Mutter bremsen ohne zu verletzen

    • (1) 27.04.19 - 22:55

      Ich habe ein Problem mit meiner Mutter.
      Wir haben uns nie gut verstanden. Eine Psychologin meinte einmal zu mir wir hätten Rollen getauscht und meine Mutter ist abhängig davon das ich mich um sie kümmere. Ich habe noch zwei Geschwister die haben sich aber mehr distanziert.
      Mit dem kennenlernen meines Mannes wurde die Situation schlimmer. Ich bin nicht mehr jeden Tag nach der Arbeit zu ihr sondern auch mal in meine, nicht mehr leere, Wohnung. Egal was er macht in ihren Augen ist es falsch. Nun haben wir eine Tochter. Mittlerweile ist sie 3. Meine Mutter liebt sie abgöttisch.
      Leider versteht sie nicht das wir unser Kind erziehen und nicht sie. Es gibt Entscheidungen bei denen hat sie nicht mit zu bestimmen. Und wenn ich etwas anders mache als sie es tun würde werde ich kritisiert und sie versucht ihren Willen durch zu setzen.
      Das sind dann solche Sachen das sie möglichst nur Kleider kauft und mich kritisiert weil ich unserem Mädchen blaue Feuerwehr Pullis und nen Engelbert Strauß Hose kaufe. Das Kind liebt Feuerwehr, wenn sie ins Bett geht möchte sie von Feuerwehr träumen.
      Nun hatte unsere Tochter eine Katze. Sehr pflegeleicht. Passte sogar in die Hosentasche. Es war eine Phantasie Katze. Ich fand das total süß. Meine Mutter hat jetzt so lange gesucht bis sie eine Plüschkatze gefunden hat und die gab es jetzt. Unsere Tochter hat das Bett schon voll mit Tieren, sie hat einen Bären der immer mit muss und jetzt muss die Katze auch noch mit. Warum konnte sie dem Kind nicht die Phantasie lassen? Ich weiß viele werden nicht verstehen aber das ist gerade nur ein aktuelles von vielen Kleinigkeiten.

      • (2) 27.04.19 - 23:04

        (Handy Textfeld zuende)
        Meine Mutter wurde bisher von unserer Tochter immer geliebt, weil sie da ja auch total betüddelt wird. Nur langsam dreht es sich. Heute beim wickeln wurde ich festgehalten und es wurde nach Opi gerufen, sonst musste das Oma alleine machen. Nun redet Oma, also meine Mutter, ständig auf sie ein sie muss auf Toilette gehen und muss sagen das sie auf Toilette muss. Unsere Tochter kann aber mit dem Druck nicht umgehen. Sie macht alles wenn sie bereit dafür ist. Ich hatte sie schon soweit das sie auf Toilette geht. Ohne Stress, nichts muss, immer so wie sie es wollte. Seit meine Mutter bei jedem wickeln mit ihr "schimpft" und sie tadelt geht sie nicht mehr auf Toilette.
        Wie bekomme ich meine Mutter dazu sich mehr zurück zu nehmen? Wenn ich direkt was sage wird es ignoriert und mir ständig vorgehalten.

        • Wenn sie nicht darauf reagieren will, wenn du sie direkt darauf anredest, dann würde ich persönlich einfach nicht mehr zu besuch kommen mit der kleinen. Wenn sie deine erziehungsart nicht akzeptiert und sich taub stellt, dann hat sie halt pech gehabt bis sie akzeptiert wie du es gerne hättest.
          So würde ich es machen. ☺️

          • (4) 28.04.19 - 00:15

            Genau das würde ich auch empfehlen.
            Vielleicht hilft etwas Distanz, so wie bei deinen Geschwistern auch, damit deine Mutter lernt eure Grenzen zu respektieren.

