Eigentlich einfach glücklich sein?!

    • (1) 29.04.19 - 20:46
      anonym-anonym

      Hallo ihr Lieben!

      Ich bin verzweifelt..... irgendwie.... denn eigentlich muss ich ja glücklich sein, wie ich von allen in unserem Bekanntenkreis höre..... Erstmal zu mir. Ich bin eine Mama einer süßen Tochter. Ein Zweites ist schon lange geplant, jedoch klappt es nicht und Jahre verstreichen. Das letzte halbe Jahr bin ich aber am zweifeln, ob ich es wirklich noch will?! Ich arbeite den halben Tag, wir haben zwei Hunde, ein Kind, ein großes Haus mit ziemlich viel Garten..... Klingt für viele wahnsinnig toll.... Mir wird das alles zu viel. Ich muss alles selbst managen. Hobbies meiner Maus, mit den Hunden rausgehen, mich um die Hausarbeit kümmern, Essen machen, Hausaufgaben machen etc. Mein Mann hält es nicht für nötig, mal einem Freund abzusagen, wenn es um Hilfe geht. Doch wer hilft mir mal? Ich will schon gar keinen Urlaub mehr nehmen vom Arbeitsplatz, da dies eigentlich der einzige Platz ist, an dem ich mich mal ohne Hund und Kind in meinen Pausen in Ruhe zu unterhalten kann. Urlaub ist für mich nur noch "Großputz", da ich mit allem alleine dastehe. Reden nützt nichts, trennen möchte ich mich eigentlich auch nicht. Ich würde mich einfach freuen, wie andere Mamas das hier so managen? Vielen Dank💕

      • Hallo!

        Was sagt den dein Mann dazu? Ich denke ihr habt euch beide für ein Kind, 2 Hunde mit Haus und Garten entschieden. Warum sollst du das alles alleine machen. Ich würde gar nicht mehr lange reden wenn er es nicht einsieht, würde ich mir eine Putzfrau bestellen. Wir haben zwei Kinder, 1 Hund, ein Haus mit Garten ich gehe auch halbtags arbeiten. Mein Mann hilft mir sehr viel. Ich kann dich verstehen, dass dir das zuviel wird und wieso machst du im Urlaub Großputz? Nicht mehr reden sondern handeln. Anders versteht es dein Mann nicht.

        LG Gabi

        • (3) 29.04.19 - 21:17

          Ja das dachte ich mir auch schon. Ich denke, ich werde das wohl mal so machen und ihm abends sagen, was sie gekostet hat. Bin auch am überlegen, ob ich mal ne Woche nicht kochen soll und mit meiner Maus mittags so Mittagsmenüs essen gehen... Drei Urlaub hab ich z.B. genommen, um alle Fenster zu putzen und den Keller auszumisten. Dafür bleibt mir ja nur der Vormittag, da ab Mittag wieder der normale Alltag beginnt....
          Ein normaler Tag sieht bei mir so aus: aufstehen, Frühstück machen, Jause richten für die Schule, Kind zur Schule schicken und arbeiten gehen. Dann komm ich mittags heim, koche, räume den Geschirrspüler aus, dass essen meine Tochter und ich. Danach wird Hausübung gemacht. Dann gehen wir mit den Hunden raus, 3x die Woche hat meine Tochter Training, dann wird zu Hause Staub gesaugt, nass gewischt (wegen den Hunden tgl. darunter ein Welpe) und Bad etc. geputzt. Abends noch was spielen mit meiner Tochter, sie ins Bett bringen und noch aufräumen. Jetzt kam er eben nach Hause und isst -,-
          Ich weiß immer, wo er ist und dass er wirklich Freunden beim Bauen hilft etc. Aber es nervt mich trotzdem, da bei uns schon Arbeiten seit knapp einem Jahr liegen und das alles nicht so wichtig ist wie fremde Sachen :( Das ist doch kein Familienleben mehr

            • (5) 29.04.19 - 21:40

              Mit allen, mit denen ich rede, macht der Mann zu Hause auch was.... Sei es den Müll wegbringen oder den Rasen mähen oder oder oder.... Ich komme mir mit all dem einfach alleingelassen vor. Aber wenn ich was sage, bekomm ich nur zur Antwort "ja du wolltest es doch so" klar wollte ich ein Haus, eine Familie und die Haustiere, ich möchte auch keines davon missen, aber ER doch auch. Mir wird es einfach zu viel und wenn er, wie vor einigen Minuten, von einem Freund nach Hause kommt, ist alles erledigt.... Aber klar, ich arbeite ja auch nur den halben Tag. Was ich sonst so mache, sieht er nicht. Ein wenig Wertschätzung wäre einfach mal schön oder Hilfe im Garten. Oder mal mit den Hunden raus... Einfach mal irgendetwas.

