Schlechtes Gewissen: "Schwiegerelten"

    • (1) 28.04.19 - 14:45
      Warum nur bin ich so

      Meine Tochter ist zu Ostern 1 Jahr alt geworden. Da wollten meine Schwiegereltern dabei sein und kamen ja über Ostern für 8 Tage. Sie waren in einer Ferienwohnung. Nur ICH habe alles falsch gemacht. Meine kleine fremdelt extremst, sie braucht immer lange, bis sie sich an wen gewöhnt hat und ich, dumme, begleitete die kleine nicht einmal dabei, wo die Oma und Opa mit ihr Kontakt aufbauen wollten. Ich glaube nun sind sie beleidigt.

      Es geht darum, dass ich nicht wollte, dass sie die kleine ohne ihr Willen auf den Arm nehmen o.Ä.
      Sie haben es jedoch immer wieder (verständlicherweise) versucht, besonders wo ich weg geguckt habe. Die kleine kann recht gut zeigen ob sie es mag/möchte oder nicht und kann sich dementsprechend verhalten. Nur ich war so blöd und ließ die kleine alleine (in ihrem Alter) entscheiden ob sie zu ihren Großeltern auf den Arm, oder was auch immer, möchte oder nicht. Anstatt dass ich sie an die Hand dahin geführt hätte!!! Was bin ich für eine Mutter!!!!??? Ich MUSS doch in solchen Sachen mein Kind begleiten, ihr den Kontakt beibringen und was mache iich da? Ich stehe da und tue nichts!! Ich muss sagen, dass ich meine Schwiegermutter nicht mag (übergriffig, meint es aber nicht böse, rassistisch; beschimpft ihr Enkelkind (meine Stieftochter) vor ihren Freunden mit den letzten Worten usw. Sie ist allgemein eine sehr unsympathische Frau - darum soll es aber nicht gehen). Trotzdem hätte ich ihr die Möglichkeit geben müssen, ihr Enkelkind näher kenne zu lernen. Auch dem Opa genau so. Zu ihm gatte sie besseren Draht als zur SchwiMu: vor ihr hatte sie Panik und hat geweint, sobald sie sie sah. SchwiMu nahm sie trotzdem mal auf den Arm, die kleine wollte es nicht. Sie schrie abends viel, wenn sie gegen den Willen angefasst wurde (ich habe es früher nicht geglaubt, dass die Kinder wirklich von ähnlichen Erlebnissen schreien könnten in dem Alter). Docj finde ich, es gibt keine Ausrede dafür, was ich NICHT gemacht habe.

      Ich habe meiner Schwegerin geschrieben und meine Vermutungen geschildert, dass ihre Eltern wahrscheinlich etwas sauer sein werden, weil sie ihr Enkelkind nicht wirklich anfassen durften/konnten. Sie hat geschrieben, dass es blöd ist, dass ihre Eltern extra zum Geburtstag anreisen und sie so fremdelt. Seit dem geht es mir richtig schlecht.

      Meine Schwiegerfamilie lebt 700 km weit, sie sehen die kleine zum 3. mal.

      Ich könnte noch viel schreiben. Bitte sagt mir, wie ich mich besser in Griff bekommen könnte und das nächste mal nicht so blöd da stehen. Ich bin ein sehr gefühlsstrarker/empfindlicher Mensch. Ich habe im Mai einen Termin bei Caritas, sie werden mir, hoffentlich, weiter helfen...es ist schrecklich. Ich weiss es nicht ....

      • Einer Frau die rassistische und beleidigende Dinge über ein Kind loslässt kriegt mein Kind nicht in den Arm sondern einen Hinweis darauf dass sie mein Haus mitsamt ihrer Boshaftigkeit sofort verlassen soll.
        Du hast nichts falsch gemacht. Ein Kind fremdelt nun mal. Komm mal wieder auf den Teppich

        • (3) 28.04.19 - 15:33
          Warum nur bin ich so

          Ja.. Sie spricht immer in Ghetto Sprache deshalb nimmt es ihr die Familie nicht ganz übel was sie sagt. Was ich trotzdem nicht ok fande.. Hm.

