Erziehung kaputt durch Oma und Opa

    • (1) 11.05.19 - 10:03
      Inaktiv

      Hallo guten Morgen
      Ich zerbreche mir schon seit Tagen den Kopf was ich falsch gemacht habe und bin nun am überlegen ob es überhaupt meine Schuld ist ich erzähle kurz über meine Situation
      Ich bin 23 meine Tochter 3 seit einem Jahr wohne ich wieder im Haus mit meiner Mutter und meinem Stiefvater vorher habe ich mit dem Papa von meiner Tochter gelebt mit ihm haben wir nichts mehr zutun ich mache alles alleine auch finanziell ich gehe viel arbeiten zu sehr unterschiedlichen Zeiten und das ist das Problem meine Mutter und mein Stiefvater halten sich einfach nicht an meine Regeln einfache Dinge wie um 20 Uhr im eigenem Bett sein, essen nicht nur Milch oder nicht nur Fernsehen ich frage mich jetzt einfach was ich tun soll weil ich merke das sie meine ganze Erziehung kaputt machen ich bin zwar dankbar dafür das sie nach ihr schauen aber es bringt mir nichts wenn sie dann nicht mehr auf mich hört und sagt ich will zur Oma hat eventuell jemand erfahrung damit mit meinen Eltern reden bringt nichts und ich verdiene auch nicht genug um eine wohnung zu bezahlen ich wäre sehr dankbar für ein paar Tips
      Danke

      • Mit Satzzeichen wäre dein Text besser zu verstehen...

        Um nicht falsch verstanden zu werden, helfen Satzzeichen, dafür sind sie da.
        Sie essen nicht nur Fernsehen oder was? Mann Mann Mann....

        (4) 11.05.19 - 10:23

        Wenn du so viel arbeitest, solltest du dich genug verdienen für eine eigene Wohnung?

        Wenn du eine eigene Wohnung hättest, wie wäre denn dann die Betreuung deiner Tochter?

        Ich kenne das leider zu gut. Durch eine Ausbildung waren meine Kinder viel bei meinem Ex Mann und seinen Eltern. Ich bereue heute sehr, dass ich sie so oft abgeben musste. Ich weiß nicht, ob ich es in diesem Ausmaße wieder tun würde...

      • (5) 11.05.19 - 10:59

        Hi, es kann doch nicht sein, dass du dir deutschlandweit keine 1,5 Zimmer-Wohnung leisten kannst. Du arbeitest viel und dein Kind kann Vollzeit in den Kindergarten. Ich würde schauen, dass du erwachsen und selbstständig wirst, mental und finanziell. Warum zahlt der Kindsvater keinen Unterhalt? Warum bekommst du nichts vom JA?
        Du bist abhängig von deinen Eltern, sie erziehen dein Kind täglich mit, da kannst du nicht nur deine Regeln durchsetzen. Gruss

        (6) 11.05.19 - 11:09

        Geht dein Kind nicht in den Kindergarten? Darauf hätte deine Tochter mit drei doch auf jeden Fall einen Anspruch.
        Dort kann sie jedenfalls nicht den ganzen Tag nur fernsehen und den ganzen Tag nur Milch trinken.

        Was "um 20 Uhr im eigenen Bett liegen" betrifft, davon kann ich den Sinn nicht erkennen, das würde ich als Oma auch nicht durchsetzen wollen, da würde ich auch denken, wenn der Mutter das so wichtig ist, soll sie es selbst durchsetzen.

      • Eigene Wohnung, Fremdbetreuung, fertig.

        Hey

        Ich kann deinen Text sehr gut verstehen auch ohne Satzzeichen.
        Unfassbar schon wieder was einige hier meinen. Statt dir einen Rat zu geben wird auf sowas geachtet.

        Ich würde mir auch eine eigene Wohnung suchen und dein Kind betreuen lassen. Wenn dein Geld nicht reicht bekommst du eine Aufstockung. Du musst nur nachfragen.

        Alles liebe und gute für die Zukunft.

