Schwiegermutter! Das ewige Leid.

    • (1) 05.05.19 - 06:26

      Achtung langer Text!
      Leider wird die Beziehung zu meiner Schwiegermutter immer schlimmer und es belastet mich, weil sie immer wieder was Neues auszusetzen hat. Früher kam ich mit ihr sehr gut klar. Fand sie immer nett und habe sie respektiert und sie gerne besucht. Vielleicht lag es auch daran, dass wir uns nicht so oft gesehen haben und es deswegen nie zu einer Meinungsverschiedenheit kam. Seitdem mein Sohn geboren wurde, habe ich oft Kontakt zu ihr gehabt. Fand ich jetzt aber nicht schlimm denn schließlich ist es ihr Enkel und ich fand‘s schön, dass sie ihn immer sehen wollte. Aber je mehr wir Kontakt hatten und ich ihr immer mehr Freiraum ließ bei uns umso mehr mischte sie sich ein in die Erziehung des keinen, das Essverhalten, die Kleidung, unsere Wohnung wie die eingerichtet ist, unsere Qualitäten als Eltern, unsere Freunde einfach an allem wurde was ausgesetzt. Sie denkt, da wir jünger sind als sie und sie schon ein Kind großgezogen hat und als Pflegerin viel Erfahrung mit Menschen hat (Erfahrung meint sie mit pädogik und Psychologie), sollten wir mehr auf sie hören. Eines Tages knallte es dann zwischen uns allen, denn nicht mal mehr mein Mann ertrug es alles von ihr runterzuschlucken. Denn bei jedem Besuch und sogar in unserem Urlaub per WhatsApp wiederholte sie immer wieder dieselben Themen wie das Kind muss mehr essen, mehr gefördert wären, mit dem Kind wollt ihr in dieses Land reisen? Das Kind ist völlig falsch gekleidet....du musst mehr Fürsorge für dein Kind aufbringen...euer Wohnzimmer ist viel zu schlicht eingerichtet....ihr braucht bodenständigere Freunde (dabei kennt sie nicht mal alle) und als ich ihr dann auch gesagt habe, dass ich voll und ganz hinter ihrem Sohn stehe und mich diese Kritiken von ihr ebenfalls stören, ist sie seitdem komplett anders zu mir und sagt immer wieder zu ihrem Sohn, ich würde ihn gegen sie hetzen und dass nur weil sie mehr an das arme Kind denkt als ich. Denn wir als Eltern machen ja alles falsch. Allein schon wenn mein Mann zu ihr sagt, „ Mama mach das nicht so das mag er nicht oder dafür ist er noch zu klein“ da lacht sie und sagt zum Enkel „guck mal der Papa will mir was über Erziehung erklären“ und sagt zu ihm ich hab dich erzogen also weiß ich was ich tue, habe viel mehr Erfahrung usw. Nachdem wir ihr die Meinung gesagt hatten, hatten wir drei Monate Funkstille und jetzt meldet sie sich wieder, da sie den Enkel vermisst und sie weiß dass ein zweites Enkelkind bald geboren wird, da sucht sie natürlich den Kontakt wieder aber auch dann sagt sie immer zu ihrem Sohn, dass alles nicht so gekommen wäre, wenn ich ihren Sohn nicht gegen sie hetzen würde. Ich verstehe nicht wieso ich immer schuld bin, wenn mein Mann doch selber genervt ist und er sagt auch, dass sie schon früher nie ein einfaches Verhältnis hatten und deswegen ist er auch damals ausgezogen. Damals kannten wir uns noch nicht. Mittlerweile hab ich sorge, dass sie sich auch bei unserem zweiten Kind so sehr einmischen könnte und vielleicht unsere Ehe wegen ihr am Ende auseinander bricht. Vielleicht sind es die Hormone aber es belastet mich sehr. Ehrlich gesagt hatten mir die drei Monate Funkstille echt gut getan. Keine Rechtfertigungen, weshalb ich es so mache und hatte keine Bauchschmerzen, wenn ich wusste sie kommt vorbei. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich weiß ja es ist die Mutter meines Mannes und die Oma. Also muss ich irgendwie mit ihr klarkommen aber sie macht es mir wirklich nicht leicht. Sie ist ein sehr dominanter Mensch. Auch paar andere aus ihrer eigenen Familie sagen das. Am
      Meisten schmerzt es mich, dass sie mir sagt, ich könnte mehr mütterliche Fürsorge aufbringen und ich solle mehr essen und lieber nicht stillen, denn meine Muttermilch wäre damals bei dem kleinen als er noch ein Baby war nicht fettreich genug gewesen. (Weil ich sehr zierlich gebaut bin und mein Kind auch zierlich ist) deswegen denkt sie so. Bin leider ratlos. Sie betont auch immer, dass eine Schwiegermutter immer an erster Stelle steht da wo sie herkommt und die Schwiegertochter an zweiter Stelle. Das sagt doch schon viel aus, oder? Wir sagen ihr dann immer dass die Kinder bei uns an erster Stelle stehen. Man kann nicht mit ihr aber ohne geht auch nicht wegen Mann und Sohn. Habt ihr auch solch ähnliche Probleme und habt ihr für solche Fälle eine ideale Lösung gefunden, um endlich Frieden zu haben?