      Puh, okay, das ist alles sehr durcheinander geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich gerade schwierig ist zusammenhängend zu denken.

      Die Äusserungen deiner Schwiegermutter und die Art auf ihr Enkelkind zuzugehen sind sicherlich nicht in Ordnung. Auch ist in Ordnung, dass du dein Kind nicht zwingst gegen seinen Willen Personen nahe zu kommen von denen es das nicht möchte.

      Was ich anders gemacht hätte:
      Ich hätte das Kind zu Beginn in den Arm genommen und wäre gemeinsam mit ihm auf die Schwiegermutter zugegangen und hätte es bei Annäherungsversuchen unterstützt. Mir wäre es wichtig, dass mein Kind ein gutes Verhältnis zu seinen Grosseltern hat, auch wenn ich mir selbst dabei schwertue. Auch wäre es mir wichtig positiv zur Wahrung des Familienfriedens beizutragen. So wäre ich mir am Ende sicher, alles mir mögliche getan zu haben, auch wenn das Kind letztendlich trotzdem nicht zur Schwiegermutter auf den Arm möchte.

    Ich finde nicht, dass du sie dabei begleiten „musst“, damit sie woanders auf den Arm geht.
    Also an sich finde ich es super, Kinder zu begleiten- aber bei so Sachen wie „bei anderen auf den Arm“ finde ich es besser, die Kinder selbst entscheiden zu lassen.
    Haben wir auch so gemacht/ machen es immer noch so. Unser Kind kann und soll so etwas alleine entscheiden! Da muss ich dann auch nicht begleiten... nein heißt nein.
    Ich sage höchstens „ok, du möchtest nicht auf den Arm von dem und dem und das ist auch in Ordnung“- wobei das vermutlich eher für die Leute ist, die trotzdem weiter versuchen unser Kind auf deren Arm zu locken (die Schwiegereltern übrigens 😜).

  • (7) 28.04.19 - 15:48

    Hallo

    Ich weiß nicht recht ihr Problem ist🤔 ich meine Sie ist anscheinend keine nette Person und hat es in dem einem Jahr nicht geschafft die kleine mehr mal drei mal zu sehen. Würde ihr die kleine sehr wichtig sein, sind 700 km auch kein Weg. Für deine Tochter ist und wird Sie lange eine Fremde bleiben. Selbst wenn Sie größer wird, wird es nie die Oma werden. Also ist es einfach so. Deine Tochter wird doch bestimmt zu ihren anderen Bekannten Leuten freundlich und aufgeschlossen sein. Wieso willst du ihr sagen, hey guck mal was für tolle Leute. Sie beleidigte sind rassistisch aber hey vllt siehst du sie nächstes Jahr wieder.
    Das würde ich meinen Kind nicht antun.
    Ich habe selber eine Schwärgerin die uns aus Österreich besuchen kommt aber auch sie würde erstmal nicht meinen Sohn in die Hände bekommen. Zum einen stellt sie sich immer doof an, hält das Köpfen nicht fest und kann ihn nicht beruhigen. Wenn er müde ist wird 1000 mal über den Bauch gestreichelt weil er ja Bauchschmerzen hat. Wenn ich sage das er müde ist, wird wieder über den Bauch gestreichelt und gesagt ohhh so dolle Bauchschmerzen hast du?
    Das ich mit meinem Kind gehe und er in 5 Minuten einschläft.
    Auf doofe Ratschläge kann ich verzichten.
    Also nicht nur du machst es so.
    Ich würde einfach drüber stehen. Wenn gefragt wird würde ich sagen, dass es ja kein Wunder ist und ihr halt fremde seit und das Kind nicht riechen kann das ihr Oma und Opa seit.
    Stehe zu deinem Kind. Es soll lernen zu fremden gegenüber skeptisch zu sein

