Stimmt mit mir vielleicht was nicht

    • (1) 24.04.19 - 07:33
      Ennos32

      Hallo zusammen, ich bin 33 Jahre alt und habe Zwillinge 2 Jahre alt.
      Ich bin vor 10 Jahren 20 km von meiner Familie weg gezogen, leider habe ich kein Auto und mein Mann ist sehr viel arbeiten, ich bin überwiegend alleine mit den Kindern.

      Ich habe es auch nicht geschafft hier Kontakte zu knüpfen, habe also keine Freunde hier.
      Meine Mutter ist als ich 16 war 600 km weg gezogen, ich habe sie sehr oft gefragt ob sie nicht zurück kommt weil ich so alleine bin, und sie aich niemanden in ihrem Ort hat außer ihren Lebensgefährten, aber auch ihre Enkel sind kein Grund.

      Meine Schwester die auch einen 2 jährigen Sohn hat ist in den letzten 3 Jahren auch nur 2 mal hier gewesen, ihr sind die 25 km zu weit, "ich kann ka auch kommen sagt sie" für mich sind das aber 3 Stunden Bahn fährt mit umsteigen und Wartezeit auf den Anschluss.

      Ich habe so viel für meine Schwester gemacht, ihre komplette Braut Frisur Plus Make up ohne was zu verlangen, außer ein Danke gab es auch nichts, wir haben ihnen für 250 Euro noch den DJ zu Hochzeit geschenkt.

      Wir haben im Ausland geheiratet alleine, jeder hätte dabei sein können, aber wir konnten das nicht auch noch zahlen.
      Naja hab dann 15 Euro in einer Karte bekommen von ihr.

      Dann habe ich ihr mehrfach für lau die Haare gemacht, aber trotzdem kann sie nicht mal kommen damit ich nicht immer so alleine bin.
      Jedes mal wird mir gesagt wenn ich doch nur in der Nähe wohnen würde könnten sie mich alle unterstützen, das hat meinen Stiefvater auch nie interessiert wenn ich auf meine Stiefschwester nach 8 Stunden Arbeit regelmäßig Babygesittet habe über Nacht, ich bin dann am nächsten Tag auch 25 km mit öffentlichen nach Hause gefahren, meiner Tante und ihren Freunden habe ich genauso nach der Arbeit Haare gemacht und bin wegen der Bahnfahrt erst nachts zu Hause gewesen.

      Aber für mich kann keiner mal was machen, meine Schwester sollte mich mal abholen 10 min von ihrem Wohnort, da hat sie sich bei meiner anderen Schwester drüber beschwert das Leute mit einem Auto ja immer die A Karte haben. Habe dann dann verzichtet das sie mich holt und konnte somit nicht auf die Beerdigung von meinem Opa.ich habe mich noch nie fahren lassen ohne Geld zu heben ,dachte immer ist ja günstiger als Taxi.
      Frage mich einfach wieso mich alle so hängen lassen.
      Das musste jetzt einfach mal raus
      Übertreibe ich denn vielleicht etwas?

      • Hallo,

        irgendwie kommt bei Deinem Post so eine Jammerei und Bettelei rüber und ach, was habe ich alles für andere getan (Haare machen ohne Geld zu verlangen, etc). Es gibt immer jemanden der gibt, und das gern tut, und ein anderer der nimmt.

        Ehrlich über 25 km Entfernung können andere nur lachen. Das ist doch kein Entfernung.

        Das Problem liegt irgendwie schon daran, dass Du nicht mobil bis. Ich würde mir ein günstiges Auto kaufen und schon ist das Problem gelöst.

        Um Anschluß zu finden kannst Du mit Deinen Kindern z. B. in Spielgruppen, Mutter-Kind-Gruppen, Musikgarten, Sportverein (wenn sie ein bisschen älter sind, bei uns geht das so ab 3 - 4 Jahren los) gehen. Auf Spielplätzen trifft man doch auch andere Mütter mit den Kindern. Und spätestens mit dem Kindergarten sollte das auch kein Problem sein. Du musst nur auch mal auf andere zugehen und Gespräche anfangen.

