wird, dann sei ihm Vorbild und versorge dich selbst mit dem, was du brauchst.



      Allerdings natürlich nur so, soweit du ihn einschätzen kannst!!!

      Bei manchen funktioniert der umgedrehte Spieß sehr super.
      Bei anderen löst es einen größeren Ehekrach aus. Dann allerdings hat u.U. vorher schon etwas nicht gestimmt. Sei es innerhalb der Ehe ODER bei einem der beiden, der/die etwas mit sich herumschleppen, was dann explodiert.

      • Den Ehekrach würde ich mir geben!
        Mich gruselt es vor so Männern und ich frage mich wie man sich so einen überhaupt angeln kann...
        Meine Schwester ist zwei Wochen mit Freundin von in den Urlaub und hat ihm die Wahl gelassen
        Scheidung oder Veränderung
        Der Mann war nach zwei Wochen und 3 Kindern geheilt..
        Warum Frauen so einen Sche... noch gefallen lassen weiß ich nicht.
        Übrigens hat es für mich nichts mit Rollenverteilung zutun sondern mit Respekt

      • (32) 23.04.19 - 19:18

        Bei den genialen antworten würde ich mir den Ehekrach wirklich antun!
        Rezeptbuch und Töpfe stehen in der Küche... dieses Gesicht würde ich bei einigen Männern wirklich zu gerne mal sehen😂 😂😂😂

        Lg👌🏼

    (33) 23.04.19 - 09:31

    Hi

    Das erinnert mich an unsere anfangs Zeit . Wir hatten auch ein Schreibaby. Sehr lange unzufrieden. Besser wurde es mit 1 jahr. Mein Mann hat auch oft gesagt ich würde das Kind betüdeln und es müsse doch auch einfach mal alleine sein können usw..

    Ich wusste einfach NEiN, dieses Kind braucht die Nähe. Und ich habe mich in dieser Hinsicht immer durchgesetzt. War wahnsinnig anstrengende Zeit. Irgendwann hat mein Mann auch geschnallt, dass es so richtig ist. Heute ist unser Kind 3 Jahre alt und es läuft wieder sehr gut. Mein Mann brauchte einfach viel zeit, um in die Vaterrolle zu kommen. Er hat auch oft auf andere gehört... bis er eben gemerkt hat, dass jedes kind anders ist und wir nichts falsch machen.

    Mein Tipp... gib ihm Zeit und setze dich durch, vor allem wenn es dein Bauchgefühl so sagt. Alles gute

    • (34) 23.04.19 - 21:21

      Danke für deine Rückmeldung. Das macht mir Mut, dass wir unseren Weg auch noch finden. Mein Mann ist ja nicht per se ein schlechter Kerl... Er arbeitet hart um uns finanziell abzusichern und arbeitet auch in der Freizeit viel am Haus. Vielleicht fällt es manchen Männern einfach schwer, auf nicht ganz so "einfache" Babys einzugehen. Oder er ist sehr unsicher in seiner Vaterrolle, sonst würde ein Spruch ihn ja nicht so nachhaltig verunsichern. Vielleicht hat er da ein Problem das ich noch nicht erkannt habe...

(36) 23.04.19 - 09:31

Anders als viele andere hier sehe ich schon, dass man ein 9 Monate altes Baby nicht zwingend zum Einschlafen herumtragen muss oder eben dauerhafter Körperkontakt bestehen muss oder unbedingt mehr als alle 2 Stunden gestillt werden muss.

Eventuell sind hier viele "Probleme" auch hausgemacht, das kann man aber auf die Entfernung schlecht einschätzen. Fakt ist, dass ein Baby nicht lernen kann, dass es eben auch mal warten muss, weil du gerade isst, wenn das nie erwartet wird.

Trotzdem finde ich, gerade in einem Restaurant um die Mittagszeit mit völlig übermüdetem Kind müsste dein Mann dich unterstützen. Vermutlich kann er das aber kaum, weil dein Kind so auf dich fixiert ist, dass es den Vater als Ersatz wahrscheinlich nicht akzeptiert, solange du daneben sitzt.

Also ja, dein Mann müsste sich deutlich mehr einbringen. Aber ja, ich sehe auch ein wenig den Helikopter. Allerdings kann man nur aus der schriftlichen Beschreibung die Situationen auch immer sehr schlecht beurteilen.

  • (37) 23.04.19 - 21:30

    Ja es mag durchaus sein dass ich Löwenmutter-Tendenzen habe. klingt schöner als Helikopter ;-) Mag den Hintergrund haben dass wir 8 Jahre auf ein Kind warten mussten da mein Mann chronisch krank ist und wir vorher finanziell abgesichert sein wollten. Zudem waren die ersten Wochen und Monate sehr hart und ich hatte anfangs Probleme unser Kind anzunehmen. Das ist wohl teilweise ins andere Extrem umgeschlagen. Aber ich habe mich schon als Teenager als Mama gesehen, das war immer der größte Traum meines Lebens. Ich habe das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
    Daran werde ich wohl auch arbeiten müssen.
    Trotzdem finde ich die Art wie wir mit unserem Kind umgehen, für uns passend.