    Liebe Grüße

    • (8) 28.04.19 - 16:10

      Genau so habe ich es ihnen gesagt, dass sie "fremd" sind. Das tat ihnen aber weh. Ich sagte auch, dass man die Gefühle nicht aufzwingen kann. Auch das schmerzte bei ihnen. Ich spüre Mensche, leider kann ich es nicht abschalten. Es wäre alles viel einfacher.. MEIN Kind hat sie (SchwiMu) noch nicht beschimpft, doch tut mir meine Stieftochter leid. Darüber habe ich mich mit ihr auch unterhalten. Nur viel mich einmischen will ich nicht, sie ist quasi bei ihren Großeltern aufgewachsen und wohnt auch in ihrer Nähe. Naja, das ist aber ein anderes Thema.

      Ihnen taten viele Sachen weh, die ich sagte: z.B.: dass sie die kleine beim Essen nicht zu viel ansprechen sollen, weil sie sonst aufhört zu essen. (Sie isst immer noch nichts und wird fast vollgestillt). Ich glaube ich war da zu übergriffig.. Irgendwie nahmen sie es viel zu persönlich. Ihnen passt es nicht, dass sie die kleine nicht miterziehen können, wie die Große (meine Stieftochter). Aber da denke ich mir, sie sind doch nicht die Eltern und das ist nun mal so.

      • Ich denke du solltest dich weniger für dein Tun entschuldigen. Nichts von dem was du schreibst finde ich sonderlich dramatisch, immerhin kennst du dein Kind, dass es bei den Großeltern nicht der Fall. Da steht einfach die Entfernung im Weg. Dass ein Kind fremdelt und ähnliches finde ich ziemlich normal. Warum da so ein Aufstand gemacht wird ist mir ein Rätsel.

        Wenn sie das Ganze persönlich nehmen, dann ist das zwar schade aber nicht zu ändern... nichts von dem was dein Kind tut tut es um die Großeltern zu ärgern oder zu verletzen. Diese Gefühle wirst du ihnen nicht abnehmen können und ich denke nicht, dass du auf Krampf versuchen musst den Willen deines Kindes ihnen zuliebe zu "brechen" mur damit sie zufrieden sind.

        • (10) 28.04.19 - 17:10
          Warum nur bin ich so

          Ja. Sie sind der Meinung, dass ihr ein Laufgitter fehlt, wo man sie hinstellen könnte, damit sie spielen könnte, wenn man Ruhe haben will. Sie war anhänglich, und spielte nur in meiner Nähe. Da waren sie der Meinung, dass sie allein spielen soll. Das tut sie ja auch, aber wenn keiner zu besuch da ist. Ich lasse sie doch nicht schreiend im Laufgitter, wenn sie meine Nähe braucht, so lange der Besuch da ist.

Ich finde es ganz traurig, dass du dir so viel Schuld gibst. Davon solltest du weg.
Kinder mit einem Jahr fremdeln häufig, ganz normal. Und wenn sie ihre Großeltern nicht so kennt, dann noch besser nachzuvollziehen, dass sie erstmal Zeit braucht, sich an sie zu gewöhnen.
Wie hat denn dein Mann reagiert? Sind ja auch seine Eltern, das musst du ja nicht mit denen ausmachen, zumal ihr euch gar nicht so gut zu verstehen scheint. Ich hätte auch deutliche Berührungsängste mit Menschen, die in Ghettosprache rassistische Bemerkungen machen und würde da immer lieber denjenigen vorschieben, der da mehr Bezug hat: in dem Fall den Vater deines Kindes.
Du hast dein Kind nicht zur SchwiMu geführt, weil du selbst Berührungsängste mit ihr hast, vermute ich mal.

  • (12) 28.04.19 - 17:21
    Warum nur bin ich so

    Weil sie im Großen und Ganzem keine schlechte Menschen sind. Und meine Gefühle meiner SchwiMu gegenüber sind seit der Geburt schlimmer geworden. Icj wollte das nicht auf die kleine übertragen, nun habe ich es doch gemacht.

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