Haus kauf

    • (1) 03.05.19 - 23:21

      Und zwar hab ich mal ne Frage zum Kauf eines Hauses und vielleicht hat da ja auch jemand ahnung von....
      Und zwar wollen wir uns ein Haus kaufen aber in den Haus sind im Keller in dem einem Raum die Wand feucht und im Erdgeschoss auch die eine Wand wir denken auch woher es kommt meine Frage ist jetzt weiß einer von euch was das ungefähr kostet die Wand wieder frei von Feuchtigkeit zu bekommen?und die andere Frage was es ungefähr kostet eine Garage und das Pordest vor der Haustür weg zu machen?Garage ist auch feucht und vom Pordost kommt das alles....
      Danke schonmal

      • (2) 03.05.19 - 23:23

        Das wird dir hier niemand beantworten können. Ich empfehle vor Kauf des Hauses, Geld in einen Gutachter zu investieren!

        • (3) 03.05.19 - 23:25

          Das werden wir eh machen. Nur ein Gutachter muss dir auch nicht sagen was alles gemacht werden muss hab ich gelesen.... kann ja auch sein das jemand damit schon Erfahrung gemacht hat 😊 aber Danke

      (4) 04.05.19 - 01:18

      Feuchtigkeit war für mich persönlich einer der wenigen Gründe vom Kauf einer konkreten Immobilie ziemlich schnell Abstand zu nehmen.

      " und im Erdgeschoss auch die eine Wand"

      Und wenn dann gar im Erdgeschoss eine Wand feucht ist, dann würde ich nur noch rennen. Sehr schnell. Und mich nach was anderem umschauen....

      • (5) 04.05.19 - 02:27

        Da ist schon lange Wasser in der Wand, denn das in´m Erdgeschoß schon Wasser inde r Wand ist, ist meist ein Anzeichen, dass es schon von der Kellerwand dahin hochgezogen ist. Da kann noch mehr nass/feucht werden, wenn da schon soviel Wasser drin ist.

    (6) 04.05.19 - 02:23

    Lasst die Finger davon. Ich hab mein Elternhaus letztes Jahr verkauft und wir mußten die Wand auf ganzer Länge des Hauses im Keller trocknen. Wir haben damals auf Anraten des Gutachters eine Firma bestellt, die einen Spezialputz , der keine Feuchtigkeit/Nässe mehr durchlässt, auf die Wand machen lassen. Darein durfte man übrigens weder Löcher bohren und Möbel müssen 10 cm Abstand haben, damit der Schutz nicht gestört wird.
    Außerdem haben wir die Drainage an 2 Seiten des Hauses erneuern lassen. Der Putz kostete pro Meter ca. 1000 €, sodass wir für Drainage und Spezialputz ca. 15000 € zahlen müssen.

    Später haben wir von einem Nachbarn dort erfahren,dass die Käufer ca. 1 Jahr später noch mal Probleme mit Wassereinbruch hatten, das an der "Sohle" durchkam (Sohle = Stelle , wo die Wand auf die Bodenplatte trifft) Lt. Gutachter beginnt das oft nach 40 Jahren.

    Ist das Grundstück auf Lehmboden? Ich frage, weil du schreibst, die Garage sei auch nass,. Da muß dann ja viel Wasser sein, vielleicht durch den Boden bedingt hohes Grundwasser.

    • (7) 04.05.19 - 08:11

      Das Wasser ist nur dort durch wo sie damals noch dran gebaut haben... Also wenn es regnet und auf dem Pordest das Wasser drauf kommt sucht sich dort das Wasser einen Weg sprich Garage und Hauswand.... und das eine eine im Erdgeschoss ist die Wand des Anbau sprich unten drunter ist kein Keller.... (Der Keller hat 2 Räume und das ist so ein alter Gewölbekeller)

      • (8) 04.05.19 - 09:21

        Wenn das ein alter Gewölbekeller ist, steht das Haus mit ziemlicher Sicherheit nicht auf einer Bodenplatte, sondern die Kellerwände stehen so im Erdreich. Dann muss es auf gesamter Länge der Kellerwände (und zwar nicht nur außen) eine Horizontalsperre geben. Wenn die beim Bau nicht mitgemacht wurde, müsst Ihr die nachträglich einziehen. Also entweder das Mauerwerk aufsägen und eine Metallplatte reinschieben, oder per Spritzverfahren. Und danach könnt Ihr die anderen Punkte angehen. Ne Größenordnung zu nennen ist schwer, weil es natürlich auf die Größe des Kellers ankommt, und auf die beauftragte Firma. Wir haben für so 40 laufende Meter Kellerwand im Spritzverfahren um die 20.000 gezahlt. Da war dann der Spezialputz hinterher mit dabei, den alten Putz haben wir selbst abgeschlagen.

