Zu empfindlich?

    • (1) 24.04.19 - 00:49
      Sensibelchen86

      Hey ihr Lieben,
      Muss leider den 1000sten Schwiegermutter Post eröffnen weil ich nicht mal mehr schlafen kann vor lauter Nachdenken.

      Ich liebe meine Schwiegermutter wirklich und habe zu ihr ein engeres Verhältnis als zu meiner eigenen Mutter. Vor meiner Schwangerschaft haben wir auch viel zusammen unternommen, meistens ohne die Männer.

      Seit ich schwanger bin könnte ich ihr manchmal allerdings den Hals umdrehen.
      Nach meiner FG letztes Jahr meinte sie zu mir, ich solle mich nicht so anstellen, es wäre doch nichts Schlimmes passiert.

      Nachdem wir ihr eröffnet haben, dass wir dieses Mal Zwillinge erwarten hat sie mich gefragt ob ich nicht doch lieber abtreiben lassen wolle, zwei Kinder auf einmal wäre schließlich zu viel (nachdem ich ihr ne Ansage gemacht hab, die sich gewaschen hat hat sie wieder zurück gerudert und gemeint sie sieht das halt praktisch).

      Jetzt schwankt sie zwischen Freude und hysterischen Anfällen und hält mir Gespräche von wegen es würde immer nur sie treffen, als wären meine Kinder ein Schicksalsschlag. Nebenbei strickt sie aber Babysöckchen für die zwei und plant wann wir wo die Einrichtung fürs Kinderzimmer kaufen.

      Vor sechs Wochen beim gemeinsamen Essen im Restaurant wurde mir Nachtisch befohlen 😉, gestern Abend beim Familienessen wurde ich quer durchs Restaurant begrüßt mit "Oh Gott hat die nen Bauch bekommen" und sie erzählt mir das ganze Essen über, ich müsse aufpassen mit dem Essen, das müsse hinterher schließlich alles wieder runter (ihr Schwager, mein Schwiegervater und mein Mann haben ihr irgendwann gesagt, sie soll es lassen, ihre Nichte fand es sehr amüsant).

      Wenn ich ihr sage, dass ihr derzeitiges Verhalten nicht so toll für mich ist (bin tatsächlich wesentlich sensibler im Moment, Hormone halt) meint sie nur, ich soll mich nicht so anstellen, sie meint es ja nur gut.
      Wie kann ich ihr noch deutlich machen, dass mir ihr Verhalten teilweise extrem auf den Keks geht bzw es mir hinterher Scheiße geht? Ich will ja nicht, dass das super Verhältnis kaputt geht nur weil wir aktuell scheinbar beide einen Hormon-Überschuss haben 🙄

      Sorry für den langen Text, will nur nicht, dass hier wieder was falsch verstanden wird mangels Info.

      • Ich habe leider keinen Rat für dich.
        Ich halte das Verhalten deiner Schwiegermutter für unmöglich. Dass dich das so runterzieht, hat nichts damit zu tun, dass du derzeit sensibler bist, sondern daran, dass diese Frau sich aufführt wie ein Elefant im Porzellanladen... unverschämt und empathielos.

        Bist du sicher, dass ihr euch eigentlich gut versteht oder hast du früher einfach alles geschluckt?

        >>>ich soll mich nicht so anstellen, sie meint es ja nur gut.<<<

        Nach so einem Satz würde ich mich etwas distanzieren, sie nimmt dich nicht ernst und wischt deine Gefühle weg, deine Gefühle sind dumm und unwichtig für sie. Hauptsache, sie kann jeden Mist rauslassen.
        Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

        Dem kann ich mich nur anschließen. Das Verhalten ist unmöglich (Abtreibung, „immer trifft es mich“) und nicht zu tolerieren. Da überschreitet sie massiv Grenzen und davon mal abgesehen, dass sie sich da nicht einzumischen hat, spricht es auch für einen empathielosen Charakter (nicht nur auf dich bezogen).
        Ich würde in dem Fall den Kontakt so lange massiv beschränken, bis sie sich gefangen hat. Das ist mit Hormonen nicht zu entschuldigen und deine Reaktion nicht durch Hormone erklärbar. Du übertreibst gar nicht, im Gegenteil. Was sagt denn dein Mann dazu?

