Mama sein und arbeiten

    • (1) 01.05.19 - 10:04

      Hey ihr lieben Mama‘s
      Konntet ihr nach euren Kinder wieder in den alten Job zurück? Arbeitet ihr? Oder habt ihr sogar einen Job den ihr von Zuhause aus ausüben könnt?
      Wie fühlt ihr euch?
      Ich bin Zwillingsmama und nicht mehr im alten Job. Im nachhinein mein Glück, sonst würde ich nun nicht dort stehen wo ich im moment bin. Hat aber lange gedauert bis ich angekommen bin.
      Freue mich von euch zu lesen.

      • (2) 01.05.19 - 10:15

        Hallo!

        Da ich momentan das erste mal schwanger bin, beschäftige ich mich auch mit dem thema wie es nach der karenz weitergeht.

        Mein arbeitgeber in österreich ist dazu verpflichtet mir wieder eine ähnliche stelle zu geben, wenn in der alten abteilung kein platz mehr für mich sein sollte. Natürlich wird erstmal geschaut ob mein alter arbeitsplatz wieder verfügbar wäre und man mich dort braucht. Ansonsten eben ne andere Abteilung mit vergleichbarer tätigkeit. Das ist deshalb so, weil wir eine große industriefirma mit 2500 mitarbeitern am hauptstandort sind. Die regelung mit der pflicht jemanden wieder aufzunehmen hat aber jeder betrieb, egal wie groß oder klein dieser sein mag.

        Dazu kommt, dass mein arbeitgeber verpflichtet ist mir Elternteilzeit zu meinen bedingungen (sofern sich diese vereinbaren lassen mittels gesprächen) zu gewähren und mich nicht in schichten arbeiten lassen darf wenn ich das in dieser zeit nicht möchte. Leider habe ich gerade nicht im kopf für wie viele jahre diese regelung gilt. Ich glaube bis das kind 4 oder 6 ist? 🧐

        Falls nicht alles anderst kommt als geplant (ist ja noch weit hin), werde ich nach zwei jahren karenz wieder 20-30 stunden arbeiten gehen in elternteilzeit. Ich hoffe natürlich, dass ich wieder in mein altes labor darf, aber das entscheidet sich erst wenn es so weit ist.

        Dir alles gute mit den zweien! ☺️

      Ich bin nach dem ersten Kind nach einem Jahr wieder in meinen alten Job zurückgekehrt, allerdings für 25 statt 40 Stunden.
      Ich fand diese Mischung toll! Ich hatte das Gefühl etwas fürs Köpfchen zu machen und trotzdem noch genug Zeit für meinen Sohn zu haben.
      Nun beginnt der Mutterschutz für Kind 2 und es fiel mir wirklich schwer mich von der Arbeit schon wieder zu verabschieden für ein Jahr.

      Aber man sollte auch bedenken: Die Arbeit bleibt uns noch Jahrzehnte erhalten während unsere Kinder schnell groß werden und man bewusst die Zeit mit ihnen erleben sollte 🙂

      Wenn ich nächstes Jahr zur Arbeit zurückkehre, weiß ich noch nicht, ob es die gleiche Abteilung wird, die ich leiten werde oder eine andere. Da bin ich mal gespannt... jedes Team bei uns hält gute Mitarbeiter/innen bereit. Der Einstieg wird sicherlich wieder so problemlos wie beim letzten Mal. Ich sehe das allerdings nicht als selbstverständlich an und weiß, dass es in anderen Branchen auch ganz anders zugeht...

      LG

      • Das ist in Österreich ja super organisiert. In der Schweiz hast du 16 Wochen Mutterschaftsurlaub. Für uns mit Frühgeburt etc. Ging das nicht. Da ist in der Schweiz noch vieles nach zu machen. Ich habe mir dann einen Job gesucht wo ich alles selber einteilen kann da ich Selbstständig bin.

        • (7) 01.05.19 - 13:11

          Ja eigentlich dürfen wir uns hier in Ö nicht beklagen. Gut, das kindergeld könnte mehr sein für zwei jahre, aber so ist es halt. 😃

          Ich hab auch gehört, dass es in der schweiz recht mama und baby unfreundlich ist? Also was die Freistellung und die arbeit betrifft.