      Liebe Grüße,
      Cheesie

      • (2) 05.05.19 - 06:54

        Ich glaube da ist Hopfen und Malz verloren. Sie wird sich nicht mehr ändern.
        Aber ihr könnt was ändern.
        Reduziert die Besuche auf ein Minimum mit dem ihr gut leben könnt.
        Ich würde sie reden lassen nach dem Motto beim einen Ohr rein beim anderen raus.
        Nachdem sie sich selbst als die Meisterin in Sachen Erziehung sieht, dann ist doch ihr Sohn, also dein Mann perfekt erzogen. Also hat sie doch gar keinen Grund sich einzumischen. Das würde ich ihr süffisant unter die Nase reiben.
        Und dass die Schwiegermutter an erster Stelle steht ist doch lachhaft. Hat sie selbst noch eine Schwiegermutter? Die kann sie ja gerne auf ihrem Thron verehren, wenn das in ihrer Familie laut ihr so üblich ist.

        • (3) 05.05.19 - 08:57

          Ne hat sie nicht, weil sie nie verheiratet war und sie ist alleinstehend. Mich schockt es auch immer wieder, dass sie nicht mal auf den eigenen Sohn hört. Aber ich würde ihn hetzen. Ja das Beste ist wirklich, den Kontakt zu reduzieren auch wenn es ihr nicht passt. Und diese Frau wollte mit uns zusammen wohnen oder Tür an Tür wohnen was sie komischerweise immer noch will.

          • (4) 05.05.19 - 09:17

            Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Wind daher weht, weil sie Alleinstehend ist. Hat sie kein eigenes Leben? Freunde? Verwandte? Bekannte?

            • Wenn Ihre aufdringliche Art daher kommt, weil Sie sonst niemanden um sich hat, dann könnte ich es zum Teil noch verstehen und würde mich in Ruhe mit ihr zusammensetzen. Ihr sagen, dass ihr sie eigentlich ganz gerne habt, sie aber durch ihre übergreifende Art sehr viel kaputt macht. Ob ihr das bewusst ist? Ob sie gerne jemanden in ihrem Leben hätte, der über sie bestimmt? Haltet ihr ruhig mal den Spiegel vor. Es wird ihr nicht gefallen, aber vielleicht ist der Zug doch noch nicht ganz abgefahren?

              • Wenn sie aus einem Land kommt, wo tatsächlich die Schwiegermutter die Clanchefin ist, kommst Du mit unserer Sicht der Dinge nicht dagegen an. Meine letzte Putzfee war aus dem Kosovo und was mir die junge Frau erzählte.....da konnte ich nur den Kopf schütteln.
                Sie war sehr froh, dass ihre Schwiegermutter so weit weg lebte. LG Moni

                • Da hast du bestimmt recht, aber es sieht nicht danach aus, dass der eigene Sohn die Tradition fortführen möchte.
                  Bleibt nur zu hoffen, dass er weiterhin zu seiner Frau steht und die Anforderungen der Mutter unterbindet.
                  Ist vielleicht nicht der einfachste Weg, aber ein guter Weg um sich hier anzupassen.
                  Andere Länder, andere Sitten. Offenbar gefällt dem Sohn unser Lebensstil besser.

                  • Offenbar gefällt dem Sohn unser Lebensstil besser.....

                    ....aber wenn es hart auf hart kommt? Schwierig.

                    • Drum würde ich noch versuchen einzulenken und die Schwiegermutter etwas in die deutsche oder in meinem Fall österreichische Kultur einzubringen. In der Hoffnung, dass sie doch etwas findet, dass ihr hier vielleicht gefällt. Immerhin wohnt sie hier und das nicht ohne Grund.
                      Wenn ich mich für ein anders Land entscheide, dann muss ich auch mit dessen Mentalität klar kommen. Denn sonst kann ich gleich daheim bleiben und leben wie eh und je.
                      Ich kann vollkommen verstehen, dass Menschen aus Kriegsgebieten flüchten oder auch aufgrund der Wirtschaft. Würde ich auch machen, wenn es ernst wird.
                      Aber ich kann nicht erwarten, dass ich meinen Lebensstil in einem fernen Land komplett aufrecht erhalten kann.