        Guten Morgen,

        Ich finde auch das du nicht übertreibst. Dieses Verhalten ist unmöglich und respektlos.

        Leider habe ich auch nicht wirklich einen Tipp für dich. Ich hätte ihr vermutlich meine Meinung gesagt und distanziert.

        Mich würde allerdings auch interessieren, was dein Mann zu diesem Verhalten sagt....

      • Ich hatte zwar keine Fehlgeburt, aber Blutungen in der 8 SSW, meine Schwiegermutter hat sich Sorgen gemacht, dass es dem Baby gut geht, ist mir mit Rat und Tat beigestanden. Zwillinge habe ich zwar auch keine, aber auch da weiß ich, da sie niemals auf die Idee gekommen wäre das Wort "Abtreibung" in den Mund zu nehmen. Hätte sie so etwas gesagt, wäre sie für mich gestorben, obwohl wir auch ein sehr gutes Verhältnis haben. Manche Sachen sind halt ein "NoGo", dass muss man doch, als eine erwachsene Frau verstehen. Ich glaube aber nach den beiden Aussagen, sowohl zur FG, als auch über die Abtreibung, dass sie ganz froh war, dass ihr keine Kinder hattet. Ohne Kinder ist man ungebundener und kann den Partner leichter verlassen.

        • Danke für die vielen Antworten.
          Ja, ich bin mir sicher, dass wir uns vorher gut verstanden haben, außerhalb solcher Situationen hat sie auch nie sowas fallen lassen. Bin auch nicht der Typ Mensch, der sich alles gefallen lässt, am Anfang hatten wir einen netten Kleinkrieg bis sie mich akzeptiert hat, dafür gabs aber auch an der Hochzeit eine offizielle Entschuldigung vor allen Gästen.

          Sie will unbedingt einen Enkel, aber sie wollte eben nur einen, weil sie sich das so schön ausgemalt hat was sie dann alles mit dem Kind macht. Ihr Sohn ist Einzelkind und sie war alleinerziehend seit mein Mann noch ein Baby war, sie ist also von Anfang an immer voll arbeiten gewesen und hatte ihr eigenes Kind immer in fremden Händen (Familie, Kita ect). Was ihr entgangen ist möchte sie jetzt gerne bei dem Enkelkind nachholen. Das ist bei zwei aber halt nicht ihrer Vorstellung entsprechend.

          Sie hat schlimme Schläge weg gesteckt und ist daher ziemlich gefühlskalt. Sie hat nicht mal beim Tod ihrer eigenen Mutter geweint weil das es ihrer Meinung nach nicht ändert. Auch meinen Mann hat sie so erzogen, als er geweint hat als sein Hund eingeschläfert wurde hat er mich hinterher gefragt ob ich jetzt schlechter von ihm denke (er ist im Gegensatz zu ihr sehr sensibel), ich werde also nicht als einzige so behandelt, sie geht auch mit ihrem Sohn sein Leben lang so um, obwohl sie ihn über alles liebt.

          Vorher kam ich mit dieser Gefühlskälte gut zurecht weil ich ja wusste woher das rührt, aber diese Schwankungen jetzt machen mich halt irre

          • Guten Morgen,

            Im Gegensatz zu meinen Vorrednerinnen glaube ich nicht, dass deine Schwiegermutter empathielos ist. Im Gegenteil, sie schwingt so sehr mit, dass es sie schier zerreißt. Und vor lauter Identifikation mit dir, kann sie die Grenzen weder sehen noch einhalten.

            Das ist nicht unbedingt ein Zeichen psychischer Gesundheit.

            Vielleicht hilft es dir, wenn du dir sagst, dass sie das laut ausspricht, was ihr in den Kopf käme wenn sie tatsächlich in deiner Situation wäre. Ein fast kindliches Verhalten, das dich in die Rolle der Erwachsenen drängt auch wenn du darauf verständlicher Weise keine Lust hast.

            Hilft bei ihr paradoxe Intervention? Also wenn sie mal wieder was raushaut ihr zu sagen dass du sie auch lieb hast o.ä?