        Lg Claudi

        • Nur fragen reicht nicht aus, um Sozialleistungen zu bekommen.

          Dass Du den Text verstehst, ist nicht verwunderlich, Du hast es ja auch nicht so mit der Zeichensetzung 😁

          • Es fängt aber mit fragen an...

            Was geht es dich an. Falls es dir entgangen ist, gibts hier auch viele die nicht in Deutschland geboren sind und die Muttersprache eine andere ist.

            Wenn’s dich stört meld dich hier ab 😉

      (13) 11.05.19 - 12:32

      Es tut mir leid, dass sich hier fast nur krawallbürstig und weltfremd geäußert wird.
      Dein Text ist zwar jetzt nicht komfortabel lesbar, aber auch nicht schlimmer als andere.
      An einigen hier scheint die Betreuungssituation in Deutschland völlig vorbei gegangen zu sein, manche Antworten hier sind so unfassbar sinnbefreit ... man man man....

      1. Sag mal, bekommst du keinen Unterhalt für dein Kind? Du schreibst, du würdest es finanziell alleine stemmen. Warum? Fordere den Unterhalt für DEIN KIND ein. Ich kann es nicht nachvollziehen, warum das manche Mütter nicht tun und teilweise hier im Forum auch noch schreiben, dass sie darauf stolz sind.. Dieser Unterhalt unterstützt das Kind und dafür ist er gedacht und wenn ihr ihn nicht benötigt, zum Teufel dann legt das Geld für das Kind an. Ich finde diese Unterlassung ist fahrlässig und dem Kind gegenüber einfach nur unfair. Der Kindesunterhalt ist für das Kind gedacht! Das mal grundsätzlich.

      2. Du bist auf die Unterstützung angewiesen und deine Eltern (ich benenne deine Mutter und deinen Stiefvater jetzt einfach mal so) beaufsichtigen dein Kind, aber nicht so wie du es gern hättest. Als erstes solltest du dich tatsächlich um einen Kindergartenplatz (wobei du sicher keinen findest, der Arbeitszeiten abends und nachts abfedern kann) bemühen. Das ist wichtig für dein Kind.
      Sind deine Eltern vielleicht überfordert? Bei der Aufzählung der Punkte gewinne ich den Eindruck, dass es ihnen vermutlich zu anstrengend ist. Mit Fernsehen kann man ein dreijähriges, aufgewecktes Kind eben bequem ruhig stellen. Dieser Punkt würde mich am meisten stören. Und was heißt "nur fernsehen"? Mit einem kleinen Kind muss man halt andere Dinge machen, Bilderbücher anschauen, erste Spiele, ggf. Kleinkindturnen etc ... ist das alles nicht möglich?
      Wenn miteinander reden nichts bringt, müsstest du räumliche Distanz schaffen. Wie wäre es mit einer WG? Meine Schwester hat in jungen Jahren in einer WG mit einer anderen alleinerziehenden Mutter gelebt. Das war für beide ein Vorteil.
      Machst du eine Ausbildung oder arbeitest du? Wenn du arbeitest, dann solltest du dich dringlich umorientieren und einen Job/eine Ausbildung anstreben, welche in Zukunft mehr finanzielle Mittel bietet. Du kannst nicht dein Leben lang, bei deiner Mutter leben und dich nicht vorwärts bewegen. Außerdem wären wir dann wieder beim Unterhalt für das Kind. Mit Unterhalt, Wohngeld, Kindergeld, Verdienst, evtl. Ausbildungsbafög sollte doch eine WG möglich sein. Vielleicht gibt es bei euch im Umkreis auch ein Mehrgenerationenprojekt. Einfach sagen, ich kann mir keine Wohnung leisten, löst dein Problem nicht, wenn du nicht reden willst.
      Eine andere Möglichkeit wäre ein Termin bei einer Beratungsstelle oder eine Familienhilfe. Wenn deine Eltern nicht auf dich hören, hilft vielleicht eine dritte Person. Du bist 23 Jahre, wenn du zu Hause bist, muss deinem Kind klar sein, dass du die Orientierungsperson mit Ansagekompetenz bist. Sprich erst einmal deine Mutter alleine, geht Kaffee trinken, leg dir dein Anliegen vorher zurecht und schlage ggf. vor, eine dritte Person als Mittler zu treffen. Wir waren mal bei der evangelischen Bildungsstätte wegen eines bestimmten Problems, die hatten Sprechstunden mit Pädagogen und Psychologen über unsere Kita eingerichtet. Das war super.