          • Leider würde ich so mehr meine Tochter derzeit noch traurig machen. Bevor ich einen Betreuungsplatz hatte hat sie, genau wie meine Schwiegermutter, regelmäßig einen Tag in der Woche aufgepasst. Nun haben wir einen Platz. Kind glücklich nur fragt natürlich wann es nach Oma geht nachmittags nach der Betreuung. Sie liebt Oma und Opi. Ich bin schon nur noch sehr unregelmäßig da. Aber jetzt war Ostern, Geburtstag und eine Familienfeier.
            Zum Glück war meine Schwägerin, Schwester und Nichte dabei. Die unterstützen mich und meine kleine liebt meine Schwägerin.

      (6) 28.04.19 - 03:47

      Ich widerspreche der Psychologin mal.
      Deine Mutter befindet sich mit Nichten in der Kindrolle. Sie setzt sich über Dich hinweg und kritisiert Dich laufend?
      Unabgenabeltes Muttergehabe....
      Fang an Dich abzugrenzen.
      Führe ein deutliches Gespräch mit ihr dass du nicht willst dass sie sich in Erziehungsdinge einmischt, Anschaffungen bitte absprechen soll, und dass sie ihre Kritisiererei zurückfahren muss.

      Kriegt sie das nicht hin wurde ich den Kontakt vorübergehend reduzieren. Zum einen in der Häufigkeit, zum anderen wickelt sie dann zu.B. nicht mehr. Dann kann sie Dein Kind auch nicht kirre machen.

      • (7) 28.04.19 - 08:58
        Inkognito00000000

        In einigen Punkten bin ich ganz bei dir!

        Aber der Psychologin zu widersprechen, anhand dieser kurzen Schilderung und ohne weitere Informationen finde ich nicht richtig!
        Hier werden Teilnehmern oft echt Flausen in den Kopf gesetzt, ohne richtig abschätzen zu können, was in der Familie „los“ ist!
        Die TE ist in Behandlung oder in Behandlung gewesen, da kann man darauf vertrauen, dass die Psychologin besser einschätzen kann, was zwischen ihr und ihrer Mutter „ist“, als wir, die nur einen kleinen Ausschnitt gelesen haben.
        Man weiß ja nie, warum diese These aufgestellt wurde. Ich vermute mal, es hat etwas mit der Mutter-Kind Beziehung zutun, noch ehe die Tochter der TE geboren wurde und dass da noch mehr Aspekte dahinter stecken, als nur, dass die Mutter nicht auf die TE bezüglich ihrer Tochter hört!
        Übriges ist es gar nicht so untypisch, dass Kinder in falsche Rollen geschoben werden und dass Eltern, die sich diese Rolle irgendwann zurück „erobern“ wollen, versuchen anhand solcher Machtspielchen in die dominante Rolle zu schlüpfen. Meist wenn Enkelkinder auf den Plan treten!