        Dass dich deine Schwester nicht zur Beerdigung vom Opa geholt hat, das ist allerdings schon krass. Euer Verhältnis ist wohl auch sonst nicht so gut. Gerade deshalb würde ich schon versuchen auch andere Kontakte als nur die Familie zu knüpfen.

        Alles Gute für Dich

      (6) 24.04.19 - 07:50

      Guten Morgen,
      ich empfinde deinen Text als sehr großes Gejammer. Was sind denn bitte 20 - 25km?

    • (7) 24.04.19 - 07:52

      Wow, für euch alle sind 20-25 km zu viel...?!
      Cancel den Kontakt und such dir Freunde,das mein Tipp.

      (8) 24.04.19 - 07:56

      Hallo,

      das klingt jetzt vielleicht hart, aber du bist für dich selbst zuständig, nicht die anderen.
      Deine Familie kann nichts dafür, dass du keinen Anschluss findest. Sie haben alle ihr eigenes Leben, du bist erwachsen und sie sind nicht mehr für dich zuständig. Jeder Mensch ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. Du kannst nicht erwarten, dass alle springen nur weil du dich einsam fühlst. Was tust du aktiv um Kontakte zu knüpfen? Wir haben bewusst seit 16 Jahren nur ein Auto, mit dem mein Mann die komplette Woche weg ist. Ein 2. wäre hier Luxus, da ich alles fußläufig erreichen kann. Ich habe ohne Auto schon auf den kleinsten Dörfern gewohnt, 400 km von meiner Familie entfernt. Das geht. Du hast dir deine Lebensumstände selbst ausgesucht und da kann dir keiner helfen, außer du selbst. Du musst aktiv werden. Such dir Vereine oder Hobbys, knüpfe Kontakte. Ich bin schon 4x umgezogen und das erste was ich immer gemacht habe, war mir ein soziales Umfeld aufzubauen. Angefangen mit der Nachbarschaft und weiter über Vereine. Da reichen banale Gesundheits- und Fitnesskurse um Menschen kennenzulernen. Schau dir örtliche Vereine im Ort oder Nachbarort an und frage ob sie noch Mitglieder aufnehmen. Nachbarorte sind auch mit dem Fahrrad erreichbar. Du darfst nicht warten bis die Menschen zu dir kommen. Du bist diejenige, die Gesellschaft möchte, nicht die anderen. Aufzurechnen wann du was für jemanden gemacht hast, ist Blödsinn. Du hast es aus freien Stücken gemacht. Da nichts zurück kommt, würde ich daraus meine Schlüsse ziehen. Bau dir ein Leben außerhalb deiner Familie auf.

      LG
      Michaela

      (9) 24.04.19 - 08:03

      Wenn man auf eine Entfernung von 20-25km vereinsamt und alleine bleibt und sowieso keine Kontakte knüpfen kann, trotz der Kinder, dann läuft irgendwas falsch.

      Dein ganzer Post drückt aus, dass du eine Erwartungshaltung an deine Familie hast, die alle zu dir kommen sollen, damit du nicht so alleine bist. Aber was bitte unternimmst du denn, um Kontakte zu knüpfen? Von den ganzen Tag zu Hause rumsitzen wird keine neue Freundin an deiner Tür klopfen.

      Außerdem finde ich ein "ich habe ja sooo viel für meine Schwester getan" in Bezug auf eine Brautfrisur und MakeUp irgendwie verstörend. "Ich habe ja so viel für jemanden getan" interpretiere ich irgendwie anders.

      Du solltest vielleicht über die Anschaffung eines kleinen älteren Autos nachdenken, wenn du für 25km 3 Stunden mit der Bahn fahren musst. Dass es dir so erschwert wird, neue Kontakte zu knüpfen und alte zu halten, ist logisch. Du wirst abgeschottet und kannst meiner Ansicht nach auch nicht erwarten, dass sich deine Verwandtschaft bei dir zu Hause hinhockt, damit dir nicht langweilig ist.

      (10) 24.04.19 - 08:29

      Was soll denn das Aufrechnen? Haare schneiden gegen besuchen, wer dich wie oft gefahren oder nicht gefahren hat,...was du geschenkt hast zur Hochzeit. Ich hasse Aufrechnerei. Du hast die 250 Euro plus Co freiwillig geschenkt, oder wurde da eine Bedingung dran geknüpft? Dann wäre es kein Geschenk mehr.