              • Ich arbeite 30 Stunden pro Woche - mein Mann ü40 Stunden.

                Gut, er kümmert sich um Rasenmähen, Brennholz machen, Autoreifen wechseln o.ä.

                Aber den Rest um Haushalt, Kinder und Tiere erledige ich. Dafür arbeite ich auch 10 Stunden pro Woche weniger und bringe etwas weniger Familieneinkommen nach Hause.

                Wie alt ist denn dein Kind? Wie viele Stunden arbeitest du?

                Wäre es evtl. eine Option, wenn du dir ne Putzfrau anstellst? Fensterputzer leiste ich mir auch zwischendurch mal. Kosten 150 Euro - und ich habe viele und große Fensterelemente..... Was ist dabei? Dafür spare ich mir mehrere Stunden Putzerei.

                Der Rest ist doch machbar. Und: Man muss nicht immer vom Boden essen können... ;-)

                Vielleicht steckst du dir auch viel zu hohe Ziele? Die Fenster müssen nicht immer streifenfrei gebohnert sein und Handtücher braucht man nicht bügeln.;-)

                #winke

              • Ich glaube das ist der Punkt:
                Für andere macht er aber für die eigene Familie, den eigenen Haushalt & Co etwas zu machen ist lästig!
                Ganz krass ausgedrückt fühlst du dich wohl gerade wie "2. Wahl", kann das sein?

                Wir haben auch 240qm Haus, Garten, zwei Kinder (4 und 1) und Katze. Ich bin in EZ, die Große bis 12 oder 13.30 Uhr (wie es passt/wie sie möchte) im Kindergarten, der Kleine daheim. Mein Mann arbeitet ganz normal Vollzeit aber er beteiligt sich trotzdem an unserem LEBEN. Auch wenn es meist kein Spaß macht, da gehört eben auch der Haushalt & Co dazu. Er hat morgens die Hände frei, also nimmt er den Müll mit raus. Nach dem Abendessen räumt einer die Küche auf, der andere macht die Kids bettfertig. Wenn es einem mal an einem Tag zu viel ist, macht auch mal einer nacheinander beides.

                Wir haben auch gemeinsam Prioritäten gesetzt. Gesaugt werden muss hier z.B.: durch die Katze jeden 2. Tag (haart zum Glück nicht so arg und ist viel draußen). Da hab ich mir auch für das obere Stockwert einfach einen 2. Sauger besorgt. spar ich mir das hoch und runter schleppen.
                Müssen die Fenster immer tip top sein - NEIN! Wir haben zwei (Klein)kinder, das sieht man eh nicht lange. Da kommts auf ein/zwei Wochen hin oder her auch nicht an.
                Einkaufen: Ich mach immer zum Monatsanfang einen Großeinkauf mit Haltbaren und Non-Food Artikeln - H-Milch, Kaffeebohnen, Nudeln, Windeln, Schmelzflocken, Katzenfutter/Streu, Toilettenpapier, Zewa usw. Man kennt ja seinen ungefähren Verbrauch. Unter der Woche braucht ich nur frisches - Obst/Gemüse, Wurst, Fleisch, Käse usw. Das geht dann (auch mit zwei Kindern) eigentlich ratz-fatz.
                Getränke: Ist mein Mann zuständig! Ergab sich in der Schwangerschaft so, ich konnte/durfte keinen Kisten mehr schleppen und das haben wir so beibehalten. Er geht auch am Monatsanfang und kann es so dann von seiner "Liste" streichen.

                Vielleicht kannst du so auch deinen Alltag etwas optimieren und für den Anfang "einfache" Punkte finden die du ganz gezielt an deinen Mann abgibst. Und dir ZUDEM durch anderweitige Arbeitserleichterungen (wie bei mir mit dem Staubsaugen) Zeit schaffen!? Vielleicht lassen sich auch die Wege/ggf. Wartezeiten besser nutzen. Meine Tochter geht zum Kindertanzen. Am Anfang habe ich dort im Vorraum gewartet, inzwischen kann ich gehe. Ich nutze die Zeit oft zum einkaufen, lauf von dort aus zum Bäcker und hole Brot fürs Wochenende, laufe einfach spazieren mit dem Kinderwagen oder laufe zum dm und hol ein Shampoo das leer gegangen ist. Heimfahren lohnt sich da einfach nicht. Die Stunde empfinde ich immer als recht entspannt und trotzdem ist sie nicht "verloren" mit rumsitzen.

