Kind lebt beim Vater / Wer kennt sowas

    • (1) 01.05.19 - 09:01

      Hallo ihr Lieben 🙂
      Bin neu hier angemeldet und wollte mal wissen ob es hier Mütter gibt, die ihr Kind nach der Trennung bewusst beim Vater gelassen haben und wie es euch damit geht? Wie geht ihr damit um euer Kind nicht jeden Tag bei euch zu haben?

      Zu meiner Geschichte, ich hab mich vor zwei Jahren von meinem ex Freund getrennt, wir haben ein gemeinsames Kind und ich hatte noch zwei aus vorheriger beziehung. Für das gemeinsame Kind haben wir gemeinsames Sorge und aufenthaltsbestimmungsrecht. Nach der Trennung haben wir uns so entschieden dass er das Kind mit zu sich
      nimmt. Besucht hab ich ihn dann natürlich sehr oft oder haben was zusammen unternommen. Wir haben auch so keine umgänge geregelt das machen wir eigentlich recht spontan immer aus je nachdem wie ich arbeiten muss ( Schicht Arbeit) Unterhalt muss ich ihm auch keinen zahlen, wir regeln dass so er sagt mir
      Was unser Sohn grade braucht und ich besorge es 🙂Gründe für die Entscheidung können gerne erfragt werden 😉.

      Ich will auch keine Vorwürfe diesbezüglich warum ich ihn beim Vater gelassen habe etc sonder einfach Erfahrungen von anderen Müttern die auch so entschieden haben und wie es euch damit geht.

      • Hi,

        ich habe keine Erfahrung - im Bekanntenkreis aber einige alleinerziehende Väter. Und auch einige alleinerziehende Mütter. Die alleinerziehenden Väter, die ich kenne, schaffen das genauso gut, wie die alleinerziehenden Mütter, jammern aber weniger (das bezieht sich aber jetzt wirklich nur auf die, die ich persönlich kenne und natürlich jammern auch nicht alle alleinerziehe den Mütter!).

        LG

        (3) 01.05.19 - 10:01

        Es keinen Unterschied darin ob das Kind bei der Mutter oder beim Vater aufwächst. Ich bin auch nicht der Meinung, dass das Kind unbedingt bei der Mutter sein muss, nur weil diese es auf die Welt gebracht hat und dadurch "mehr Ansprüche" hat. Wichtig ist ein stabiles, liebevolles Umfeld.

        Meine Cousine hat es genauso geregelt wie du. Sie ist Krankenschwester mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Umgang fand regelmäßig-unregelmäßig nach Absprache statt, wie es eben vom ihrer Arbeit her ging.
        Unterhalt hat auch sie keinen bezahlt, dafür die Kleidung, Vereinsbeiträge, Schulbedarf etc.

        Das hat gut geklappt für alle Seiten.

        LG

        (4) 01.05.19 - 10:18

        Ich habe drei Kinder, die nach der Trennung beim Vater geblieben sind.
        Sie hatten dort ihre Schule, Freunde und mein Mann kann im Home-Office arbeiten, hat Hilfe durch Au pair und Großeltern.
        Die Kinder waren damals 16, 14 und 12 und haben es auch selbst klar so geäußert dass sie bei ihrem Vater bleiben wollen.
        Ich bin 60 km weit weg gezogen, dorthin wo ich arbeite.
        Ich habe die Kinder ein bis zweimal im Monat gesehen wenn ich ein Wochenende frei hatte.
        Mir ging es damit gut, die Kinder nehmen es mir bis heute übel, dass ich ihren Vater verlassen habe.
        Unser Verhältnis ist dadurch bis heute belastet , das Ganze ist jetzt 5 Jahre her und es besteht heute nur noch sporadisch Kontakt.

        • (5) 01.05.19 - 10:40

          OK unser Sohn ist 4, ich wohne mit seinen Schwestern auch nicht weit weg von ihm ( paar Straßen weiter 😅) er hat eben dort seinen geregelten tagesablauf den er bei mir wegen Schicht Arbeit nicht hätte.
          Natürlich hab ich auch angst dass er es mir irgendwann übel nimmt oder der kontakt abbricht oder oder oder 🤷‍♀️ jetzt sagt er eben er hat zwei Familien seinen papa und seine halbe mama ( dass sie nur die freundin vom papa ist weiß er aber dadurch dass sie sich die meiste zeit um ihn kümmert wenn er zuhause ist nennt er sie manchmal so ) und seine ganze mama und alle lieben ihn.

          Ein bis zwei mal im Monat??? Vielleicht nehmen sie dir eher das übel! Du hast ja nicht nur den Papa verlassen sondern auch deine Kinder, indem so wenig Kontakt bestand. Auch wenn man sich gegen das klassische Modell (Kinder bei der Mama) entscheidet, sollte man doch präsent im Leben der Kinder sein und vor allem weiterhin Bezugsperson, die sich mit kümmert.

          An die TE: Ich habe berufsbedingt einige Papas kennen gelernt bei denen die Kinder leben. Und das waran teilweise sehr tolle engagierte Männer dabei, vor allem diejenigen die trotz Trennung Unterstützung durch die Kindsmutter hatten. Es kam auch einige male vor, das unsere Empfehlung wo es dem Kind besser geht, klar zum Vater hin ging. Also die Mama-Kind-Konstelation ist nicht immer die beste und es soll zum wohle des Kindes entschieden werden (manchmal können das z.b. auch die Großeltern sein).