          Es kann nicht eure Aufgabe sein, und die „Funktion“ eures (oder jetzt eurer) Babys, die Schwiegermutter das nachholen zu lassen, was sie verpasst hat.
          Und „auf die Goldwaage legen“???? Ein Elefant im Porzellanladen passt auf keine Goldwaage, muss auch nicht, das merkt man auch so, dass der da ist- soll heißen, die Aussagen braucht man nicht interpretieren, um sie so zu finden wie sie sind: dreist, grenzüberschreitend, unverschämt.
          Solche Leute neigen später dazu, beim Baby genauso übergriffig und besitzergreifend zu sein. Jederzeit Ansprüche auf das Baby zu haben und die Eltern unterzubuttern. Weil sie ja ein „Recht“ darauf hätten.
          Ihr seid nicht die Enkelkindlieferanten, Punkt. Entweder sie lebt mit den Zwillingen oder sie muss mit einer Kontaktsperre leben, meine Meinung.
          Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, dagegen ist meine eifersüchtige Mutter (3 Monate altes Baby) ja harmlos....

          • Mit dem Nachholen meint sie eher gemeinsame Ausflüge mit der ganzen Familie, Spaziergänge, Basteln mit dem Kind, wenn sie größer sind Urlaub in den Ferien damit nicht unser Jahresurlaub für die Sommerferien drauf geht, gemeinsam backen, also alles wofür sie keine Zeit hatte als ihr Sohn klein war. Bei allem anderen sind die Grenzen jetzt schon klar abgesteckt weil wir wissen, dass sie schnell übertreibt.

            Haben uns auch für die Zeit nach der Geburt darauf geeinigt, dass sie mir eher Sachen im Haushalt abnimmt wie Wäsche waschen oder für uns mitkocht damit ich Zeit habe mich auf die Kinder zu konzentrieren, das finden wir beide besser als wenn sie mir die Kinder abnimmt.
            Sie gibt zu, nach der Geburt sehr überfordert gewesen zu sein und sich Hilfe gewünscht hat die sie nicht bekam, wahrscheinlich hat sie deshalb jetzt diese Panikattacken. Sie war allerdings auch 10 Jahre jünger als ich heute und ihr Exmann ein Arschloch.

            Hört sich blöd an das jetzt schon alles so durch zu planen, aber da wir beide wissen dass wir dominante Miststücke sind wenn's drauf ankommt ist es so für alle am Besten als nachher Kämpfe darum zu führen.

        Hallo,

        ich war auch echt schockiert von den empathielosen Aussagen bzgl. deiner Fehlgeburt und der Abtreibung. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen wie man sowas sagen kann #schock. Das ist für mich auch in keiner Weise zu entschuldigen/rechtfertigen und mit "hab ich ja nicht so gemeint" schon mal gar nicht.

        Mit dem was du nun über ihre Vergangenheit geschrieben hast, steht es für mich aber schon ein bisschen in einem anderen Licht! Und für mich wäre der Ansatz hier, diese aufzuarbeiten! Die Beweggründe die zu dieser Aussage geführt haben, finde ich nämlich genauso erschütternd. SIE hat eine Vorstellung von ihrem Leben mit Enkelkind und Zwillinge passen nicht in IHRE "Planung". Anstatt ihre Vorstellungen zu "überdenken" sollen sich die Kinder "anpassen"(mir fällt kein besseres Wort ein) bzw. in dem Fall sogar nicht geboren werden damit alles in ihre Pläne passt.

        Auch deine Aussage, dass sie mit dem Enkelkind die "verpasste" Zeit mir ihrem Sohn nachholen will, finde ich sehr bedenklich. Die Annahme liegt natürlich sehr nahe durch ihre Vergangenheit aber mich würde es nicht wundern, wenn das zu (weiteren) Konflikten führen wird - wenn man sie machen lässt!