                      Außer ich komm zu euch nach Deutschland, da ist nicht viel um😄

                      • Österreicher sind mir immer herzlich willkommen #freu
                        Ich mag Land und Leute schon von klein auf.
                        Ich mag nur Leute nicht, vollkommen egal welcher Nationalität, die sich auf Kosten der Mitmenschen ein schönes Leben machen wollen. Hut ab vor der Familie meiner Putzfee, da war jeder einzelne fleißig bis ins hohe Alter und sie hatten sich auch sehr gut hier angepasst - ohne ihre Sprache und Tradition komplett zu verleugnen, was ja auch überhaupt nicht sein muss.
                        LG

              (11) 05.05.19 - 11:03

              Ohne Witz das denke ich auch manchmal, dass das vielleicht der Grund ist. Dass sie unzufrieden ist, weil sie eben allein ist und vielleicht gerne das Gefühl hätte, dass sie von uns „gebraucht“ wird. Aber sie sagt selber, sie will keinen Mann, (hält nicht viel von Männern) und Freunde hat sie viel und sie sagt, dass sie kaum Zeit für Freizeit hat, weil sie viel arbeitet. Sie hat neben ihrem Hauptjob noch einen Nebenjob. Also langweile dürfte sie schon mal nicht haben. Aber selbst ihre eigene Mutter sagt, dass sie sich verändert hätte. Ob das jetzt an den Wechseljahren liegt keine Ahnung.

          (12) 05.05.19 - 10:58

          Hat sie. Also mit ihren Freunden kommt sie laut ihrer Ansage bestens klar. Ich weiß, dass sie sich öfters mit ihrer Schwester streitet eben weil sie sich auch bei ihr viel einmischt oder ihre Meinung nicht akzeptiert. 🤣🙈

          • (13) 05.05.19 - 11:08

            Dann hat es wohl doch nichts mit ihrer Herkunft zu tun😂
            Also legt ihr ihr Verhalten mal Nahe.
            Ansonsten mischt euch doch mal in ihr Leben ein. Ob ihr das gefällt?🤔😂

            • (14) 05.05.19 - 11:27

              Das würde sie niemals zulassen. 😂 Denn dass sie sich einmischt ist ja klar warum. Sie ist älter erfahrener. Hat Geschmack Erziehung Pädagogik und Psychologie studiert 🤣 sie sagt immer ich hab früher in der Modebranche gearbeitet, daher weiß ich, wie das Kind sich kleiden muss. Oder: „ich bin Pflegerin und mein Job ist es andere zu erziehen und zu pflegen...das hat also viel mit Erziehung und Pädagogik zu tun. Daher hat sie auch in diesem Bereich viel mehr Ahnung als wir die jungen Leute, die ihr erstes Kind erziehen wollen aber total unerfahren sind in diesem Gebiet. 🙄

(17) 05.05.19 - 09:40

Besuche deutlich reduzieren und ggf. auf neutralem Boden draußen stattfinden lassen (zB nur 1-2 Std spazieren, Spielplatz oder ähnliches).

Besuche würde ich auch nur zulassen, wenn auch Dein Mann zuhause ist, damit sich Eure Nerven gleichmäßig verbrauchen.

Oft werden die Schwiegertöchter schon wochentags von den Schwiegermüttern zermürbt während der Mann seelenruhig arbeitet und dann kommt der Mann entspannt heim und sagt, es sei ja nicht so schlimm mit seiner Mutter. Schließlich hat er die ganzen Sticheleien nicht live mitbekommen.

Wenn das zweite Kind da ist, kann der Ältere vielleicht nachmittags für 2 Std zu Oma in deren Wohnung. Dann sieht sie den Enkel in ihrem perfekten Haushalt und es gelten ihre erprobten Regeln.
Du hast während dessen bisschen Luft zum durchatmen.

Ansonsten würde ich den Mann mit Kind zum Besuch bei Oma schicken. Es ist seine Mutter und wenn er ihr den Kontakt mit den Kindern ermöglichen will, dann soll er was dafür tun.
Der Fehler der Schwiegertöchter ist ja oft, dass sie sich selbst in die Schusslinie stellen und es hinnehmen, dass der Mann sich bequem zurücklehnt und die Auseinandersetzung mit der Mutter scheut.