(38) 23.04.19 - 10:30

Hmm... Wieso gibt deim Mann überhaupt so viel auf die Meinung von seinem Bruder? Kommt er ggf. aus einem anderen Kulturkreis? Bei deinem Problem bin ich zwiegespalten. Klar lässt man sein Baby nicht weinen, man muss aber auch nicht hinrennen. Bei meiner 1. Tochter( fast 3) waren ich oder mein Mann immer sofort zur Stelle. Es hat ihr sicher nicht geschadet, sie ist ein sehr sichergebundenes, empathisches Kind. Bei unserem Sohn (5 Wochen) ist es anders. Aber es wird auch ihm sicher nicht schaden, sonst wäre ja jedes Kind ,das Geschwister hat ,gestört. Man kann nicht immer sofort hinrennen, wenn man sich z.B. mit dem älteren Kind beschäftigt. Manche kriegen ein 2. Kind, da ist das 1. grad 1 Jahr alt, da rennt man auch sicher nicht bei jedem Pups zu dem älteren Kind. Was ich damit sagen will ist, dass man sein Kind zwar nicht mit Absicht schreien lassen soll, muss aber auch keine Angst haben, wenn es ab und an schreit und man grad nicht reagieren kann. Das Autoproblem finde ich Hausgemacht, ich würde mich grundsätzlich immer zum Baby nach Hinten setzen, dann gibt es das Problem nicht. Ansonsten würde ich den Kleinen aber auch öfter dem Papa überlassen. Wie soll er eine Bindung aufbauen, wenn er nichts mit ihm zu tun hat. Bei uns passt der Papa jeden Tag mindestens 1h auf, wären ich mit der großen Tochter etwas mache. Auch bei der Tochter war es nicht anders, da hat er auch täglich 1-2 h aufgepasst, wärend ich Zeit für mich hatte. Auch sonst wenn das Baby weint, kann der Papa hingehen, wir machen es so: wer am nächsten zum Baby ist und einen Arm freihat geht hin. Auch wenn dein Mann arbeiten geht, hat er zu helfen. Auch das putzen und kochen sollst du nicht allein machen. Wenn du immer alles allein machst, schlüpfst du in die Rolle einer Haushaltshilfe. Dann wird dein Mann dich mit der Zeit auch nur als Haushaltshilfe wahrnehmen, nicht aber als eine begehrenswerte Frau. LG und lass dein Mann auch mal etwas tun.

  • (39) 23.04.19 - 21:35

    Mein Mann hatte schon immer Angst, dass seine Familie ihn ablehnen könnte. Ich weiß nicht woher das kommt. Es war anfangs sehr hart, er brauchte sehr lange um sich von seinen Eltern zu lösen. Nicht weil er so an ihnen hängt sondern weil er immer Angst hat, nicht mehr geliebt zu werden.
    Sein Bruder ist 15 Jahre älter und war immer sein Held. Vielleicht hatte er Angst, in dessen Ansehen zu sinken. Ich weiß es nicht. Aber das muss er mit sich oder mir ausmachen und nicht unserem Sohn. scheinbar hat er es verstanden, er hat sich heute bei mir entschuldigt.

    • (40) 23.04.19 - 21:37

      ... Während ich das schreibe fällt mir auf dass das schwer nach einer unsicheren Bindung klingt. Vielleicht hatte er tatsächlich eine Bindungsstörung und überträgt das jetzt irgendwie auf unsere kleine Familie?
      Das muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Ganz neuer Gedankengang für mich.

(41) 23.04.19 - 13:03

Hallo

Wichtig finde ich, das man gemeinsam an einem Strang zieht!

Das sehe ich bei euch nicht.

Alle 2 Stunden Stillen, nur auf dem Bauch einschlafen lassen..... Das alles wirkt auf mich schon etwas "helikoptern"

Für mich kam so etwas bei beiden Kindern nicht in Frage....einfach weil ich auch ein Mensch bin. Auch ewige einschlafbegleitung nicht.

Jeder kann das so machen wie er möchte aber man sollte sich natürlich einig sein mit seinem Partner. Ein TEAM sein.

Ich persönlich glaube das die Aussage des Bruders nur das i tüpfelchen war. Er stande offenbar NIE völlig hinter der "verhätschelei"

Vielleicht hat er das Gefühl es eh nicht so leisten zu können und zu wollen das der kleine zufrieden ist.

Ich denke ihr habt einfach redebedarf!

Ps. Wir sind übrigens nie mit kind zum essen gegangen weil uns beiden! Das viel zu stressig war. Brüllendes kind rum tragen....ne danke. Man kann einfach nicht vernünftig gemeinsam essen. Vielleicht würde sich das dein mann mal wünschen und reagierte deswegen etwas mit Unverständnis und bockig?

  • Hmmm... man kann gut mit dem Kind essen gehen, wenn man es von Anfang an dran gewöhnt. Ich gehe 1- 2 mal die Woche mit meiner besten Freundin und manchmal noch weiteren Freunden essen. Schon seit der Schulzeit, wir haben es nur seltener gemacht , als wir bedingt durch das Studium für 5 Jahre getrennt waren. 2 Wochen nach der Geburt von meiner Tochter sind wir das 1. mal essen gegangen. Genauso verhielt es sich bei ihrem Sohn, da war er 10 Tage alt. Auch bei meinem Sohn, waren wir nach 12 Tagen wieder unterwegs. Zur Zeit haben wir an manchen Tagen eine fast 3 Jährige, ein 7 Monate altes Baby und ein 5 Wochen altes Baby dabei. Und es geht prima, da die Kinder es gewohnt sind

    • Sicherlich.
      Meine Tochter war auch oft mit im Restaurant. Aber kinder sind unterschiedlich. Nicht jedes kleinkind sitzt gerne ruhig am Tisch und lässt seine Eltern in ruhe unterhalten und essen.

      Darum gibt es Eltern die ihr Kind durchs Restaurant Rennen lassen, das kind laut rum lärmt....genau deswegen gibt es mittlerweile Restaurants die kinder abends ausschließen (bsp in Binz "omas Küche") und besonders kinderlose Menschen oder Paare die "kinder frei" haben, wissen das sehr zu schätzen.

      Im Fall der te, war ein normales essen auch nicht möglich. Deswegen die Anmerkung das man nicht zwingend das kind immer mitnehmen muss.

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