(9) 04.05.19 - 08:05

Hallo,

auf welchen Boden ist denn das Haus gebaut? Wenn der Keller feucht ist und die Feuchtigkeit schon eine Etage höher gezogen ist, gehe ich mal von aus, dass die Feuchtigkeit vom Grundwasser kommt. Unsere Nachbarn haben das Problem auch. Sie haben auch schon Unmengen an Geld in die Trockenlegung und Sanierung gesteckt, werden dem Ganzen aber nicht Herr. Ich rate euch daher auch, besser die Finger vom Kauf zu lassen. Wir hatten letztes Jahr einen Rohrbruch und 3 Wände komplett feucht. Der Schaden belief sich auf 12.000 Euro. Und es musste "nur" getrocknet werden, das Rohr repariert und der Raum wieder instand gesetzt werden. Wenn es bei euch am Grundwasser liegt, kommen da wesentlich höhere Kosten auf euch zu und es kann passieren, dass du immer wieder Probleme damit haben wirst.

LG
Michaela

Kurz und knapp: Finger weg !!!
Solche Fälle sieht man immer wieder im TV - das ist ein Fass ohne Boden. Dass das alles von einem Podest kommt, glaube ich nicht. Da ist noch woanders ein gewaltiger Wurm drin. Das wird euch ein Gutachter schon aufzeigen.
LG Moni

Niemals würde ich ein Haus kaufen mit Feuchtigkeitsproblem! Es reicht ja nicht, die Wände zu trocknen, die Ursache muss bekämpft werden. Das kann echt teuer werden... ich persönlich würde mich für ein anderes Haud entscheiden.

Zu den anderen Kosten: ist doch regional total unterschiedlich! Holt euch mind. 3 Angebote ein mit einer präzisen und gleichen Leistungsbeschreibung... dann wisst ihr wie teuer es wird.

Ach ja: Hauskauf ohne Gutachter ist mit das dümmste was man machen kann 😉

LG

(14) 04.05.19 - 11:02

Feuchtigkeit ist ein k.o. Kriterium.

Oft ein Fass ohne Boden.
Neues Haus oder altes Haus?

Wenn alt, dass nicht nehmen.

Finger weg! Unsere Nachbarn haben sich über die Feuchtigkeit im Haus gewundert und es stellte sich heraus, dass das Haus quasi kein Fundament hat! Da wurde einfach auf plattgeklopftem Sand gebaut. Die haben auch nach 10 Jahren noch Spaß damit.
Meine Eltern haben ein Feuchtigkeitsproblem im unteren Teil des Hauses--da muss 365 Tage im Jahr die Heizung laufen, damit die Fliesen nicht von der Wand fallen.

(16) 04.05.19 - 14:23

Genau auf solche Käufer wartet so ne Immobilie. Um Himmels Willen #gruebel Was das genau kostet kann man auch im Vornherein schlecht sagen. Vielleicht eine Richtung ja, aber mehr auch nicht. Wenn die Wand im EG auch feucht ist, wäre ich sehr vorsichtig. Und das vor der Haustür nennt sich Podest. Wenn ich mit dem Thema Renovierung/Umbau und deren Kosten nicht so bewandelt bin würde ich die Finger von sowas lassen. Das ist nicht böse gemeint. Aber vielleicht ist es nicht die richtige Wahl für Euch.

(17) 04.05.19 - 15:18

Hallo.

1. Gutachter hinzu ziehen!
2. Haus käme für mich nur in Betracht, wenn der Kaufpreis SUUUUUUPER GÜNSTIG wäre UND der Gutachter grünes Licht gibt.
3. Wenn diese Nässe so easy zu beseitigen wäre, hätte der Eigentümer das längst gemacht und könnte dann ein Schweinegeld für ein top Haus verlangen! #aha

(18) 04.05.19 - 15:28

zuerst muss das Grundübel beseitigt werden (Podest - wisst ihr das genau?) wir würden alles selbst machen. aber auch die Abbruchstelle muss neu gemacht werden, sonst bekommt ihr dort wieder Feuchtigkeit rein. fehlende feuchtigkeitssperre und Drainage? ihr solltet unbedingt einen Gutachter und Firmen mit kostenvoranschlägen kommen lassen, da kann mehr als nur das Podest dahinterstecken.

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