            (8) 30.04.19 - 07:18

            Als normalen Familienalltag finde ich das nicht.

    Hallo,

    ihr habt euch für ein gemeinsames Leben entschieden! Es ist EUER Haushalt, EUER Haus, EUER Garten und vor allem EUER Kind und EURE Hunde! Nicht nur DEIN(E)!!!
    Einen Freund lässt man nicht hängen aber um die EIGENEN Dinge kümmert Mann sich nicht... da wäre ich auch zurecht ziemlich sauer! Du bist nicht seine persönliche Putzfrau, Haushälterin, Köchin, Gärtnerin, Sekretärin und dazu noch 24/7 Mama!

    Sprich ganz deutlich mit ihm! Schreib mal auf, was du jeden Tag machst. Eine Art "Wochenplan". Markiere es evtl. farbig was auch ihn betrifft, wo du auch Dinge - ganz selbstverständlich - für ihn tust (Wäsche waschen, kochen etc.). Freunden helfen (ggf. Beispiele nennen) ist an sich ja gut/richtig aber man darf die nicht über die eigenen Dinge stellen. Sag ganz konkret was alles erledigt werden muss Alltag und auch Dinge die sich nur ab und zu/einmalig ergeben und das er sich an eurem GEMEINSAMEN Leben (das eben auch Kind, Tiere, Haushalt, Haus/Garten beinhaltet) entsprechend einbringen und beteiligen soll.

    Und wenn das immer noch nicht deutlich genug ist, schnapp dir ne Freundin und mach ein Wellnesswochenende und er hat deinen Part zu übernehmen. Vielleicht hilft es, wenn er das einfach mal alles alleine machen muss.

    Wenn mich mein Mann so sehr mit allem allein und im stich lassen würde (während er aber anderen bedingungslos und jederzeit hilft) und auch jedes vernünftige/ruhige reden nichts bringt... ja, da würde ich mir generell mal Gedanken darum machen wie es weitergehen soll bzw. ob es SO weitergehen soll?

    Alles Gute und ich hoffe es wendet sich alles zum Guten!

    • (10) 29.04.19 - 21:43

      Danke für deinen Tipp. Das werde ich mir zu Herzen nehmen und wirklich mal aufschreiben. Oft wünsche ich mir, ich dürfte mal einen Monat ganztags arbeiten und er müsste zu Hause alles schmeißen....Würde ja zu gerne sehen, wie es dann hier wohl ausschauen würde.

      • Hallo.

        Er ist doch nicht erst seit gestern so? Warum denkt man überhaupt über ein 2. Kind nach? Wieso schafft man sich Hunde an? Es war doch vorraus zu sehen das er zuhause stinkefaul ist und lieber anderen hilft?

        Ich denke es ist selbstverständlich das der Partner sich bei haus, Kindern, tieren einbringt.
        Wieso mäht er bitteschön nicht den rasen? Wieso geht er Abends nicht mit den Hunden? Wieso macht er dies und jenes nicht!
        Es war doch schon immer so und es gibt einen der macht und einen der machen lässt! Mir würde im Traum nicht einfallen Urlaub zu nehmen um die Fenster zu putzen oder sonst was.

        Ich würde ab sofort den Großteil einstellen und mit dem Mann tacheles reden. Wie und wann er dieses und jenes macht ist sein Bier.

    Hallo.

    Ich finde diese "Aufrechnerei" immer blöd.

    Wenn aufrechnen - dann richtig.
    Dann sollten beide Partner gleich viele Stunden arbeiten - gleiches Geld in die Familienkasse einzahlen - und sich gleichermaßen um Kinder und Haushalt kümmern!

    Alles andere ist Erbsenzählerei.

