Wie mit Undankbarkeit umgehen?

    • (1) 26.04.19 - 09:34
      WundenPunktgetroffen

      Hallo zusammen,

      ja, ich weiß, Dankbarkeit von seinen Kindern darf man nicht erwarten, aber meine 8jährige hat das Maß heute morgen echt voll gemacht und ich zittere immer noch vor Wut, weil ich so stinkig bin. Das Kind habe ich - Asche auf mein Haupt - gerade erst mal bei der Oma abgeliefert, weil ich sie nicht um mich haben mag und muss mir hier erst mal Luft machen.

      Was ist passiert?

      Zur Vorabinfo: Ich bin alleinerziehend und habe noch eine 5jährige Tochter, die gerade im Kindergarten ist. Ich bin Lehrerin und habe also derzeit gemeinsam mit der Großen Ferien.

      Die liefen bislang so ab, dass ich vormittags, wenn die Kleine im Kiga war, meinen Haushalt erledigt habe und auch noch eine ordentliche to-do-Liste abgearbeitet habe, mit allem wozu ich normalen Alltagswahnsinn nicht so komme. Meine große Tochter hat sich in der Zeit immer entweder selbst beschäftigt, oder sie war halt anwesend und wir haben nebenbei geplaudert. Alles im grünen Bereich.


      Die Wochenenden und Nachmittage ab 14 Uhr, wenn die Kleine vom Kiga kam, haben wir IMMER etwas unternommen: Kino, Eisessen und Bücherei, sie hat drei Nachmittage einen Theaterworkshop mitgemacht und wir waren in zwei verschiedenen Freizeitparks und gestern Nachmittag im Schwimmbad.

      Nun darf ich mir von ihr heute morgen anhören, was sie für Scheiß-Ferien hat und ALLE anderen machen viel tollere Sachen oder verreisen, nur sie nicht. Da ist mir echt der Kragen geplatzt. Und nachdem ich ihr dann aufgelistet habe, dass wir wirklich jeden Nachmittag Programm hatten, meinte sie, das wäre ja auch ok, aber sie wollte, dass wir morgens auch was tolles machen und ich soll mit ihr spielen und nicht immer nur langweilige Sachen wir Kochen und Einkaufen und Putzen.
      Dass diese Sachen nun mal aber auch erledigt werden müssen - null Einsicht. Stattdessen krieg ich zu hören, ich bin eine doofe Mutter und böse Hexe und sie will eine andere Mutter und ausziehen und, und, und...

      Sie ist generell schwer zu händeln, hat nach oben einen IQ jenseits von Gut und Böse, was es auch nicht unbedingt leichter macht und wir sind auch regelmäßig bei einer Psychotherapeutin, die ihr helfen soll, ihre Wutanfällle in den Griff zu kriegen. Ich bin da schon hinterher, von mangelnder Erziehung kann man da sicher nicht sprechen, den Schuh ziehe ich mir nicht an.

      Aber heute hat sie den Bogen mit ihren Vorwürfen echt überspannt. Als Alleinerziehende strampele ich mich sowieso jeden Tag an und bin permanent am Anschlag (aufgrund verschiedener Versicherungen wohl ohne jede Aussicht auf eine Kur) und trotzdem bemühe ich mich, den Kindern in den Ferien auch was zu bieten. Ích meine: Es sind ja auch meine Ferien und ich würde ehrlich gesagt lieber ein paar Gänge runterschalten statt Bespaßungs-Programm, was mir am Ende keiner dankt. Über Ostern waren die beiden drei Tage beim Papa, die habe ich genutzt um Aufsätze zu korrigieren und meine Steuererklärung zu machen. Soviel zu meiner "Erholung".


      Was mache ich denn jetzt, wenn sie nachher zurück kommt? In Moment würde ich ihr am liebsten sämtliche Privilegien streichen, damit sie mal sieht, was langweilige Ferien wirklich sind. In meiner ersten Wut habe ich ihr auch gesagt, ich könne sie in Zukunft auch gerne jede Ferien bis 16.00 Uhr in der OGS-Betreuung anmelden, dann hätte sie ja genug Kinder zum Spielen, wenn es ihr mit mir zu langweilig ist. Dort musste sie bislang nur einmal hin und sie hat es gehasst.