        @TE ohne weitere Infos würde ich raten: setz klare Grenzen! Und wie die TE vor mir schon geraten hat, vermeide Situationen, in denen du weißt, dass sie zum Streitpunkt/Konflikt ausarten könnte! Wickel du deine Tochter und lass deine Mutter sich nicht einmischen. Du bist jetzt die Mutter, deine Mutter ist die Oma, Verweise sie auf ihre Rolle, sonst befindest du dich wieder in einem Rollentausch (Mutter-Oma) dass könnte auch für deine Tochter irgendwann verwirrend werden und schafft viele neue Konflikte zwischen euch allen. Es hilft nur konsequent sein und bleiben. Auch den Kontakt würde ich erstmal runterfahren, damit ihr innerhalb eurer kleinen Familie mit der neuen Situation umgeht. Ist ja schon eine kleine Umstellung und neue Situation, wenn deine Tochter nun in die Kita geht, da ändert sich auch etwas die Familienzeit/ Tagesablauf... kommt erstmal selber an ohne Unruhen von außen. Deine Tochter wird sich irgendwann auch daran gewöhnen! Es soll ja nicht bedeuten, dass die Oma und Opa nicht mehr sehen darf, aber etwas Abstand wird auch ihr guttun, vielleicht legt sich das Problem mit dem „Trockenwerden“ dann auch. Kinder gewöhnen sich recht schnell an neue Situationen, wenn Eltern sie mit Bedacht an der Hand führen. Lass sie besuche bei Oma etwas kürzer werden und reduziere die Häufigkeit ( einmal die Woche für drei Stunden, kann sie nicht soviel anrichten, als jeden Tag 6 Stunden z.b). Ich würde dir auch raten deiner Mutter ganz sachlich zu sagen, was dich stört und was ihr nicht wollt und dass sie sich bitte daran zu halten hat. Sonst habt ihr irgendwann innerhalb eurer kleinen Familie Ärger. Sie mag deinen Mann nicht, mischt sich in eurer Familienangelegenheiten ein... irgendwann kommt es zu einem Ungleichgewicht den auch eure Tochter spürt und sich irgendwann auch dementsprechend benimmt. Versuche auch dich selber abzugrenzen, ich fürchte das ist auch einer deiner Themen? Deine Geschwister haben sich deutlich abgegrenzt, aber du nicht? Vielleicht merkt deine Mutter, dass bei dir dieser Zugang offen ist!?bist du noch in psychologischer Beratung? Das würde ich mal thematisieren. Häufig steht das Thema mit aufs Töpfchen gehen mit bewusstem „loslassen“ in Verbindung... manchmal ist das Kind noch nicht so weit, manchmal die Mutter nicht, die es aufs Kind überträgt... mal als Denkanstoß für dich, loslassen bedeutet auch, die Verantwortung für die Eltern loszulassen, sich abzunabeln und sein eigenes Leben zu leben. (Soll nicht heißen Eltern sollen egal werden, aber die Natur hat es so eingerichtet, dass die Kinder das Nest der Eltern irgendwann verlassen...) vielleicht schaust du mal, OB für dich da ein Thema ist, mit dem du in „Kontakt“ treten solltest. Unser ganzer Ballast gehört in den Mülleimer, am besten verarbeitet zum Kompost, nicht als Geschenk verpackt für unsere Kinder! Das schreibe ich dir nur, weil du erwähnt hast, dass es einen Kontakt zu einer Psychologin gab und ich für mich schlussfolgere, dass du bereits in Familienthemen Hilfe in Anspruch genommen hast!? Versteh meine Worte bitte nur als Denkanstoß. Wie was bei euch läuft, dass kannst nur du wissen!

        Alles gute

        (8) 28.04.19 - 09:09

        Das mit dem unabgenabeltem mamagehabe kann ich unterschreiben. Meine mama ist genau gleich. Ich habe ihr schon oft dinge erklärt, dass sie bestimmtes nicht so machen kann/soll. Und ich weiß, dass ihr Gehirn diesbezüglich im sommer wenn ihr erstes enkelkind auf die welt kommt, komplett auf null zurückgestellt wird.
        Es war ja schon mühsam genug ihr ständig einzubleuen, dass die hunde nicht alle 5 Minuten eine neue kaustange brauchen. 😆

        Das einzige was bei solchen übermütterlichen und ignoranten aktionen von meiner mama hilft, ist, dass ich auf distanz gehe und mich eine weile nicht blicken lasse. Es zehrt sonst an den nerven wenn man sich ständig sachen vorhalten lassen muss die zu einem normalen leben als erwachsener und zur familiengründung dazu gehören.

        (9) 28.04.19 - 15:21

        Wenn ich ihr das so sage droht sie wieder mit Selbstmord... Hatten wir schon..... Brauche ich nicht noch mal.
        Die Psychologin hat das vor der Geburt meiner Tochter gesagt.
        Meine Mutter lässt ihren kompletten emotionalen Ballast bei mir ab. 3 mal in der Woche ruft sie mindestens an um sich darüber zu beschweren was für ein schlechter Mensch mein Vater ist und das sie ja auch keinen Sex mehr haben.
        Würde ich ihr sagen das ich das nicht will geht das geheule los das sie ja niemanden zum reden hat und es besser wäre wenn sie nicht mehr da wäre da sie ja eh alles falsch macht.
        Man kann sie nicht einfach vor den Kopf stoßen darum muss ich einen weg finden ohne sie zu verletzen.

        • .... Also wenn meine Mutter echt verletzt wäre, weil ich nicht mit Infos bzgl. Des Sexleben meiner Eltern belästigt werden will... Tja, dann is sie halt "verletzt" .