    Es ist doch albern, wenn ich meinem Partner vorrechne, wie viele Stunden ich pro Woche mit frühstücken mit Kind und Pausebroteschmieren verbringe. #augen

    • Ich meinte es nicht als Aufrechnerei oder aufschreiben wie viele Minuten ich dazu brauche um ein Pausenbrot für die Schule zu richten (das wäre wirklich lächerlich), sondern allgemein die Tätigkeiten aufschreiben die eben anfallen, die sie eben ganz selbstverständlich für alle erledigt - auch für ihn! Lediglich visuell darstellen. Da mir es so scheint, als wäre ihm nicht ganz klar was so im Haushalt alles anfällt.
      Er sieht nur den "fertigen" Zustand - essen ist gekocht, Spülmaschine läuft/ist ausgeräumt, Wäsche im Schrank, Haus sauber, Garten gepflegt usw.

      Es ist an sich ja toll von ihm den Freunden zu helfen aber nicht wenn dies die oberste Priorität ist und das immer selbstverständlich ist anderen zu helfen während daheim die Arbeiten liegen bleiben und die Frau den ganzen Alltag alleine stemmen muss.

      Wenn er bis Uhrzeit X arbeiten ist, kann er natürlich nicht die Tochter zum Training fahren wenn es mittags ist. Aber mal ne Spülmaschine ausräumen, morgens den Müll rausbringen auf dem Weg zur Arbeit, dem Freund mal sagen "Klar ich helfe dir gerne aber Samstag gehts erst ab X Uhr, muss vorher noch Holz hacken, den Keller ausmisten oder was auch immer".

      In einer "normalen" Beziehung, wo jeder einfach sieht, was nötig ist, ist Aufrechnen ja auch Quatsch.

      Wenn aber einer meint, mit einem Vollzeitjob wäre alles gemacht, und die Frau sei für *ihren* Haushalt und *ihr* Kind allein zuständig und Freizeit stünde nur ihm zu, dann kann man ihm auch mal was vorrechnen.

      • Ich finde halt, dass es nicht ausschließlich auf die ART der Arbeit ankommt, sondern auch viel auf den Zeitaufwand.

        Wenn der Mann den Müll raus trägt ist das ne nette Geste. Aber mal ehrlich... Den Müll nehm ich doch morgens mit raus, während ich (ggf. MIT Kind) zum Auto geh, um zur Arbeit zu fahren. Ein Extra-Zeitaufwand von 3 Sekunden, um den Deckel der Tonne zu öffnen und anschließend wieder zu schließen. Das ist mir doch zu blöd, ihn beispielsweise dazu zu "verdonnern", dass ER künftig für den Müll zuständig ist. #gaehn

        Dass er z. B. sich um Rasenmähen, Schneeräumen, Auto intakt halten usw. kümmert, DAS ist eine Zeiterleichterung für mich. ;-)

        Ich kann nur von mir ausgehen. Wenn ich 10 Stunden weniger arbeite als mein Mann.... Hmmm.... In 10 Stunden erledige ich im Haushalt viel - um nicht zu sagen ALLES.
        Dann hat man auch noch Zeit, um gemeinsam was zu unternehmen.

        Und Sachen wie Frühstück, Pausenbrot schmieren, Spazierengehen mit Hund und Kind... Sowas rechne ich nicht als Arbeit. Das ist "Zeit mit meinem Kind verbringen" - somit mein Vergnügen.

        Vielleicht hilft der Mann der TE lieber bei seinen Freunden am Bau, um nicht zuhause sein zu müssen?!? Dann haben die beiden aber eine ganz andere Baustelle.#aha

        Mal ganz allgemein gesehen finde ich es seltsam, dass immer nur Frauen meinen, zu wenig Anerkennung für ihre täglichen Leistungen zu bekommen.#kratz
        Hegen Frauen mehr Selbstzweifel? Scheinbar schon....

        Mein Boden ist auch nicht immer frisch gebohnert. Muss er auch nicht. Und wenn es meinem Mann zu dreckig ist, dann darf er gerne zum Lappen greifen. Tut er aber nicht - und braucht er auch nicht. Denn wenn es mein Tagesablauf erlaubt, dann mach ich das selber und zwar so, dass es hinterher für MICH passt. Auch wenn es nicht täglich ist.

