Im Haus mit Schwiegermutter - HORROR

    • (1) 07.05.19 - 15:26

      Ich,mein Mann und unser 4 Jähriger leben in einem Haus mit meiner Schwiegermutter. Sie mischt sich überall ein und gibt immer ihren Kommentar zu allen ab. Ich würde die Wäsche falsch waschen, unser Kind ist nicht richtig angezogen ... Alles wird hinterfragt, wieso pflanze ich diese Blumen am Balkon, wieso fahre ich schon wieder einkaufen, was koche ich heute...und so weiter. Letztens hat sie mir gegenüber behauptet mein Mann würde mich anlügen und wäre in der Kneipe.. obwohl das gar nicht stimmte ..
      Schön langsam zerrt das wirklich an meinen Nerven. Ich fühle mich immer unwohler mit ihr in einem Haus zu leben.
      Mit ihr zu sprechen habe ich bereits versucht - hat keinen Sinn - sie ist dann nur beleidigt und sagt sie meint es ja nur gut und braucht sich bei mir für gar nichts zu entschuldigen.
      Wir wohnen in einem kleinen Dorf, sie macht immer einen auf so über nett, und erzählt rum wie sehr sie mich doch unterstützen würde und ich werde immer als die undankbare Person hingestellt.

      Ach, zur Zeit nervt es mich schon wenn ich sie nur sehe.

      Geht es anderen auch so und was habt ihr dagegen unternommen ?

      • (2) 07.05.19 - 15:30

        Was ich dagegen unternommen habe?
        Gar nichts- ich würde NIE im Leben mit meiner Schwiegermutter (und auch nicht mit meiner eigenen Mutter) in ein Haus ziehen oder ähnliches.
        Sorry, ich weiß, das bringt dich nicht weiter- aber dass sowas nicht gut geht (zumind.in den allermeisten Fällen, Ausnahmen gibt es sicherlich auch), weiß man doch.
        Sucht euch schleunigst was eigenes, das ist auf Dauer ungesund.

        Wir hätten bei meine Schwiegereltern im Garten bauen können, wir haben dankend abgelehnt... obwohl viele Faktoren (Größe, Lage etc.) genau unser Traum gewesen wären.

        Alles Gute!

          • (5) 07.05.19 - 16:10

            Ja, das stimmt wohl.

            Aber gerade bei sowas leuten doch (eigentlich) schon die Alarmglocken, bevor man sowas überhaupt überlegt.

            Besteht denn überhaupt die Möglichkeit auszuziehen?

        (6) 08.05.19 - 10:48

        Hallo,

        also wir wohnen in einem Haus mit meinen Eltern... und meinen Großeltern... funktioniert wunderbar! Jeder hat seine Wohnung, niemand rennt beim anderen einfach rein ohne zu klingeln und wir haben vorher besprochen wie wir uns das so vorstellen - da halten wir uns dran. Wenn jemand ein Problem hat spricht er es an (wobei es nicht viele Probleme gibt wenn man die Grenzen anderer einfach respektiert). Dazu kommt dass wir alle nicht besonders empfindlich ist, also von wegen alles persönlich nehmen oder so.
        Ich liebe unsere 4-Generationen-Hütte (da hab ich wohl Glück gehabt).

    (7) 07.05.19 - 15:31

    Da hilft nur ausziehen bzw. zumindest strikt getrennte wohnbereiche im haus!

    (8) 07.05.19 - 15:33

    ....sofern ihr keine Bauernfamilie seid mit gemeinsamen Hof: Zieht aus. Das wird nie was.

    Ihr seid erwachsen. Zieht halt woanders hin.

(10) 07.05.19 - 15:50

Zur Vorbeugung: Niemals ins Haus der Schwiegereltern oder Eltern ziehen. Gar nicht erst auf die Idee kommen.

LG Hinzwife

(11) 07.05.19 - 16:15

Ich habe es vermieden mit Eltern und / oder Schwiegereltern zusammen zu ziehen. Eine gewisse Distanz ist sicher nie schadhaft, auch wenn es nur wenige Gehminuten sind.

Warum wohnt ihr mit der Schwiegermutter gemeinsam in einem Haus, wenn es doch so unerträglich ist und unternehmt nichts dagegen?

(12) 07.05.19 - 16:24

Wem gehört das Haus, wie sind die Einkommensverhältnisse?

  • (13) 07.05.19 - 16:35

    Das Haus gehört zur Hälfte uns, zur Hälfte ihr. Wir haben schon viel Geld in Renovierungen gesteckt.

    • (14) 07.05.19 - 16:47

      Schwiegermutti auszahlen und ihr eine nette , kleine Wohnung (im betreuten Wohnen) besorgen 😜.

      Alleine wird sie das Haus sicher nicht halten können 🤷🏼‍♀️? Oder generell verkaufen und jede Partei sucht sich was eigenes.

      Ich denke sowas wie „such das Gespräch“ etc.wird nichts bringen. Sie ist vermutlich einfach so und ihr kontrollieren/ bemuttern wird nie aufhören, ihr Sohn bleibt schließlich immer ihr Sohn.