    (15) 11.05.19 - 12:40

    Hey, wenn das Geld trotz Arbeit vorn und hinten nicht für eine Wohnung reicht , dann wende dich an die jeweiligen Ämter für Zuschüsse. Du bist ja nicht die erste alleinerziehende in Deutschland. Andre Mütter haben keine Möglichkeit bei den eigenen Eltern unterzukommen und müssen es ja auch irgendwie alleine schaffen . Du kannst dich ja auch bei pro familia, diakonie etc beraten lassen, welche Möglichkeiten es alles gibt . Zahlt der Kindsvater denn keinen Unterhalt? Wenn nein , fechte das unbedingt an. Wende dich dazu ans Jugendamt.
    Mit 3 Jahren hat deine Tochter auch ein Anrecht auf einen kiga - platz . Auch dafür gibt's Zuschüsse .
    Nimm dein leben und das deines Kindes in die eigene Hand, wenn du etwas ändern möchtest . Man kann alles schaffen , wenn man nur will . Alles gute dafür !

    (16) 11.05.19 - 12:57

    Hallo.

    Es ist natürlich praktisch, wenn du kostenlos (oder verbilligt) bei deinen Eltern wohnen kannst und sie auch die Betreuung der Kleinen übernehmen.

    Aaaaaber... dafür solltest du auch bereit sein, dass nicht alles genauso abläuft wie du es dir vielleicht vorstellst.

    Ernährung: Die Kleine wird ja nicht ausschließlich von Milch ernährt werden, oder? Wenn du nicht ununterbrochen arbeitest, dann wirst du ja auch zur ein oder anderen Mahlzeit anwesend sein und für das Kind kochen, oder?

    TV: auch wird sie nicht 24 h vorm TV sitzen. Kann ich mir nicht vorstellen. Melde sie im Kiga an, dann hat sie zumindest vormittags schon mal altersgerechtes Programm, wobei auch auf angemessene Brotzeit geachtet wird. Ansonsten wirst du selber ja auch was mit ihr im Freien unternehmen, oder?

    Finanzen: Lass auf alle Fälle den Unterhalt regeln.

    Alles Gute!

    (17) 11.05.19 - 13:16

    "ich mache alles alleine auch finanziell"

    Wie passt das mit "ich verdiene auch nicht genug um eine wohnung zu bezahlen" zusammen?

    (18) 11.05.19 - 13:18

    Wie wäre Kind in Pflegefamilie geben(ohne Milch und Fernsehen) und dein Leben auf die Reihe kriegen und dann Kind zurück holen

    • (19) 11.05.19 - 13:41

      wie kann man nur sowas schreiben. Sie ist ja nicht maßlos überfordert, so verliert sie ihr kind quasi ganz. Ich finde deinen Beitrag überhaupt nicht hilfreich.

      • (20) 11.05.19 - 16:03

        Sie hat kein Geld, trotz Job. Sie kann den Betreuern nicht vermitteln was sie will.
        Doch, die ist völlig überfordert.

        Genau hier greift der Stadt unterstützend ein.

        • ...und Du hast ne schöne Meise!

          (22) 11.05.19 - 20:42

          Der Wechsel in eine Pfelgefamilie ist für Kinder ein großer Schritt und nicht immer einfach, das muss man sich gut überlgen und dann "einfach" zurückholen geht auch nicht, da sollte man doch das Wohlergehen des Kindes im Kopf haben und überlegen was man umstellen kann damit es klappt. Das Kind dann wieder aus der Pfelgefamlie rausreißen und zurück, hst du dir das schon überlegt... Für das Kind ist das wie eine weitere Familie. Bindungen aufbauen und abbrechen unddas mehrmals geht an einem Kind nicht spurlos vorbei.