    (8) 01.05.19 - 10:41

    Also meine große war 9 Monate und mein kleiner war 11 Monate nach dem ich wieder arbeiten gegangen bin...für mich war es nicht zu früh und auch nach der jetzigen Schwangerschaft werd ich zeitig wieder arbeiten gehen.
    Wie fühlte ich mich?! Gut, denn so brauchte niemand auf irgendetwas verzichten. Und nein ich hatte kein schlechtes Gewissen so zeitig wieder Arbeiten zu gehen.

    Lg

(11) 01.05.19 - 11:00

Guten Morgen,

ich bin aktuell in Elternzeit mit meinem ersten Baby. Vor der Schwangerschaft war ich Abteilungsleiterin und ich denke, dass ich diesen Job nicht mehr machen werde/kann wenn ich wieder arbeiten gehe. Ich habe erst einmal zwei Jahre Elternzeit geplant, könnte mir aber durchaus auch vorstellen das dritte Jahr zu Hause zu bleiben. Wir üben aber auch schon an Nr. zwei und wenn es hoffentlich bald klappt, werde ich auf jeden Fall drei Jahre zu Hause sein. Wenn ich nach zwei oder drei Jahren wieder anfange, werde ich meinen alten Job schon allein wegen den Stunden nicht mehr machen können. Ich habe sehr oft zwischen 50 und 70 Stunden die Woche gearbeitet und möchte nach der EZ Max 30 Stunden. Da wird es schwierig die Abteilung im Griff zu haben wenn man nicht da ist. Ich hänge aber nicht an meiner Position (nur am Gehalt 😂) und es ist mir eigentlich ziemlich egal wo ich eingesetzt werde.
Evtl werde ich in der EZ aber schon anfangen ein paar Stunden im Home Office zu arbeiten. Da laufen aktuell die Verhandlungen mit meinem AG. Mal sehen ob es was gibt und unter welchen Umständen. Ich habe immer sehr gerne gearbeitet und war auch mit dem Knirps schon öfter im Betrieb. Ein paar Stunden etwas für's Köpfchen tun wäre schon schön, gerade weil ich aktuell 24/7 Mama bin weil mein Partner sehr viel arbeitet.
Mal abwarten...

Wie sieht es denn bei dir aus? Du schreibst, du würdest nicht da stehen wo du jetzt stehst. Was machst du?

  • (12) 01.05.19 - 11:12

    Ich hatte ebenfalls eine Leitende Stelle und konnte auch nicht mehr in die selbe Stelle mit 40%. Ich dachte es ist kein Problem zurück gestuft zu werden mit dem gleichen Gehalt. Habe dann gemerkt das ich mich nicht mehr Wohl fühle und habe mich im Networkmarketing Selbstständig gemacht. Ich dachte mir immer es ist die Stelle von meinem Leben...kamm anderst und darüber bin ich sehr glücklich.dann und wann arbeiten wann ich will und tolle Karrieremöglichkeiten und das trotz Kinder.

(13) 01.05.19 - 11:06

Unsere Zwillinge sind jetzt gut 15 Monate alt. Seit einem Monat arbeite ich wieder. 25 Std., die Kinder werden morgens von Papa in die Kita gebracht, da sitze ich schon ne Stunde am Schreibtisch. Mittags hole ich die beiden nach dem Mittagsschlaf ab.

Abgesehen vom finanziellen Aspekt tut es mir wahnsinnig gut, wieder ein paar Stunden am Tag nicht in erster Linie Mama zu sein. Ich liebe meinen Beruf, und auch wenn ich nicht mehr in mein altes Aufgabengebiet zurückkehren konnte, freue ich mich sehr über den Kontakt mit meinen Kollegen, über das gute Gefühl, Aufgaben abzuschließen, über Aufgaben fürs Köpfchen und die Herausforderung, mich in meinem neuen Aufgabengebiet trotz kurzer Einarbeitung auch allein zurecht zu finden.

  • (14) 01.05.19 - 11:13

    Schön das es dir trotzdem gefällt. So ist es ha für alle perfekt. Ich höre vielfach anderes und mir ging es selbst auch anderst.

(15) 01.05.19 - 11:41

Hallo!