      Meine Schwester hat auch kein Auto, wäre recht zügig hier. Macht sie aber nicht, weil sie kein Auto hat. Ich könnte sie (mit 3 Kindern die ich habe) ja holen. Ich kann doch nichts dafür, dass sie nicht selber fährt. Warum muss ich dann immer kommen? Das ist doch Schwachsinn. Und sehe es wie deine Schwester, warum sollte sie deswegen immer die A-Karte haben.

      20-25 km sind für mich aber auch ohne Auto kein Drama. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Alleine, weil es für die Kids spannend ist, fahre ich mit Ihnen ab und an mal mit Bus, Bahn und Zug zu Papa auf die Arbeit. Geht alles. Für mich anstrengend aber machbar, die Kinder Mega.

      Jammer nicht so viel und such nach Lösungen! Die nicht bedeutet: andere machen das für dich. Bau Dir dein Leben um dich rum auf.

      (11) 24.04.19 - 08:29

      Was heißt schon "mit jemandem stimmt etwas nicht"? Darauf würde ich nichts geben. Du bist wie du bist. Aber du scheinst insgesamt ja recht unglücklich und mir scheint, an den Gründen kann man durchaus etwas tun . Deshalb ein paar Denkanstöße.

      1. erwarte nicht, dass alle Welt zu dir nach Hause kommt. Werde selbst mobil und geh raus in die Welt. Mach einen Führerschein, besorg dir ein auto.
      Ein bisschen frag ich mich ja wo ihr wohnt. Für 25 km drei Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Ernsthaft? Warum bist du dort hingezogen? Kommt ggf ein Umzug in Frage, um bessere Verkehrsanbindung oder mehr Freizeitmöglichkeiten zu haben (Krabbelgruppe, Sportvereine, Cafes)?

      2. Rechne nicht alles auf. Wenn du deiner Familie hilfst oder Geschenke machst, dann weil du es möchtest und ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

      3. Lös dich von deiner Famile, werde selbständig. Ja, Geschwister und Familie sind eine tolle Sache. Aber sie sind nicht dein Unterhaltungsprogramm. Und manchmal passt man auch einfach von den Interessen und Charakteren nicht. Gestalte deine Zeit nach deinen Interessen um neue Leute kennenzulernen.
      Oder lade die Familie explizit ein. Also nicht: warum besucht ihr mich nie? Sondern: kommt doch am Donnerstag zu uns zum Kaffeetrinken / lasst uns am Samstag mit den Kindern in den Zoo...

      Ich wünsche dir, dass du einen weg zu mehr Zufriedenheit findest.

      (12) 24.04.19 - 08:35

      Du bist bzw fühlst einsam, okay. Das ist schlimm. Aber es ist nichts woran du nichts ändern könntest. Komm aus deiner Komfortzone raus.

      Ich schließe mich den anderen an. 25 km sind keine Strecke. Das gilt zwar für dich und deine Schwester... Aber deine Erwartungshaltung finde ich an dieser Stelle nicht angebracht. Besorg dir ein Auto... das wird dir vermutlich ziemlich viele Dinge erleichtern.

      Haare machen, Babysitten und andere Dienste... Das sind Gefälligkeiten die ich machen würde weil ich sie machen will. Nicht weil ich etwas erwarte. Wenn du keine Lust darauf hast, dann lass es doch einfach. Da jetzt alles aufzurechnen finde ich mühselig. Klar wäre es schön wenn "eine Hand wäscht die andere" einfach so funktioniert, aber dann muss man gegebenenfalls auch seine Wünsche so formulieren.

      Niemand ist verpflichtet dich zu bespaßen. Du bist erwachsen. Deine Mama muss nicht zu dir ziehen damit du ihr am Rockzipfel hängen kannst und auch sonst muss dir niemand die Zeit vertreiben.

      • (13) 24.04.19 - 08:45

        Und zum Thema Geschenk zur Hochzeit: Ihr wolltet das Geld für den DJ schenken. Lieb von euch. (Die Höhe eines Geldgeschenkes richtet sich ja auch ggf nach dem Geld das man tut Verfügung hat.)