          Du schwingst ja die große Keule. Meinst du nicht, dass du etwas übertreibst?
          Kennst du die Mutter/die Großeltern?

          Nein?
          Dann halte dich bitte mit solch vorschnellen Verurteilungen zurück oder sollen jetzt alle Kinder, die von den Großeltern verwöhnt werden und die Eltern nicht mit allem einverstanden sind, in Pflegefamilien?

          Ich sehe die TE als junge Mutter, die ihr Bestes gibt. Sie arbeitet und lebt nicht vom Staat. Viel arbeiten ist nicht unbedingt mit hohem Gehalt gleichzusetzen.
          Das heißt auch nicht, dass sie überfordert ist. Es gibt lediglich eine kleine Differenz mit ihren Eltern. Sollte es geben, hab ich schon mal gehört.
          Meine Kinder dürfen auch Milch trinken und Fernsehen. Die Menge machts und die wissen wir im Fall der TE nicht.

    (24) 12.05.19 - 11:30

    #klatsch

    Du hast echt keine Ahnung!

    Gruß
    Gael

(25) 11.05.19 - 13:37

Hallo, oftmals ist es schwer und man muss alle Punkte gegeneinander abwägen. Als ich klein war, war meine Mutter auch so jung wie du und aleinerziehend, sie bekam keinen Unterhalt von meinem Vater und er war nicht verfügbar, aber bei den Großeltern wohnen war für sie keine Option. Gott sei dank, keine Ahnung wie ich das als Kind ausgehalten hätte. Egal. Wir wohnten viele Jahre in verschiedenen WGs und ich fand es als Kind immer lustig und finanziell war es für meine Mutter wohl auch leichter und sie konnte sich mit den anderen absprechen wegen meiner Betreuung.
Die Sache mit den Großeltern kann ich verstehen, oft haben diese andere Vorstellungen und sie sind nun mal die Großeltern, die verwöhnen wollen und weniger gut nein sagen. Wir hatten das Thema mit den Schwiegereltern, aber meine Kinder sind halt nur einen Nachmittag die Woche dort, da kann man über einiges hinwegsehen. Ich habe trotzdem immer wieder das Gespräch mit meiner Schwiegermutter gesucht, einmal hab ich ihr sogar einne Artikel über das Internet ausgedruckt über die Menge an Naschen die gesund ist und ich bespreche mit ihr wieviel Fernsehen und was für mich ok ist. Manche Dinge habe ich aber auch akzeptiert, die Kinder wissen mittlerweile, manches ist nur bei den Großeltern erlaubt, zuhause nicht und das klappt.
Ich denke der erste Schritt ist echt mit deinen Eltern zu reden und ihnen sagen wie du dich fühlst, sicher ist es schwer weil sie dich auch viel unterstützen, vielleicht kannst ud damit anfangen ihnen zu sagen, wofür du dankbar bist, was du dir aber wünschen würdest. Überlge die welche Punkte die wichtigsten für dich sind, alleine im Bett schlafen um 20 Uhr finde ich jetzt nicht so wichtig, die Kinder und auch die oma genießen vielleicht das Kuscheln. Fernsehen und essen finde ich da wichtiger. Such dir vielleicht mal drei Punkte raus und macht euch da was aus. Es bedarf aber sicher mehrere Gespräche. Das Hauptargument der Großeltern ist ja meist "dich haben wir auch erzogen und aus dir ist auch was geworden". Das Hauptproblem ist ja das du in einer Abhängigkeit bist, sonst kannst du sagen, dass ist mein Kind und ich will das so...
Ich hoffe ein paar meiner Ideen helfen dir vielleicht weiter. Alles Gute!
Ich habe es auf jeden Fall immer sehr genossen eine junge Mutter zu haben, aber es ist sicher nicht immer leicht.

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