          • Also gut geht's ihm bei beiden von uns 🤷‍♀️😉 so ist es ja nicht. Aber ein Vater darf doch genauso dazu berechtigt sein sein Kind bei sich zu haben 😉

            Verurteilt wird man so oder so egal wie man es macht von Außenstehenden entweder deswegen weil man das kind beim Vater gelassen hat oder weil man 3 kinder zuhause hat verschiedene Väter dazu, alleinerziehend usw 😅😅

            • Natürlich sind Kinder beim Papa gut aufgehoben, wie ich geschrieben habe geht es ihnen dort manchmal auch besser (gerade wegen Stabilität, Tagesablauf, usw.). Wichtig ist das wohl des Kindes und das kann bei beiden gegeben sein. ABER wichtig ist, das der andere Elternteil sich trotzdem konstant einbringt und für das Kind/die Kinder jederzeit da ist und das für die Kinder auch spürbar ist.

              Vielleicht drücke ich mich unklar aus 😁. Definitiv können/sollen/dürfen Kinder beim Papa leben und die machen das dann auch super, oft ist es zum wohle des Kindes die beste Wahl. Aber die Kinder sollen die Mama trotzdem als Bezugsperson behalten und das heisst, dass man sich kümmern muss und die Liebe und Verlässlichkeit für das Kind spürbar sein soll (was natürlich auch umgekehrt wünschenswert ist wenn die Kids bei Mama leben) und das ist mit ein - zwei mal im Monat sehen nicht möglich.

              • Nee das wäre mir auch zu wenig 😅 ich hab ihn z. B jedes freie Wochenende bei mir und wenn ich urlaub habe und unter der woche hole ich ihn an 2 bis 3 tagen nach dem Kindergarten ab und wir gehen an den Spielplatz oder so 🙂 und wir sagen uns jeden tag über Papas handy gute nacht 😁er hat uns beide als Bezugs person bzw auch die freundin vom papa. und weiß dass er von allen sehr geliebt wird 😉

          (11) 01.05.19 - 12:16

          Wie gesagt, wir hatten das Wochenenodell, und ich wohne 60 weit weg, habe im Einzelhandel lange Arbeitszeiten.. bzw.Schichten und zwei Nebenjobs um den Unterhalt halbwegs zu finanzieren.
          In der Woche war da keine Zeit, die Kinder gingen zu der Zeit auch alle drei zu einer Ganztagsschule und kamen um 18.00 erst zurück.
          Sie haben mir übel genommen dass ich ausgezogen bin.

      (12) 01.05.19 - 15:23

      hallo,

      du schriebst deine kinder nehmen es dir übel, dass du ihren vater verlassen hast. ich glaube aber eher, dass sie dir übel nehmen, dass du sie verlassen hast. ihr hab euch getrennt und du bist 60km weit weg gezogen und hast sie 1-2mal im monat gesehen. entschuldige, aber du scheinst dich nicht wirklich bemüht zu haben das verhältnis zu deinen kindern aufrecht zu erhalten.
      du hast den abstand geschaffen, du hättest also auch dafür sorgen müssen, dass du trotzdem genug zeit für deine kinder hast. aber 1-2mal im monat ist ja quasi gar nichts. da sehen viele großeltern ihre enkel ja öfter.

      vg

      • (13) 01.05.19 - 17:02

        Ja, ist okay, du weißt ja eh Bescheid wie es war.

        (14) 01.05.19 - 17:08

        Ganz nüchtern betrachtet: Es gibt auch viele Väter die ihre Kinder nicht öfter sehen, sei es berufsbedingt oder weil das ebrn die vereinbarten Ungangszeiten sind. Denen wird allerdings deutlich seltener ein Vorwurf daraus gemacht.

        • (15) 01.05.19 - 18:04

          .... Oder weil ihnen oft von der KM die Möglichkeit nicht gegeben wird die Kinder öfter zu sehen 🤷‍♀️

          • (16) 01.05.19 - 20:44

            Guten Abend!
            Also mein Exmann hat durchaus die Chance gehabt,seine Kinder öfters als jedes zweite Wochenende zu sehen.Ich hätte mich gefreut und die Kinder sich noch mehr.Leider wollte er nicht und hat sich strikt an jedes zweite Wochenende gehalten.
            Jetzt ist es das die Kinder gar keine Lust mehr haben bei ihm zu sein.Meine Tochter geht schon ewig nicht mehr hin und mein Sohn hat die letzten Wochenenden auch immer wieder verschoben.
            Ich zwinge sie nicht hinzugehen,das hab ich am Anfang versucht.Von meinem Exmann kommt keine grossartige Reaktion.
            Ich finde es schade für die Kinder,aber letztlich wäre er als Vater in der Pflicht.
            LG

            (17) 02.05.19 - 16:08

            Das will ich nicht abstreiten. Hier im Forum liest man ja auch oft genug von den Müttern die meinen mehr "Recht" am eigenen Kind zu haben.
            Ich bezog mich jetzt allerdings mehr auf diese "typische" jedes zweite Wochenende Regelung die bei vielen Paaren vorherrscht.

        (18) 02.05.19 - 11:33

        ich habe auch nicht as gegenteil behauptet. sondern tatsächlich shcoicht und einfach die umstände der userin kommentiert.

        vg

        • (19) 02.05.19 - 16:11

          Ich nahm nur deinen Kommentar als sehr scharf wahr und ich will nicht reininterpretieren ob die Kinder nun ganz andere Sachen verärgert sind als die TE schrieb.
          Aber es ist sicher im Bereich des möglichen.

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