Ich habe, als nein erstes Kind 2 war (jetzt 12), erst mal meine Ausbildung nachgeholt. Dann Vollzeit gearbeitet. Stressig, da alleinerziehend.

Nach Kind 2 und 3 (jetzt 5 und 6) wollte ich nicht zum alten AG zurück. Hatte dann erst einen 10-Stunden Job während der Karenz, dann einen langweiligen 20-Stunden Job.

Seit 2 Jahren bin ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber, erst 30 Stunden, inzwischen 25.

Das ist jetzt perfekt.
Verantwortungsvolle Tätigkeit, die Spaß macht, 4-Tage Woche, ein langer Tag (da holt mein Mann die Kids), drei relativ kurze Tage.
Geld passt auch gut, daher wird es jetzt mal ein paar Jahre bei 25 Stunden bleiben.

LG Claudi

(16) 01.05.19 - 12:29

Ich bin nach beiden Kindern (4 und 2) nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen, im selben Unternehmen. Ich arbeite 25h die Woche, auf 4 Tage verteilt, einen davon im home office allerdings natürlich ohne Kinder. An meinem freien Tag habe ich beide Kinder zu Hause.

Ich arbeite in einem sehr dynamischen, flexiblen und familienfreundlichen Unternehmen, das passt alles gut. Von der Zeit her ist es genau richtig, ich könnte mir nicht vorstellen, immer zu Hause zu sein.

(18) 01.05.19 - 13:41

Ich bin zurück zu meinem alten AG, als meine Tochter 15 Monate war. Großes Hickhack, ob in den alten Job oder (vorübergehend) in einen neuen, den ich erst nicht wollte und dann hab ich nach einem Jahr gekämpft, dort bleiben zu können, was im letzten Moment durch die (eigene) Kündigung einer Kollegin geklappt hat. 😅
Der alte Job wäre zeitlich ungünstiger (paar Wochen im Jahr Vollzeit) und das wäre schwerer zu organisieren gewesen als zunächst gedacht.
Jetzt hab ich eine halbe Stelle und arbeite an 3 Tagen, einer lang, weil Omatag. Sehr entspannte Lage!

Im Großen und Ganzen war mein AG aber echt doof, schlecht informiert, hat in der Anbahnung alles abgelehnt, was ich vorgeschlagen hab und mir einfach ein total schlechtes Gefühl gegeben. Im Sozialen Bereich übrigens. 😑🙄

Bin froh, dass es so gekommen ist, aber es war mehr Glück als Unterstützung.

Hallo,
Ich bin selbstständig, arbeite zu Hause als Tagesmutter und habe 4 eigene Kinder. Klappt bis jetzt ganz gut.
LG

  • Als Tagesmutter verdient man nicht recht viel oder? Eine bekannte von mir hat wieder aufgehört da es sich finanziell so was von nicht rentiert.

    • Das kommt darauf an, wie viele Tageskinder man betreut. Ich habe 9 Tageskinder und wir können damit sehr gut leben plus jeden Monat 1000 Euro sparen.

      • Ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich?
        Meine Bekannte hat gesagt das sie nur 5 Kinder auf einmal betreuen dürfte inkl ihre 2 Kids im Alter von 2 und 4. Und wenn sie 3 Kinder Vollzeit 30 Tage im Monat betreuen würde wären das nicht mal 1000Euro von denen noch Steuer und Versicherung abgezogen werden.

(25) 01.05.19 - 14:18

Ich arbeite seit der Geburt von zu Hause aus. Ich hab einen Job, wo ich nur am Computer arbeite, von daher ist das möglich. Die finanziellen Nachteile waren mir zu groß, um in Elternzeit zu gehen. Außerdem hab ich mir kundentechnisch zu viel erarbeitet, was nach einem Jahr Pause alles nichtig wäre. Aber meine Hauptarbeitszeit liegt eher am Abend, an Wochenenden und Tagen, wo mein Mann frei hat. Ich kann zwar auch arbeiten, wenn er nicht da ist, aber es ist einfach chilliger, wenn er da ist und sich um die Kleine kümmert. Ohne die tolle Unterstützung von meinem Mann wäre es generell deutlich stressiger.

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