        Ich würde ganz offen mit ihre Reden. Grundlegend habt ihr ja ein gutes Verhältnis, da sollte das ja kein Problem sein. Zeig ihr das du Verständnis für ihre Vergangenheit hast, dass es nicht einfach war und nicht so wie sie es sich wohl gewünscht hat ABER dafür kannst weder du noch ihre Sohn etwas! Es ist nun mal so gewesen, es lässt sich nichts daran ändern. (Wenn sie daran so sehr zu knabbern hat, eben in die Richtung mit professioneller Hilfe alles aufarbeiten um damit abzuschließen.)
        Das Leben geht doch weiter, sie hat so einen tollen Sohn (sonst hättest du ihn ja nicht geheiratet ;-)) und jetzt kommt ein neuer Abschnitt mit den Zwillingen. Sie kann sich das nicht vorstellen, mit gleich zwei (kleinen) Kindern - ehrlich gesagt, ich auch nicht (meine sind 4 und 1 Jahre alt) aber man wird reinwachsen. Ihr alle werdet da reinwachsen (müssen).

        So wie du schreibst, will sie auch bei allem bzgl. der Babys dabei sein - Zimmer aussuchen etc.? Wenn es für euch ok ist, würde ich sie da auch einbinden und teilhaben lassen aber im Vorfeld ein paar "Regeln" aufstellen. Wenn sich eure Geschmäcker decken/ähnlich sind, ist es ja nicht so schwer aber dennoch würde ich klar kommunizieren, dass die endgültige Entscheidung euch als Eltern obliegt. Wenn ihr lieber weiße Möbel möchtet und sie lieber "Holzfarben" dann muss sie da durch ;-). Vielleicht gibt es ja aber auch Sachen die ihr, ihr gerne überlassen möchtet, z.B.: eine Wickelauflage aussuchen oder Handtücher... es gibt ja einiges was es besorgen gibt!

        Ich würde ihr so nochmal zeigen, dass ihr Verhalten nicht ok war und auch meine entsprechende und verständlich Enttäuschung deutlich machen und auch ihr "hab ich ja nicht so gemeint" nicht durchgehen lassen. Und ihr eben auch eine "2. Chance" geben, ihre Verhalten zu überdenken und zu ändern.

        Alles Gute euch

        (13) 24.04.19 - 18:23

        Das waren sofort meine ersten Gedanken beim Lesen des Eingangsposts:

        fragen, was sie durchgemacht hat.

        Ihr Verhalten ist sch****, keine Frage.
        Die Art wie damit umging, ließ mich sofort an einiges denken.


        Durch diese Beschreibung klingt es nach emotionaler Überforderung.
        Sie muss sich mit der Kälte selbst schützen, um überleben zu können.

        Jetzt freut sie sich riesig mit euch, auf das Baby und alles
        und hat u.U. selbst riesige Angst, die sich selbst gegenüber nicht zulassen darf. Was früher Schutz und Überleben war, ist jetzt selbstzerstörerisch. Nur ändern kann sie es nicht.


        Wie Gift, das einem als Medikament das Leben gerettet hat und nach überstehen der Krankheit vergiften/umbringen kann.
        Von Medikamenten kann man loskommen.

        Von alten Schutzmechanismen nicht so einfach. Zumal es Therapeuten gibt, die behaupten: Situation vorbei, jetzt lach mal wieder. So als könnte man nach vielen Jahren einen Schalter umlegen.


        Fakt ist: du bist nicht ihr Therapeut.
        Fakt ist aber auch: sie selbst kann nicht umgehen damit.

        Die Schwankungen kommen wohl daher, gerade weil sie so viel fühlt.
        Und weil sie auf Grund ihrer Situationen nicht lernen konnte, mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie rauszulassen, hätte ihr Funktionieren zerstört.

        Heute muss sie nicht mehr funktionieren, deswegen könnte sie die Gefühle rauslassen. Das macht sie in gewisser Weise auch. In völlig unpassender Dosierung.


        Wie man ihr / dir helfen kann weiß ich nicht.
        Ich kann euch beide verstehen. Dir tut es weh und verunsichert dich und sie (würde vermutlich gerne selbst und) kann nicht anders


        Evtl. mal therapeutischen Rat hinzuziehen. Familienberatungsstelle.
        Wie könnt ihr euch gegenseitig unterstützen, damit es nicht so explodiert.

        Dir Tipps an die Hand geben lassen, damit du nicht aus Versehen ihre Gefühle hochjagst
        und Tipps, wie du ihr das sagen kannst, damit sie andere Strategien findet mit ihren Gefühlen umzugehen.