        Aber ihr habt euch auch für eine Hochzeit im Ausland entschieden und zwar mit allen Konsequenzen. Wenn das bedeutet, dass bestimmte Leute nicht kommen können...dann ist das leider so. Flüge, Unterkunft, das kostet alles Geld - auch für die Gäste - und nicht jeder kann oder will sich das leisten. Ich wiederum hätte aber auch keine Lust viel Geld zu schenken für eine Hochzeit sie ich nicht mal besuche.

        Und zu der Beerdigung: Wenn du hin gewollt hättest...warum bitte nimmst du dir denn dann kein Taxi? So teuer sind 10km dann nicht wenn man den Rest betrachtet.

    (14) 24.04.19 - 08:43

    Du bist nicht auf die Beerdigung deines Opas, weil du dich über ihre Aussage geärgert hast?
    Sorry, da hätte ich dann ein Taxi genommen.
    Hast du einen Führerschein?

    • (15) 24.04.19 - 08:57

      Ich hatte vor ein Taxi zu nehmen, aber das hätte mich über 100 Euro gekostet, so viel ist im Moment einfach nicht drin

      • 100 Euro???
        Über wieviel Km reden wir ?

        • (17) 24.04.19 - 09:04

          Die Beerdigung war von mir 50 km, ich wollte deswegen eine Strecke mit öffentlichen fahren und den Rest mit meiner Schwester, aber die 10 Minuten Umweg waren ihr dann wohl zu viel

          • Warum bitte schaffst du es nicht mobil zu sein?

            (19) 24.04.19 - 09:32

            Warum bist du nicht mit den Öffentlichen gefahren und die restlichen zehn Minuten mit dem Taxi? Da wären sicher keine 100€ zusammen gekommen.
            Völlig unverständlich, dass du deswegen nicht zur Beerdigung gehst.
            Ich habe das Gefühl, du stehst dir selbst im Weg.

            • (20) 24.04.19 - 09:40

              Ihr Umweg mich zu holen währen 10 Minuten gewesen

              • (21) 24.04.19 - 10:40

                Und dich hätten die 10km vermutlich 15-20€ gekostet, und nu?

                Klar wär es nett gewesen wenn sie den Umweg auf sich genommen hätte. Hat sie aber aus uns nicht bekannten Gründen (kein Platz im Auto, danach noch ein Termin, keine Lust weil sie dich nicht mag, ...) nicht.

                Deswegen gar nicht hinfahren? Find ich sehr albern.

                Sie hat keine Lust auf 10 Minuten Umweg für dich, du nicht auf 20€ für den Opa. Viel gibt sich das auch nicht.

                (22) 24.04.19 - 13:12

                Und genau da sehe ich ein grosses Problem. Was soll deine Familie von dir denken, wenn du nicht mal auf der Beerdigung deines Opas auftauchst? Ich kann mir beim allerbesten Willen NICHT vorstellen, dass es NIEMANDEN gegeben hätte, der dich mitgenommen hat. Nicht in so einem Fall.

                Und dann selbst wenn.. du bist nicht gegangen weil du quasi 'Krach' hattest mit deiner Schwester. Du hast deinem Opa die letzte Ehre nicht erwiesen nur wegen einer Meinungsverschiedenheit mit deiner Schwester? Was ich als Familienmitglied denken würde: Was kann ihr der Opa schon gross bedeutet haben?

                Ich sehe es wie der Rest hier, wenn man will dann geht es schon! Meine Mutter ist auch nie Auto gefahren weil sie Angst davor hatte. So. Mit uns 2 Kindern hat sie es trotzdem geschafft Anschluss zu finden (sie ist auch von 100km weit weg hergezogen). Sie ist dem örtlichen Turnverein beigetreten (DI-Abend). Als wir etwas grösser waren noch dem Kirchenchor (DO -Abend) und jede Woche etwas trinken gegangen mit Freundinnen (MO-Abend die sie über genau diese Vereine getroffen hat). Für diese Abende hat sie meinen Vater in die Pflicht genommen. Sie mussten auch aneinander vorbei planen da er häufig noch Abends putzen gegangen ist. Aber es hat geklappt!