        Wenn man mit dieser Lösung unglücklich ist, hat man folgende Optionen:

        a) Man arbeitet auch Vollzeit und gönnt sich dafür eine Putzfrau, die ggf. auch kocht.
        b) Man tauscht (zumindest für eine gewisse Zeit) mal die Rollen. ER Teilzeit + Haus + Kind + Tiere und SIE schleppt per Vollzeitjob das Fleisch in die Höhle.;-);-);-)

        Nach einem halben Jahr kann man sich dann mal zusammensetzen und das Fazit besprechen. Wäre interessant, was dabei raus käme.:-D

        #winke

        • Ich weiß nicht so recht, was du mir sagen willst, um das alles ging es nicht.
          Für mich und meinen Mann passt es wie es ist, für dich anscheinend auch. Für die TE halt nicht. Und wenn ich deren Mann hätte, würd es für mich auch nicht passen.

          Meine Kinder waren nicht immer nur reines Vergnügen, und einen Mann, der so gar keinen Spaß am Zusammensein mit unseren Kindern hat, hätte ich halt auch nicht.

          • Kurz und knapp: ich meinte damit einfach, dass jemand, der 40 stunden arbeitet nicht soviel zeit und muse für haushalt hat, als jemand, der 20 stunden jobbt.

            • Selbstverständlich. Hab ich ja irgendwo auch geschrieben, dass sie erst mal 20 Stunden mehr Zeit dafür hat als er.
              Ob die 20 Stunden reichen, wird wohl davon abhängen, was alles zu machen ist, das sieht in beispielsweise einer Dreizimmerwohnung sicher anders aus als mit großem Haus mit Garten.

Hallo.

Hier ein paar Tipps, wie es bei uns läuft:

- Geschirrspüler/Waschmaschine anschalten, wenn wir morgens das Haus verlassen
- obiges leeren nach dem Heimkommen (ist ja nur eine Sache von Minuten-nicht Stunden)
- Einkäufe auf dem Rückweg von der Arbeit erledigen (entweder bevor ich die Kinder einsammle - oder manchmal nachdem ich sie eingesammelt habe;-))
- manchmal vorkochen, ansonsten mittags was Schnelles
- unter der Woche nur kurz durchsaugen bzw. Saugroboter laufen lassen
- "größeres Saubermachen" am Wochenende
- Bügeln abends vorm Fernseher bzw. nachmittags während ich Vokabeln abfrage#schwitz
- Garten so angelegt, dass (außer alle paar Wochen mal Rasenmähen) nicht viel zu tun ist - NEIN! - Keine Steinwüste - Dafür Blumenwiese ohne engl. Rasen;-)


Ok - ich hab nur 2 Katzen, mit denen ich nicht Gassi gehen muss - dafür aber 2 Kinder.
Gassigehen mit Hund würde ich halt mit "Frischluft und Bewegung für Kind und Mutti" vereinbaren und alle zusammen marschieren.

Hab ich was vergessen?#gruebel
-

Dass dein Mann scheinbar gar nichts mithilft, ist nicht okay und nicht normal. Kümmert er sich auch nie ums Kind? Was ist an den Wochenenden?


Ansonsten klingt das nach dem normalen Mama-Hamsterrad.
Ich kann dich gut verstehen. Ich habe mich eine Zeit lang auch immer total auf die Arbeit gefreut, weil ich da endlich mal "ausruhen" und ein ungestörtea Gespräch führen konnte.

Inzwischen wuppe ich immer noch oder nur noch - sagen wir - 85 Prozent. Ich habe mit meinem Mann ganz klar geredet, dass es mir so nicht gefällt und dass ich in meiner "freien Zeit" noch was anderes tun will als Haushalt und Kinder. Seither haben wir feste "Papa Zeiten" im Kalender und er versucht sich mehr im Haushalt zu beteiligen und auch mal ungefragt die Kinder zu beaufsichtigen/bespaßen.

Du solltest auf jeden Fall eine Änderung anstreben.

Hallo!

Mein Mann arbeitet auch viel und auch mal für andere, aber dennoch würde er mich niemals mit allem (oder vielem) allein lassen, nur weil ich "nur" halbtags arbeite.

Ich denke, entweder ein Mann ist von der Sorte, dass er es als selbstverständlich ansieht, in (auch) seinem Haus mit anzupacken oder eben nicht. Da hilft reden vermutlich eher selten oder nicht auf Dauer ...

Sprich mit ihm, macht einen Plan, wer zukünftig was übernimmt und wenn das nicht klappt, engagiert eine Haushaltshilfe.

LG
sonntagskind

(22) 30.04.19 - 08:17

Du schreibst reden nützt nichts!
Wie redest du mit deinen Mann?