      Ich hab mir grad erst mal ein Ströphchen geheult, langsam geht's wieder.

      Danke schon mal fürs Dampf ablassen und gerne her mit guten Ratschlägen!


      LG

      • Hm, meine Jungs können noch nicht sprechen, insofern hab ich keine eigenen Erfahrungen als Mutter. Wenn ich aber mal gaaaanz weit zurückdenke, dann würde ich das Verhalten Deiner Tochter als ziemlich normal für ein Kind einordnen. Gerade der Vergleich mit den anderen Kindern, die alle viiiiiiel tollere Ferien haben.

        Ich glaube, Du bist einfach nur sehr gestresst und hast das alles zu persönlich genommen.

        • (3) 26.04.19 - 09:47
          WundenPunktgetroffen

          Ja, vielleicht hast du Recht. Weiß auch nicht, warum ich heute so dünnhäutig bin.

          LG

      Jetzt hast du Dampf abgelassen, jetzt komm bitte wieder runter. Deine Tochter ist ein KIND! Wie kommt es, dass du dich dermassen über so einen Blödsinn aufregst? Wie willst du jemals die Pubertät überstehen, wenn solche Aussagen an der Tagesordnung sein werden?

      Ich würde vorschlagen, dass du sie nie wieder abschiebst (egal zu wem auch immer), wenn du wütend bist, und dass du daran arbeitest, wieder zu mehr innerlicher Ruhe zu finden. Dein Ferienprogramm hört sich echt anstrengend an. Warum kann deine Tochter nicht mehr Tage zum Vater oder an einer Ferienfreizeit teilnehmen oder zu den Großeltern oder ganz einfach etwas mit Freunden unternehmen?

      Du wirkst viel zu verkrampft und solltest dringend etwas für dich tun! Sport, Fahrradfahren im Grünen, Schwimmen, Lesen, sonst. Hobby, Therapie, Meditation - irgend etwas.

      • Ja, ich glaube, da triffst du den Punkt: ICH bin mit meiner Kraft am Ende. Zeit für mich selbst habe ich nämlich wirklich nicht. Daran muss ich arbeiten, danke für den Denkanstoß.

        Die Freunde meiner Tochter sind tatsächlich fast alle verreist, und der Vater hat "Männerschnupfen" und mir schon das Umgangswochenende zum Start in die Ferien abgesagt, weil es ihm soooo schlecht ging. Das macht mich noch zusätzlich wütend, weil ich hier auch immer den Laden am Laufen halten muss, egal ob ich krank bin oder nicht.

        Vielleicht neige ich deshalb heute zum Drama....

        LG

        "Abschieben" und durchatmen ist aber besser als die Situation komplett eskalieren zu lassen. Omas können dann ganz gut vermitteln, habe ich auch schon durch. ;-) Danach haben meine Enkelin und ihre Mutter wieder vernünftig miteinander reden können.
        LG

      • Verkrampft? Ich bin durchaus der Meinung dass einer alleinerziehenden Mutter durchaus mal die Hutschnur platzen kann. Ich bin übrigens der Meinung dass man ein 8jähriges Kind durchaus mal auf den Pott setzen und zu Oma abschieben kann, auch damit es mal merkt, wie verletzend solche Vorwürfe sind und wie unangebracht. Ich würde sie später abholen, das Thema so ruhig wie möglich mit ihr besprechen und heute mal die Bespassung ausfallen lassen. Ich bin übrigens auch Lehrerin mit zwei kleinen Kindern und weiß genau wie sehr man die Ferien (gerade nach dem langen Stück nach den Winterferien) zur eigenen Regeneration braucht, auch wenn sich die Klausuren zuhause stapeln. Den Schuh mit verkrampft und überzogen würde ich mir da nicht anziehen lassen wollen.

      Ich halte die Reaktion das Kind zur Oma zu bringen völlig angebracht. Nicht den Grund dafür aber die Wut einer Mutter ist nicht immer logisch. Und bevor das Kind mit der Wut, Trauer oder sonst was zu stark konfrontiert wird ist es gut Neutralität zu schaffen. Das Kind kann sich bei Oma ausheulen und dort die Seele streicheln lassen und Mama kann runter kommen.