                Du musst ja nicht alles auf einmal machen aber nimm deinen Hintern hoch und schaff dir etwas . Gerade in deiner Situation als Friseurin sollte das eigentlich noch einfacher gehen.. Meine Friseurin z.B. schneidet Kunden aus dem ganzen Quartier, schon nur so haben sich viele Bekanntschaften ergeben.. Viel Glück, du klingst wirklich sehr traurig

(23) 24.04.19 - 08:54

Mir ist klar das ich nicht erwarten kann das alle kommen aber ich komme nicht, natürlich versuche ich so oft es geht meine Familie zu besuchen. Weil mir auch bewusst ist das 25 km nicht viel ist.
Und ich habe auch alles immer sehr gerne gemacht für alle, ich bin auch keiner der aufrechnet.
Aber kann man denn nicht verstehen das man enttäuscht ist wenn man merkt das man immer für alle da war, aber für mich ist keiner da. Ich muss zugeben das ich im Moment auch ziemlich gefrustet weil uns das Schicksal knall hart erwischt hat. Und ich mich deswegen so alleine fühle. Mir fehlt auch einfach mal etwas Unterstützung, jemand der vielleicht auch mal auf meine Kinder aufpassen könnte.
Aber wenn man jedes mal bemängelt das ich ja so weit weg wohne frage ich auch nicht, ich bin leider eher der Typ der erzählt das ich mal gerne wieder Kinderfrei hätte mit der Erwartung das Angebot zu bekommen das man mir sie mal ab nimmt.
Leidet denke ich dann auch dran das ich ja auch immer aufgepasst habe damit mein Vater auf Tour gehen kann.

Aber ich muss wahrscheinlich wirklich was an meiner Einstellung ändern

  • Wir haben eine gute kinder Betreuung und gehen regelmäßig ins Restaurant und co.

    Wäre das denn keine alternative?
    Warum organisierst du dich nicht selber anstatt auf die Liebe Sippe zu warten zu der du eine halbe Weltreise machen musst

    (25) 24.04.19 - 09:28

    Kann dein Mann dir nicht mal einen Tag kinderfrei geben? Mein Mann arbeitet auch ziemlich viel, aber hin und wieder bin ich mal einen Tag mit einer Freundin unterwegs.
    Ich bin vor 20 Jahren aus meiner Heimat weggezogen. Einige Kontakte sind im Sand verlaufen. Nur wenige bestehen noch.
    Aber in meiner neuen Heimat hab ich recht schnell Anschluss gefunden. Mein Mann ist zwar von hier, aber ich hab meinen eigenen Freundeskreis. Ich hatte damals noch keine Kinder, nur meinen Job. Von daher waren es erstmal Arbeitskollegen und Nachbarn die ich an der Angel hatte. Ich finde mit Kindern kommt man an Spielplätzen viel leichter ins Gespräch mit anderen Müttern, weil man sich gerade in derselben Lebensphase befindet.
    Ich kann dir nur raten, dass du dich dringend unters Volk mischen solltest. Es ist leider mal so, dass du selbst aktiv werden musst.
    Von alleine kommt keiner.
    Was hast du vor den Kindern gemacht? Ich meine jobmäßig? Deine Kinder sind zwei Jahre alt. Hast du wieder vor arbeiten zu gehen?
    Ich würde dir auch raten dir ein Auto zuzulegen um mobil zu sein.
    Es ist zwar traurig, dass deiner Familie 25 km zuviel sind, aber ist das auch der wahre Grund? Oft ist der Weg zur Arbeit weiter.
    Drum fixiere dich nicht auf deine Verwandtschaft. Bau dir dein eigenes Umfeld auf. Das hat den Vorteil, dass man sich seine Freunde aussuchen kann.

    Trau dich einfach und gehe auf Menschen zu. Jeder wird nicht sofort drauf einsteigen, aber wenn nur einer darunter ist, findest du vielleicht einen wahren Freund. Wenn erstmal einer gefunden ist, dann wird sich das Netzwerk von selbst erweitern.
    Alles Gute!

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