-Durch die Blume? ..es müsste mal das gemacht werden!...darauf reagiert kaum ein Mann.
-Jammernd? ...ich gehe halbtags arbeiten, mache das und das und das und du nichts:..Kommt auf Garantie ..Ich gehe Vollzeit und habe einen schweren Job. das bisschen Haushalt..!
-Vorhaltend ...Du bist nur bei anderen und hilfst mir nie...Sind die Herren beleidigt

Meine Mutter sagte immer Männer sind große Kinder ,Sie sehen nichts was Sie nicht sehen wollen. und reagieren nur auf klare Ansagen.;-)
Und es stimmt.
Sage ich meinen Mann ...Der Rasen ist aber hoch, kommt von meinen Mann ein ja,man müsste mal Rasen mähen.Frage ich wann ? Kommt ein später,heute nicht und das Thema ist beendet.
Sage ich aber Du müsstest/musst heute Rase mähen, geht er raus und mäht

Drücke deinen Mann die Arbeit in die Hand. Hier bringe mal bitte den Müll raus.
Oder du müsstest morgen/übermorgen oder in 3 Tagen mal einkaufen ich habe keine Zeit.Hat er da auch keine Zeit und es ist nichts wichtiges wird eben nicht eingekauft.
Auch würde ich ihm die Pistole auf die Brust setzen. Entweder du hilfst mir beim Fenster putzen und Co oder ich muss eine Putzfrau einstellen.

Oder mache es wie meine Oma und stell dich krank ;-)#rofl
Meine verstorbene Oma hat noch die Wäsche auf dem Hof im Waschhaus gewaschen. Das Wasser musste Eimerweise an der Pumpe vorm Waschhaus geholt werden.
Sie hasste das gerade im Winter wenn die Pumpe immer gefroren war.Sollte mein Opa beim Wasser holen helfen hatte er immer Ausreden.
Sie hat dann immer den Kessel vollgemacht ,die Wäsche zum kochen reingelegt.
Da mein Opa im Winter den Hof nur halbherzig räumte und man damals den Streusand/Streusalz selbst kaufen/besorgen musste und es Mangelware war geizte er rum.Das nutzte meine Oma aus,nachdem alle Wäsche nass war legte Sie sich mit Eimer auf den Hof so als Wäre sie auf dem weg zur Pumpe hingefallen , schrie und rief um Hilfe bis mein Opa kam, sie ins Haus trug(Sie konnte ja nicht mehr laufen ;-) ) Und er notgedrungen die Wäsche machte.Das große Wäsche waschen dauerte ja immer 2 Tage und danach war meine Oma wieder fit.

  • (23) 30.04.19 - 17:46

    Schlaue Dame 😂

    Wusste dein Opa irgendwann mal von dem Streich?

    lg lene

    • (24) 02.05.19 - 05:05

      Ich weiß es nicht aber ich denke das erste oder zweite mal wird er darauf reingefallen sein dann vielleicht nicht mehr.So wie ich weiß hat mein Opa im Winter immer die Wäsche gemacht bis Sie dann einen Wasseranschluss im Haus bekommen haben und eine Waschmaschine hatten.

      Ich war damals noch zu klein kann mich aber erinnern das ich meinen Opa mal bei der Wäsche geholfen habe.
      Die ganze Geschichte kenne ich vom erzählen meiner Oma und Tante.

Andere Mamas hätten so einen Mann erst gar nicht. Klingt blöd, aber hinter seinem Verhalten steckt einfach eine so große Respektlosigkeit, dass mir da keine Liebesbeziehung möglich wäre.

Ich weiß, dass ich hier im Forum als Erbsenzählerin verschrien bin, weil ich mich an Worten hochziehe, aber ich bin fest davon überzeugt, dass Sprache Bewusstsein schafft. Wenn du schreibst "wer *hilft* mir mal?" drückst du damit aus, dass das allein *deine* Arbeit ist, die du allein zu schaffen hättest. Ist es aber nicht. Euer Haus, euer Haushalt, euer Garten, euer Kind, eure Hunde.
Dafür hast du 20 Stunden pro Woche mehr Zeit als er, aber ich behaupte, 20 Stunden reichen nicht für das alles. Und alles, was übrig bleibt, geht ihn genauso an wie dich.

Wenn du auf der "Helfen"- Schiene bleiben willst, dann "hilfst" du ihm 20 Stunden pro Woche beim Geldverdienen (so herum klingt es richtig grotesk, oder?), dann kann er dir auch 20 Stunden im Haushalt "helfen".

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