          Meine Güte, Eltern können so drauf sein?!

          • Ja es gibt Eltern die können sowas.
            Besser meine Mutter, mein Vater ist auch nur Leidtragender.
            Ich versuche derzeit die Einflüsse meiner narzisstischen Mutter aufzuarbeiten. Es ist nicht leicht.
            Meine Tochter soll nicht darunter leiden. Sie liebt ihre Oma und natürlich auch Opa. Wenn ich den Kontakt zu meiner Mutter abbreche hat sie von ihrem Opa auch nichts mehr. Er lebt mit meiner Mutter zusammen und sollte er zu mir halten ist es für ihn echt schlecht.
            Sage ich ihr die Meinung ist sie das Opfer ich die böse und ich muss mir sorgen machen ob sie sich wirklich etwas antut.

        (12) 29.04.19 - 11:09

        Dann frag halt die Psychologin....

        Erst kannst Du keine Distanz schaffen, weil dann angeblich Deiner Tochter heult. Dann schaffst Du es nicht Dich zu positionieren, weil Deine Mutter dann ausflippt.

        Du hast hier so ziemlich jeden Ratschlag mit irgendeinem Grund abgetan.
        Mach was oder leide leise!

        Dein Problem ist wohl eher, dass Du nicht in der Lage bist Konflikte zu lösen, Dich zu behaupten und scheinbar kennst Du selbst Deine Grenzen auch nicht.

        Wenn jemand meint, mir ungefragt Details über sein Sexleben mitteilen zu müssen, dann setze ich dem sofort ein Ende, wenn ich das nicht hören will. Auch und erst Recht, wenn es die eignen Eltern sind!

        • (13) 29.04.19 - 17:32

          Vielen Dank für den super Ratschlag.
          So professionell und einfühlsam, vor allem weil es von jemandem kommt der mich und meine Familie so gut kennt.

          • (14) 30.04.19 - 00:45

            Ach, hier kannst Du einen auf dicke Eier machen?

            Ich weiß grad nicht, wer von euch wirklich auf die Couch gehört... Wahrscheinlich jeder.

            Heul leise!

            • (15) 01.05.19 - 12:47

              Ich mache nicht auf dicke Eier.
              Durchfall verstehst nur das Problem nicht.
              Schon einmal mit Selbstmord gefährdeten Menschen zu tun gehabt?
              Wenn ja hoffentlich ist es gut ausgegangen.
              Halt dich aus Themen raus von denen du nichts verstehst.