      @TE: man meint immer das Kinder mit 8 schon vernünftig sein müssen, aber das ist leider nicht so. Vielleicht war bei ihr auch einfach der Wunsch mal was mit Mama alleine zu machen. Du sagst ihr habt Programm wenn die Kleine nicht im KiGa ist. Evtl. wünscht sie sich ein bisschen exklusiv Zeit. Frag sie doch mal und versucht einen Kompromiss zu finden.

      • (10) 26.04.19 - 10:18
        WundenPunktgetroffen

        Vielen Dank. Ich hatte auch das Gefühl, wenn wir in der Stimmung aufeinander hocken, eskaliert es erst Recht. So konnten wir jetzt beide mal durchatmen. Sie hat übrigens gerade ganz zerknirscht angerufen und sich entschuldigt.

        LG

    >> Ich würde vorschlagen, dass du sie nie wieder abschiebst (egal zu wem auch immer), wenn du wütend bist, und dass du daran arbeitest, wieder zu mehr innerlicher Ruhe zu finden. <<

    Sehe ich genau anders. Wenn man die Möglichkeit hat, darf man sich auch gerne mal eine Auszeit nehmen, gerade in solchen Momenten. Wir sind alle nur Menschen und die "innere Ruhe" hat und findet nunmal nicht jeder.

    Ich stelle mir den Alltag als alleinerziehende Berufstätige mit zwei Kindern nicht einfach vor und kann mir gut und gerne denken, dass auch emotional irgendwann mal eine Grenze erreicht ist.

    Meiner Ansicht nach darf auch ein 8jähriges Kind mal merken, dass es nun wirklich gerade den Bogen überspannt hat.

Nimm es nicht persönlich, sie ist ein Kind... Und die sind dazu da, uns an die Grenzen zu bringen und wir müssen dann sehen, wie wir damit umgehen. Sie ist ein Kind und du bist eine tolle Mama und Frau.

Liest Du vielleicht nicht gerne, aber die Situation hast Du selber erzeugt ;-) - indem dass Dein Kind gewöhnt ist, von Mutti dauerbespasst zu werden. Wann lernen Mütter mal, dass sie nicht der Animateur ihrer Kinder sind? Meine Kinder haben von klein auf, wenn auch der finanziellen Not geschuldet, gelernt, dass man nicht überall hin kann, nicht dauernd beschäftigt wird und nicht alles kriegt. Umso mehr freuten sie sich über unsere Unternehmungen, die möglich waren.
Schick sie doch in die Betreuung, dann lernt sie am schnellsten, wie gut sie es doch hat. Sie hasst es? Tja, ihr Problem.
Meine 12jährige Enkelin hatte auch mal eine Phase, wo sie bei mir öfter sagte, ihr sei soooo langweilig, wenn ich auf sie aufpasste, weil Mama arbeitete. Ich schaute sie nur grinsend an und sagte "tja, dann hast DU ein Problem, ich nicht" und machte meinen Haushalt weiter. Sie hätte nur rausgehen müssen, da warteten Hängematte, Bücher und auch Kinder auf sie. Sie merkte schnell, dass es einfach nicht dauernd Bespaßung gab.
Ich war auch mal alleinerziehend und weiß sehr gut, dass man dauernd meint, Kinder für irgendwas "entschädigen" zu müssen, das ist aber Quatsch, sie werden leicht maßlos verwöhnt; das dann wieder runterzufahren, ist schwierig.
Man muss auch nicht dauernd am Anschlag sein, wieso denn? Streich mal ganz kritisch alles raus aus dem Plan, was nicht unbedingt sein muss und ich bin sicher, dass es dann Freiräume gibt. Ich war lebenslang in Vollzeit berufstätig, zog 2 Kinder auf und half meinem Mann auch noch im Gewerbe.....ich weiß, was gute Organisation bringt. Hör auf, perfekt sein zu wollen, schaffst Du eh nicht:-D und nun zieh Deiner Tochter mal ein paar Zähne.....und zwar ganz ohne Betäubung#cool Zudem würde ich ihr deutlichst klarmachen, in welchem Ton sie mit mir zu sprechen hat oder sie muss das Echo vertragen können!
LG Moni

  • (15) 26.04.19 - 09:56
    WundenPunktgetroffen

    Vielen Dank für deine Antwort. Ja, wahrscheinlich spielt das schlechte Gewissen bei mir zu sehr rein. Ich muss mir irgendwie ein dickeres Fell zulegen.