        Jetzt während der Schwangerschaft (für euch)

        und auch für eure Kinder.

        Therapeutischen Rat im Vorfeld, damit sie sich nicht als abgestempelt oder so vorkommt, sondern eben das, was du ja suchst: ein Gespräch beginnen, bei dem ihr die Chance habt, Wege zusammen zu finden.


        Wenn du/du und dein Mann euch beraten lasst, kommt sie vielleicht (eher) mit.
        Sie in eine Therapie schieben, da würde ich an ihrer Stelle explodieren (auch wenn es gut gemeint ist).
        Gemeinsam beginnen oder zuerst beginnen, dass sie mitkommen kann, als Unterstützung, nicht als "Vorschriftenmacherei", kommt das vielleicht anders rüber.

(14) 24.04.19 - 08:22

Ich finde, dass das Ganze nicht mit Hormonen zu entschuldigen ist. Die Aussagen deiner Schwiegermutter sind absolut daneben und übergriffig. "Nicht so anstellen" nach einer Fehlgeburt, Abtreibung bei Zwillingen, Lästereien über das Gewicht...all das geht für mich einfach gar nicht.
Weder ist das Verhalten der Schwiegermutter mit ihren Hormonen zu entschuldigen, noch musst du denken du würdest auf Grund der Schwangerschaft überreagieren.

Ich würde mir sowas verbieten und ihr, wenn sie wieder anfängt sie würde es ja nur gut meinen, sagen dass es genau zwei Alternativen gibt. 1. Sie lässt es sein und respektiert, dass DU das nicht gut findest. So muss es nicht nachempfinden können, aber akzeptieren dass du deine Grenzen nicht geachtet fühlst. Auch deine Gefühle sind wichtig 2. Wenn sie es nicht sein lässt, dann muss sie damit leben, dass sie bis auf weiteres gemieden wird. Sie möchte mit Sachen kaufen? Da kommen aber nur Leute mit die höflich und respektvoll sind. Ändert sie ihr Verhalten kann sie gern mit.

Ich empfinde das hier auch nicht als Schwiegermutter Bashing. Hier liegt ein übergriffiges Verhalten vor welches scheinbar auch anderen auffällt.

Wie steht denn dein Mann generell zu der Situation?

  • (15) 24.04.19 - 08:42

    Achso, mein Mann ist in solchen Situationen auch schon aufgestanden und hat ihr gesagt, dass wir gehen sobald sie noch einen solchen Satz fallen lässt, aber da reagiert sie genauso bzw sagt auch, dass sie das ja alles nicht so meint und wir nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollen, sie würde sich ja selbst mit ihrer Verschrobenheit auf die Nerven fallen.

    Sie ist sonst wirklich mega lieb zu mir, hat mich gerade eben noch eingeladen mit ihr zu Gesichtsbehandlung zu fahren damit wir uns entspannen können, fragt mich immer ob ich was brauche wenn sie einkaufen fährt und ruft mindestens drei Mal pro Woche an wie es mir geht. Sie ist also definitiv kein Drache, deshalb fällt mir das ganze so schwer, kann ihr nie lange böse sein. Auch wenn wir Auseinandersetzungen wegen anderer Sachen haben ist sie in der Lage einzusehen, wenn sie falsch gelegen hat und entschuldigt sich oft genug hinterher.
    Denke da muss ich einfach durch.

    • (16) 24.04.19 - 08:49

      Ich finde aber durchaus, dass dein Mann recht hat. Dann geht doch einfach mal, vielleicht merkt sie dann dass es nicht in Ordnung ist. Vielleicht lernt sie sogar langfristig daraus. Und du wärst nicht mal alleine der Buhmann.
      Meiner Meinung nach ist das nichts wo du durch musst... denn du hast ja auch keine Garantie, dass das besser wird wenn die Zwillinge erst da sind. Dann lieber jetzt schon Grenzen aufzeigen.

      Es ist ja schön, dass Sie sonsten lieb, nett und freundlich ist. Genau das kann man ihr ja auch sagen. "Du, ich habe dich echt gern und bin froh dass du meine Schwiegermutter bist. Ich verbringe sonst gerne Zeit mit dir. Aber dein Verhalten geht aktuell auf keine Kuhhaut, so habe ich keine Lust mich mit dir zu treffen."