              • (16) 02.05.19 - 23:38

                Auch wenn etwas spät... ich habe gelegentlich mit Menschen zutun, die mit Selbstmord drohen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen. Sind alle noch am Leben. Meistens wollen sie durch Drohungen nur ihren Willen durchboxen, weil sie genau wissen, wie ihre Angehörigen ticken und das es zieht! Wenn der Drops irgendwann gelutscht ist, suchen sie sich ein anderes Druckmittel. Andere Selbstmord Drohungen sind ein Schrei nach Hilfe, auch hier gibt es gute Lösungswege. Dann gibt es die gefährdete Zielgruppe, die zwar zugibt schon mal mit dem Gedanken gespielt zu haben, es zu tun, aber nicht drohen oder es thematisieren. Sie drohen nicht, sie tuen es. Aber als Angehöriger ist es nun einmal schwieriger mit dem Thema umzugehen. Keiner ist davor gefeit, bitter böse überrascht zu werden. Aber ein sanft, wie du es dir vorstellst gibt es leider nicht. Es gibt die Möglichkeit für dich eine Therapie zu machen, um dein eigenes Kind und dich zu schützen, dort lernst du, wie du mit deiner Mutter umgehen kannst, sie abblockst ohne selbst daran zugrunde zu gehen und deine Tochter mitzuziehen... und es gibt die Möglichkeit, einfach wie bisher zu leben, sich zu ärgern und sich hinter ausreden zu verstecken, die sich natürlicherweise in dein Verhalten festgesetzt haben ohne, dass du es erkennst. Du hast mit der Zeit Strategien entwickelt, wie du dich dem Einfluss deiner Mutter unterwerfen kannst, sodass du damit leben kannst. In deinem Fall, dir einzureden, dass Dir keine andere Wahl bleibt. Das ist auch ok, nur irgendwann kann es dir mal gehörig um die Ohren knallen. Ich liebe meine Mutter über alles, aber die Liebe zu meinem Kind, dass ist etwas, dagegen kommt niemand an, so blöd sich das anhört. Ich würde das Wohlergehen meines Kindes nicht für den Seelenheil meiner Mutter verkaufen. Du wirst es so nicht sehen, dass weiß, verstehe und respektiere ich. Es ist scheisse, wenn man mit seinem Verhalten konfrontiert wird und es gefällt einem einfach nicht, dass ist völlig verständlich, aber du bist auf dem besten Weg deiner Tochter dieselben Schuldgefühle in die Wiege zu legen, die Dir deine Mutter übertragen hat. Oma kann ja nichts dafür und Mama kann daran nichts ändern... wenn wir nicht zu Oma gehen, wird Oma ja traurig... auch wenn du deine Augen davor verschließen möchtest, es ist das selbe durchgekaute spiel, dass deine Mutter mir dir treibt.
                Oft erlebe ich die dritte Generation, die mit ihren Müttern ein Konflikt haben, weil sie von dieser übergriffigkeit nie beschützt wurden und dem ausgeliefert waren.
                Auch wenn deine Eltern deine Tochter sehr lieben, die kleine ist nicht dazu geboren worden, deine Mutter glücklich zu machen! Deine Tochter wird irgendwann erwachsen werden und kann nicht permanent, so wie du mit deinem Mann, Gegenwind bekommen, weil sie etwas tut, dass die Oma traurig macht. Solch ein Verhalten ist wirklich sehr ungesund. Keiner sagt, sie dürfe das Kind nie wieder sehen, aber ich würde das sehr wohl, zum Schutz meines Kindes, an strenge Regeln Knöpfen!

      (17) 29.04.19 - 14:53

      Das ist emotionale Erpressung und Manipulation. Umso wichtiger!!!! dass Du Dich abgrenzt.

      Droht sie nächste Woche mit Selbstmord wenn es nicht ihr Lieblingsessen am Sonntag gibt? Du bist nicht für ihr Wohlbefinden verantwortlich. Solange sie Hebel findet die bei dir funktionieren wird sie sie nutzen und Dich belasten. Und Dein Kind. Die Auswirkungen siehst du ja schon. Wenn du für Dich nicht den Mut findest, geh das Thema für Dein Kind an!

      • (18) 29.04.19 - 17:36

        Ja, nur wenn ich ihr Grenzen aufzeige und sie sich dann wirklich etwas antut?
        Ihr zu sagen das man weniger Kontakt möchte etc ist etwas anderes als ums Essen zu diskutieren.
        Ich traue ihr durchaus zu das sie ihre Drohung wahr macht.
        Ich versuche schon den Kontakt so weit zu reduzieren wie möglich.

    "Man kann sie nicht einfach vor den Kopf stoßen darum muss ich einen weg finden ohne sie zu verletzen." --> Nein, das ist NICHT Deine Verantwortung und auch NICHT Deine Rolle!! DU musst Dich um DEIN Leben und Dein Kind kümmern!
    ...und lass mich hier bitte hart erscheinen: wenn Deine Mutter keinen Sinn mehr im Leben sieht oder meint, Dich durch ihren Tod bestrafen zu "müssen", dann hat Deine Mutter ein massives Problem, welches Du niemals wirklich lösen kannst!!! Deine Mutter weiß um ihre Macht & nutzt diese schamlos aus! Ganz egoistisch. Du kannst weiter mitspielen & weiter leiden, wenn Du das willst - oder Du ziehst einen Schlussstrich, um deinetwillen und Deines Kindes Willen (die wird ansonsten nämlich auch in diese kranke Lebensart hineingezogen). Ich würde Dir empfehlen, Dir eine/n Therapeuten/in zu suchen, um diese verworrene Situation für Dich zu klären! Alles Gute!