    LG

    • Nein - ein breites Lächeln im Gesicht ist viiiiel wirkungsvoller. Früher hab ich auch leichter getobt, der Stress....wenig Geduld.
      Heute strahle ich meine Enkelin nur in einer gewissen, leicht ironischen Weise an, wenn sie mal wieder was von sich gibt, mit dem ich nicht einverstanden bin. Recht schnell kommt dann von ihr ein verlegen grinsendes: "is ja guuuuuut" :-D Sie ist übrigens sehr taff und diskussionsfreudig, auch ein sehr helles Mädelchen. Aber sie weiß ganz genau, wo bei Oma Schluss ist, auch wenn wir uns wirklich sehr liebhaben. #schein
      LG

      (17) 26.04.19 - 16:10

      Huhu,
      ich würde in dem Fall nicht so sehr auf die Tips der Omi hören #sorry

      Kinder in dem Alter benehmen sich in der Regel deshalb daneben, weil sie ein Bedürfnis dir gegenüber hat, dass sie vielleicht nicht so recht benennen kann oder möchte?

      Ich würde mich eher einer vorschrieberin nschließen, dass sie hier nach mehr Exklusivzeit verlangt. Vielleicht kollidierten ihre vorstellung deR Osterferien einfach mit deinen?

      Sie dachte sich vielleicht: Supi, Mama hata uch Ferien, dann können wir mal richtig was tolles zu zweit machen.

      ich glaube deine Tochter braucht mehr deine ungeteilte Aufmerksamkeit und nicht nur das "sie beschäftigt sich toll selber oder ich plaudere mal nebenbei mit ihr".

      Nein, nicht mal eben nebenbei. Schenk ihr deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Das klingt für mich nach einem großen Schrei nach Liebe.

      und dass sie dich angerufen und sich bei dir entschuldigt hat? naja, wahrscheinlich hatte sie einfach Angst sonst deine "restliche Liebe" auch noch zu verlieren.

      ich verstehe deine Lage und deine Angespanntheit, aber versuche bitte deine Prioritäten anders zu legen. Organisiere dich um. Überdenke deinen Alltag. Ich denke sowas schafft Abhilfe.

      Alles gute für dich und für deine Kinder !
      Du schaffst das!

      Jeder sieht mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

      LG

      • (18) 27.04.19 - 10:19
        Schreinachliebemami

        Grosser Schrei nach Liebe? Exklusivität, Angst, die restliche Liebe auch noch zu verlieren...sorry, das ist doch #klatsch und Supermamiurbia-Schmarrn. Das, was die TE ja macht, zeugt von Liebe und Aufmerksamkeit. Wann soll sie sich um den Haushalt, all die andern Dinge kümmern? Soll sie das zweite Kind in den Keller sperren? Es soll tatsächlich Frauen geben, die neben Kindbespassung noch andere Pflichten haben.

        Da lobe ich mir doch die Lebenserfahrung von Omi!

        • (19) 29.04.19 - 08:29

          Joah, nette Meinung von dir.

          Schwimme da trotzdem nicht mit.

          Keiner sagt, dass die TE 5 Stunden täglich nur für die Tochter funktionieren soll.

          Wenn es nur diese 30 Minuten am Tag sind, reicht es völlig aus.
          Die TE schrieb selber, dass sie Große größtenteils "nebenbei" läuft.
          Bei großen Geschwistern vergisst man schnell mal, gerade wenn noch kleine Knirpse in der Familie sind, dass es halt auch noch Kinder sind.
          Ja, sie sind schon sehr selbstständig, brauchen dennoch immer noch die Liebe bzw Aufmerksamkeit der Mutter.