      (15) 07.05.19 - 16:48

      Habt ihr abgeschlossene Wohnungen Im Haus, sind es zwei Doppehaushälften?
      Wenn ja, würde ich ausziehen, diese vermieten oder verkaufen.

      (16) 07.05.19 - 17:05

      Was ist die Rolle deines Mannes in der Konstellation? Wie empfndet er das ganze? Unzählige Schwiegermutter-Schwiegertochter-Probleme entpuppen sich nämlich als Partnerschaftsprobleme zwischen Mann und Frau...

      Sorry.....warst du nicht zurechnungsfähig? und dein mann ein Muttersöhnchen?Sonst kommt man ja wohl nie auf die idee GEMEINSAM mit mutti /schwiegermutter ein haus zu kaufen

(18) 07.05.19 - 17:02

...unter den nachträglich erwähnten Bedingungen (Anteil gehört jedem selber, schon viel investiert) würde ich offen sein.

Sag, dass euch das so nicht mehr passt und ihr mit ihr nicht zusammenleben mögt. Frag, wie sie es gerne gelöst hätte: Zahlt einer den anderen aus, möchte sie in absehbarer Zeit eh in ein Altenheim, wie könnt ihr es finanzieren. Muss man Geschwister mitauszahlen oder wie läuft es.

Entweder sie lässt sich auszahlen, ihr verkauft euren Teil oder ihr verkauft gemeinsam einfach alles und teilt die Einnahmen.

Das natürlich nur, wenn ihr tatsächlich schon klartext geredet habt und sie konkret weiss, was ihr wollt, nicht wollt. Ggf. lässt sich ja auch was mit Sichtschutz, separatem Eingang und einigen Regeln lösen. Denke ich aber nicht.

(19) 07.05.19 - 17:05

Never ever würde ich mit meiner Mutter/Schwiegermutter/Tante/Onkel whatever unter einem Dach leben! Da würde ich lieber in einer Hundehütte pennen.
Zieht da aus und starte dein eigenes Leben....

(20) 07.05.19 - 17:33

Oh man.
Meine Schwiegereltern wohnen mit der Mutter meiner Schwiegermutter im Haus und das läuft auch alles andere als gut. Regelmäßig (fast täglich) gibt es Stress und meine Schwiegermutter geht auf dem Zahnfleisch.

Ihr solltet nach Möglichkeit ausziehen oder wenigstens klare Grenzen setzen.
Alles Gute.

(21) 07.05.19 - 17:37

Ich hätte es nicht mehr geschafft mit ihr zu sprechen. Ich wäre irgendwann geplatzt.
Da hast du dich ja noch gut unter Kontrolle😉

(22) 07.05.19 - 17:45

Hi,

wie wäre es mal mit einer klaren Ansage?

  • Hat bisher leider nix gebracht. Als erstes reagiert sie mit am den Haaren herbei gezogenen Gegenvorwürfen, danach ist sie ca 1 Woche übertrieben nett und dann ist alles beim alten

    • Was hast du ihr denn gesagt? Sie hat sich nicht auf diese Art und Weise in dein Leben einzumischen.

      Vllt. hilft es ja, wenn du deinen Mann noch einbindest. Wie sieht er das eigentlich?

(25) 07.05.19 - 18:37

Hallo
Auch wohne mit meiner schwiegerfamilie zusammen, auch hier in belastender Situation mit einem Familienmitglied.

Fühl Dich erstmal gedrückt.

Jeder muss seinen eigenen Weg finden, mit so etwas umzugehen. Ich kann Dir nur schreiben, was mir hilft:

Ich versuche, ganz deutlich bei mir zu bleiben und alles auf der Sachebene zu nehmen. Keine Vorwürfe, keine Aussprachen, keine Erklärungen. Hatten wir alles schon. Brachte nie was.

"Du gehst schon wieder einkaufen?" -> Ja
"Warum pflanzt Du nicht xy Blumen?" -> xx Blumen find ich schöner.
"Dein Kind hat ja keine Mütze auf!" -> stimmt
Punkt. Pause.

Ganz sachlich! Weder patzig noch beleidigend. Einfach eine knappe, klare Antwort, kurze Pause machen und dann übers Wetter reden.
Und danach aber selber auch nicht drüber grübeln!!!!! (GANZ SCHWIERIG) Aber das ist ganz wichtig! Es kann Dir egal sein, wie sie das meint, warum sie etwas sagt, wie sie sich den Nachbarn gegenüber darstellt.

Ich versuche mich immer zu Erden und überlege meine Priotitäten! -> mein Mann, unser Kind, unser Zuhause. Das ist wichtig! Dieser Mensch neben an macht mich oft fix und fertig! Aber er ist definitiv zu unwichtig, um uns unser schönes Leben zu vermiesen. So viel Raum will ich ihm nicht geben.

Ich fühle mich mir selbst gegenüber in der Verantwortung, aus der Situation das Beste zu machen und nicht davon zu laufen.

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