    • Wie soll ich einen Schlussstrich ziehen?
      Das ist leicht gesagt aber mal konkret gesagt wie?
      Kontakt abbrechen? Was ist dann mit meinem Vater?
      Was ist mit den Schuldgefühlen wenn sie sich wirklich etwas antut?
      Meine Mutter ist nicht einfach wissentlich böse. Sie ist durch ihre Erziehung zu dieser Person geworden. Sie hat es so gelernt.
      Ich werde sie nicht ändern können und den Kontakt für immer komplett abbrechen will ich auch nicht. Sie hat ihre Eigenarten aber sie ist meine Mutter. Ich habe schon will mich Psychologen geredet. Es ist meine Aufgabe das ich mein Leben nicht so beeinflussen lasse das ich genau so werde.
      Ja sie weiß wie sie ihren Willen bekommt. Darum frage ich jährigen hier wie man es sanft schaffen kann das sie ihn nicht bekommt ohne das ich mir Sorgen machen muss. Denn gehe ich zu hart ran bleibt immer diese Gefahr und mal ganz ehrlich wer will mit der Verantwortung leben. Das sieht dringend Hilfe braucht ist bekannt. Aber selbst mein Bruder, mit dem besten Verhältnis zu ihr, hat das nicht geschafft.

      • (21) 01.05.19 - 13:48

        Bei den Mustern sehe ich nur einen sanften Weg. Dass ihr sie in eine Therapie buggsiert.
        Alles andere geht nicht sanft.
        Du kannst Krebs auch nicht ausm Körper streicheln.

        • (22) 01.05.19 - 17:28

          Diesen sanften Weg haben wir schon versucht.
          In ner Kur ist sie nicht mehr zur Psychologin gegangen weil die ihr Wasser erzählt hat was ihr nicht passte, "die hat ja keine Ahnung".
          Aber nur weil jemand Krebs hat gebe ich ihm nicht den Knadenschuss. Man kümmert sich soweit möglichst um sie.
          Also lebe ich mein Leben, erziehe meine Tochter und liebe den schlimmsten Mann der Welt gegen den Willen meiner Mutter und versuche den Schaden ins Grenzen zu halten indem ich so viel zu tun habe das ich kaum Zeit habe zu ihr zu kommen.... Muss Opa halt öfter beim renovieren helfen (Enkelkind besuchen)

          • (23) 02.05.19 - 04:47

            Nach Seitrn voller "geht nicht,kann ich nicht" lese ich doch noch aus diesem Post Deine Lösung.
            Du schränkst den Kontakt zu deiner Mutter ein und dein Vater kommt öfters allein vorbei?
            Do so.... Ich fürchte zwar sie droht dir auch dafür mit Selbstmord sobald sie das durchschaut aber es scheint als wäre dein Leidensdruck noch ausbaufähig.

            • (24) 02.05.19 - 04:48

              PS weil ich's wirklich wichtig finde.
              Dir droht jemand mit Selbstmord um seine Bedürfnisse durchzudrücken. Das ist das absolute Gegenteil von sanft.

      Leider wirst du es nicht "sanft" hinbekommen, weil sich Deine Mutter immer sofort angegriffen & zurückgesetzt fühlen wird... Und ja, sie ist sicher durch ihre Erziehung beeinflusst - dennoch war sie lange erwachsen, bevor Du erwachsen wurdest...! Alles was ich sagen wollte: NICHTS, was Deine Mutter tut oder nicht tut, ist DEINE Verantwortung! Und deswegen erwächst auch keine "Schuld"!
      Und auf der anderen Seite ist es eben heute DEINE Verantwortung, das Beste für DICH und Dein Kind zu entscheiden - wie auch immer das aussieht... Wenn Du meinst, der Umgang Deiner Mutter tut Deinem Kind nicht gut, dann ist das genau Deine Verantwortung & Deine Entscheidung. ...Deine Mutter & ihr Verhalten wirst Du nicht ändern können - Du kannst nur Dein Verhalten etc. ändern.

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