Dein Mann ist schon genervt und sagt auch was zu ihr, aber das ist immer noch ausbaufähig 😉

  • Momentan machen wir das auch so, dass mein Mann den kleinen mitnimmt und sie die Mutter besuchen gehen. Aber auf Dauer wird das nicht funktionieren. Wenn das zweite Kind da ist, dann wird sie natürlich wieder zu uns kommen wollen. Ich weiß nicht warum, aber sie empfängt sehr selten Besuch bei sich. Meistens ist sie diejenige, die den anderen einen Besuch abstattet. Keine Ahnung wieso. Sie sagt immer, sie hat ne kleine Wohnung bla bla. Was für mich jetzt kein Gutes Argument ist. Wir haben schließlich auch bis vor kurzem in einer zwei Zimmer Wohnung gewohnt mit Baby. Und Ja leider kommt sie meistens zu Besuch wenn der Papa noch auf der arbeit ist, weil sie Wechselschichten hat. Ich versuche auch so wenig wie möglich mich bei meinem Mann auszukotzen, denn will ja auch nicht ständig Stress mit ihm haben nur wegen der Mutter. Aber meistens bekommt er auch vieles von selbst mit (Gott sei dank). Also hetze ich ihn nicht gegen sie. Mittlerweile hab ich aber nicht mal Lust den kleinen bei ihr zu lassen, weil dann immer Sprüche kommen wie, der kleine hat wieder wenig gegessen, weil ich sein Magen verkleinern würde oder er ist nicht gut drauf er leidet wegen seiner Zähne wahrscheinlich, er schläft nicht gut bei ihr ich müsse mehr auf seine Schlafgelegenheiten achten 😒usw die Liste ist lang.

(19) 05.05.19 - 10:22

Hi,

da hilft nur Ohren auf Durchzug. Ändern wirst du sie nicht mehr können.
Alternativ musst du eben auch dominanter werden und sie,sobald sie sich daneben benimmt eben rausschmeißen. Das natürlich vorab mit deinem Mann klären und zu dritt mit ihr besprechen, was ab sofort nicht mehr geht.

Das du jetzt Schuld daran bist ist übrigens ganz normal. Sie hat ihren Sohn erzogen und das natürlich perfekt, also muss ja jemand von außen ihn aufhetzen, er selbst käme ja nicht auf die Idee, ist ja schließlich ihr Sohn. 😉

  • (20) 05.05.19 - 11:21

    Wir haben uns immer gut verstanden und kaum habe ich einmal zusammen mit ihrem Sohn ihr die Meinung gesagt ( übrigens war es das erste mal, weil ich sonst Amok gelaufen wäre, wenn ich weiter alles runterschlucken würde) seitdem bin ich die böse Schwiegertochter😅 ich glaube auch nicht, dass sie sich ändert. Sie hat sich mit ihrem Sohn zwar ausgesprochen und wieder vertragen aber einig waren sie sich natürlich nicht wirklich über alles. Aber nach drei Monaten Kontaktabbruch vermisst man ja schon Enkel und Sohn. Ich weiß nur, irgendwann kommt das Problem wieder hoch oder es kommt ein neues Problem. Beispiel neues Problem, was sie an mir auszusetzen hat: es ist für Sie enttäuschend, dass ich nicht Mama zu ihr sage als würde sie nicht zur Familie gehören. Erstens ich bin schon so lange mit ihrem Sohn zusammen und verheiratet und erst jetzt stört es sie? Außerdem sagt mein Mann auch nicht zu meinen Eltern Mama oder Papa und das hat aber noch keinen von uns bisher gestört. Hab das Gefühl, sie sucht nur nach Problemen.🙈

    (23) 05.05.19 - 20:28

    🙄 Ich find es persönlich ganz furchtbar wenn gefordert wird die SchwiMu Mana nennen. Ich habe ganz genau eine Mama. Das ist die Frau die mich geboren, großgezogen und sich den Titel "verdient" hat. Da kann man dann beleidigt sein, ist mir absolut egal.

    • (24) 05.05.19 - 21:33

      Ich weiß ja, dass es in manchen Ländern üblich ist zur schwiemu Mama zu sagen. Aber bei uns ist es eine ganz andere Situation. Erstens nenne ich sie schon seit Jahren beim Namen und sie hat sich nie darüber beschwert und jetzt erst kommt sie damit an. Außerdem nach der ganzen Kritik, die ich ertragen musste, da fällt mir nicht im Traum ein sie auch noch Mama zu nennen. Mein Mann sagt schließlich zu meiner Mama auch nicht Mama und komischerweise hat sich meine Mama noch nie darüber beschwert.

      • (25) 05.05.19 - 21:48

        ;) Wahrscheinlich sucht sie jetzt auch einfach nach Sachen an denen sie sich aufhängen kann und die zeigen sollen, dass du sie ja doof findest. Sonst würdest du ja bestimmt Mama sagen.

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