          Wenn du dir lobst, die Bedürfnisse deiner Kinder mit Füßen zu treten, bitteschön, tu das.

      genau so!

Oh je, ich verstehe, dass du dich ärgerst und alleinerziehend mit zwei Kindern-hut ab!
Allerdings kann man von einem Kind nicht erwarten, dass es deinen Stress mitdenkt. Kinder sind egozentrisch. Den Neid, wenn Freunde verreisen, kann ich schon nachvollziehen. Wenn sie eh Schwierigkeiten hat mit ihren Emotionen umzugehen, ist es kein Wunder, dass du die Wut abbekommst. Wut ist ja immer ein nachrangiges Gefühl, das aus anderen Gefühlen entsteht. Vielleicht wünscht sie sich auch exklusivzeit mit Dir, am Nachmittag ist ja immer die Schwester dabei. Alles gute

  • (22) 26.04.19 - 10:08
    WundenPunktgetroffen

    Ja, bestimmt wünscht sie sich mehr Exklusivzeit. Die Frage ist aber: Wo ist da die Grenze? Eine Geschwisterrivalität ist in der Psychotherapie auch Thema, wir hatten auch schon Sitzungen mit beiden Kindern. Sie hat mich ja den ganzen Vormittag für mich, es ist ja nicht so, dass ich sie hier ignoriere. Eine Partie UNO oder 20 Minuten von ihr was Vorlesen lassen ist ja immer drin. Da denke ich dann eher, die Kleine kommt zu kurz, weil ich sie in den Kindergarten schicke, obwohl ich zu Hause bin.


    LG

    • Das heußt ja auch nicht, dass du diesem Wunsch nachkommen kannst und musst (wobei es euch vielleicht beiden gut täte). Oft hilft es jedoch, wenn man versteht und aufdeckt, was eigentlich los ist. Dann kann man darüber sprechen und der Knoten platzt, die eigentlichen Gefühle treten hervor und die Wut verschwindet. Kinder müssen lernen mit Frustration umzugehen. Es ist sicher nicht gut, jeden Wunsch zu erfüllen. Enttäuschung oder Neid sind aber normale Gefühle, die ja da sein dürfen. Die Frage ist nur, wie sie damit umgeht. Darüber würde ich mit ihr ins Gespräch gehen und ihr auch sagen, was ihre Beleidigungen mit Dir gemacht haben.

(24) 26.04.19 - 10:05

Vielleicht hat sich deine Tochter such insgeheim gewünscht, mal etwas mit dir alleine zu unternehmen, Vormittags wo ihre Schwester im Kiga ist und sie dich mal ganz alleine für sich hat 🤔

Hallo,
Ich hoffe, du konntest dich wieder ein bisschen beruhigen...🤗

Es hört sich so an, als wäre deine Tochter neidisch (z.B. auf den Urlaub einer Freundin) und hat es heute an dir ausgelassen.
Und du hast es zu persönlich genommen.

Ich erinnere mich, dass ich im etwa gleichen Alter meiner Mutter auch mal was ganz Furchtbares (verbal) an den Kopf geworfen hatte.
Meine Mutter hatte daraufhin geweint und ich erinnere mich, dass ich geschockt war. Weil mir bis dahin gar nicht richtig bewusst war, dass meine Mutter auch Gefühle und Bedürfnisse hat.

Deine Tochter wird auch noch nicht richtig einschätzen können, wie viel Macht ihre Worte haben können und dass dich sowas verletzt.

Außerdem wird sie noch kein richtiges Verständnis für Dinge haben, die eben getan werden müssen (Haushalt, Steuererklärung etc.) Kann sie auch noch nicht.

Versuche es nicht so persönlich zu nehmen. Ihr ist nicht bewusst, dass dich ihre Worte so angreifen können...

Für die nächsten Ferien würde ich sie bei einer Jugendausfahrt mitschicken. Z.B ins Zeltlager oder so.... Da lernt sie andere Kinder kennen und wird eine tolle Zeit haben!
Und DU kannst dann auch mal nen Gang zurückschalten.

Alles Gute #blume

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