      • (17) 24.04.19 - 08:55

        Meine Schwiegermutter hat während meiner ersten Schwangerschaft mehrfach Kommentare unter anderem zum Thema Gewicht von sich gegeben. Ich war absolut überfahren und dabei bin ich sonst überhaupt nicht auf den Mund gefallen... Ich wusste nicht ob Ich das jetzt runterschlucken soll oder nicht..
        Mein Partner hat sich wiederum so geärgert, dass er ihr dann beim nächsten Telefonat ordentlich die Meinung gegeigt hat. Sie wollte das dann auch damit entschuldigen, dass sie es ja gar nicht so gemeint hätte. Ich hätte bestimmt etwas falsch verstanden. Nur leider stand mein Freund bei mindestens zwei Kommentaren daneben. "Da gibt es nichts falsch zu verstehen. DU bist wie ein Elefant durch den Porzellanladen getrampelt, nun wunder dich nicht wenn das Scherben sind. Wenn du nichts Nettes sagen kannst, dann sei einfach ruhig."

Deine Schwiegermutter ist eine taktlose und unverschämte Person die mal einen ordentlichen Schuss vor den Bug braucht

Hallo,
ich finde das Verhalten und die Äußerungen deiner Schwiegermutter schon verletzend.
Gib ihr doch einfach ordentlich Kontra - nicht unter Tränen und hysterisch, sondern konfrontierend, direkt und selbstbewusst.
So wie du sie beschreibst, scheint sie das ja vertragen zu können und schätzt direkte Kommunikation. Und so wie du dich beschreibst, scheinst du dich ja auch wehren zu können und musst nicht alles stillschweigend hinnehmen.
Und sicherlich meint sie das alles nicht böse - aber unangebracht und unhöflich ist das Verhalten trotzdem.

Alles gute für deine Schwangerschaft, c

Für mich alles viiiiel zu eng. Warum kaufen WIR (also SM inbegriffen) die Einrichtung für das Kinderzimmer?
Warum triffst du dich so oft mit ihr?
Ich hätte dazu so richtig keine Lust. Msl ein Kaffee ab und an mit Mann und SM, okay - aber sonst?! Klingt nicht so, als wäre es sehr nett mit ihr. Ich würde deutlich mehr Distanz halten. VG

  • (21) 24.04.19 - 12:07

    WIR kaufen alles zusammen weil ich keinen Kontakt zu meiner eigenen Familie habe und meine eigene Mutter sich nur meldet wenn sie was braucht. Und mit zwei Frauen zu bummeln ist einfach lustiger als alleine mit Männe, der bei den meisten Sachen einfach achselzuckend daneben steht weil es für ihn andere Prioritäten gibt als eine halbe Stunde zu diskutieren ob blau oder grau besser ins Kinderzimmer passt. Der baut mir lieber in der Zeit die Möbel selber die ich nicht von der Stange kaufen will oder geht sonstwie seiner Nestbaupanik nach 😄 da gibt sie auch allen meinen Wünschen nach, egal ob sie sie gut findet oder nicht, manchmal ist es aber gut eine zweite Meinung zu hören weil gelegentlich auch sinnvolle Einwände kommen an die ich bis dahin nicht gedacht hatte.

    Das mit der paradoxen Intervention muss ich tatsächlich mal testen, vielleicht fällt dann der Groschen. Sonst bin ich auch sehr direkt und geradeaus, im Moment schaff ich es in solchen Situationen aber nicht, sachlich zu bleiben sondern fange entweder an zu heulen oder werde zur Furie, das meinte ich mit hormongesteuert.

    Werde wohl demnächst noch ein letztes Gespräch mit ihr darüber führen wenn ich gerade nicht emotional involviert bin sondern alles entspannt ist. Halte auch das mit der Psyche für am wahrscheinlichsten, war mir aber wie gesagt bisher nicht sicher ob ich das vielleicht zu drastisch wahrnehme, daher haben mir eure Antworten sehr weiter geholfen. Vielen vielen Dank euch allen 😘

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